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Deep Blue

Special Edition 2-DVD-Set

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

Cover 
Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 23.08.2004
Verleihfenster: 09.08.2004
Im Handel ab: 14.09.2004
   
Deutscher Titel: Deep Blue - Entdecke das Geheimnis der Ozeane
Originaltitel: Deep Blue
Land / Jahr: Deutschland/Großbritannien 2003
Genre: Dokumentation
   
Regie:  Andy Byatt, Alastair Fothergill
Bildformat: 1,78:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Musik (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 22
Laufzeit: 87 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 6 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Kinowelt Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Mehr als zwei Drittel der Erde sind von Wasser bedeckt und trotzdem wissen wir mehr über die Oberfläche des Mondes als über die Tiefen unserer Weltmeere. Deep Blue präsentiert eines der letzten großen Geheimnisse unseres Planeten – die Welt der Ozeane. Die Reise führt von flachen Korallenriffen über die unwirtlichen Küsten der Antarktis in die Weiten des offenen Meeres bis hin zu den tiefsten Tiefen der Ozeane in die ewige Dunkelheit. Spektakuläre Aufnahmen von tanzenden Delphinen, jagenden Haien und Walen wechseln zu fischenden Eisbären und riesigen Armeen von Krabben, die über den Strand rasen. Die Kamera schießt durch gigantische Fischschwärme und dringt vor bis zum tiefschwarzen Meeresboden, wo bizarre Leuchtfische, Würmer und Quallen ein farbenfrohes Feuerwerk zaubern. Deep Blue gehört zu den außergewöhnlichsten und aufwändigsten Projekten, die je im Bereich des Dokumentarfilms realisiert wurden und zeigt das Leben der Ozeane in all seiner atemberaubenden Schönheit und ungebändigten Wildheit.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Extras sind zwar nicht besonders umfangreich, können aber aufgrund des guten Inhalts zumindest ein durchschnittliches Ergebnis erzielen. Auf der ersten DVD sind diverse Trailer zu anderen DVDs aus dem Kinowelt-Programm vorhanden.

Auf der zweiten Disc sind alle filmrelevanten Features enthalten, die aber, wie gesagt, nicht sehr zahlreich sind. Das inhaltlich interessanteste Extra ist ganz sicher das Making Of, das mit einer Spielzeit von 50 Minuten schon recht deutlich zeigt, welche umfassenden Planungen und Umsetzungen nötig waren, um das Projekt "Deep Blue" umzusetzen. Schließlich ist nicht nur dieser Kinofilm entstanden, sondern eine mehrstündige Doku-Reihe, die als "Unser blauer Planet" ebenfalls als DVD-Set erhältlich ist. Das zweite Extra besteht aus Interviews mit einer Laufzeit von insgesamt knapp 30 Minuten. Dabei werden folgende Fragen beantwortet, auch wenn diese deutlich PR-lastiger sind, als das Making Of:
- Was ist Deep Blue?
- Die Story von Deep Blue
- Making of Deep Blue
- Musik und Sound
- Publikum
- Die Co-Produktion Greenlight Media und BBC Worldwide
- Schlussgedanken

Ansonsten gibt es noch eine umfangreiche Fotogalerie und einige DVD-Rom-Extras, die u.a. die komplette Website enthalten.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Das Menüdesign der "Deep Blue"-DVD kommt eher nüchtern als spektakulär daher, was aber gut zu der ebenfalls entspannenden und schönen Dokumentation passt. Kinowelt hat sowohl das Hauptmenü als auch das Kapitelmenü mit bewegten Bildern ausgestattet. Leider begrenzen sich die Animationen auf reine Filmsequenzen, die aber natürlich schöner anzusehen sind, als bei anderen Produktionen. Die passende, seichte Musik spielt im kompletten Menü und an eine anamorphe Codierung hat Kinowelt auch gedacht. Die zweite DVD bietet das geliche Design.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Bei einer so bildgewaltigen Dokumentation wie "Deep Blue" ist ein hochwertiger Transfer natürlich besonders wichtig. Das Ergebnis kann insgesamt auch gefallen, obwohl immer wieder Differenzen zu beobachten sind.

Schon in den ersten Sekunden fällt auf, dass das Material außergewöhnlich grobkörnig ist, was Kinowelt auch nicht mit Gegenmaßnahmen bekämpft hat. Das hätte nämlich wiederum negative Nebenerscheinungen ergeben können. Das Schärfeverhalten schwankt zwischen gut und angenehm, sodass sich überwiegend detaillierte Bilder mit gelegentlich etwas matschigen Szenen abwechseln. Gute Werte liefert auch der Kontrast, der stellenweise zwar etwas zu hell wirkt, aber ansonsten gut ausgeleuchtete Bilder zeigt.

Die Farbtöne wurden offenbar einer Frischzellenkur unterzogen, denn sie wirken kräftiger und satter als natürliche Farben, was aber noch alles im Rahmen liegt und bei dieser Doku den Eindruck der Naturaufnahmen nochmals verstärkt. Ein Film wie "Deep Blue" würde auf einem hochauflösendem Medium wie HDTV für wahre Glanzleistungen sorgen, doch nur, wenn auch entsprechende Kameras zum Zuge kämen. Dass das bei den teils rasanten Aufnahmen nicht immer möglich war, sieht man dem Transfer auch an. Dennoch ist das Gesamtwerk gelungen - tolle Aufnahmen pur!

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Der Ton von "Deep Blue" bietet hauptsächlich zwei Elemente und zwar sowohl Musik als auch Natur- und Tiergeräusche. Die Kommentare des Erzählers sind eher rar, was aber nicht stört, weil dadurch die natürlichen Aufnahmen nicht gestört werden. Die Produzenten haben einen angenehmen Mix zwischen allen Elementen geschaffen, bei der kein Faktor zu kurz kommt.

Die Musik der Berliner Philharmoniker bietet eine wohlklingende Räumlichkeit und Dynamik, ebenso wie die zahlreichen Tiergeräusche, die ebenfalls Gebrauch von den Rear-Lautsprechern machen. An einigen Stellen unterstützt der Subwoofer den Ton mit sattem und sehr kräftigem Bass, vor allem dann, wenn die hohen Wellen übers Meer peitschen. Die Kommentare werden sauber über den Center wiedergegeben und so bleibt insgesamt ein knapp guter Gesamteindruck.

Auf Wunsch gibt es auch eine isolierte Musik- und Effektspur auf der DVD, die wir aber nicht empfehlen können, da diese nur in 2.0 vorliegt.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Der Film, der in in Deutschland mehr als 750.000 Kinobesucher begeisterte, erscheint nun endlich auf DVD und wird mit Sicherheit guten Absatz finden. Leider gibt es von solchen bildgewaltigen Dokumentationen mit toller Musik viel zu wenige. "Nomaden der Lüfte", der sich mit diversen Zugenten und Vögeln beschäftigt, gehört ebenfalls zu einer der besten Dokus in den letzten Jahren und ist von der Art mit "Deep Blue" vergleichbar. Technisch kann sich die DVD durchaus sehen lassen, auch wenn das Bild leider nicht das widerspiegelt, was die Aufnahmen eigentlich qualitativ zu bieten haben. Dank eines guten Making Ofs bekommt der Käufer aber ein gelungenes Paket für sein Geld.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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