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Texas

Doc Snyder hält die Welt in Atem

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Anmerkung: Nur in der Helge Schneider Special Edition Collection erhältlich.
Review Datum: 26.11.2004
Im Handel ab: 02.12.2004
   
Deutscher Titel: Texas - Doc Snyder hält die Welt in Atem
Originaltitel: Texas - Doc Snyder hält die Welt in Atem
Land / Jahr: D 1993
Genre: Komödie
   
Regie:  Ralf Huettner, Helge Schneider
Darsteller:  Helge Schneider , Andreas Kunze , Peter Berling , Peter Thoms , Werner Abrolat , Helmut Körschgen , Mirjam Wiesemann , Buddy Casino , Michael Habeck , Ludwig Haas , Ludger Pistor
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0 stereo), Kommentar (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 24
Laufzeit: 86 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 6 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: EuroVideo
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Doc Snyders Wäschebeutel ist voll und so macht er sich schnell wieder auf den Weg nach Hause - Mutti besuchen.

Doch Doc Snyder hat die Rechnung ohne seinen Bruder Hank, die grantige Mutti, selbstgebrannten Schnaps und den unbarmherzigen Nasenmann gemacht. Achtung Fremder, jemand in Elspe, pardon Texas, zieht schneller als Du!

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Es muss alle Beteiligten wie einen Schlag getroffen haben, als klar wurde, dass zu "Texas" kein zusätzliches Material existiert - und das, obwohl von "Texas" ursprünglich eine längere Fassung existierte. Doch die Rechnung wurde ohne das Privatarchiv von Helge höchstpersönlich und den Fanclub gemacht, durch den einige alte Bänder ans Tageslicht gebracht werden konnten. Leider lag das Material lediglich auf Video8 oder VHS vor, weshalb man hier nicht die beste Bildqualität erwarten darf.

An erster Stelle soll nicht unerwähnt bleiben, dass es nicht nur eine persönliche Begrüßung von Helge Schneider (und auch noch eine Art "Abmoderation"), sondern auch einen Audiokommentar gibt. Dieser ist, anders als erwartet, nicht ganz so überdreht, sondern eher als sachlich zu bezeichnen.

Ebenfalls sehr ansprechend sind die Szenen aus dem Schneideraum, die die wichtigsten Verlängerungen bzw. gänzlich neuen Szenen des ursprünglichen Rohschnitts zeigen. Hier handelt es sich leider um Material, das von VHS gezogen werden musste. Im unteren Teil des nur 1,66:1 breiten Bildes ist zudem der Timecode der Szene im Rohschnitt zu erkennen. Hier bekommt man immerhin fast eine Stunde neues Material, inklusive der ungekürzten Operationsszene und einem alternativen Ende, geboten.

Hitverdächtig sind auch die Probeaufnahmen, bei denen fünf verschiedene Beiträge darauf warten, geschaut zu werden. Hier wurden zum Teil Aufnahmen der Drehbuchprobe extra für diese DVD zusammengeschnitten. Besonders das "Familiengespräch" (...vom Kaken abgenitten..) sorgte in der Redaktion für viel Heiterkeit.

Das "Interview mit Helge Schneider" wurde bei Helge zuhause vor seiner Modelleisenbahn gedreht. Leider ist die immer wieder durchs Bild fahrende Lok recht laut und macht es schwerer, den, manchmal wirren, ungewöhnlichen und propmten, Ausführungen des begnadeten Jazztalents zu folgen.

Der Stegreif-Western durfte vor einigen Jahren bereits im WDR bewundert werden, hier erkennt man das wahre Talent, das in Helge Schneider und seinen Freunden steckt. Dieser Beitrag wurde für die DVD von den Original Video8-Bändern framegenau rekonstruiert. Am Ende gibt es auch noch ein Blitz-Interview von Regisseur Benrd Jungkurth.

Abgerundet werden die umfangreichen Extras von einem sehr knappen Beitrag "Hinter den Kulissen" (Laufzeit ca. 1 Min. 30 Sek.) und Texttafeln über die Darsteller.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Das Menü des Films ist in enger Anlehnung an die damaligen Filmplakate entstanden und einfach aber stilvoll ausgefallen.

Hauptmenü und Kapitelauswahl wurden vollständig animiert und mit Musik unterlegt. Alle weiteren Menüs sind leider nur statisch und lassen sich gut navigieren.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

"Texas" erscheint auf DVD im richtigen Format von 2,40:1, selbstverständlich auch anamorph. Leider sind dies die einzigen guten Nachrichten, denn davon abgesehen wirkt das Bild reichlich fad.

Der starke Kontrast deutet auf die Abtastung einer Kinokopie hin. Die nur geringe Detailschärfe, bisweilen noch recht deutlich erkennbare Verschmutzungen und ein sehr starker Rauschfilter (bzw. Reste dessen) weisen darauf hin, dass hier eine nicht optimale Vorlage verarbeitet wurde. Das Ergebnis wurde digital nachgeschärft, was zu leichten Doppelkonturen führt.

Die Farben wirken ebenfalls nicht optimal, sondern ein wenig zu grün, besonders der sensible Hautton kommt nur mäßig herüber.

Die Kompression arbeitet fehlerfrei, was angesichts der bereinigten Vorlage aber auch nicht verwundert.

     
Wertung:
   (ausreichend - befriedigend)
   
Tontest:

Bei der deutschen Tonspur gibt es nichts zu meckern - schon allein deshalb nicht, weil das original Kinoformat benutzt und nicht künstlich auf Pseudo-5.1 aufgeblasen wurde.

Der allgemeine Klang ist gut und sauber, räumliche Effekte darf man nicht erwarten. Dafür bekommt man eine gute Sprachverständlichkeit, saubere Musik und einen verzerrungsfreihen Mitten- bis Hochtonbereich geboten. Lediglich der Bass klingt ein wenig fad.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

An Helge Schneider scheiden sich bekanntlich die Geister. Während die Einen ihrem "verkannten Genie" huldigen, schütteln andere nur fassungslos den Kopf. Entweder man mag Helge, oder man mag ihn nicht.

Für alle, die 1993 nicht genug von "Texas" bekommen konnten, hat EuroVideo nun die ultimative Sammelbox im Angebot, in der sich gleich die letzten vier Filme aus der schneiderschen Feder befinden. So gibt es neben "Texas" auch "00 Schneider", "Praxis Doktor Hasenbein" und "Jazzclub" zu sehen.

Das Bild dieses Titels enttäuscht ein wenig, der Ton ist solie, richtig Freude machen die Extras und das angenehme Menü. Eine Einzelveröffentlichung der Filme ist eventuell für das Frühjahr 2005 geplant.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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