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H

ungeschnittene Fassung

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 25.02.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 28.02.2005
   
Deutscher Titel: H
Originaltitel: H
Land / Jahr: KOR 2002
Genre: Thriller
   
Regie:  Jong-hyuk Lee
Darsteller:  Jung-ah Yum , Jin-hee Ji , Ji-ru Sung , Seung-woo Cho , Woong-ki Min
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Koreanisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 18
Laufzeit: 107 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: keine Jugendfreigabe
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Splendid Entertainment / I-On
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Vor einem Jahr versetzten die grausamen Taten des Serienmörders Shin Hjun ganz Südkorea in Angst und Schrecken. Seine Opfer waren junge, schwangere Frauen, welche er bestialisch umbrachte. Nach einer langen Jagd konnte Hjun gefasst werden und nun wartet er in der Todeszelle auf seine Hinrichtung. Doch plötzlich beginnt die Mordserie erneut und die Polizei steht vor einem Rätsel. Scheinbar imitiert irgendjemand Hjuns Taten. Erneut wird die Polizistin Kim auf den Fall angesetzt. Gemeinsam mit ihrem neuen Partner Kang versucht sie unter Hochdruck den Copy-Cat-Killer zu stellen. Doch um ihr Ziel zu erreichen sind die Beamten gezwungen, mit Shin Hjun zusammenzuarbeiten. Ist er wirklich nur das Vorbild eines Wahnsinnigen? Oder zieht der charismatische Serienkiller sogar selber die Fäden in diesem mysteriösen Fall?

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Extras fallen leider nicht sehr umfangreich aus und auch inhaltlich können die wenigen Features nicht besonders überzeugen. Den Anfang machen ein Teaser und ein Trailer und der alternative Anfang ist zwar ganz nett, aufgrund der schwachen Qualität aber auch nicht der große Wurf. Weitaus spannender klingt hingegen das Making Of, das zwar eine ordentliche Laufzeit von 28 Minuten bietet, vom Inhalt aber keinesfalls gefallen kann, da es sich hierbei leider nur um aneinander gereihte Behind-The-Scenes Aufnahmen handelt. Diese werden weder kommentiert, noch ist eine Struktur dieses angeblichen Making Ofs zu erkennen. Eigentlich handelt es sich vielmehr um ein langes B-Roll. Was aber viel bedauerlicher erscheint ist die Tatsache, dass keinerlei Untertitel oder deutsche Tonspuren für die Extras angefertigt wurden, sodass man die wenigen Äußerungen nicht einmal verstehen kann.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend)
     
Gestaltung:

Das Menü zu bewerten fällt in diesem Fall besonders schwer, da an und für sich tolle Ansätze zu sehen sind, die die DVD vom Einheitsbrei abheben könnten, doch leider sind andere Eigenschaften wiederum nicht gelungen, wodurch es letztlich doch nur für eine durchschnittliche Bewertung ausreicht. Es ist erfreulich, dass sämtliche Menüs, sogar die Kapitelauswahl, mit bewegten Bildern versehen sind und stets eine passende Hintergrundmusik zu hören ist. Leider wirken einige Animationen etwas billig und das altbackene 4:3-Format trägt auch nicht unbedingt zum positiven Eindruck bei.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Leider kann auch diese DVD von Splendid Entertainment nicht überzeugen, sodass dieser Transfer einen unterdurchschnittlichen Eindruck hinterlässt. Zwar sind auch hier immer wieder gute Ansätze zu erkennen, doch insgesamt überwiegen leider die Mängel, die vor allem in dunklen Szenen zum Vorschein kommen.

Zunächst einmal fallen bereits zu Beginn relativ viele Schäden im Material auf, die sich durch weiße Kratzer bemerkbar machen. Sie bleiben stets ein Bestandteil, nehmen aber in der Intensität etwas ab. Schärfeteschnisch bekommt man bei "H" hauptsächlich magere Kost spendiert und der Transfer wirkt meist etwas unscharf und detailarm. Wirklich scharfe Bilder bekommt man eigentlich nie zu sehen, denn es wird höchstens ein angenehmes Niveau erreicht.

Der Kontrast arbeitet ebenfalls nicht immer optimal. Das spiegelt sich in Tagszenen durch eine zum Teil steile Optik wieder, die helle Flächen zum Überstrahlen bringt. In dunklen Szenen sieht das Bild oft sehr milchig aus, sodass der Zuschauer nur noch einen grauen Brei zu sehen bekommt. Dieser Eindruck wird leider durch den häufig schlechten Schwarzwert erreicht, der oft ein Blau beziehungsweise Grau zeigt, aber nie ein sattes Schwarz offenbart.

Farbtechnisch gestaltet sich "H" recht unspektakulär und die eingeschränkten Farbtöne werden zum Glück recht natürlich wiedergegeben. Gelegentlich scheint der Transfer etwas grünstichig zu sein, doch dabei kann es sich auch durchaus um ein Stilmittel handeln. Aufgrund der etwas schwachen Schärfe und des unzureichenden Schwarzwerts wird der Eindruck merklich heruntergezogen.

     
Wertung:
   (ausreichend - befriedigend)
   
Tontest:

Beim Ton hätten wir uns zum Teil ein etwas besseres Ergebnis gewünscht, da "H" durchaus Möglichkeiten bietet, eine räumliche Kulisse zu schaffen und so die Spannung und Atmosphäre zu verstärken. Leider kann der 5.1-Ton nur gelegentlich gefallen, was aber in der Summe zu wenig ist, um uns wirklich zu überzeugen.

Die hinteren Lautsprecher werden, wenn sie genutzt werden, überwiegend für Umgebungsgeräusche und die Musikwiedergabe genutzt und in diesen Momenten bekommt der Zuschauer eine ordentliche und räumliche Kulisse geboten. Meistens spielt sich die Handlung allerdings in der Front ab, was man auch deutlich hört. Ansonsten ist die Qualität aber in Ordnung, wären uns da nicht Soundfehler aufgefallen, die zum Schluss bei Minute 99:03 und 101:48 deutlich zu vernehmen sind. An diesen Stellen ist ein undefinierbares Geräusch aus allen Kanälen zu hören, das sich ein wenig wie ein Knacksen anhört. Wir gehen von einem Fehler beim Mastering aus, der bei der Endkontrolle hätte auffallen müssen.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

"H" ist ein durchaus gelungener Thriller, der aber den westlichen Pendants nicht das Wasser reichen kann. Der Vergleich mit "Das Schweigen der Lämmer" oder "Sieben" ist höchstens schematisch, nicht aber als Vergleich anzusehen. Natürlich lassen sich mit einem solchen Spruch auch unwissende Kunden ködern, was wir aber an dieser Stelle nicht weiter mutmaßen möchten. Dass die DVD im Endeffekt eher unterdurchschnittlich abschneidet, liegt an diversen Dingen. Da wären zum einen die schwachen Extras und das scheinheilige Making Of, aber auch die technische Umsetzung kann nicht wirklich überzeugen.

       
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

H hinterlässt beim Zuschauer einen recht zwiespältigen Eindruck. Für den Film spricht sein durchaus vorhandenes, in vielen interessanten Ansätzen erkennbares Potenzial. Ob nun der zum Tode verurteilte Killer, welcher mit den Ermittlern offensichtlich Katz und Maus spielt; eine mysteriöse Ärztin, die süffisant lächelnd Sprüche wie "Mein Patient ist wichtiger für mich als weitere Opfer" ablässt; d[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 06/10 lesen>>

   


 

 

Der Gesamteindruck dieser DVD leidet stark unter dem vorhandenen Ruckeln bei Bewegungen.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 2/5 lesen>>

 
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