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Universum - Grenzen der Wahrnehmung

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 24.11.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 25.10.2004
   
Deutscher Titel: Universum - Grenzen der Wahrnehmung
Originaltitel: Universum - Grenzen der Wahrnehmung
Land / Jahr: AUS 2004
Genre: Dokumentation
   
Bildformat: 16:9 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0 stereo), Englisch (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 8
Laufzeit: 50 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: keine FSK Freigabe, sondern INFO-Programm
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Polyband
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Albert Einstein sagte: "Es ist absolut möglich, dass jenseits der Wahrnehmung unserer Sinne ungeahnte Welten verborgen sind."
Die Dokumentation "Grenzen der Wahrnehmung" von Alfred Vendl und Steve Nicholls ist eine abenteuerliche Reise durch die Dimensionen der Schöpfung, vom Innersten der Materie bis an die Ränder des Universums.

Es ist eine Reise in Bildern, die selbst ein Kind begreifen lässt: Die Welt, die wir mit freiem Auge sehen, ist nur eine von vielen. Gleich einer Zwiebel besteht das Universum aus Welten in Welten in Welten. Erstmals zeigt ein Film Echtbilder und nicht etwa Computergrafiken von Kohlenstoffatomen, aufgenommen mit millionenfacher Vergrößerung durch ein Atomkraftmikroskop. Bereits etliche Dimensionen darüber liegt die Kamerafahrt entlang einem DNS-Molekül. Dabei wird der genetische Code sichtbar, in dem der Bauplan jeder einzelnen unserer Zellen geschrieben ist.
Ein revolutionärer Schritt, der die Wahrnehmung unserer Lebenswelt betrifft, waren die Apollo-Missionen der NASA in den Sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Zum ersten Mal sah die Menschheit das Raumschiff Erde aus dem All - einsam und verletzlich in der schwarzen, kalten Unendlichkeit.

"Grenzen der Wahrnehmung" führt dem Zuschauer eindrucksvoll vor Augen, dass die Schöpfung größer ist, als wir erahnen. Ob wir uns in Richtung unvorstellbar kleiner Mikro- oder eben unvorstellbar großer Makrowelten bewegen - unsere Wahrnehmung wird auch in der Zukunft neue Grenzen überschreiten. Und mit jedem Entwicklungsschritt, der unsere Wahrnehmung erweitert, nähern wir uns der Perspektive des Schöpfers.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die "Universum"-Reihe des ORF ist eine TV-Produktion und so hat man es offensichtlich versäumt, bzw. erst gar nicht geplant, Extras für eine DVD-Auswertung zu produzieren. Zwar hat diese DVD fast zwei Stunden Zusatzmaterial zu bieten, diese beschäftigen sich aber nicht direkt mit der enthaltenen Dokumentation, sondern im Allgemeinen mit dem Thema Wahrnehmung. Auch wenn diese Extras weniger mit dem eigentlichen Hauptprogramm zu tun haben, so sind wir dennoch sehr angetan von den 13 Kurzfilmen, da diese sehr interessant und anschaulich ausfallen, sodass der Nutzen groß ist. Folgende Themenbereiche werden etwas genauer erklärt:
- Mikroskopie
- Teleskope
- Kristalle
- Bakterien
- Bau der Zelle
- Bau und Funktion der DNS
- Kohlenstoff
- Plankton
- Sonnensystem
- Weltall
- Sonnenenergie
- Chaos und Fraktale
- Wirklichkeit und optische Wahrnehmung im Mikrobereich

Die Beiträge dauern im Schnitt rund zehn Minuten und dürften in der Regel mehr Informationen beinhalten, als man in der Schule vermittelt bekommen hat. Die einzelnen Themen werden gut veranschaulicht und wecken das Interesse. Im Gegensatz zum Hauptfilm, liegen die Kurzfilme leider nur im 4:3-Format vor. Da nahezu zwei Stunden an informativem Extramaterial auf der DVD vorhanden sind, sind wir der Meinung, dass die Besonderheiten eine gute Note mehr als verdient haben.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Bislang haben wir noch nicht sehr viele "Special Interest"-DVDs getestet, doch das Menü dieser Polyband-DVD kann durchaus gefallen und mit den Präsentationen vergleichbarer Film-DVDs konkurrieren. Das zeigt, dass wissenschaftliche Dokumentationen nicht automatisch langweilig oder spartanisch daherkommen müssen. Nach einem langen Intro gelangt der Zuschauer in das animierte Hauptmenü, das obendrein auch noch mit Musik unterlegt ist. Im Hintergrund laufen diverse Filmausschnitte, die aufgrund ihrer Makroaufnahmen "phantastisch" aussehen. Sämtliche Untermenüs, bis auf die Kapitelanwahl, müssen mit Standbildern auskommen, aber ansonsten ist das Menü ordentlicher Durchschnitt.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Die Bildqualität lässt sich nicht sehr einfach bewerten, da diverse Quellen als Vorlage dienen. Zum einen sind einige, qualitativ schwache, Archivaufnahmen enthalten und zum anderen gibt es immer wieder relativ gute Bilder zu sehen, sodass insgesamt ein durchschnittlicher Eindruck überwiegt.

Vor allem das Schärfeniveau schwankt immer wieder. Mal wirken Makroaufnahmen detailliert und frisch, doch gelegentlich bekommt der Zuschauer auch etwas matschige Bilder präsentiert. Bei Außenaufnahmen fällt ein gewisses Rauschen auf. Kontrasttechnisch liefert die DVD fast durchweg ordentliche Arbeit ab, was ein guter Schwarzwert unterstützt. Weiße Flächen tendieren allerdings zum Überstrahlen.

Die Farben sind vor allem bei den Makroaufnahmen gut gelungen, sodass ein positiver Eindruck bleibt. Die Außenaufnahmen wirken zwar etwas farbarm, doch die interessanten Nahaufnahmen bieten meist eine angenehme Farbgebung mit bunten und satten Tönen. Die Kompression verhält sich relativ unauffällig, doch hin und wieder ist leichtes Blockrauschen zu erkennen. Bei manchen Einstellungen lässt sich das aber kaum bewerten, da diese aufgrund des schwachen Quellmaterials bereits etwas enttäuschen.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Der Stereoton holt nahezu alles aus den technischen Möglichkeiten heraus. Mit einer 5.1-Spur hätten wir bei einer für das TV produzierten Dokumentation auch nicht gerechnet. Dennoch klingt der 2.0-Ton durchaus gut, auch wenn Dialoge den Schwerpunkt darstellen.

Meist sind die vielen Erläuterungen mit Geräuschen und/oder Musik hinterlegt, sodass der Ton oft dynamisch und, soweit technisch möglich, recht weit klingt. Zwar überwiegen die unspektakulären Szenen, doch als Ganzes gesehen, ist der Stereoton gelungen. Dank der schönen Musik und der zum Teil geheimnisvoll klingenden Sounds bekommt der Zuschauer mehr als nur langweilige Monologe geliefert.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Inhaltlich gefällt uns "Grenzen der Wahrnehmung" aus der ORF-Sendereihe "Universum", denn in den 50 Minuten wird die Dokumentation nie langweilig, da einzelne Bereiche sehr anschaulich erklärt werden. Solche Special Interest-Inhalte haben es auf DVD nicht immer leicht, da diese nicht wirklich viel Heimkino-Feeling vermitteln können. Dennoch ist die DVD gelungen und wer sich für seine Umwelt und das Thema Wahrnehmung interessiert, der wird mit dieser Veröffentlichung sicherlich Spaß haben. Als Extra gibt es immerhin 13 Kurzfilme und die technische Umsetzung ist gar nicht mal schlecht.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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Jenseits aller Grenzen

(RC 2 )
 
 
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