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Gothika

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

Cover 
Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 26.08.2004
Verleihfenster: 24.08.2004
Im Handel ab: 28.09.2004
   
Deutscher Titel: Gothika
Originaltitel: Gothika
Land / Jahr: USA 2003
Genre: Thriller
   
Regie:  Mathieu Kassovitz
Darsteller:  Halle Berry , Robert Downey Jr. , Charles Dutton , John Carroll Lynch , Bernard Hill , Penélope Cruz , Dorian Harewood
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Griechisch, Türkisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 28
Laufzeit: 94 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Columbia Tristar Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Für jede Störung des Geistes gibt es eine vernünftige Erklärung. Davon ist Dr. Miranda Grey, Kriminalpsychologin im Woodward-Frauengefängnis, überzeugt. Bis eine Autofahrt in regnerischer Nacht zu einer unheimlichen Begegnung und schließlich zu Mirandas Blackout führt. Als sie drei Tage später zu sich kommt, hat sich ihr Leben in eine Hölle verwandelt. In Woodward inhaftiert, wird sie beschuldigt, ihren Mann brutal ermordet zu haben. Und die Beweise gegen sie sind erdrückend. Hat die Rationalistin, die sich nach dem Blackout an nichts mehr erinnern kann, den Verstand verloren? Ist sie damit auf die andere Seite getreten? Oder tritt die andere Seite an sie heran - in der Gestalt eines ruhelosen und rachsüchtigen Geistes, der sie mit zunehmender Aggressivität nachts in ihrer Zelle attackiert? Als sie erkennt, dass alle sie nun für verrückt halten und selbst ihr sympathischer Kollege Dr. Graham ihr nicht mehr traut, versucht Miranda alleine den rätselhaften Vorfällen auf den Grund zu gehen. Verzweifelt klammert sie sich an ihre Vernunft und muss sich dabei gefährlich nahe an den Rand des Wahnsinns begeben...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Was die DVD an Extras zu bieten hat, ist leider enttäuschend, auch wenn diese auf den ersten Blick durchaus umfangreich aussehen. Der Inhalt der Features ist aber eher bescheiden, da man den einzelnen Beiträgen nur wenige Informationen entlocken kann und wir eher das Gefühl haben, PR-Material und Werbung zu sehen.

- Audiokommentar mit Regisseur und Kameramann
- Filmdokumentationen: Dieser Bereich beinhaltet drei Featuretten. Das erste Filmchen mit dem Namen "Am Set von Gothika" dauert rund 16 Minuten und zeigt diverse Ausschnitte der Dreharbeiten, einige Filmszenen und Interviewausschnitte des Cast und der Crew. "Die visuellen Effekte im Film" begrenzt sich auf sieben Minuten und zeigt nur sehr knapp, wie die diversen Special Effects im Film am Computer umgesetzt wurden. Als letzten Beitrag gibt es ein knapp 20-minütiges Making Of des Musikvideos von Limp Bizkits "Behind Blue Eyes". Es handelt sich dabei um ein MTV-Mittschnitt.
- Patienten-Akten: Hinter diesem Namen verstecken sich diverse kleine Filmchen dreier Patienten. Die einzelnen Beiträge sind sehr kurz und bieten keinerlei Informationen über den eigentlichen Film.
- Musikvideo "Behind Blue Eyes"
- Trailer: Neun Trailer, darunter auch von "Hellboy" und "Spider-Man 2", die allesamt in 16:9 anamorph vorliegen und bis auf zwei auch alle in Dolby Digital 5.1.

Wenn man sich die Extras erst einmal angeschaut hat, wird man schnell feststellen, dass der gesamte Informationsgehalt sehr begrenzt ist und es sich nicht um wirklich liebevolle Features handelt. Entsprechend schwach fällt auch die Benotung aus.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Columbia hat leider ein nur durchschnittliches Menü für den Psychothriller "Gothika" angefertigt, was vor allem an den wenigen Animationen liegt. Leider gibt es nämlich nur ein Intro und ein bewegtes Hauptmenü und sämtliche Untermenüs müssen mit eher langweiligen Standbildern auskommen. Musikalisch gibt es ebenfalls nur im Hauptmenü etwas zu erleben, ansonsten bleiben die Lautsprecher stumm. Mit etwas mehr Engagement seitens der Designer hätte es mit Sicherheit eine bessere Bewertung gegeben.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

"Gothika" präsentiert sich dank tollem, aber nicht perfektem Transfer mit schönen Bildern und schafft es locker, eine gute Bewertung einzuheimsen. Columbia hat jedenfalls gute Arbeit geleistet und lässt den Psychothriller visuell überdurchschnittlich erscheinen.

Wie man schon auf dem Cover erkennen kann, bietet der Film eine düstere und dunkle Atmosphäre, die durch eine offensichtliche Nachbearbeitung der Farben unterstützt wird. So tendiert die gesamte Farbgebung in ein Blaugrau, das den restlichen Farben die Intensität nimmt. Zwar sind stellenweise auch natürliche, satte Töne zu sehen, überwiegen tut aber eindeutig der Blaustich, der "Gothika" auch so anders, aber passend aussehen lässt. Der Kontrast leistet an sich gute Arbeit, vor allem wenn wir bedenken, dass der Film fast ausschließlich im Dunkeln spielt. Einziger Wermutstropfen sind allerdings helle, überstrahlende Flächen, die den Kontrast wiederum zu steil wirken lassen. Dies scheint aber so gewollt, da das Bild ansonsten ordentlich ausgeleuchtet ist.

Da wir gerade beim Kontrast sind, können wir auch gleich den Schwarzwert erwähnen, der leider nicht perfekt ist und eher ins Graue tendiert. Vermutlich kann der Zuschauer damit aber mehr als zufrieden sein, denn bei einem tiefschwarzen und satten Ton hätte man vermutlich nicht mehr viel vom Film gesehen, da eben viele dunkle Bereiche "Gothika" charakterisieren. Das Schärfeniveau bei dieser Columbia-DVD ist hoch, aber nicht perfekt. Leider sind ab und zu kurze Einstellungen zu sehen, in der die Details etwas verwaschen wirken. Dennoch bekommt der Zuschauer überwiegend detaillierte und plastische Bilder zu sehen, bei denen nur wenig nachgeholfen wurde.

Zu Beginn fällt bei den helleren Szenen ein leichtes Rauschen auf, das besonders bei hellen, weißen Flächen zu erkennen ist. Ansonsten gibt es aber nichts weiter zu beanstanden und so verdient sich die DVD ein überdurchschnittliches Ergebnis.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Nicht nur der Bildtransfer kann bei dieser DVD gefallen, auch der Ton schafft es, uns zu beeindrucken. Gerade ein Film wie "Gothika" bietet zahlreiche Möglichkeiten, mit den Eigenschaften eines guten 5.1-Tons zu glänzen. Auch wenn wir uns nicht zu einer Bestnote haben durchringen können, so steht ohne Zweifel fest, dass der Ton eine erstklassige Vorstellung liefert.

In den ersten Filmminuten sind es vor allem die realistisch klingenden Wettereffekte, die uns so begeistern. Sie werden sehr räumlich und dynamisch wiedergegeben und durch einen genau abgestimmten Bass begleitet. Doch im weiteren Filmverlauf kommen noch weitere Surround-Faktoren hinzu. Während der gesamten Spielzeit sind immer wieder diverse Geräusche und Umgebungsgeräusche zu hören, die nahezu perfekt in die gesamte Kulisse eingebaut wurden und so ein tolles Raumgefühl aufkommen lassen. Die Rear-Lautsprecher haben bei "Gothika" wirklich viel zu tun und nur selten beschränkt sich das Geschehen auf die ebenfalls tolle Front.

Die wirklichen Soundkracher kann der Zuschauer dann erleben, wenn die eigentlichen Effekte ins Spiel kommen. Diese werden hauptsächlich für die Geistererscheinungen genutzt und können dank genialer 360 Grad Bewegungen mehr als begeistern. Dass die Musik ebenfalls räumlicher als bei anderen Filmen klingt, scheint bei dieser Produktion selbstverständlich zu sein. Dank des guten Zusammenspiels aller Faktoren ergibt sich ein toller Sound-Mix, der zwar nicht mit einem 1A-Actionfilm zu vergleichen ist, aber die Atmosphäre dieses Psychothrillers unheimlich gut zeichnet und unterstützt.

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

"Gothika" ist leider kein Vorzeigefilm, kann aber dank der düsteren Bilder und des fesselnden Sounds für einen gruseligen Kinoabend sorgen. An und für sich darf das DVD-Publikum mit dieser Veröffentlichung zufrieden sein, zumindest von der technischen Seite. Die Extras sind knapp durchschnittlich, was aber vermutlich auch auf den mäßigen Kinoerfolg zurückzuführen ist. Das gute Bild und der tolle Ton sorgen aber letztendlich dafür, dass der Käufer für sein Geld noch einiges geboten bekommt.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Mit „Gothika“ ist dem französischen „Multitalent“ Matthieu Kassovitz, nach „Die purpurnen Flüsse“, ein weiterer Suspense Thriller der besseren Sorte gelungen. In der Tradition anderer Genrevertreter wie „The Ring“ oder auch „The Sixth Sense“ zaubert er zwar nicht viel Neues, geschweige denn Innovatives auf die Leinwand, aber dennoch zeigt Kassovitz sein Talent Altbewährtes gekonnt und handwerklich[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 08/10 lesen>>

   


 

 

Eine schöne DVD, die in fast allen Kategorien nur knapp an der jeweiligen Höchstwertung scheitert. Mit dem Kauf dieser DVD begeht man sicherlich keinen Fehler.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 4/5 lesen>>

 
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