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Stirb Langsam - Jetzt erst recht

Special Edition

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 21.05.2002
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 16.5.2002
   
Originaltitel: Die Hard with a Vengeance
Land / Jahr: USA 1995
   
Regie:  John McTiernan
Darsteller:  Bruce Willis , Samuel L. Jackson , Jeremy Irons , Graham Greene
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch, Englisch Dolby Digital 5.1
Kommentar Dolby Digital 2.0
Untertitel: Deutsch, Englisch, Bulgarisch, Kommentaruntertitel
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: ja, Produktionsnotizen und Kapitelauswahl
Verpackung: Amaray Box (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 10
Laufzeit: 123 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 67:06
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer und DVD 5 / Single Layer
Anbieter: Buena Vista Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Es ist heiß, McClane ist besoffen – eigentlich ein herrlicher Tag für den von seiner Frau verlassenen New Yorker Polizisten. Doch die Idylle wird gestört durch einen Bombenleger, der gerne ein Spiel mit McClane spielen würde: „Simon Says“. Um die Explosion weiterer Bomben zu verhindern, muss McClane das tun, was der sich selbst Simon nennende Anrufer verlangt.
Durch eine Fügung des Schicksal wird der schwarze Rassist Zeus Carver in Simons Spiel mithineingezogen. Nun muss der weißen extrem skeptisch gegenüber stehende Zeus zusammen mit McClane versuchen, herauszufinden, in welcher Schule Simon seine Bombe versteckt hat. Doch es kommt anders als gedacht...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Auf DVD 1 finden wir zunächst einen Audiokommentar mit John McTiernan. Dieser Kommentar gehört sicherlich zu den besseren und weiß Fans durchaus zu unterhalten. McTiernan erzählt einiges von den Dreharbeiten und äußerst sich im nachhinein auch kritisch über seine eigene Regierarbeit bei Teil 3 und erklärt, wie der Film hätte enden können, hätte man sich nicht für das nun vorhandene Ende entschieden. Und ehrlich gestanden wäre das von ihm Audiokommentar erzählte Ende (das übrigens nicht dem alternativen Ende auf DVD 2 entspricht) um einiges besser gewesen als das letztendlich verwendete. Vorbildlicherweise hat Buena Vista den Audiokommentar übrigens in deutsch untertitelt, sodass man sich den Kommentar quasi „tonlos“ zu Gemüte führen kann.

DVD 2 beinhaltet die restlichen Extras, die inhaltlich alle recht gut ausfallen.

MAKING OF-SPECIALS
In dieser Rubrik findet man gleich drei Making ofs. Das erste trägt den Titel „Reportage zu den Dreharbeiten von Stirb Langsam 3“, hat eine Lauflänge von etwa 22 Minuten und beschäftigt sich hauptsächlich mit Teil 3 der Actiontrilogie.
Bei „Eine gute Nacht zum Sterben – McClane ist zurück“ handelt es sich um Doku, die anlässlich der TV-Ausstrahlung des zweites Teiles kurz vor Kinoveröffentlichung von Teil 3 im US-Fernsehen zu sehen war. Diese ebenfalls knapp 22-minütige Dokumentation wird von Samuel L. Jackson moderiert und ist im Grunde eine Werbefeaturette, die die Fans auf Teil 3 „heiß machen“ sollte. Nichtsdestotrotz ist sie recht witzig und unterhaltsam.
„Kurzreport vom Dreh von Stirb Langsam 3“, das dritte Making of, dauert knappe vier Minuten und ist nichts weiteres als eine für den „Electronic Press Kit“ (EPK) erstellte Werbefeaturette.

ALTERNATIVES ENDE
Optional kann man sich das etwa 6 Minuten dauernde alternative Ende mit einem Audiokommentar von Jonathan Hensleigh ansehen. Insgesamt ist dieses Ende sicherlich recht witzig, es war aber wohl die richtige Entscheidung es nicht zu verwenden, da es ganz einfach nicht zum Charakter des John McClane passen würde.

HINTER DEN KULISSEN UND STORYBOARDS
Hier kann man die Entstehung von drei Szenen (Explosion in der U-Bahn, Explosion des Kaufhauses am Anfang des Filmes und die fahrt durch den Central Park) verfolgen und bekommt neben Behind-the-Scenes-Footage auch Interviews mit Cast & Crew geboten.
Außerdem findet man hier eine Storyboard-Sequenz mit dazugehörigen Ausschnitten aus dem fertigen Film.

INTERVIEW & PORTRAIT
Das als „Interview mit Bruce Willis“ ausgegebene Special hat außerdem Filmausschnitte und Interview-Clips mit John McTiernan zu bieten.
Das „Portrait des Gegenspielers“ konzentriert sich auf McClanes Gegner im Film und versucht die Charaktere ein wenig zu beleuchten, wobei mit vier Minuten dafür eindeutig zu wenig Zeit zur Verfügung steht.
Wer seine Augen öffnet kann in diesem Untermenü ein „Hidden Feature“ finden.

VISUAL EFFECTS
Hier wird in Kurzclips (Lauflänge jeweils etwa eine Minute) die Entstehung von sieben Visual Effects gezeigt.

TRAILERS
Leider fehlen die auf der US-DVD vorhandenen TV-Spots, sodass es hier nur zwei Kinotrailer gibt.

Aufgrund der sehr guten inhaltlichen Qualität und der vielen verschiedenen Extras kann man hier ein „Gut bis Sehr Gut“ sicher rechtfertigen.

Negativ fällt allerdings auf, dass Buena Vista den Film lediglich in 10 Kapitel unterteilt hat - klar, es müssen nicht 90 Kapitel sein wie bei "T2", aber zumindest 30 Kapitel wären bei einem 120 Minuten-Film doch angebracht gewesen.

   
 
Wertung:  
     (gut - sehr gut)
     
Gestaltung:

Kompliment an Buena Vista – anstatt ein eigenes Menü zu entwerfen, hat man jenes der Rc1-DVD fast 1:1 übernommen. Schaut man sich an, was Buena Vista an eigenen Menüs produziert, so ist das wohl eine weise Entscheidung gewesen.
Die Hauptmenüs der Haupt- und Bonus-DVD sind jeweils ebenso wie die Menüübergänge animiert worden, die Untermenüs liegen dann zumeist als Standbilder vor. Hier zeigen sich dann kleine Unterschiede zum Menü der US-DVD, das beispielsweise auch noch die Kapitelanwahl animiert präsentierte – worauf man hier leider verzichten muss.
Die Gestaltung der Menüs passt hervorragend zum Film und zeigt, dass man auch mit dezenter Animation schöne Ergebnisse produzieren kann. Aufgrund der minimalen Änderung in Bezug auf die Kapitelanwahl geht sich die Höchstnote jedoch nicht mehr aus.

     
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
     
Bildtest:

Eines gleich vorweg: die deutsche DVD hat ein sichtbar besseres Bild als die Rc1-Special Edition, die letztes Jahr herausgekommen ist. Diese litt unter erheblichem Edge Enhancement (Überschärfung) und war stellenweise auch vom Kontrast her zu dunkel geraten, sodass ab und an Details nicht mehr erkennbar waren.
Auf unserer Notenskala würde die Rc1 nur ein „Befriedigend“, eventuell sogar nur ein „Ausreichend bis Befriedigend“, bekommen.
Doch bei aller Freude, wollen wir auch nicht verschweigen, dass die Rc2 deshalb noch lange kein TOP-Bild hat. Denn gewisse Mängel sind auch bei der deutschen Version unübersehbar.
Die Bildschärfe ist größtenteils recht gut, bei schnellen Kamerafahrten machen sich jedoch leichte Unschärfen bemerkbar. Ansonsten wirkt das Bild schön detailreich und schärfer als das US-Pendant.
Auch die natürlich Farbwiedergabe muss gelobt werden. Auch in diesem Punkt hatte die US-DVD an ausgewählten Stellen leichte Mängel.
Bis auf ein leichtes Hintergrundrausch in einigen Szenen liefert Buena Vista auch ein sehr rauscharmes Bild ab. Dieses Rauschen fällt vor allem bei dunklen Szenen im U-Bahnschacht auf.
Ebenfalls nur stellenweise offenbaren sich die Schwächen des Kontrast, der hin und wieder etwas zu hell wirkt.
Negativ anzulasten sind dem Bild darüber hinaus noch ein leichtes Zeilenflimmern sowie auf eine nicht ganz saubere Kompression hindeutende Treppchenartefakte.
Insgesamt gilt aber wieder einmal – die aufgezählten Probleme klingen schlimmer als sich der Transfer im Gesamtbild präsentiert. Im Großen und Ganzen hat Buena Vista gute Arbeit geleistet.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Lag die Erstauflage in Deutsch nur in Dolby Surround vor, so erfreut uns diese Special Edition mit einem 5.1-Ton. Wer befürchtet, dass Buena Vista hier den gleichen Weg einschlägt wie Warner (z.B. bei „Auf der Flucht“) und den 2.0-Ton nur auf 5.1 upmixen würde, der soll erleichtert einen Schrein für Buena Vista errichten – denn dieser 5.1-Ton ist ein waschechter 5.1-Ton mit schönen Klangeigenschaften.
Wie es sich für einen Actionfilm gehört, ist der Ton gespickt mit Surroundeffekten, die gute Räumlichkeit aufkommen lassen.
Der Basskanal wird sinnvoll und effektbetont eingesetzt und meldet sich vor allem bei den vielen actiongeladenen Szenen zu Wort und sorgt für den ordentlichen Druck, der Explosionen ins eigene WOhnzimmer übertrgägt.
Verglichen mit dem englischen DTS-Track der Rc1 ist die deutsche Spur vielleicht ein wenig schlechter (wobei der Vergleich recht schwierig ist, da ja erst die DVDs gewechselt werden müssen und ein direktes Umschalten zwischen den Formaten nicht möglich ist), für sich genommen ist er diesem Film jedoch mehr als angemessen.

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Wieso nur macht es sich Buena Vista selbst so schwer? Da verärgert man die gesamte DVD-Gemeinde mit der Ankündigung zu dieser DVD, da laut dieser der Audiokommentar fehlen sollte und die Extras zusammen mit dem Hauptfilm auf eine DVD gequetscht würden, treibt sie scharenweise zur französischen DVD (die von Anfang an als 2-DVD-Set mit Kommentar angekündigt worden war) und bringt dann eine sehr ordentliche DVD auf den Markt, die die Aufregung im Vorfeld als lächerlich erscheinen lässt. So etwas ist einfach nur ungeschickt und sollte Buena Vista Ansporn sein, die Pressearbeit im Vorfeld zu verbessern.

Nun, wie dem auch sei... die DVD ist eine gut gelungene Umsetzung der Rc1-Special Edition, die diese in Sachen Bild sogar überflügeln kann, wenngleich der Transfer von Perfektion weit entfernt ist.
Positiv fällt außerdem auf, dass so kleine Dinge wie die Menügestaltung im Vergleich zum US-Pendant nicht abgeändert worden sind und sich diese DVD so sehr schön in die Reihe mit den beiden ersten Teilen, die hierzulande von FOX vertrieben werden, stellen kann.
Einziges Manko ist das Äußere dieses 2er Sets. Das Cover verdient einfach kein anderes Attribut als „hässlich“, sodass das Set von außen her billiger und minderwertiger wirkt als es letztendlich ist. Wieso Buena Vista sich hier nicht mit FOX zusammensprechen konnte, um eine gemeinsame Coverlinie zu entwerfen – wie dies die Schwesternfirmen in Frankreich getan haben – kann man wohl nur erahnen.
Wie auch immer, ein Umstieg zur neuen Edition lohnt sich allein wegen der guten Extras und des deutschen 5.1-Tons...

       
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
  

 
 
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