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Curiosity & The Cat

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 08.08.2002
Verleihfenster: 27.05.2002
Im Handel ab: 22.08.2002
   
Deutscher Titel: Curiosity & The Cat
Originaltitel: Curiosity & The Cat
Land / Jahr: D 1999
   
Regie:  Christian Schüchel, Christian Alvart
Darsteller:  Konstantin Graudus , Thomas D , Nadesha Brennicke , Sandra Leonhard
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (letterboxed)
Tonformat: Deutsch Dolby Digital 2.0 Surround, Kommentar Dolby Digital 2.0 Surround
Untertitel: Deutsch, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex und Vorwort des Regisseurs
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 16
Laufzeit: 79 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 18 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Anolis Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Henri Kappes ist von Natur aus neugierig. Als er eines Tages seinen Nachbar mit einer hübschen Frau im Treppenhaus sieht, gibt es kein Halten mehr. Henri wird zum Voyeur und beobachtet das bizarre sexuelle Treiben seines Nachbarn durch selbstgebohrte Löcher. Doch sein Nachbar steckt scheinbar in Schwierigkeiten - und Henri wird zum Mitwisser...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

YES! "Wenn man schon Konstantin Graudus in der Hauptrolle präsentiert, dann darf eine Sache nicht fehlen: nämlich der zum Kulthit avancierte Shortie ´Staplerfahrer Klaus - Der erste Arbeitstag" meint Ivo Scheloske von Anolis Entertainment in der Pressinfo. Und Recht hat er! Dieser Kurzfilm im Stil von "Der 7. Sinn" mit Originalsprecher Egon Hoegen ist einfach nur köstlich und bringt auch den miesepetrigsten Zuschauer garantiert zum Lachen - und das trotz dutzender Liter Filmblut.

Doch damit nicht genug. Es gibt einen ausführlichen Kommentar von und mit Regisseur Christian Alvart, der wirklich haarsträubende Geschichten über den Dreh zu erzählen weiss. Kein Wunder, ist "Curiosity & The Cat" doch ein Film, der mit so wenig Geld entstanden ist, dass man sich überhaupt wundert, wie das alles funktioniert hat. Wer selber einmal einen Film drehen möchte, kommt hier vollends auf seine Kosten.

Eine Featurette über den Film und seine Produktion fehlt ebenfalls nicht und beleuchtet amüsant die ein oder andere Panne.

Die Extras dieser DVD sind gut recherchiert, der Kommentar sehr gelungen und "Staplerfahrer Klaus" rechtfertigt schon allein fast den Kauf dieser DVD. Spitze!

   
 
Wertung:  
     (sehr gut)
     
Gestaltung:

Das Menü dieser DVD wurde mit viel Liebe zum Detail gebastelt. Leider ist die Navigation recht langatmig, manche Übergänge dauern einfach zu lang. Davon abgesehen gibt es aber nichts zu beanstanden.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Das Bild liegt leider nur als Letterbox-Variante vor. So offenbart das Bild nach einem gepflegten Aufzoomen auf einem 82er 16:9 TV dann auch schnell seinen Hauptmakel: die eben fehlende Bildinformation.

Dabei sieht es um die Schärfe noch recht gut bestellt aus. Genauer gesagt, hat man es hier zu gut gemeint. Das Bild ist rasierklingenscharf, allerdings nur, weil da wohl auch ein entsprechender Filter nachgeholfen hat. So gibt es besonders an diagonalen Linien unangenehme Zitterpartien. Ein zuvor eingesetzter Rauschfilter eliminiert das Filmrauschen mit moderatem Erfolg und leichten Nachzieheffekten.

Besinnt man sich, dass "Curiostiy & The Cat" aber eine Low-Budget Independent Produktion ist, so darf man doch eher angenehm überrascht sein.

Die Farben sind meist blass, wirken also weder besonders normal, noch besonders kräftig. Der Kontrast ist zu steil, helle Flächen überstrahlen bisweilen, während wirklich dunkle Bildteile im Schwarz ertrinken. Dies darf man aber nicht der DVD an sich anlasten - wie Regisseur Alvart erklärt, sind diese Dinge so gewollt.

Insgesamt hat dieser Film ein Bild, das gefallen kann und für eine Indpendent Produktion weiter über dem Durchschnitt liegt. Da dürfte sich so manche Horror-DVd-Schmiede eine dicke Scheibe von abschneiden!

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Der Ton ist für einen Film dieser Gattung passend. Es gibt keine spektalkulären Surround-Effekt. Dennoch wird das Sourround-Feld hin und wieder genutzt. Die Klangqualität ansonsten ist erstaunlich sauber, was aber wohl daran liegt, dass große Teile des Films nachsynchronisiert wurden.

Wer kein Stück Hollywood erwartet, bekommt einen sauberen und klar verständlichen Surround-Mix ohne Schnörkel.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Wie mache ich aus zwei Euro fünfzig einen rund 80 Minuten langen Spielfilm? Fragen wir doch einfach Christian Alvart alias Christian Schüchel, der "Curiosity & The Cat" wahrlich für ein Taschengeld und viel freiwilliger Arbeit gedreht hat. Herausgekommen ist ein anderer deutscher Film, der keine Komödie ist. Auch wenn der Film sicherlich seine Längen hat, so überzeugt er doch durch solides Handwerk und mit viel Liebe zum Detail gemachten Bildern.

Die technische Umsetzung der Scheibe ist gelungen, darf aber auf keinen Fall mit einem auf Hochglanz polierten Hollywood-Schinken verwechselt werden.

Der Bonusfilm ist der zweite Kracher auf dieser Scheibe, der garantiert der Hit auf Eurer nächsten Party ist.

Ein gelunges Stückchen Independent-Filmkunst...

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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