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Hostel

Extended Version - Ungekürzte Fassung

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

Cover 
Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 13.11.2006
Im Handel ab: 27.10.2006
   
Deutscher Titel: Hostel
Originaltitel: Hostel
Land / Jahr: USA 2005
Genre: Horror
   
Regie:  Eli Roth
Darsteller:  Jay Hernandez , Derek Richardson , Eythor Gudjonsson , Barbara Nedeljakova
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Mehrseitig mit Hintergrundinfos und Kapiteln
Verpackung: Steelbook
Kapitel: 28
Laufzeit: 90 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: keine FSK Freigabe, sondern Spio/JK Gutachten
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Sony Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Sie suchen das Abenteuer und finden das nackte Grauen! Die beiden abenteuerlustigen College-Freunde Paxton und Josh sind mit ihrem neuen Kumpel, dem Isländer Oli, mit dem Rucksack unterwegs auf Europa-Tour. Da bekommen sie einen Geheimtipp: Abseits der üblichen Reiserouten soll im tiefsten Ost-Europa ein Nirwana für Backpacker liegen - ein Hostel in der Slowakei, in dem atemberaubende und obendrein noch willige Frauen auf sie warten. Und tatsächlich: Die Freunde lernen die beiden Schönheiten Natalya und Svetlana kennen und sie haben die Zeit ihres Lebens. Doch die währt nur kurz. Zu spät bemerken sie, dass sie in einer tödlichen Falle sitzen. Flucht ist unmöglich - sie stecken bereits mitten in den finstersten Abgründen der menschlichen Natur. Was sie dort erleben, ist so unvorstellbar, dass es alles in den Schatten stellt, was an Grausamkeit und Perversion bislang bekannt war und nur als Mythos galt. Haben sie eine Chance, diesen Alptraum zu überleben?

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Das Gebotene an Extrafeatures kann sich bei "Hostel" durchaus sehen lassen, denn alleine schon das Informationspotential der vier Audiokommentare während des Films ist sehr hoch. Zum einen kommt der Regisseur und die ausführenden Produzenten, darunter auch Quentin Tarantino, zu Wort. Im zweiten Kommentar sind neben dem Regisseur zwei Darsteller, der Editor und der Web-Autor zu hören. Im dritten Ak kommt dann erneut der Regisseur Eli Roth, der Produzenten Chris Briggs sowie der Dokumentator Gabriel Roth zu Wort. Der vierte Kommentar wird dann schließlich nur vom Regisseur gesprochen.

Wer weniger auf diese Art von Informationsvermittlung steht, kann hingegen auch zum Making Of greifen, das aus drei Teilen besteht und eine Laufzeit von rund 55 Minuten hat. Es bietet einen sehr gelungenen Mix aus Aufnahmen vom Dreh, Meinungen und Erklärungen vieler Beteiligter. Die Tatsache, dass kaum Filmszenen gezeigt werden ist sehr erfreulich. So bekommt der Zuschauer überwiegend direkte Informationen zum Dreh vermittelt. Deshalb handelt es sich hierbei auch um ein sehr gelungenes Making Of.

Schließlich gibt es noch ein Multi-Angle-Feature mit dem Titel "Kill the Car!". Diese eine Szene aus dem Film wurde mit drei Kameras aufgenommen und kann eben aus diesen drei Perspektiven angeguckt werden.

Außerdem gibt es noch einige Trailer zu anderen Filmen. Insgesamt ist die Anzahl der Extras zwar recht begrenzt, doch die Fülle an Audiokommentaren und das informative Making Of können dieses Defizit ausgleichen. Wir haben lieber wenige und informative Extras, als mit kurzen und belanglosen Features erschlagen zu werden.

Noch eine Anmerkung: "Hostel" ist pervers, ja sehr sogar und die Brutalität und wie diese im Film gezeigt wird, hat Sony zu zwei Versionen gezwungen. So gibt es neben der leicht geschnittenen "Keine Jugendfreigabe"-Version auch noch eine mit "SPIO/JK-Gutachten". Diese ist durch einen roten Balken am oberen Coverrand zu erkennen. Beide Versionen gibt es auch im Steelbook, die ungeschnittene haben wir bislang auch nur im Steelbook gesehen.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Menütechnisch ist das Ergebnis der DVD leider nur durchschnittlich. Während das Hauptmenü noch nett animiert ist und mit verstörenden Sounds hinterlegt ist, die bereits einen Eindruck verschaffen, was man im Film zu erwarten hat, sackt die Qualität der restlichen Menüs deutlich ab. Diese bestehen nur noch aus passenden Standbildern und werden auch nicht durch bewegte Übergänge eingeleitet. So ist der Gesamteindruck gerade noch befriedigend.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

"Hostel" leidet an den sonytypischen Makeln, die bei fast allen DVDs dieses Labels zu beobachten sind. Zwar fällt das Ergebnis insgesamt noch recht gut aus, doch es steht außer Frage, dass das Maximum nicht erreicht wird.

Schärfetechnisch ist das Gesamtergebnis zufrieden stellend, doch beim genaueren Hinsehen offenbaren sich verschiedene Makel. So wirken die Konturen oft unsauber und Details werden oft sehr weich dargestellt. Dies wird vermutlich durch den Einsatz eines Rauschfilters verursacht, da immer wieder auch Nachzieheffekte zu erkennen sind.

Der Kontrast ist ebenfalls gut, hier mangelt es nur an dem oft unzureichenden Schwarzwert, der oft ein Grau zeigt, bei Tagszenen aber gut ausgeleuchtete Bilder zeigt. Farbtechnisch hat der Film fast nur natürliche Optiken zu bieten, stark verfälschte Szenen sucht man hier vergebens.

Die Kompression arbeitet unauffällig, hier hat Sony inzwischen den Dreh raus, wie man auch bei relativ niedrigen Bitraten ein vergleichsweise "sauberen" Transfer hinbekommt. "Hostel" hat recht viele Dropouts zu bieten, was bei einem neuen Film eigentlich nicht der Fall sein sollte. Insgesamt ein ordentlicher Transfer, dessen Mängel der erst beim Einsatz eines Beamers als deutlich auffällig sein dürften.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Die 5.1-Tracks entwickeln sich im Laufe des Films, denn die Effektlautsprecher kommen überwiegend erst ab den Folterszenen und den Aufnahmen im Fabrikgebäude zum Einsatz. Doch auch davor bekommt der Zuschauer schon ein authentisches Klangerlebnis geboten. So sorgen Umgebungsgeräusche immer wieder für ein räumliches Gefühl, was die Musikwiedergabe noch verstärkt. Diese ist aber nicht immer räumlich abgemischt, sondern macht auch oft überwiegend von der Front gebrauch.

Später werden dann auch diverse Effekte wiedergegeben, die dem Film die passende angst einjagende Atmosphäre verpassen. Der Subwoofer hält sich leider relativ stark im Hintergrund, hier hätten die Sounddesigner ruhig etwas gewagter vorgehen können. Ansonsten ist der Mix aber gelungen, wenngleich hier kein direktes Effektfeuerwerk zu erwarten ist.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

"Hostel" wird nicht ohne Grund von Quentin Tarantino präsentiert. Er fungierte zum Teil als ausführender Produzent für den Film seines Freundes Eli Roth. Ganz offensichtlich haben beide nämlich den gleichen Geschmack, was extrem überzeichnete Gewaltdarstellung anbelangt. Das macht "Hostel" auch irgendwie zu etwas Besonderem, was zunächst kraß klingt, sich beim genauen Hinsehen aber als gewollt stark überzeichnete Gewalt darstellt, die so vermutlich noch nie in einem Mainstream-Movie gezeigt wurde. Nicht umsonst bekam der Film ein SPIO JK-Gutachten. Letztlich wird diese extreme Darstellung nicht jedem gefallen, doch dürften Freunde des harten Films durchaus Gefallen an "Hostel" finden. Eine Fortsetzung ist übrigens auch schon in der Mache und wird 2007 in die Kinos kommen.

Die DVD-Umsetzung erhält durch einer Veröffentlichung im optionalen Steelbook auch eine besondere Aufmerksamkeit, wenngleich Steelbooks inzwischen schon zum Massenprodukt geworden sind. Nichtsdestotrotz hat die DVD aber auch ohnehin einiges zu bieten. Die Extras können durch vier Audiokommentare überzeugen und das einstündige Making Of ist inhaltlich deutlich besser als die meisten anderen. Technisch liefert Sony wieder einmal einen durchwachsenen Bildtransfer ab, was sich mit der Blu-ray hoffentlich wieder ändern wird.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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