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Rolling Stones - Four Flicks

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 23.01.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 24.11.2003
   
Deutscher Titel: Rolling Stones - Four Flicks
Originaltitel: Rolling Stones - Four Flicks
Land / Jahr: USA 2003
Genre: Konzert
   
Regie:  diverse
Darsteller:  Mick Jagger , Keith Richards , Charlie Watts , Ronnie Wood
       
Bildformat: 4:3 Vollbild
Tonformat: Musik (Dolby Digital 5.1), Musik (linear PCM 2.0 stereo)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch, Holländisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: DigiPak
Kapitel: ja
Laufzeit: Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (4x)
Anbieter: RST Concerts / TGA DVD
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Das Set enthält vier DVDs, auf denen sich eine umfangreiche Dokumentation und drei Konzerte (teils bearbeitet) befinden:

New York: Madison Square Garden:

01. Street Fighting Man
02. If You Can´t Rock Me
03. Don´t Stop
04. Monkey Man
05. Angie
06. Let It Bleed
07. Midnight Rambler
08. Thru and Thru
09. Happy
10. You Got Me Rocking
11. Can´t You Hear Me Knockin´
12. Honky Tonk Woman
13. (I Can´t Get No) Satisfaction
14. It´s Only Rock N´Roll
15. When The Whip Comes Down
16. Brown Sugar
17. Jumpin´Jack Flash


London: Twickenham Stadium:

01. Brown Sugar
02. You Got Me Rockin´
03. Rocks Off
04. Wild Horses
05. Can´t Always Get What You Want
06. Paint It Black
07. Tumblin´ Dice
08. Slipping Away
09. Sympathy For the Devil
10. Star Star 11 I Just Want To Make Love To You
12. Street Fighting Man
13. Gimme Shelter
14. Honky Tonk Woman
15. (I Can´t Get No) Satisfaction
16. Jumping Jack Flash


Paris: Olympia Theatre

01. Start Me Up
02. Live With Me
03. Neighbours
04. Hand of Fate
05. No Expectations
06. Worried About You
07. Doo Doo Heartbreaker
08. Stray Cat Blues
09. Dance (Pt 1)
10. Everybody Needs Someone
11. To Love
12. That´s How Strong My Love Is
13. Going To A Go Go
14. The Nearness Of You
15. Before They Make Me Run
16. Love Train
17. Resceptable
18. Honky Tonk Woman
19. Brown Sugar 20 Jumping Jack Flash

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Lange haben wir uns gefragt, was man als Extra werten soll, kann, darf, und was wir darüber hinaus alles in unserer Review verraten möchten.

Einiges wollen wir verraten - einige Dinge wollen wir die Fans jedoch selber entdecken lassen. Um es vorwegzunehmen: das Disc-Set ist wirklich randvoll mit Gimmicks und Clips, so dass man richtig viel Zeit mitbringen sollte, um alles zu erkunden. Alleine das Sichten der ersten Konzert-DVD dauerte geschlagene drei Stunden.

Neben der reinen Dokumentation über die Stones und ihre Tour, die separat auf der ersten Scheibe untergebracht wurde, bietet auch jede Scheibe für sich viele Dinge zum kennenlernen.

Bei allen drei Konzerten gibt es Specials, die man zum laufenden Konzert einblenden kann. Dazu gehören Interviewclips, die angesprungen werden, wenn man im richtigen Moment bei einem erscheinenden Symbol auf die Enter-Taste drückt aber auch Multi-Angle-Sequenzen, die leider etwas kurz ausgefallen sind. Hier gibt es u.a. die Option, seinen Lieblings-Stone ständig im Bild zu behalten.

Die Dokumentation mit dem Namen "Tip Of The Tongue" hat eine Laufzeit von gut 50 Minuten und gibt einen umfangreichen Blick hinter die Kulissen frei, der über ein Jahr vor dem Start des ersten Konzertes beginnt.

   
 
Wertung:  
     (gut - sehr gut)
     
Gestaltung:

Bei der Produktion der vier leckeren Scheibchen der vier Musiker wurden offenbar keine Kosten und Mühen gescheut. Jede DVD weist ein unverwechselbares, komplett animiertes Design auf. Bis in jede Ritze wurde hier gefeilt und gebastelt, so dass es richtig Spaß macht, sich durch die vielschichtigen Untermenüs zu klicken.

Und wie es sich für eine Rockband gehört, gibt es auch fetzige Musik, die im Hintergrund spielt und auf das kommende Ereignis einstimmt.

So schöne Menüs findet man bei Musik-DVDs nur äußerst selten, so dass "Fourty Flicks" sich hier die absolute Höchstnote redlich verdient hat.

     
 
Wertung:
  (sehr gut)
     
Bildtest:

Zwei Konzerte sowie die Dokumentation liegen in 4:3 Vollbild vor, das Konzert im Twickenham Stadium wurde anamorph auf die DVD aufgezeichnet.

Bei genauerem Hinsehen macht das Bild leider keine so gute Figur mehr. Offensichtlich ist, dass hier entweder in NTSC gedreht und auf PAL gewandelt, oder einfach nur ein wenig geschlampt wurde. Die Bildschärfe bleibt nämlich locker hinter dem zurück, was man von aktuellen Videoaufnahmen aus dem Jahr 2003 erwarten darf.

Die Bühnenatmosphäre mit blitzenden Lichteffekten darf man natürlich als Erzfeind betrachten, dennoch ist die Kompression insgesamt befriedigend. Kleinere Blöcke und das bekannte Moskitoflimmern um kontraststarke Kanten bleiben einem leider dennoch nicht erspart. Erschwerend kommt hinzu, dass in den Sequenzen mit Multi-Angle-Option natürlich entsprechend wenig Datenrate für jede einzelne Perspektive bereitsteht.

Generell ist das Bild ein wenig enttäuschend und präsentiert sich antiproportional zum Enthusiasmus, mit dem Aufmachung und Menü daherkommen.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Drei Konzerte, da ist man schon gespannt, wie unterschiedlich die Stones klingen können. Zunächst enttäuscht, dass nicht DTS als Tonformat, sondern lediglich nur Dolby Digital gewählt wurde. Wer es klanglich besser mag, darf zur unkomprimierten Stereospur greifen, dann allerdings ohne Raumklang.

Den Klang an sich darf man als zwiespältig beschreiben, denn es ist schwer zu sagen, ob der Klang nun so gewollt war, oder ein wenig missglückt ist. Fakt ist, dass alle drei Mischungen im Vergleich zu anderen Top-Konzerten etwas mager klingen. Darunter darf sowohl die Dynamik verstanden werden, als auch die Mischung des Frontbereichs. Dieser ist nämlich recht steif geraten, Mick Jagger klingt zudem aus dem Center entwas unterrepräsentiert.

Die hinteren Boxen geben zum Großteil nur das Publikum und einen eher gewöhnungsbedürftigen Raumhall wieder, der allerdings keine wirkliche Atmosphäre aufkommen lässt. Insgesamt ist der Klang für eine Produktion in dieser Liga zu unspektakulär.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Die Stones präsentieren ein umfassend ausgestattetes Designmeisterwerk, das leider ein wenig hinter dem zurückbleibt, was man heute von ordentlichen Konzertmischnitten erwarten darf.

Fans der vier Altrocker dürfen aber sicher zugreifen, denn soviel Mehrwert gibt es selten.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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