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Ring

Das Original

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 22.05.2003
Im Handel ab: 15.05.2003
   
Deutscher Titel: Ring
Originaltitel: Ringu
Land / Jahr: J 1998
Genre: Horror
   
Regie:  Hideo Nakata
Darsteller:  Nanako Matsushima , Miki Nakatani , Hiroyuki Sanada , Yuko Takeuchi , Hitomi Sato
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0 stereo), Japanisch (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einelger mit Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 20
Laufzeit: 95 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Anolis Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

"Erst schaust du dir dieses Video an. Dann klingelt das Telefon. Und eine Stimme sagt dir, dass du in sieben Tagen tot bist!" Als aus dem Bekanntenkreis der Journalistin Reikeo ein Kind unter tragischen Umständen ums Leben kommt und ihr ein mysteriöses Videotape in die Hände gerät, irritiert sie das zu Anfang nicht besonders. Doch die Herkunft dieses Videos und sein bizarrer Hinhalt sind mehr als erschreckend. Und sie weiß, dass auch sie jetzt zum Kreis der Opfer eines grauenhaften Fluchs zählt...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Als Extras zur DVD gibt es die Trailer zur Ring-Trilogie, eine Bildergalerie sowie das Hörbuch "The Woman", das mit dem Film jedoch nichts zu tun hat, und auch nur 13 Minuten lang ist.

Für einen unabhängigen Film ist der Umfang sicherlich noch zu vertreten, aus dem Häuschen werden DVD-Fans angesichts der Ausstattung aber nicht sein.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend)
     
Gestaltung:

Das Menü ist durchgängig animiert und orientiert sich an Schlüsseleindrücken aus dem Film. Sogar die Kapitelauswahl ist vollanimiert. Leider wirken die 3D Grafiken ein wenig wie mit der heißen Nadel gestrickt und haben einen latent billigen Touch. Für einen so kleinen Genrefilm ist die Aufmachung jedoch angemessen.

     
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
     
Bildtest:

Die gute Nachricht ist: "Ring" liegt als anamorphe Abtastung im Format 1,85:1 vor. Damit sind leider die guten Nachrichten auch schon erschöpft, denn "Ring" bringt dazu auch alle Nachteile mit, die man von vielen Hong-Kong Importen kennt...

Da wäre zunächst der Schwarzwert zu nennen, der fast schon astronomisch über dem liegt, was am Bildschirm als Schwarz empfunden wird. Somit sind auch dunkle Bildbereiche nur grau. Leider ist das nicht alles, denn der nur unterdurchschnittliche Kontrast lässt feine Details im Dunkeln, bzw. im Grau verschwinden. Hier hilft es ein wenig, das Bild am Fernseher nachzujustieren. Etwas weniger Helligkeit und ein erhöhter Kontrast geben dem Bild sichtbar mehr Plastizität. Die Farben sind eher kühl und wirken immer ein wenig mau, was aber eventuell an dem nur mageren Kontrast liegen dürfte.

Als Vorlage hat Anolis Entertainment offenbar eine japanische Digibeta erhalten - die in Standbildern zu erkennenden Dopplungseffekte sind eindeutig auf eine solche Konvertierung zurückzuführen. Durch die Konvertierung von NTSC zu PAL ist auch die Bildschärfe leider nur ausreichend. Ein eingesetzter Rauschfilter hat darüber hinaus so seine Probleme, das Bild vom Rauschen klar zu trennen. Digitales Kantenflimmern ist eine der Folgen des Rauschfiltereinsatzes. Als Vorlage diente eine gute, aber nicht sehr gute Kinokopie. Dies ist sehr gut an den immer wieder sichtbaren Brandlöchern und an moderaten Verschmutzungen und Kartzern zu erkennen.

Leider ist auch die Kompression nicht perfekt. Sie neigt zu Blockbildung und kann bei einer durchschnittlichen Datenrate von unter 4 MBit auch keine Wunder bewirken. Schade, dass "Ring" mit einem so unterdurchschnittlichen Bild seine deutsche DVD-Premiere feiert.

     
Wertung:
   (ausreichend)
   
Tontest:

"Ring" liegt auf der DVD, löblich löblich, mit japanischem Originalton und alternativ auch mit einer deutschen Synchronisation vor. So darf man selbst wählen, ob man komplett in die Geschichte einsteigen will und mit optionalen Untertiteln schaut, oder eben die Synchronfassung bevorzugt. Diese ist insgesamt brauchbar, wirkt aber, wie oftmals bei asiatischen Filmen, etwas aufgesetzt. Dazu kommt, dass nicht alle Rollen mit wirklich guten Sprechern besetzt wurden. Aber man soll ja nicht meckern und froh sein, einen solchen Spartenfilm überhaupt auf deutsch zu bekommen.

Die technische Umsetzung ist gut, was allerdings auch nicht wirklich erstaunt, da beide Fassungen nur stereo vorliegen. Damit ist auch schon alles wichtige gesagt, sieht man davon ab, dass die Musik frischer klingen könnte...

   
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Manche Filme sind einfach so gut, dass Hollywood sie nachmachen muss. Ob die Kopie so gut ist, wie das Original, darf jeder ab sofort selbst entscheiden.

"Ringu", so der Originaltitel, ist ein düsterer Horrorstreifen ohne Kompromisse. Wer im Genre nicht absolut sattelfest ist, sollte diesen Film wohl nicht alleine und bei Nacht anschauen. Die DVD ist brauchbar, gerade wenn man bedenkt, welche Qualität Scheiben aus Fernost oftmals haben.

       
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Christian Bartsch
 

 

Abgefahrerer Psychoterror für absolut unerschockene Genrefans. Wer hier nachts alleine reinschaut, ist selber schuld...

 

Wertung:

(sehr gut)

 
 
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