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La Boum - Die Box

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 28.04.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 08.03.2004
   
Deutscher Titel: La Boum - Die Fete, La Boum - Die Fete geht weiter
Originaltitel: La Boum 1 & 2
Land / Jahr: F 1980/1982
Genre: Komödie
   
Regie:  Claude Pinoteau
Darsteller:  Sophie Marceau , Claude Brasseur , Brigitte Fossey , Denise Grey
       
Bildformat: 1,78:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Französisch (Dolby Digital 1.0), Kommentar (Dolby Digital 1.0)
Untertitel: Deutsch, Französisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 28 bzw. 29
Laufzeit: 105 bzw. 103 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (3x)
Anbieter: Universum Film/ Ufa Home Video
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

La Boum - Die Fete
Die dreizehnjährige Vic, Tochter eines Zahnarztes und einer Cartoonzeichnerin, kommt langsam in das Alter, in dem allmählich die Jungs interessant und die ersten Feten gefeiert werden. Ihre Freundin Penelope und sie bilden dabei immer ein unzertrennliches Gespann. Für ihre Eltern bedeutet Vics Entwicklung einige Umstellungen, denn auch in ihrem Leben geht es turbulent zu. Francoise bekommt ein Angebot, wieder voll als Zeichnerin zu arbeiten. Während Vic ihre erste Liebe mit Mathieu erlebt, droht ihre Familie zu zerbrechen. Wäre da nicht noch ihre Urgroßmutter, der Vic all ihre kleinen Geheimnisse anvertraut und die bei allen Fragen des Lebens immer einen guten Rat parat hat...

La Boum 2 - Die Fete geht weiter
Vic, mittlerweile 15 Jahre alt und zu einem hübschen Teenager herangewachsen, hat momentan ein sehr ruhiges Liebesleben und keinen festen Freund. Ihr Abitur steht kurz bevor und auch sonst ist eigentlich alles in bester Ordnung. Ihre Eltern sind wieder glücklich in deren Beziehung und ihre Großmutter wird bald ihren langjährigen Freund heiraten. Als sie aber eines Tages Philippe im Zug begegnet, ist es mit einem Schlag um sie geschehen. Sie ist völlig überwältigt von Philippes Charme. Die beiden schweben im siebten Himmel. Allerdings wird die Sache schon etwas ernster und Vic muss sich Gedanken darüber machen, ob Philippe der Richtige ist für das "erste Mal". Ist es wirklich die wahre Liebe? Denn nur dann ist Vic bereit sich voll auf Philippe einzulassen, mit allen Konsequenzen...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Auf den ersten beiden DVDs dieses 3-DVD-Sets findet man neben den beiden Filmen jeweils einen Audiokommentar mit dem Regisseur sowie Karaoke-Clips zu den beiden Songs "Reality" und "Your Eyes". Die Kommentare wurden ob ihrer französischen Sprache natürlich in deutsch unteritelt - wie auch der Rest des Bonusmaterials (bis auf den Kurzfilm, der sich auf der dritten DVD befindet).

- Dokumentation "20 Jahre danach - Die Kinder aus La Boum": Die knapp 83-minütige Dokumentation wurde in sieben Kapitel aufgeteilt, die sich je mit einem bestimmten Aspekt der Entstehungsgeschichte des Films beschäftigen. Wie der Name schon besagt, handelt es sich hierbei um eine retrospektive Betrachtung der Dreharbeiten. Cast- & Crew-Mitglieder erinnern sich zurück, lassen die Dreharbeiten noch einmal Revue passieren und geben Einblicke und Informationen in die Entstehung und Entwicklung der beiden "La Boum"-Filme. Inhaltlich gehört diese Dokumentation sicherlich zu den sehr guten und hochwertigen Produktionen. Überdies wurde die Doku anamorph abgetastet.
- Kurzfilm "Un Océan de Blé": Dieser zwölfminütige Kurzfilm wurde als einziges Extra nicht in Deutsch untertitelt und ist daher für die deutsche Kundschaft in den meisten Fällen wahrscheinlich unbrauchbar. Wieso ausgerechnet hier deutsche Untertitel fehlen, entzieht sich unserer Kenntnis.
- Interviews mit Claude Brasseur, Sophie Marceau, Caroline Thompson, Danièle Thompson und Marie-Josèphe Yoyotte: Diese fünf Cast & Crew-Interviews dauern zwischen fünf und elf Minuten und wurden wie die Dokumentation anamorph abgetastet und deutsch untertitelt.
- Original-Castingszenen: Aufgeteilt nach verschiedenen Casting-Gruppen (Boys, Girls etc.) liegen hier unzählige kurze, original Casting-Aufnahmen vor.

   
 
Wertung:  
     (gut - sehr gut)
     
Gestaltung:

Die Menügestaltung ist in jeder Hinsicht wirklich äußerst gut gelungen. Sämtliche Menüs, Übergänge und Untermenüs wurden animiert und mit Musik unterlegt. Die Gestaltung der Menüs ist - ganz dem Filmthema folgend - im "Disco"-Stil gehalten - mit im Hintergrund ablaufenden Ausschnitten aus dem Film. Die Schriftart ist in den typischen "La Boum"-Lettern gehalten und lässt somit Verpackung und Inhalt zu einer Einheit werden.

Diese Einheit wird auch dadurch gefördert, dass alle drei DVDs vom Design her identische Menüs haben. So stellt man sich eine gelungene Corporate Identity vor. Die drei DVDs stecken überdies in einem schicken Digpak samt Schuber.

     
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
     
Bildtest:

Was die Bildqualität betrifft, fällt das Ergebnis wegen des Alters natürlich recht durchwachsen aus. Die beiden Filme liegen qualitätsmäßig nicht weit auseinander - immerhin entstand der zweite Teil auch nur zwei Jahre nach dem ersten. In Bezug auf die Bildschärfe ist jedoch Teil eins leicht voran. Der zweite Teil wirkt durchgehend weicher und weniger detailreich. Wobei jedoch auch "La Boum" nicht die beste Bildschärfe aufzuweisen hat, was jedoch aufgrund des Alters nicht wirklich verwunderlich ist.

Bei beiden Teilen lassen sich im Hintergrund Bildrauschen sowie teilweise stehende Rauschmuster ausmachen. Wahrscheinlich wurden beide Teile mit einem Rauschfilter bearbeitet, was auch die gewisse Weichheit im Bild erklären könnte, die zumeist ein Nebenprodukt des Rauschfilters ist.

Wirklich gut und so gut wie ohne Tadel ist jedoch der Kontrast gelungen, der sowohl helle als auch dunkle Szenen gleichermaßen gut in Szene setzt und auch einen ansprechenden Schwarzwert zu bieten hat.

Sowohl Teil eins als auch Teil zwei wirken insgesamt recht frisch und fröhlich. Die Farben machen durchweg einen natürlichen, wenngleich teilweise leicht blassen Eindruck. Verschmutzungen und Drop Outs sind zum Glück nur vereinzelt bemerkbar.

     
Wertung:
   (ausreichend - befriedigend)
   
Tontest:

Beide Teile liegen sowohl in Deutsch als auch Französisch nur in Dolby Digital 1.0 Mono vor. Dies bedeutet, dass der Ton ausschließlich aus dem Center-Kanal kommt, was das Entstehen von Räumlichkeit natürlich von vornherein verhindert. Alternativ hätte noch die Möglichkeit bestanden, den Ton in Dolby Digital 2.0 Mono aufzuspielen, was zumindest eine Loslösung der Klangkulisse von der Position des Center-Lautsprechers gebracht hätte.

So kommt der Ton eben aus dem Center und ist sehr stark an ihn gebunden. Viel mehr gibt es zum Ton auch nicht zu sagen. Erwähnenswert ist jedoch, dass der deutsche Ton von Teil zwei schlechter klingt als der vom ersten. Er rauscht mehr und klingt überdies auch dumpfer. Diese negativen Punkte sind bei Teil eins nicht in dem Maße festzustellen. Wie immer bei Mono sehen wir am Ende von einer Bewertung ab.

   
 
Wertung: -
  (keine Wertung)
       
Gesamtwertung:

Für Fans der beiden "La Boum"-Filme stellt dieses 3-DVD-Set mit Sicherheit einen Pflichtkauf dar. Besonders das inhaltich exzellente und umfangreiche Bonusmaterial, das Universum von der französischen DVD übernommen hat, müssen für jeden Fan ein wahres Refugium darstellen. Besondere Erwähnung verdient hier die fast 90-minütige Dokumentation über die Entstehung der beiden Filme.

Technisch darf man sich natürlich nicht allzu viel erwarten. Der erste Teil hat immerhin schon 24 Jahre auf dem Buckel und auch der zweite Teil ist mit 22 Jahren nicht wesentlich jünger. Zwar wurde das Bild offensichtlich restauriert und liegt für das Alter sicherlich noch stark im erträglichen Bereich, eine spitzenmäßige Restauration wie zum Beispiel bei "Spiel mir das Lied vom Tod" darf man natürlich bei Filmen wie "La Boum" nicht erwarten. Auch beim Ton sollte man seine Ansprüche herunterschrauben. Besonders der zweite Teil kann - auch im Vergleich mit anderen Mono-Filmen - in dieser Hinsicht nämlich nicht wirklich punkten. Dennoch gibt es von uns - auch in Anbetracht des fairen Preises - auf jeden Fall eine Kaufempfehlung für die "La Boum"-Box.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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