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Ernst sein ist Alles

  

Getestet von Guido Wagner

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 08.09.2003
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 06.08.2003
   
Deutscher Titel: Ernst sein ist Alles
Originaltitel: The Importance of Being Earnest
Land / Jahr: GB/USA 2002
Genre: Komödie
   
Regie:  Oliver Parker
Darsteller:  Rupert Everett , Colin Firth , Reese Witherspoon , Judi Dench , Frances O´Connor , Tom Wilkinson
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex und Infos
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 11
Laufzeit: 90 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: ohne Altersbeschränkung
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Concorde Home Entertainment
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

England gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Die beiden Freunde Algernon "Algy" Moncrieff (Rupert Everett) und John "Jack" Worthing (Colin Firth) benutzen zur Verschleierung ihrer diversen Eskapaden das gleiche Pseudonym: Ernst. Als sich beide in honorige Damen der Gesellschaft verlieben, welche die Herren jeweils nur als Ernst kennen, stolpern die Jungs jedoch von einer Verwirrung zur nächsten...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Anzahl und technische Qualität der Special Features können uns mehr als zufrieden stellen. Lediglich der Umfang einiger Extras ist doch ein wenig dürftig ausgefallen und beschränkt sich teilweise nur auf das Nötigste. So ist beispielsweise das Making of mit sieben Minuten Länge einfach zu kurz und kann inhaltlich auch nicht so sehr viel bieten. So bleibt trotz der Masse der Informationsgehalt ein wenig auf der Strecke.

Hier die Extras im Einzelnen:
- Trailer: Sowohl der deutsche als auch der original Trailer liegen vor.
- Besetzung/Stab: Zu den wichtigsten Beteiligten der Produktion gibt es Informationen in Form von Texttafeln. Leider hat man die gleiche Schriftart, wie bei der Menügestaltung gewählt. Wirkt sie in den Menüs noch ansprechend, so erschwert sie auf den Texttafeln das Lesen doch erheblich da sie hier viel zu klein ist. Für einige Protagonisten liegt auch eine Filmografie vor.
- Making of: Wie schon gesagt, ist dieser Teil mit sieben Minuten viel zu kurz.
- Behind-the-Scenes: Hier gibt es über 14 Minuten unkommentierte Impressionen von den Dreharbeiten.
- Fotogalerie: Wie bei einer Diaschau werden über anderthalb Minuten Bilder aus dem Film gezeigt und automatisch gewechselt.
- Produktionsnotizen: Mit Texttafeln werden einige Hintergrundinformationen der Entstehungsgeschichte des Films geliefert. Wie schon bei Besetzung/Stab ist der Text schwer leserlich.
- Programmtipps: Die obligatorischen Werbetrailer zu anderen Filmen.
- DVD-Rom Part: Außer einem Weblink haben wir hier nichts gefunden.

Nicht in den Extras aufgelistet, aber als solches zu werten, gibt es auch noch einen Audiokommentar des Regisseurs Oliver Parker, der leider nicht untertitelt ist.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Nach einem kurzen Intro gelangt man in das Hauptmenü. Dort, wie auch in den meisten Untermenüs, darf der Betrachter sich an der nett gemachten Optik erfreuen. Concorde hat zwar nicht das Coverdesign in letzter Konsequenz verfolgt, aber das ist nicht weiter schlimm, da unserer Meinung nach das Menüdesign besser zum Film passt, als das des Covers. Eine schöne geschwungene Schrift, ein Musikclip aus dem Film und ein kurzer Filmausschnitt kombiniert mit einem Screenshot sind die Zutaten für das Design gewesen und ergeben eine ansprechende Oberfläche der Menüs. Schön, dass dabei nicht die Übersichtlichkeit auf der Strecke geblieben ist und die Navigation nicht durch unnötige Spielereien erschwert wird. Wir hätten uns nur noch animierte Übergänge gewünscht, und dass die Untermenüs der Extras ebenfalls alle animiert wären.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Eines der hervorstechendsten Merkmale der Bildqualität dieses Films wäre fast die sehr gute Farbwiedergabe geworden. Leider sind aber in einigen Szenen die Rottöne viel zu kräftig geraten und wirken dann zu aufdringlich und fast schon penetrant. Das ist aber auch schon alles, was das Bild an negativen Auffälligkeiten zu bieten hat. Die Schärfe und der Kontrast sind gut gelungen und nennenswerte Fehler bei der Digitalisierung sind uns nicht aufgefallen. Das minimale Rauschen fällt kaum ins Gewicht. Sicherlich bleibt noch Luft nach oben, aber mit der hier gebotenen Qualität kann man mehr als zufrieden sein.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Da der Film in erster Linie von den ausgefeilten und wortgewandten Dialogen lebt, liegt der Schwerpunkt natürlich auf diesem Bereich. Aufwändige Surroundeffekte findet man fast gar nicht und wenn, werden die hinteren Lautsprecher für die Musikwiedergabe oder, noch seltener, für Umgebungsgeräusche genutzt, was aber zu erwarten war. Dafür ist die Stimmwiedergabe jedoch sehr gut gelungen. Gerade bei den deutschen Tonspuren klingen die Dialoge sehr sauber und klar und haben eine erstaunliche Dynamik. Sie passen sich gut in das gesamte Klangbild ein und wirken nicht aufdringlich.

Sicherlich erwartet man von einem Film dieses Genres keine Klangkulisse, wie sie von Actionkrachern geboten wird. Das Hauptaugenmerk liegt ganz klar auf den Dialogen, und die sind gut gelungen. Wir hätten uns nur gewünscht, dass die hinteren Lautsprecher etwas mehr zu tun haben. Das hier Gebotene ist, trotz der genannten Umstände, für 5.1 Sound doch etwas wenig.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Concorde hat mit dieser DVD eine saubere Umsetzung abgeliefert. Es gibt zwar hier und da einige Schwächen im Detail, doch die tun dem Filmspaß keinen Abbruch. Nur dass man die Tonspuren nicht im Film wechseln kann und man jedes Mal den Weg über das Menü nehmen muss ist uns etwas aufgestoßen. Hat man sich aber erst einmal für eine Tonspur entschieden, fällt dieses Manko ohnehin flach. Fans von originalen Sprachfassungen werden sich außerdem über der Tatsache ärgern, dass die englischen Tonspuren nur mit Untertiteln verfügbar sind.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:
   


 

 

Eigentlich eine gelungene DVD, die bei Bild und Ton überzeugen kann. Störend sind einzige die nicht ausblendbaren Untertitel bei Auswahl der englischen Tonspur. Wer auf den Originalton verzichten kann, darf die Gesamtwertung um einen Punkt erhöhen.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 3/5 lesen>>

 
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