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Die Geistervilla

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 10.06.2004
Verleihfenster: 03.06.2004
Im Handel ab: 17.06.2004
   
Deutscher Titel: Die Geistervilla
Originaltitel: The Haunted Mansion
Land / Jahr: USA 2003
Genre: Horrorkomödie
   
Regie:  Rob Minkoff
Darsteller:  Eddie Murphy , Terence Stamp , Nathaniel Parker , Wallace Shawn , Marsha Thomason , Jennifer Tilly
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Türkisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Französisch, Italienisch, Spanisch, Türkisch, Arabisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 24
Laufzeit: 85 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Buena Vista Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Das Makler-Ehepaar Evers & Evers wittert einen großen Coup: als ihnen ein sagenhaftes, schlossähnliches Anwesen zum Verkauf angeboten wird, beschließen sie, sich das Gebäude auf dem Weg ins Wochenende einmal genauer anzuschauen.

Doch es kommt anders, als es sich die beiden mit ihren Kindern vorgestellt haben. Schon bald bricht ein Unwetter über das graue Anwesen herein und schneidet ihnen den einzigen Rückweg ab. Schnell wird den vier Besuchern klar, dass ihr Besuch nicht ganz zufällig länger dauert und dass die schrulligen Bewohner dunkle Geheimnisse verbergen...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Auflistung der Extras belegt auf der Rückseite der DVD gleich zwei Spalten. Wer jedoch hier richtig umfangreiche Bonusmaterialen erwartet, der wird leider enttäuscht. Das Making Of, auf dem Cover etwas großspurig mit "Die gruseligen Geheimnisse der Geistervilla" bezeichnet, ist die übliche Werbeveranstaltung und eigentlich nur dann von Interesse, wenn sonntags nichts weiter im Fernsehen angeboten wird und man bereit ist, sich von etwas, redaktionell getarnter, Werbung für den Kinobesuch der kommenden Woche berieseln zu lassen. Doch aufgemerkt, der Film ist ja bereits auf DVD erhältlich, ja, er liegt sogar bereits im Laufwerk und demnach ist es eigentlich unnötig, sich dieses Extra überhaupt anzuschauen - wirklich neue Infos bekommt man hier nämlich nicht.

Etwas gelungener ist auf jeden Fall die sezierte Szene über die Friedhofsgespenster, bei der man einiges über die viele Arbeit erfährt, die in dieser etwas längeren Kamerafahrt steckt. Leider handelt es sich dabei allerdings nur um einen Beitrag für Laien, bei dem alles kurz umrissen wird. Für einige Zuschauer dürfte dies also nur ein angenehmer Teaser sein, dem dann der folgende Hauptgang fehlt.

Wer sich im Anwesen ein wenig weiter umschauen möchte, findet eine "Virtuelle DVD-Geisterbahn" vor. Allerdings handelt es sich hierbei nur um ein nett gemachtes DVD-Spielchen mit wirklich sehr schöner 3D-Animation inklusive eingearbeiteter Filmaufnahmen.

Ferner gibt es eine gestorbene Szene (welch köstlicher Wortschelm, der hier mit List getextet hat), einen kurzen Clip mit größtenteils faden Versprechern vom Dreh (das Cover spricht gar von witzig), und zwei Audiokommentare.

Diese allerdings nun unter "ferner" zu nennen, ist nicht ganz fair, obgleich Buena Vista dies auf de Cover so tut. Tatsächlich handelt es sich um zwei eigentlich ganz annehmbare Kommentare, einer von Produzent, Special Effects Supervisor und Drehbuchautor, der andere von Regisseur Rob Minkoff und Kostümdesignerin Mona May. Deutsche Untertitel fehlen ebenfalls nicht. Das ist sehr löblich.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Das Menü der DVD wurde offenbar mit sehr viel Zeit und Mühe hergestellt, anders lassen sich der Animationsumfang und die Musikuntermalung in Dolby Digital 5.1 nicht erklären.

Selbst oftmals statische Screens weisen bei genauem Hinsehen kleine animierte Details auf, lediglich die Kapitelauswahl wurde etwas stiefmütterlich behandelt und ist rein statisch...

     
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
     
Bildtest:

"Die Geistervilla" ist noch nicht einmal ein Jahr alt, weshalb die Ansprüche an das Bild sehr hoch ausfallen.

Leider schafft es der Transfer nicht ganz, die hohen Erwartungen zu erfüllen. Zunächst jedoch zu den wirklich positiven Details. Der Kontrast des über große Teile im Dämmerlicht spielenden Films ist gut, leider aber nicht immer optimal. Ganz selten hat man sogar den Eindruck, dem Kontrast fehle der richtige Biss.

Sehr schön umgesetzt wurden die Farben, die allen Nuancen von schummerig fahl bis hin zu kräftig bunt abbilden können.

Etwas mager ist das Schärfeverhalten. Zwar sind die Konturen überwiegend knackig (manchmal aufgrund digitaler Überschärfung sogar etwas zuviel), doch es fehlt dem Bild an Tiefe und Detail. Auch dieser Transfer leidet unter der Angewohnheit von Buena Vista, das Fassungsvermögen des Datenträgers so gut wie nie auszunutzen.

Die Kompression ist überraschend gut und beinahe unsichtbar ausgefallen. Selbst dunkle Szenen werden überzeugend umgesetzt.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Obwohl man bei "Die Geistervilla" das EX-Flag für den sechsten Kanal hinten in der Mitte nicht gesetzt hat, so bietet die DVD doch einige durchaus gelungene Effekte, die die Zuschauer auch von hinten erschrecken möchten.

Leider ist die Ausnutzung des Surround-Panoramas etwas spärlich und man fragt sich, ob hier bei Disney wohl Lust oder Zeit gefehlt haben. In den Szenen, in denen es nämlich etwas derber zur Sache geht, fährt auch das Surround-Szenario zu einigen netten Momenten auf. Es fehlt lediglich an der Beständigkeit, mit der die Effekte den Zuschauer begeistern wollen.

Insgesamt klingt die Mischung daher wenig einfallsreich, allenfalls die Musik von Marc Mancina schafft eine angenehm gruselige Atmosphäre und wächst über die ansonsten dominante Front hinaus.

Die klangtechnische Seite geht voll in Ordnung, wenngleich die Stimmen aus dem Center minimal belegt klingen. Dafür bekommt man bei der Musik aber ein angenehmes Bassfundament geboten.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Mit "Die Geistervilla" liefert Disney bzw. Disneys Vertrieb Buena Vista eine technisch durchaus solide DVD ab, die allerdings wie leider so oft in den letzten Monaten, nicht über die gute Mittelklasse hinaus kommt. Besonders das Bild könnte sicherlich besser sein, hätte man nicht auch diesmal mit der Datenrate geknausert - und das auch noch ohne Grund. Immerhin, die Extras richten sich eher an Erwachsene, was allerdings dem Thema des Films auch mehr gerecht wird - Kinder unter zwölf Jahren sollten aufgrund der gruseligen Kreaturen wirklich nicht zuschauen.

Vergleicht man "Die Geistervilla" allerdings, so wie es das Cover vorschlägt, mit "Fluch der Karibik" so ist man kurz geneigt, sich an den Kopf zu fassen. Filmisch liegen zwischen beiden Titeln Welten, was schon am frischen Cast von letzterem Titel liegt, bei dem Eddie Murphy alleine gar nicht mithalten kann. Doch auch bei der Story hat man bei Disney offenbar keine neuen Ideen gehabt. Insgesamt scheinen im Hause Disney die Ideen auszugehen, weshalb man nun den Disney Themenpark für das Kino ausschlachtet. Während dies bei "Fluch der Karibik" unter der Leitung von Jerry Bruckheimer auch wunderbar geklappt hat, so verkommt "Die Geistervilla" bereits nach einer halben Stunde zu einem Demoreel für tolle Effekte, das leider vergisst, dass der Zuschauer unterhalten werden möchte. Und dafür bietet der Film einfach zu wenig, ja man ist sogar geneigt, nach rund einer Stunde verstohlen auf die Uhr zu schauen, und das, obwohl der Film mit nur 85 Minuten Laufzeit wohl eigentlich recht kurzweilig sein könnte.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Christian Bartsch
 

 

Ein technisch wirklich sehr einwandfrei gemachter Film, dem allerdings irgendwo im Trickstudio die spannende Handlung abhanden gekommen ist. Leider ist nur ein starker Gähnfaktor geblieben.

 

Wertung:

(mangelhaft - ausreichend)

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Eddie Murphy hat seit längerem daran zu knabbern, dass seine Filme nicht gerade erfolgreich sind (Pluto Nash, Kindergarten-Daddy - letzterer meines Erachtens zu unrecht) und man seine Komik für "veraltet" hält. Nun auch dieser Film ist was die Komik angeht nicht gerade ein Highlight - vieles wirkt doch eher albern und gezwungen. Dazu kommt die lange nicht mehr neue Geschichte von einer Gruppe "ung[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 08/10 lesen>>

   


 

 

Der Ton dieser DVD kann überzeugen. Dem Bild gelingt dies nur bedingt. Die umfangreichen Extras schaffen es dann aber doch noch die Gesamtwertung auf knappe vier Punkte zu erhöhen.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 4/5 lesen>>

 
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