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12 Monkeys

Remastered - Cine Collection

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 19.03.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 25.03.2004
   
Deutscher Titel: 12 Monkeys
Originaltitel: 12 Monkeys
Land / Jahr: USA 1995
Genre: Science Fiction
   
Regie:  Terry Gilliam
Darsteller:  Bruce Willis , Brad Pitt , Madeleine Stowe , Christopher Plummer , Jon Seda , Joseph Melito , David Morse
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 8
Laufzeit: 125 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Concorde Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Das Jahr 2035. Die Erdoberfläche ist entvölkert, nachdem eine Virenkatastrophe im Jahre 1996 nahezu die gesamte Menschheit dahingerafft hat. Die wenigen Überlebenden haben in einem klaustrophobischen Unterweltsystem Zuflucht gefunden, die Tiere haben die Herrschaft in den verlassenen Städten der Menschen übernommen. Die einzige Hoffnung auf ein besseres Leben besteht darin, einen Boten durch die Zeit zurückzuschicken, damit dieser den Ursprung der Apokalypse feststellen kann. Der Schwerkriminelle James Cole (Bruce Willis) wird ausgewählt, diese Reise zu machen und landet zunächst in einer Nervenheilanstalt im Jahr 1990, wo er von dem verrückten Sohn eines Professors vor den Anschlägen der "Armee der 12 Monkeys" gewarnt wird. Als nächstes taucht Cole in einem Schützengraben im Ersten Weltkrieg auf. Endlich nimmt seine Odyssee ein Ende, er findet in einer Psychiaterin sogar eine Helferin im Kampf gegen den unsichtbaren Feind...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Auch wenn auf dem Cover etwas von "Über 90 Minuten spannendes Bonus-Material" zu lesen ist, so ist die Extraausstattung dennoch etwas spärlich ausgefallen, zumindest von der Auswahl und der Abwechslung der Features. Anzumerken ist außerdem, dass gegenüber der australischen und amerikanischen DVD der Audiokommentar vom Regisseur und Produzent fehlt. So hat die deutsche DVD leider in dieser Hinsicht schon einmal etwas weniger zu bieten, als die anderen ausländischen Versionen.

Ansonsten bietet die Neuauflage praktisch nur ein Extra und zwar die rund 87 minütige Dokumentation mit dem außergewöhnlichen Titel "Der Hamster-Faktor". Zur besseren Koordination ist diese sehr interessante und tiefgründige Doku in 13 Kapitel unterteilt. Außerdem wurde sie über-synchronisiert, weshalb man im Hintergrund noch die Originalstimmen hören kann. Leider liegt aber keine zusätzliche englische Version vor und deutsche Untertitel fehlen auch.

Inhaltlich sticht dieser Beitrag aus vergleichbaren Dokus heraus, da man wirklich sehr viele Details des "Twelve Monkeys"-Projekts erfährt und man auch immer wieder mehr in die Tiefe geht. Der Regisseur Terry Gilliam beauftragte ein separates Filmteam, um den Fortschritt des Films zu dokumentieren, wodurch dieses Making Of eben auch so umfangreich und informativ ausfällt. Vom Drehbeginn bis hin zu den Momenten, als das Projekt sogar zu kippen drohte, ist alles in dieser Dokumentation zu finden.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Concorde Home Entertainment hat für die längst überfällige Neuauflage von "12 Monkeys" ein äußerst schickes und professionelles Menü erstellt, das komplett animiert daher kommt. Nach einem kurzen Intro landet man direkt im bewegten Hauptmenü, aus dem ebenfalls animierte Übergänge in die restlichen Untermenüs führen. Zwar sind diese bewegten Szenen relativ eintönig, dafür wirken sie aber hochwertig und schick.

Außerdem wird einem tontechnisch einiges geboten, denn hier hat man sich für 5.1-Mehrkanalton entschieden, was man nicht sehr oft erlebt. Hätte man nun etwas mehr Abwechslung in das Menü gebracht, ob nun farb- oder animationstechnisch, so hätte es locker die Bestnote gegeben.

     
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
     
Bildtest:

Es hat sage und schreibe vier Auflagen gedauert, bis "12 Monkeys" hierzulande nun endlich anamorph erscheint. Alleine deshalb ist die neue DVD schon ein Fortschritt zu den alten Auflagen. Dennoch muss man auch ehrlich zugeben, dass das Bild nicht ganz an das Niveau der RC4 herankommt, die darüberhinaus einen etwas anderen Bildausschnitt besitzt, was allerdings nur im Direktvergleich auffällt. Auf der anderen Seite wird es wohl nie eine optisch perfekte Version geben, da keine DVD bisher einen wirklich rundum überzeugenden Transfer abliefern konnte.

Im Gegensatz zur durchaus gelungenen RC4-DVD ist die vierte deutsche Auflage ein ganzes Stück unschärfer. Das Bild wirkt nie wirklich detailliert, sondern eher weichgezeichnet, des öfteren sogar matschig.
Ein weiterer Nachteil zeigt sich bei dem Kontrastumfang, der insgesamt etwas zu hell geraten ist und in hellen Szenen zum Überstrahlen neigt. Bei diversen Szenen werden Details förmlich verschluckt. Dort hält sich die RC4 deutlich mehr zurück und offeriert so mehr Feinheiten als die vierte RC2-Auflage.

Ein weiteres Indiz, das darüber hinaus auch auf ein anderes Master hindeutet, sind die sich teils unterscheidenden Farben. Sie wirken zwar etwas natürlicher, sind aber dennoch insgesamt zu blass geraten und vermutlich treffen sie auch nicht die Töne, die vom Regisseur gewollt sind. Da die australische DVD von Universal erschienen ist, kann man davon ausgehen, dass die dortigen Farben dem Original entsprechen. Der Schwarzwert kann auch nicht überzeugen, da dieser ins Graue, oft aber auch ins Grüne tendiert.

Vergleicht man die RC2 nochmals mit der RC4, so weist sie auch ein deutlich intensiveres Rauschen auf. Die Rauschmuster sind teilweise wirklich sehr auffällig, aber nicht mehr so störend wie bei den alten Auflagen. Kompressionstechnisch leistet sich die DVD auch kleinere Mängel. Ab und zu sind leichte Blockbildungen zu erkennen und gelegentlich wirken einzelne Bildteile etwas unruhig. Das hört sich alles sehr negativ an, dennoch ist die vierte Auflage erheblich besser als ihre Vorgänger. Wer allerdings die bildtechnisch beste DVD sucht, der sollte weiterhin zur RC4 greifen, die ca. eine Note besser benotet werden würde, rein technisch gesehen aber auch nicht das Optimum darstellt.

     
Wertung:
   (ausreichend - befriedigend)
   
  Zu diesem Titel gibt es einen Bildvergleich!
   
   
Tontest:

Auch wenn es weiterhin nicht gelungen ist, das Bild zum bislang Bestmöglichen zu optimieren, so kann der Ton von "12 Monkeys" schon ein ganzes Stück besser gefallen. Im kurzen Direktvergleich klingt die neue Concorde-DVD sogar etwas besser als die australische Version, zumindest der deutsche Dolby Digital-Track.

Der Film hat recht oft eine positive Kulisse zu bieten, die sich durch viele Umgebungsgeräusche und einige gut abgemischte und abwechslungsreiche Szenen charakterisiert. Immer wieder gibt es Stellen, an denen die komplette 5.1-Umgebung bestens genutzt wird und durch eine räumliche Wiedergabe überzeugen kann. Leider kommen diese Szenen eher in der ersten Hälfte des Films vor, zumindest hat man den Eindruck, dass der Ton im Verlauf etwas an Dynamik verliert.

Dennoch wird einem stets zumindest eine breite Stereo-Front geboten, die immer wieder durch gelungene Effekte der Rears aufgelockert wird. Auch die Musik kann durch eine relativ räumliche Darstellung gefallen.
Gleich zu Beginn wird außerdem deutlich, dass die DTS-Spur verhaltener klingt als das Dolby Digital-Pendant bei dem z.B. die Dialoge deutlicher zu verstehen sind. Das ist nicht nur ungewöhnlich, sondern auch völlig unerwartet, da man meist genau das Gegenteil berichten kann. Dennoch klingt "12 Monkeys" in DTS etwas leiser und nicht so frei und kräftig wie Dolby Digital.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Nun veröffentlicht Concorce Home Entertainment also die inzwischen vierte DVD des Science-Fiction-Thrillers "12 Monkeys". Bildtechnisch gesehen, hinkt die weltweit neueste Version dieses Films aber immer noch der australischen DVD hinterher, die zwar schärfer ist und korrekte Farbwerte bietet, aus technischer Sicht aber auch nicht das Gelbe vom Ei darstellt. Zumindest der Ton ist aber gelungen, auch wenn die DTS-Spur unnötig ist. Leider fehlt auch immer noch der Audiokommentar bei den Extras, wohingegen das Menü äußerst gelungen ist. Da die neueste "12 Monkeys"-DVD für einen sehr fairen Preis zu haben sein sollte, macht man mit dem Kauf nichts falsch. Wer aber dennoch auf ein etwas besseres Bild nicht verzichten will, muss weiterhin zur RC4 greifen.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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