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Dirty Deeds - Dreckige Geschäfte

Special Edition

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 20.11.2003
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 24.11.2003
   
Deutscher Titel: Dirty Deeds - Dreckige Geschäfte
Originaltitel: Dirty Deeds
Land / Jahr: USA 2002
Genre: Komödie
   
Regie:  David Caesar
Darsteller:  John Goodman , Bryan Brown , Toni Collette , Sam Neill , Sam Worthington , Kesti Morassi , William McInnes , Andrew Gilbert
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0), Kommentar (Dolby Digital 2.0), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 16
Laufzeit: 94 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 43:31
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer und DVD 5 / Single Layer
Anbieter: mediacs AG
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Ende der 60er Jahre: Das illegale Glücksspiel in Australien boomt, deshalb wittert die amerikanische Mafia schon das ganz große Geschäft, als sie dort das neue Modell ihres einarmigen Banditen verkaufen will. Um den Deal klar zu machen, reisen zwei Männer aus Chicago an: der ruhige, etwas in die Jahre gekommene Tony und der schießwütige Sal.

Doch in Sydney tobt gerade ein Bandenkrieg und Gangsterboss Barry Ryan ist an dem neuen Automaten absolut nicht interessiert. Aber die Amerikaner lassen einfach nicht locker. Barry braucht einen perfekten Plan, um sie endgültig loszuwerden...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Auf der ersten DVD findet man ganze drei Audiokommentare - die leider alle drei nicht in Deutsch untertitelt worden sind - sowie einen Kinotrailer.

- Audiokommentar mit dem Regisseur und Drehbuchautor David Caesar, der Produzentin Deborah Balderstone und dem Darsteller und Produzenten Bryan Brown
- Audiokommentar mit dem Kameramann Geoffrey Hall und dem Regisseur und Drehbuchautor David Caesar
- Audiokommentar mit dem Komponisten Paul Healy
- Trailer

Die restlichen Extras hat mediacs auf eine zweite DVD gepackt - was auch gut ist, da durch die drei Kommentare sowieso schon viel Platz auf der ersten DVD in Anspruch genommen wird.

- Making-of: Das knapp 25-minütige Making of besteht zum großen Teil aus Interviews mit Cast & Crew sowie Ausschnitten zum Film. Inhaltlich macht das Feature eine recht gute Figur, weil es nicht werbelastig ausfällt, was ja in der letzten Zeit schon fast eine Seltenheit ist.
- Outtakes: Versteht man unter "Outtakes" normalerweise lustige Versprecher der Schauspieler, so bietet uns mediacs unter diesem Punkt nur unkommentiertes Hinter-den-Kulissen-Material, so genanntes B-Roll-Footage mit einer Lauflänge von etwa acht Minuten, das stellenweise mit verpatzten Szenen angereichert worden ist.
- Interview mit Bryan Brown: vierminütiges Fernseh-Interview mit Schauspieler Bryan Brown
- Featurette zum Soundtrack: Recht interessant fällt diese etwa neunminütige Featurette zum Soundtrack des Filmes aus. Der Regisseur und die für den Ton Verantwortlichen gehen unter anderem näher auf die Auswahl der Musikstücke ein.
- Pizza-Rezept auf Texttafeln
- Fotogalerie
- DVD-Tipps

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Die Menügestaltung kann leider nicht restlos gefallen. Zweifellos positiv ist, dass neben dem Hauptmenü auch die Untermenüs und die Übergänge animiert worden sind, wobei sich die Animation beim Hauptmenü jedoch darauf beschränkt, dass im Hintergrund in einer Endlosschleife Ausschnitte aus dem Film zu sehen sind und in der Kapitelanwahl ein kleines Preview-Fenster eine Vorschau auf das gerade mit dem Cursor unterlegte Kapitel bietet. Die Gestaltung der Menüs auf der Bonus-DVD fällt genauso aus wie auf DVD eins.

Bei der Verpackung hat sich mediacs für einen Digipak entschieden. Das Design kann dabei durchaus gefallen, passt jedoch insgesamt vom Farbschema her nicht ganz zum Gesamtbild der DVDs. Nichtsdestotrotz muss man die Mühe von mediacs anerkennen.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Durch zahlreiche Stilmittel und Farbfilter wurde das Bild von "Dirty Deeds" teilweise stark verfremdet. Zu allererst sei hier die poppig-bunte Farbwiedergabe genannt. Einerseits fällt sie äußerst satt und kräftig aus - teilweise ist es schon fast zu viel des Guten, wenn die Farben zum Beispiel schon fast überzeichnet wirken. Andererseits wurde der Transfer durch Filter in verschiedene Farbtöne getaucht. Einige Szenen weisen einen starken Grünstich auf, andere Szenen wiederum gehen ins Erdige/ Gelbe. Insgesamt bleibt da von Natürlichkeit nicht viel übrig.

Auch der überzeichnete, steile Kontrast mit Überstrahlen heller Flächen, dürfte wahrscheinlich Stilmittel sein, um den verfremdenden Look zu unterstreichen.

Eher weniger auf Stilmittel denn auf den Einsatz eines Rauschfilters dürfte sich die nicht ganz gelungene Detailschärfe zurückführen lassen. Der hat zwar das Rauschen im Griff - allenfalls leichtes Hintergrundrauschen lässt sich ab und an ausmachen - aber gleichzeitig auch zur Weichheit des Bildes beigetragen. Insgesamt lässt sich die Detailschärfe als höchstens befriedigend bezeichnen.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Die deutsche DTS-Spur hat hier die Nase vorn. Besonders der erhöhte Bassdruck fällt positiv auf. Technisch liegen der deutsche DTS-Track und das englische Original auf etwa einer Ebene - die deutsche Dolby-Spur hinkt leicht hinten nach.

Klanglich ist der Soundtrack wirklich gut gelungen. Sämtliche Kanäle sind so gut wie die ganze Zeit über aktiv. Die Surroundchannel werden genutzt, um einerseits dem wuchtigen Score die Ausbreitung im Raum zu ermöglichen, andererseits für Umgebungsgeräusche und gelegentliche Surroundeffekte. "Die Mischung machts", so eine alte Weisheit, die auch hier gut passt...

Die deutsche Synchronisation fällt übrigens sehr gut aus. John Goodman hat seinen Standardsprecher - praktisch das wichtigste Kriterium - und auch die anderen Sprecher wurden gut und passend ausgewählt, was ja nicht immer der Fall ist...

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Insgesamt hat mediacs eine sehr passable DVD zuwege gebracht. Vor allem vom Ton her kann die DVD wirklich gefallen, aber auch Bild und Extras liegen insgesamt im grünen Bereich. Jedenfalls scheint die Bezeichnung "Special Edition" nicht gänzlich übertrieben...

"Dirty Deeds" ist vom Film her sicherlich ein kleiner Geheimtipp. John Goodman als Ami-Mafiosi ist einfach sehenswert.

Als Gesamtprodukt stellt "Dirty Deeds" sicherlich die beste mediacs-DVD seit langem dar, da die DVD nicht nur technisch zufrieden stellt, sondern auch von den Extras her gefallen kann.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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