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Brothers Grimm - Cine Collection

Lerne das Fürchten

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 26.04.2006
Verleihfenster: 09.02.2006
Im Handel ab: 12.04.2006
   
Deutscher Titel: Brothers Grimm
Originaltitel: Brothers Grimm
Land / Jahr: CZ/UK/USA 2005
Genre: Fantasy
   
Regie:  Terry Gilliam
Darsteller:  Matt Damon , Heath Ledger , Peter Stormare , Monica Bellucci , Jonathan Pryce
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 6.1 ES), Deutsch (Dolby Digital 5.1 EX), Englisch (Dolby Digital 5.1 EX)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Clone (transparent)
Kapitel: 19
Laufzeit: 114 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: EuroVideo
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts, Deutschland leidet unter der Besatzung Frankreichs. Die Brüder Will und Jake Grimm sind als Geisteraustreiber unterwegs und stets zur Stelle, wenn einsame Gemeinden von vermeintlichen Dämonen und Hexen heimgesucht werden. Zuverlässig befreien sie die Dorfbewohner von den unheimlichen Erscheinungen. Kein Wunder: Bei dem Spuk handelt es sich um faulen Zauber, von den findigen Brüdern selbst inszeniert, um sich Geld und Unterbringung zu ergaunern.

Als die Besatzungsmächte den Grimms auf die Schliche kommen, erhalten sie eine einzige Chance der Todesstrafe wegen Hochstapelei zu entgehen: In einem verwunschenen Wald sollen Will und Jake das Geheimnis von zehn spurlos verschwundenen Mädchen aufdecken – und stoßen dabei auf einen schrecklichen Fluch, der allein durch entschlossenes Handeln gebrochen werden kann. Dumm nur, dass die Brüder ausgemachte Hasenfüße sind und von Exorzismus in Wahrheit keinen blassen Schimmer haben...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Concorde übernimmt, glücklicherweise, nicht einfach die Leih-DVD für den Verkauf, sondern spendiert dem Film auch gleich noch eine Bonus-DVD. Die einzige Änderung der Film-DVD liegt im Menü und der Möglichkeit begründet, zu Terry Gilliams Kommentar nun deutsche Untertitel zuzuschalten, was sehr angenehm ist - auch wenn Gilliam ein wirklich recht deutliches Englisch spricht.

Die weiteren Extras befinden sich auf Disc 2, hier gibt es neben entfernten Szenen, mit optinalem Kommentar (samt deutschen Untertiteln), auch zwei Featuretten, die sich mit der Entstehung des Films beschäftigen. Während der eine Beitrag speziell die Effekte erklärt, so stellt der andere Beitrag das Making Of dar. Leider sind beide Beiträge recht kurz geraten, mal davon abgesehen, dass hier auch eine gehörigen Portion Werbung mit eingeschnitten wurde.

Zu den weiteren Extras gehören deutsche und englische Trailer, eine Fotogalerie sowie Infos zu Cast und Crew sowie Produktionsnotizen.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Das Menü ist recht ansehnlich, was aber auch eigentlich nicht anders zu erwarten war, schließlich wird die Kaufversion, wie immer, von Concorde erscheinen, wo immer viel Wert auf eine ansprechende Gestaltung gelegt wird.

Das Menü ist einem Buch nachempfunden, was eigentlich auch schon alles zum Design sagt, denn mehr gibt es einfach nicht zu sehen. Sehr positiv anzumerken ist die Detailarbeit, die in dieses Menü gesteckt wurde, denn neben einer Optimierung für 16:9 gibt es auch eine durchgängige Sounduntermalung.

Die animierte Kapitelübersicht ist sicherlich gut gemeint, allerdings zu klein, um wirklich sinnvoll genutzt werden zu können. Schick ist das Ergebnis, speziell auf Disc 2, dennoch ohne Frage.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Die erste DVD bietet "nur" den Film und eine handvoll Tonspuren, so dass die guten 7,2 GB mit denen die DVD befüllt wurde, zumindest auf eine ordentliche Datenrate hindeuten.

In der Tat hat das Bild ausreichend Platz für den Inhalt, allerdings ist der Gesamteindruck nicht so blendend, wie man vermuten würde.

Das Bild dieser DVD ist speziell weich zu nennen, was eigentlich unnötig ist, gibt es doch genügend Platz für Informationen. Diese sind auch meist in starren Einstellungen vorhanden, nehmen aber ab, sobald Bewegung kommt. Auch die eingesetzten Schriften des (deutschen) Bildmasters sind eher weich, was auf eine nicht so sorgfältige Umsetzung hindeutet.

Das ist schade, kann der Film doch vor allen Dingen mit seinem gut umgesetzten Farbkonzept punkten, das mal sehr kühl und wiederum sehr warm inszeniert wurde. Darüber hinaus wechseln die Orte, an denen wenig bzw. viel Farbe gezeigt wird, so dass der Anspruch, den man an dieses "Märchen" haben darf, durchaus erfüllt wird. Der Kontrast schlägt sich ebenfalls wacker, wobei noch etwas mehr Detailszeichnung in den Schatten nicht geschadet hätte. Speziell auf einer guten Röhre wirkt das Bild aber ingesamt sehr plastisch und angenehm. Ein leichter Schärfefilter schadet nicht, bringt aber bei der Großbildprojektion natürlich keine wirkliche Besserung.

So bleibt diese noch frecht frische Produktion aus dem Jahr 2005 in dieser Disziplin hinter den Erwartungen zurück, ohne jedoch zu enttäuschen.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Die DVD bietet den deutschen Ton in Dolby Digital 5.1 EX sowie in DTS 6.1, allerdings nicht diskret, an. Somit liegen beide Formate von der Codierung her auf Augenhöhe, wobei DTS wieder einmal Dolby ebenbürtig klingt und seine Vorteile nicht ausspielen kann.

Doch selbst diese hätte der DVD wohl nichts genützt, denn die deutsche Abmischung klingt in beiden Formaten gleich schlecht, ernüchternd, und um einiges eingeengter, als die Originalspur.

Wofür dann EX bzw. ES? Offenbar ist man bei der deutschen Mischung den preiswerten Weg gegangen und hat mit Blick auf die Front gemischt, was die hinteren Kanäle zwar nicht schweigen lässt, aber aus einem stimmigen Gesamtkonzept herauslässt. In vielen Fällen dominiert die starke Front, nur selten hört man etwas von hinten, und wenn man etwas von hinten hört, tönt dieses hinten meist brachial aus dem hinteren Center, während sich die beiden eigentlichen Surrounds fürchterlich langweilen und stattdessen lieber etwas anderes tun würden.

Vergleicht man die deutsche Version dann noch mit dem Original, wird der Umstand umso deutlicher, wobei auch der Originalmix keinen Blumentopf gewinnt, wohl aber auch in der Front dann wenigstens mehr Tiefe, sprich Stereoseparation, bietet, als es die Synchronfassung tut.

Insgesamt enttäuscht die deutsche Fassung, nicht zuletzt, weil die Erwartungen ob EX bzw. ES natürlich hoch angesetzt werden.

   
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Terry Gilliams Vorstellung von den Gebrüdern Grimm ist gewiss obskur, und auch Screenwrite Ehren Kruger hat keine Skrupel, die "wahren" Geschichten mit Füßen zu treten, links liegen zu lassen oder plump zu interpretieren - auch wenn das laut Making Of angeblich so gewollt ist. Schließlich kennt man sich, speziell als deutscher Muttersprachler, sicher eine ganze Ecke besser mit den Gebrüdern aus, als der Screenwriter. Etwas merkwürdig mutet der deutsche Verleihtitel an - doch klang "Brothers Grimm" den Verantwortlichen wohl etwas moderner als "Gebrüder Grimm". Wir fragen uns, wie das wohl mit der Aussprache gemeint sein soll, denn Grimm bleibt Grimm, so dass in deutschen Landen wohl eher "Brasas Grimm" gekauft werden wird, was reichlich dämlich klingt.

Doch zurück zur DVD, die technisch so lala ist, und in der nun vorliegenden Verkaufvariante nur beim Bonusmaterial zugelegt hat. Wer den Film bereits gesehen hat, kommt sicher auch mit der DVD klar. Wer jedoch den Film noch nicht kennt, der sollte vorher besser leihen, um einem mittelmäßigen Gesamteindruck für reichlich Geld vorzubeugen.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Christian Bartsch
 

 

Was Ehren Kruger da verzapft hat, ist schon enorm. Auch wenn es 2005 sicherlich noch schlimmere Film gegeben hat, so krankt dieses Drehbuch bereits an den "Vorgaben", wie man ein gutes Drehbuch schreibt.

Der seidene Faden, an dem die Geschichte hängt, ist leider wenig liniear, sondern eher ein Knäul aus netten Eingebungen, Fragmenten und Füllstoffen, das sich nicht entwirren lassen will und die Protagonisten in einer bizarren Welt mit einem furchtbar nervigen Peter Stormare herumirren lässt, ohne bitte endlich "zu Potte" zu kommen.

So fragt man sich nach einer guten halben Stunden, wo es nun langgeht, um eine weitere halbe Stunde später festzustellen, dass der Motivator zu fad und die Regeln zu schwammig sind. So kommt auch die Auflösung am Ende reichlich konstruiert daher, doch man macht es dann einfach so, wie es wohl eben so geht, wenn man eine böse Königin wieder in die ewigen Jagdgründe schicken will.

Wer "nur mal so" zuschauen will, kommt auch sicherlich "nur mal so" auf seine Kosten. Wer jedoch einen Gilliam à la "Brazil" erwartet, dem sollten noch einmal klar gemachten werden, dass Ehren Kruger bereits den dritten Teil von "Scream" verunstaltete, die Zuschauer mit "Reindeer Games" langweilte und die beiden Hits, "Ring 1" und "Ring 2", aufgrund einer sehr guten japanischen Vorlage adaptierte.

Wüsste man es nicht besser, so würde man nicht glauben, dass hier Terry Gilliam verantwortlich zeichnet, aber auch gute Filmemacher haben wahrlich einen schlechten Tag, und genau an dem wurde wahrscheinlich die Idee zu "Brothers Grimm" geboren. Und noch einmal ganz deutlich: die Gebrüder Grimm in Deutschland Brothers Grimm zu nennen, ist dumm, einfältig und auch aus Marketinggründen nicht zu entschuldigen. Schließlich heißen z.B. die "Drei Damen vom Grill" auch weiterhin so, und nicht etwa "Three Ladies From The Barbecue".

 

Wertung:

(ausreichend)

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Mit BROTHERS GRIMM schuf Regisseur und Ex-Monty Python Tery Gilliam (12 MONKEYS, FEAR AND LOATHING IN LAS VEGAS, BRAZIL) einen Märchenfilm der etwas anderen Art. Er nahm das Leben der Gebrüder Grimm und mixte deren Märchen darunter. Das Ganze wurde dann mit dem typischen Gilliam-Humor versehen und heraus kam ein wilder Fantasymix, der sowohl Spannung und Humor als auch Action sowie etwas Horror bi[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 07/10 lesen>>

   


 

 

Gute Bildqualität, sehr guter Ton und interessantes, aber etwas knappes Bonusmaterial zeichnen diese DVD aus. Im Vergleich zur einfachen Auflage verlangt Concorde einen recht happigen Aufpreis für das etwas knappe Bonusmaterial. Dennoch ein durchaus überzeugendes Set, was sich 4 Punkte verdient hat.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 4/5 lesen>>

 
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