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Don´t Come Knocking

Wim Wenders Edition

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

Cover 
Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 14.03.2006
Verleihfenster: 21.03.2006
Im Handel ab: 21.04.2006
   
Deutscher Titel: Don´t Come Knocking
Originaltitel: Don´t Come Knocking
Land / Jahr: D 2005
Genre: Drama
   
Regie:  Wim Wenders
Darsteller:  Sam Shepard , Jessica Lange , Tim Roth , Sarah Polley
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 18
Laufzeit: 118 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 6 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Arthaus Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Während der Dreharbeiten eines zweitklassigen Westernstreifens sucht der alternde Hauptdarsteller Howard Spence plötzlich das Weite – ganz klassisch auf dem Rücken eines Pferdes. In einer öden Kleinstadt besucht er nach 30 Jahren erstmals wieder seine Mutter und erfährt, dass er Vater ist. Howard beginnt einen Roadtrip in die Vergangenheit, zu seinen Kindern von verschiedenen Frauen und der einstigen Geliebten. Am Ende steht er vor den Scherben seiner Existenz und muss erkennen, dass sich versäumtes Leben nicht nachholen lässt...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Extras dieser zwei DVDs umfassenden "Wim Wenders Edition" können sich sehen lassen. Bereits auf der ersten Disc befinden sich einige Features, die durchaus von Interesse sind. Wie bei jeder guten DVD, darf auch in diesem Fall ein Audiokommentar nicht fehlen. Wim Wenders begleitet den Film und da es sich bei ihm um einen deutschen Regisseur handelt, können in diesem Fall auch nicht Englisch sprechende Leute davon profitieren. Dennoch hätten deutsche Untertitel für Gehörgeschädigte Sinn gemacht.

Des weiteren werden auf der ersten Scheibe Interviews, die zwischen 30 Sekunden und ca. fünf Minuten dauern, ein Trailer, eine Textbiografie und rund 22 Minuten an Deleted Scenes geboten. Diese Szenen können auf Wunsch auch vom Regisseur kommentiert werden. Leider ist die Menübetitelung etwas missverständlich, das zwei Mal "Audiokommentar von Wim Wenders" vorhanden ist, wobei sich zweiter auf die entfernten Szenen bezieht. Wirklich lobenswert und viel zu selten, ist eine Hörfilmfassung, die den Film auch für blinde Menschen brauchbar macht. Das Tolle dabei: Bereits nach dem Einlegen der DVD und nach dem typischen Copyright-Hinweisen, wird man auf diese Fassung aufmerksam gemacht. Da Blinde kaum durch das Menü navigieren können, können diese bei dem Hinweis auf die Enter-Taste drücken und sofort startet direkt der Film.

Auf der zweiten DVD befinden sich zusätzlich rund zwei Stunden Extramaterial, wobei die Dokumentation "Going Places" von Peter Schwartzkopff mit rund 95 Minuten den Schwerpunkt darstellt. Dieser Beitrag ist wirklich sehr gelungen und man bekommt einen Großteil des Drehs in dokumentierter Form präsentiert. Der Film ist in Englisch, wurde aber mit deutschen Untertiteln versehen.

Außerdem gibt es noch einen zweiten Punkt namens Videotagebücher. Dieses Filmchen dauert knapp 26 Minuten und zeigt Aufnahmen von Geschehnissen, die rund um das Projekt passiert sind - eine Art Behind-The-Scenes-Doku.

Die Extras sind zwar quantitativ nicht unbedingt referenzverdächtig, allerdings kann alleine schon die sehr lange Dokumentation begeistern. Der Kommentar, die Deleted Scenes und das sehr nette Videotagebuch runden die tolle Ausstattung ab.

   
 
Wertung:  
     (gut - sehr gut)
     
Gestaltung:

Das Menüdesign ist leider nicht sehr gelungen. Die Aufmachung sieht nach einem Universal-Design aus und ist thematisch nicht an den Film angelehnt. Bis auf das animierte (Filmausschnitte), mit Musik unterlegte Hauptmenü, gibt es keine weiteren Finessen. Sämtliche Untermenüs bestehen aus Standbildern und haben keinerlei Sounds zu bieten. Insgesamt ist das Design enttäuschend.

     
 
Wertung:
  (ausreichend)
     
Bildtest:

Die Bildqualität von "Don´t Come Knocking" ist sehr durchwachsen, aber eigentlich nur in einer Hinsicht. Dennoch waren wir während des Sehens immer wieder hin- und hergerissen, denn eigentlich gibt es nur eine Eigenschaft, die fast ständig leicht schwankt.

Dabei handelt es sich um das Schärfeniveau. Oft ist das Bild recht scharf, zeigt Details und wirkt das einfach "rund", doch leider sackt der Schärfeumfang immer wieder etwas ab. In diesen Momentan sind dann höchstens angenehm scharfe Bilder zu sehen und man wird das Gefühl nicht los, dass der Transfer dann zu weich erscheint. Des weiteren sehen die Kanten immer wieder leicht ausgefranst aus.
Ansonsten kann er Transfer aber gefallen und so zeigen sich ab der ersten Minute sehr satte Farben, die aufgrund der Drehorte überwiegend aus warmen Tönen bestehen. Zusammen mit dem satten Kontrast ergibt sich so ein sehr frischer und schicker Look.

Leider ist der Schwarzwert nicht immer ideal, sodass in gewissen Szenen immer eine leicht milchige Optik zu erkennen ist, welche sich aber glücklicherweise in Grenzen hält. Kompressionsprobleme sind zu keiner Zeit zu erkennen, höchstens kleineres Blockrauschen ist hin und wieder auszumachen. Rauschen ist nie zu erkennen, was aber aufgrund eines Rauschfiltereinsatzes offensichtlich leicht bekämpft wurde. Gelegentlich sind kleinere Nachzieheffekte zu erkennen, was auf einen solchen Einsatz hindeuten könnte.

Im Großen und Ganzen wirkt der Transfer über gewisse Strecken wirklich hochwertig, doch leider kann dieses Niveau selten über eine längere Zeit gehalten werden. Das größte Problem, die Schärfe zusammen mit der Kantenzeichnung, verwehrt der DVD in dieser Kategorie eine bessere Bewertung.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

"Don´t come Knocking" ist ein Drama, das auf große Effekthaschereien verzichtet und so generell einen eher unspektakulären Ton bietet. Dennoch gefällt uns das Gebotene, da die Möglichkeiten, die ein derart ruhiger Film bietet, recht effektiv ausgenutzt werden.

Zunächst einmal klingt die Musik sehr hochwertig und voluminös. Generell wird zwar überwiegend die Front genutzt, dennoch sorgt die Musik für eine gewisse Räumlichkeit. Außerdem wird sie des öfteren vom Subwoofer unterstützt, der sich mit erstaunlich satten und tiefen Bässen bemerkbar macht.

Hin und wieder gibt es kleinere Umgebungsgeräusche zu hören, die ebenfalls für eine Auflockerung des Klangbildes sorgen, doch ansonsten gibt es kaum etwas aus den Rear-Lautsprechern zu hören. Die Dialoge sind qualitativ einwandfrei und sind stets sehr gut zu verstehen. Dank der 2.0-Hörfilmfassung, können auch sehbehinderte Menschen den Film "sehen".

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Wim Wenders "Don´t Come Knocking" ist mit seinen rund zwei Stunden Laufzeit recht lang ausgefallen und hat deshalb auch seine Längen. Da der Film sowieso schon recht ruhig ist, zumindest was den Umfang der Handlung angeht, könnte so bei einem gewissen Publikum durchaus Langeweile aufkommen. Dennoch ist das Drama sehenswert, nicht zuletzt dank der guten Schauspieler.

Das Doppel-DVD-Set ist Kinowelt auf jeden Fall gelungen. Zwar ist die technische Qualität nicht die beste, dennoch erhält man aufgrund der tollen Extras einen fairen Gegenwert. Wer allerdings lieber die günstige Einzel-DVD erstehen möchte, wird immerhin den Audiokommentar, Deleted Scenes und kleinere Extras präsentiert bekommen, was beim Verkaufspreis von ca. 14 EUR mehr als fair ist. Doch für Sammler und diejenigen, die gerne Hintergrundinfos erhalten möchten, kommt nur das Doppel-Set im schicken DigiPak in Frage.

Update:
Der von Kinowelt bei "Mr. und Mrs. Smith" eingesetzte und in starke Kritik geratene Kopierschutz wird laut Kinowelt nicht mehr eingesetzt. Das wird also ein einmaliger Ausrutscher gewesen sein.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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