Newsletter   RSS-Newsfeed   Wap, I-Mode & PDA   Gewinnspiel  Impressum  Werbung  Online Hilfe  118 Leser online

 
     

Open Range

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 

 

DVD-Daten:

Review Datum: 20.02.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 20.01.2004
   
Deutscher Titel: Open Range - Weites Land
Originaltitel: Open Range
Land / Jahr: USA 2003
Genre: Western
   
Regie:  Kevin Costner
Darsteller:  Kevin Costner , Robert Duvall , Annette Bening , Michael Gambon , Michael Jeter , Diego Luna , James Russo
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (DTS 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Englisch für Hörgeschädigte, Spanisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 18
Laufzeit: 139 Minuten
TV Norm: NTSC
FSK: keine FSK Freigabe, sondern Rated R
Regional Code: Code 1
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Buena Vista Home Entertainment/ Touchstone
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Charley Waite (Kevin Costner) und Boss Spearman (Robert Duvall) sind die letzten ihrer Art. Wo 1882 die Zäune der Zivilisation den Westen Amerikas noch nicht erreicht haben, treiben sie ihre Rinder über freies Weideland – unterstützt vom sanftmütigen Riesen Mose (Abraham Benrubi) und dem jungen Mexikaner Button (Diego Luna). Es ist ein hartes, aber von der Schönheit der Natur versöhntes Leben. Bis zu dem Zeitpunkt, als sie das Reich eines Tyrannen streifen: Rancher Baxter (Michael Gambon), der das Örtchen Harmonville fest in seiner Hand hat, hasst die sogenannten "Freegrazer" – wie die vier Cowboys, die vom Land leben, selbst aber keines besitzen. Und wider Willen sehen sich Waite und Spearman in einen gnadenlosen Kampf verstrickt, der über ihre Zukunft und die aller Bewohner von Harmonville entscheidet.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Bei einer Spielzeit von knapp 140 Minuten ist es logisch, dass sämtliche Extras, bis auf den Audiokommentar und einige Trailer, auf einer zweiten DVD untergebracht sind. Die erste DVD bietet also ausschließlich einen Audiokommentar mit Kevin Costner und einige, aktuelle Trailer.

Die zweite DVD bietet interessante Features. Mit insgesamt ca. 65 Minuten Laufzeit, ist "Beyond Open Range" das beste Extra dieser Veröffentlichung. Die aus acht einzelnen Teilen bestehende Hintergrunddokumentation umfasst u.a. die Filmvorbereitungen, Infos über dren Dreh und Details der Endproduktion. Bei einer derart langen Spielzeit erfährt man vergleichsweise viel über den Film. Dadurch hebt sich dieses Making Of auch von dem Durchschnitt ab. Als zweites Extra bietet die DVD eine rund 12 Minuten lange Featurette über das echte "America´s Open Range" der damaligen Zeit. Für geschichtlich Interessierte ist dies sicher ein kleiner netter Beitrag, der zum Verständnis des eigentlichen Films beitragen kann.

Nicht weniger interessant sind die 12 Deleted Scenes mit einer Gesamtlaufzeit von gut 24 Minuten. Für Storyboard-Interessierte eignet sich das nächste Feature: "Storyboarding: Open Range". In sechseinhalb Minuten werden direkte Vergleiche zwischen Film und Storyboard gezeigt und man kann einige Infos eines Storyboard-Zeichners erfahren. Das letzte Feature ist ein Musikvideo mit dem Titel "Broken Wagon", das in viereinhalb Minuten noch einmal einige Filmszenen und Ausschnitte der Drehaufnahmen enthält.

Bedauerlicherweise sind sämtliche Extras nicht untertitelt, sodass man des Englischen auf jeden Fall mächtig sein sollte, da ansonsten Verständnisprobleme auftreten könnten. Deshalb ziehen wir auch einen halben Punkt ab.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Leider macht die Optik der DVD einen eher durchwachsenen Eindruck, auch wenn man diverse Bemühungen erkennen kann, ein an sich schönes Menü präsentieren zu wollen. Das Hauptmenü der ersten DVD wurde dezent animiert, sieht optisch aber etwas zweitklassig bzw. unfertig aus. Bedauerlich ist die Tatsache, dass keines der Untermenüs animiert wurde, nur die Zwischensequenzen wurden durch bewegte Bilder verfeinert.
Das Menü der Bonus-DVD ist im Gegensatz zur ersten DVD nur im 4:3-Format vorhanden. Es bietet ansonsten das selbe Design und auch nette Übergangsanimitionen. Insgesamt hätte man aber sicher mehr auf die Beine stellen können.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Kevin Costners neuer Western bietet, wie schon "Der mit dem Wolf tanzt", wunderschöne und landschaftlich bezaubernde Aufnahmen, die auf dieser DVD schön zur Geltung kommen. Zwar erreicht das 2-Disc-Set insgesamt kein Referenzbild, dafür wird eine ausgewogene und mehr als befriedigende Qualität geboten.

Schärfetechnisch bietet "Open Range" ein meist fein strukturiertes Bild, was vor allem bei Nahaufnahmen der Darsteller deutlich zu erkennen ist. Zwar sind mitunter auch etwas "weichere" Szenen vorhanden, diese mindern den Gesamteindruck jedoch nicht. Schade ist allerdings, dass man leichtes Edge Enhancement, also Doppelkonturen, erkennen kann, die vor allem beim Projektoreinsatz etwas stören könnten.

Lobenswert sind auch die natürlichen und reinen Farben, die die Landschaften äußert authentisch wirken lassen. Hauptsächlich findet man viele Grün- und Brauntöne vor, eben jene Farben, die für solche Filme so bestimmend sind. Einziger Kritikpunkt ist der nicht immer so tadellose Schwarzwert, vor allem in den wenigen dunklen Szenen.

Auch die Kompression schlägt sich bei immerhin 140 Minuten Laufzeit sehr wacker. Weder Nachzieheffekte, noch auffällige Artefaktbildungen sind zu erkennen, und so bietet die DVD ein insgesamt ein schönes, aber eben nicht perfektes Bild, was aber aufgrund der eher geringen Mängel zu verschmerzen ist.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Qualitätiv reiht sich die akustische Leistung ungefähr in die des Bildes ein, denn Costner-typisch bietet der Film viel Musik, zahlreiche Dialoge, aber auch einige tolle Schießereien, wie man es von einem Western erwartet.

Zu Beginn können erstmal die tollen Wettereffekte gefallen, die ein äußerst realistisches Klangbild bilden. Vergleichbare Effekte kommen während des Films häufiger vor, was die Landschaft in ihrer Wirkung nochmals unterstreicht. Egal ob Regen, Wind oder Gewitter - jegliche Naturgewalten werden räumlich und dynamisch wiedergegeben.

Ein wichtiger Aspekt ist auch die genretypische Filmmusik, komponiert von Michael Kamen, die zwar von allen Lautsprechern wiedergegeben wird, insgesamt aber eine Spur zu frontlastig klingt. Ein bisschen mehr Tiefe hätte hier sicherlich nicht geschadet.

Bis einem tolle 5.1-Effekte geboten werden, außer den Umgebungsgeräuschen und den Wettereffekten, muss man allerdings eine ganze Weile warten, denn die einzige große Schiesserei findet erst zum Ende des Films statt, dann aber umso beeindruckender. Mit einer erstklassigen Dynamik, viel Druck und feinster Präzision kann man den recht langen Schusswechsel verfolgen.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

"Open Range" kam am 29. Januar in die deutschen Kinos und so handelt es sich bei diesem Film wieder mal um eine Produktion, die erheblich früher als RC1-DVD in den USA erscheint. Gerade deshalb reizt der Kauf einer solchen DVD. Da ist es umso erfreulicher, dass die Qualität von Costners neuestem Film auf dem führenden Medium mehr als zufriedenstellen kann.

Sowohl Bild als auch Ton können gefallen und die Extras sind inhaltlich mehr als lobenswert. So ausführlich sollten Filmdokus immer sein. Einziger deutlicher Kritikpunkt ist das im Vergleich schwache Menü, das dennoch besser ist als manches Konkurrenz-Menü. Wer Filme à la "Der mit dem Wolf tanzt" mag, dem wird auch "Open Range" sicher nicht missfallen.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Verwandte oder ähnliche Titel:  (Wie funktioniert das?)
 

Jagdfieber

(RC 0 )
 

Open Range - Weites Land

(RC 2 )
 

Open Water

(RC 2 )
 
 
Filmkritiken der Leser:
 

 
Filmkritik schreiben

 


© 2015
Digital-Movie.de