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Resident Evil: Apocalypse

Premium Edition

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 28.02.2005
Verleihfenster: 27.01.2005
Im Handel ab: 17.02.2005
   
Deutscher Titel: Resident Evil: Apocalypse
Originaltitel: Resident Evil: Apocalypse
Land / Jahr: USA 2004
Genre: Science Fiction
   
Regie:  Alexander Witt
Darsteller:  Milla Jovovich , Sienna Guillory , Oded Fehr , Thomas Kretschmann , Sophie Vavasseur , Razaaq Adoti , Jared Harris , Mike Epps , Sandrine Holt , Matthew G. Taylor , Zack Ward , Iain Glen , Dave Nichols , Stefan Hayes , Geoffrey Pounsett , Shaun Austin-Olsen , Geny Walters , Megan Fahlenbock , Robert Morelli , Aaron Abrams
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0), Kommentar (Dolby Digital 2.0), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 20
Laufzeit: 94 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: keine Jugendfreigabe
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 41:19
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Highlight Video
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Der tödliche Virus aus dem ersten Teil hat sich nun auch an der Oberfläche von Raccoon City ausgebreitet und den größten Teil der Bevölkerung in Fleisch fressende Zombies verwandelt. Nur eine kleine Gruppe von Menschen hat überlebt. Geführt von Alice versuchen sie aus der Stadt zu flüchten.

Um lebend aus der Stadt zu kommen, müssen sie es nicht nur mit den erbarmungslosen Angriffen der ausgehungerten Untoten, sondern auch mit den hervorragend ausgerüsteten Truppen der Umbrella Corporation und deren stärkster Waffe "Nemesis", einer von ihnen gezüchteten Killermaschine, aufnehmen.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

- Audiokommentar mit Regisseur Alexander Witt, Produzent Jeremy Bolt und Executive Producer Robert Kulzer
- Audiokommentar mit Milla Jovovich, Oded Fehr und Sienna Guillory
- Audiokommentar mit Paul W. S. Anderson und Produzent Jeremy Bolt

- Making Of: Das Making Of gliedert sich in sechs Teile. Zusammen beträgt die Laufzeit etwa 47 Minuten. Die Machart der einzelnen Featurettes ist für unseren Geschmack etwas zu promotionlastig. Dennoch lassen sich einige interessante Informationen herauszuziehen, sodass sich das Ansehen dennoch lohnt. Geboten wird der übliche Mix aus Interviews, Hinter-den-Kulissen-Aufnahmen und Ausschnitten aus dem Film.
- Special Effects-Featurette: Die Featurette ist eher ein Zusammenschnitt verschiedener Szenen, die teilweise nacheinander, teilweise mittels Split Screen in verschiedenen Produktionsstadien gezeigt werden. Unterlegt wurde dies mit einer nach kurzer Zeit nervtötenden Musik.
- Fighting Girls: Auch diese elfminütige Featurette wurde in der gleichen Machart gestaltet wie das Making Of. Will heißen: viele Filmausschnitte, Musikunterlegung und Interviews. Wirklich tiefgründig wird es auch hier nicht.
- Featurette Umbrella Corporation: Diese Mini-Featurette mit knappen zweieinhalb Minuten Laufzeit liefert wenig Tiefgründiges und beschränkt sich vorwiegend auf Oberflächliches gepaart mit Filmausschnitten.
- Geheimarchiv: Nachdem man einen im Booklet versteckten Code eingegeben hat, erhält man Zugriff auf einen Zusammenschnitt von verpatzten Szenen.
- Deleted Scenes: Zehn Deleted Scenes werden hier geboten. Am unteren Rand laufen Timecodes mit und die Szenen liegen nur in 4:3 vor. Gegenüber der RC1 fehlen einige Deleted Scenes - wir vermuten, dass dies jene Szenen sind, die in die Extended Fassung hineingeschnitten worden sind.
- Making Of Short Edit: Diese Kurz-Version des Making Ofs dauert gute zwölf Minuten und bringt einen recht kompakten und eher auf Promotion ausgelegten Blick hinter die Kulissen der Dreharbeiten.
- Interviews mit Cast und Crew: Insgesamt gibt es hier elf Interviews mit jeweils relativ unterschiedlicher Lauflänge. Vier der elf Interviews sind relativ kurz, mit je knapp über einer Minute Lauflänge, eines dauert nur 20 Sekunden. Die restlichen sechs Interviews laufen zwischen fünf und knappen zehn Minuten.
- Cast und Crew-Infos auf Texttafeln
- Blick hinter die Kulissen: Die unkommentierten Aufnahmen von den Dreharbeiten laufen gute 20 Minuten.
- TV-Spots (sieben Stück)
- Umbrella Werbespot
- Der besondere Filmtipp: "Der Untergang"
- Trailershow zu Highlight-DVDs
- DVD-Rom: Im DVD-Rom-Bereich befindet sich das Spiel "Genetic Labor".

Das Bonusmaterial fällt durchaus reichhaltig aus, lässt manchmal jedoch ein wenig die inhaltliche Tiefe vermissen. Nichtsdestotrotz wird hier einiges geboten. Aufgrund der inhaltlichen Leichtigkeit gibt es jedoch "nur" ein Gut.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Grandios - auch als Tester, die Highlight normalerweise für eine etwas bescheidene Menügestaltung geißeln, stehen wir nicht an, hier den Hut vor den Machern zu ziehen. Ein ähnlich prächtiges Menü ist uns schon lange nicht mehr untergekommen. Das Menü ist als eine Art Computerprogramm aufgebaut. Entgegen normalen Menüs gibt es hier keine Auswahlbuttons, sondern man wählt sich mittels der Cursor-Tasten durch die Menüs. Ergänzend leitet einen die Stimme von Alice durch die Menüs. Im Hauptmenü der ersten DVD geht es mit dem linken Cursor in die Kapitelanwahl, mit dem rechten gelangt man in die Sprachwahl. Geht man dann nochmals auf rechts, kann man einen der drei Audiokommentare anwählen.

Genauso funktioniert das Menü der Bonus-DVD. Die Gestaltung ist bei beiden DVDs gleich. Dabei wurden sämtliche Untermenüs animiert und mit Ton unterlegt. Selbstverständlich fehlt auch die anamorphe Abtastung des Menüs nicht.

Die beiden DVDs der "Premium Edition" stecken in einem aufklappbaren und sehr netten Digipak, das sich wiederum in einem Pappschuber befindet. Auch hier hat Highlight gegenüber der RC1-DVD die Nase vorn.

     
 
Wertung:
  (sehr gut)
     
Bildtest:

Was die Bildqualität betrifft, ist es nicht ganz leicht, ein gerechtes Urteil zu finden. Einerseits scheint es so, als hätte Highlight vom gleichen Master wie Columbia bei der US-DVD Gebrauch gemacht - was aufgrund des Ausgangsmaterials zu kleineren Problemen führt. Andererseits hat Highlight das Mastering besser hinbekommen - allerdings mit der Einschränkung, dass nur ca. 6 GB der DVD auch genutzt werden. Zwar liegt die Bilddatenrate merklich über jener der mickrigen US-DVD, über unteren Durchschnitt kommt sie jedoch nicht hinaus - und das bei relativ viel freiem und ungenutztem Speicherplatz. Da nutzt auch eine Augenauswischerei wie HD2 nichts. So wundert es dann auch nicht, dass das Bild stellenweise immer noch recht weich wirkt, obwohl es schärfer als jenes der RC1-DVD ist. Lediglich in Nahaufnahmen stellt die Bildschärfe wirklich zufrieden. Hinzu kommt noch der Ansatz von Edge Enhancement.

Wie so oft wurde auch bei "Resident Evil: Apocalypse" die Farbdarstellung zugunsten eines bestimmten Looks verändert. So trifft man hier auf eine generell recht dunkle Farbdarstellung, die von einem grünen Grundton beherrscht wird. Dies beeinflusst stellenweise auch den Schwarzwert, der dann nicht mehr wirklich satt wirkt.

Ansonsten gibt es am Kontrast nicht viel auszusetzen. Dass der Film alles in allem recht düster wirkt, liegt in der Natur der Sache und ist als Stilmittel zu werten. Frische, fröhliche Farben und einen hellen, erfrischenden Kontrast kann man hier einfach nicht erwarten.

Das Rauschverhalten befindet sich auf recht gutem Niveau. Stellenweise lässt sich im Hintergrund zwar eine gewisse Körnung ausmachen, insgesamt lässt sich der Transfer jedoch als rauscharm bezeichnen.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Beim Ton liefert "Resident Evil: Apocalypse" genau das, was man erwartet. Dem Film angemessen, machten die Toningenieure mehr als ausreichend Gebrauch von 5.1 und seinen Möglichkeiten. Besonders in den Actionszenen liefert der Soundtrack wirklich sehr gute Resultate. Der gut eingesetzte Bass lässt nicht nur bei Explosionen das Zimmer zittern. Wie man es gewohnt ist, dominieren in jenen Szenen vor allem Surround- und andere Toneffekte das Geschehen. Besonders bei den Actionszenen wird auch die hohe Dynamik des Tons merklich. Genauso schnell wie der Ton heftig aufdreht, kann er in ruhigeren Sequenzen aber auch wieder abklingen. Dann gibt es auf den hinteren Kanälen weniger zu hören, hier beschränkt sich der Soundtrack dann auf die - stellenweise leise - Wiedergabe von Umgebungsgeräuschen.

Ein wenig schade ist, dass Highlight nicht den Weg von Universum Film gegangen ist. Diese hatten für den ersten Teil selbstständig einen Dolby Digital 5.1 EX- bzw. DTS 6.1 ES-Track erstellen lassen. Der Nachfolger kommt leider nur in "normalem" 5.1 daher - schaltet man jedoch manuell auf EX um, kann man dennoch profitieren. Ein richtiger Extended Surround Track wäre jedoch schön gewesen...

   
 
Wertung:
  (sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Oft gibt es das nicht: eine deutsche DVD, die das US-Pendant in den Schatten stellt. Noch dazu von einem Label wie Highlight, das ja bekanntermaßen die Highlights eher im Namen denn im Produktkatalog stecken hat. Hier aber hat das Label alles richtig gemacht. Das komplette Bonusmaterial der US-DVD wurde übernommen, dazu ein herrliches Menü gestaltet und das Ganze auch noch mit einer längeren Filmversion garniert, die es (bislang) nur in Deutschland gibt. Nicht zu vergessen das schicke Digipak, das lediglich durch den leicht grässlich wirkenden "Premium Edition"-Schriftzug etwas verschandelt wird. Hinzu kommen noch die bessere Bildqualität, sowie der gelungene Ton. Etwas anderes als lobend erwähnen kann man diese DVD nicht.

Zum Glück fließt der Film nicht in die DVD-Wertung ein, denn dies würde das Ergebnis am Ende wohl etwas trüben. Wobei jedoch ganz klar gesagt werden muss, dass der Film nicht so miserabel ist, wie zumeist behauptet wird. Keine Frage, "Resident Evil: Apocalypse" ist mit Sicherheit kein filmisches Highlight, keine Frage ist auch, dass nicht gerade die erste Garde Hollywoods in den Hauptrollen zu sehen ist. Als 100-minütiger No-Brainer für einen geselligen Heimkino-Abend eignet sich der Film aber durchaus. Dazu trägt natürlich auch die technische Ausstattung der DVD bei.

       
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Der Film:Ursprünglich war Paul W.S. Anderson auch für die Fortsetzung von "Resident Evil" als Regisseur vorgesehen. Nachdem er aber gleichzeitig das Angebot bekam, ein noch renommierteres Filmprojekt namens "Alien vs. Predator" zu führen, blieb für das Sequel nur noch sein Drehbuch übrig, das dann vom chilenischen Regisseur Alexander Witt umgesetzt wurde. Fans bemängelten am ersten Te[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 09/10 lesen>>

   


 

 

Das Bild dieser DVD zeigt zwar minimale Schwächen, Ton und Extras hingegen können überzeugen.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 5/5 lesen>>

 
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