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Godsend

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 20.12.2004
Verleihfenster: 03.11.2004
Im Handel ab: 06.12.2004
   
Deutscher Titel: Godsend
Originaltitel: Godsend
Land / Jahr: USA/Kanada 2004
Genre: Thriller
   
Regie:  Nick Hamm
Darsteller:  Robert De Niro , Greg Kinnear , Rebecca Romijn-Stamos , Cameron Bright
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 17
Laufzeit: 101 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Ufa Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Als ihr achtjähriger Sohn Adam bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt, bricht für Jessie und Paul Duncan die Welt zusammen. Ohnmächtig vor Schmerz machen sie die Bekanntschaft mit Dr. Richard Wells, einem führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Genforschung. Wells behauptet, er könne Adam aus einer einzigen Zelle klonen: als exakte Kopie mit gleichem Aussehen und identischen Charaktereigenschaften. Empört und verletzt lehnen die Duncans das Angebot ab. Aber Jessie kann sich ein Leben ohne ihren Sohn nicht vorstellen. So willigen die Duncans schließlich doch noch ein und begeben sich in die Hände des Dr. Wells, der das illegale Experiment in seiner abgelegenen Klinik "Godsend" - Gottesgeschenk - durchführt. Jessie und Paul lassen ihr bisheriges Leben hinter sich und brechen alle sozialen Kontakte ab. Alles scheint glatt zu laufen. Der neue Adam wächst glücklich und behütet auf - liebevoll betreut von Dr. Wells, den Adam vertrauensvoll "Onkel Richard" nennt. Doch ist der geklonte Adam tatsächlich ein Gottesgeschenk? Kurz nach seinem achten Geburtstag beginnt der Junge, unter schrecklichen Albträumen zu leiden...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Der Umfang der Extras scheint bei einem Film, der im Kino eher ein Flop war, angemessen und doch hat "Godsend" etwas andersgewichtete Features vorzuweisen, als es bei den meisten anderen DVDs der Fall ist. So fehlen zwar ein Making Of oder anderweitige Dokumentationen, dafür werden dem Zuschauer aber gleich vier verschiedene Schlüsse gezeigt, die immerhin eine Gesamtlaufzeit von knapp 50 Minuten haben und auf Wunsch vom Regisseur kommentiert werden, was beachtlich ist.

Die weiteren Extras gehören eher zum Standardrepertoire einer DVD. Sie beinhalten einen Audiokommentar mit Regisseur Nick Hamm und Kameramann Kramer Morgenthau, eine knapp sechsminütige B-Roll und insgesamt zwölf Minuten lange Interviews mit Cast & Crew. Die Trailer und TV-Spots sind mit insgesamt sechs Stück auch reichhaltig ausgefallen.

Zwar sind die verschiedenen Endszenen mehr als löblich, vor allem was ihren Umfang betrifft, im Endeffekt sind die Extras aber etwas mau, sodass die Bewertung dementsprechend schwach ausfällt.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend)
     
Gestaltung:

Wieso Universum Film nicht endlich auf 16:9-Menüs umsteigt, ist uns ein Rätsel. So bekommt der Käufer in diesem Fall wieder ein 4:3-Menü präsentiert, das an und für sich gar nicht mal schlecht aussieht.

Nach einem kurzen Intro gelangt man ins animierte Hauptmenü, das bereits gekonnt auf den Film einstimmt. Durch stilistisch veränderte Filmszenen wird ein sehr verstörter Eindruck geschaffen. Bis auf die "Einstellungen" können sämtliche Untermenüs bewegte Bilder vorweisen und auch die Kapitelanwahl zeigt animierte Szenen. Dank des passenden Sounds bleibt im Endeffekt ein leicht überdurchschnittlicher Gesamteindruck.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Universum hat für den eher unbekannten Film "Godsend" einen ordentlichen Transfer angefertigt, der insgesamt einen guten Eindruck hinterlässt. Einige Mängel sorgen letztendlich aber dafür, dass es keine noch bessere Bewertung unsererseits gibt.

Zunächst einmal können wir das Schärfeniveau als gelungen bezeichnen, denn meistens werden scharfe Bilder gezeichnet, allerdings könnte die Detailzeichnung etwas feiner sein. Immer wieder wirkt der Transfer etwas weich, was aber auch auf den Einsatz eines Rauschfilters zurückzuführen sein kann. Durch diesen Filter werden hin und wieder auch leichte Nachzieheffekte sichtbar, die man aber nur beim genauen Hinschauen entdecken kann.

Dank eines ordentlichen, aber leider nicht perfekten Schwarzwerts und eines guten Kontrasts bekommt der Zuschauer fast durchweg ein plastisches und natürliches Bild geliefert, das dank natürlicher und kräftiger Farbtöne gefallen kann. Gelegentlich sind zwar leichtes Rauschen und Blockrauschen zu erkennen, was aber über kein störendes Niveau hinaus geht.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Beim Sound bleibt ein etwas zwiespältiger Eindruck, denn obwohl "Godsend" kein Actionfilm ist, der massig Effekte zu bieten hat, bekommt der Käufer einen durchaus gelungenen Dolby Digital 5.1-Mix geboten, der durch gezielte Effekte gefallen kann.

In den ersten 30 Minuten bleibt es erst einmal etwas ruhig, sodass nur kleinere Umgebungsgeräusche für eine dezente Auflockerung sorgen. Etwas lauter und dynamischer wird es dann ab dem Zeitpunkt, an dem der Adam-Klon seine Albträume bekommt. Diese aufwühlenden Szenen werden durch toll platzierte Effekte und eine atmosphärische Musik wirkungsvoll unterstützt. Solche Szenen bekommt der Zuschauer einige Male präsentiert, doch leider halten sich diese auch in Grenzen, sodass es bei "Godsend" überwiegend ruhig zur Sache geht.

Ein Thriller dieser Art lebt aber von plötzlich auftauchenden Schreck-Effekten und diese sind in diesem Fall wirklich gelungen. Übrigens kommt der Subwoofer auch mehrere Male zum Einsatz und dieser wird so gut eingesetzt, dass man ihn kaum wahrnimmt, da er das Geschehen so gekonnt unterstützt.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

"Godsend" ist leider nur ein durchschnittlicher Film, der zwar ein interessantes Grundthema zu bieten hat, gegen Ende aber etwas abrutscht. Dank Robert DeNiro und Rebecca Romijn-Stamos bekommt man aber zumindest einige bekannte Gesichter zu sehen. Die DVD-Auswertung können wir eigentlich als gelungen bezeichnen. Die Extras sind zwar etwas mau, dafür können die vier alternativen Enden mehr als überzeugen, denn uns ist keine andere DVD bekannt, die solch umfassende Alternativen zu bieten hat. In technischer Hinsicht leistet sich die DVD keine Ausrutscher, sodass "Godsend" ein durchaus brauchbares Gesamtpaket bildet, das für einen fairen Preis von rund 15 Euro zu haben sein sollte.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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