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Dirty Dancing - Special Edition

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 05.08.2002
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 07.08.2002
   
Deutscher Titel: Dirty Dancing
Originaltitel: Dirty Dancing
Land / Jahr: USA 1987
   
Regie:  Emile Ardolino
Darsteller:  Patrick Swayze , Jennifer Grey , Cynthia Rhodes , Jack Weston
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch und Englisch Dolby Digital 5.1, Deutsch Dolby Digital 2.0
Untertitel: Deutsch (bei englischer Sprachfassung nicht ausblendbar)
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex und ausführlichen Hintergrundinfos
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 19
Laufzeit: 105 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Concorde Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

1963: die 17-jährige "Baby" fährt mit ihren Eltern in den Urlaub - in das Erlebnishotel der Kellermans. Doch irgendwie ist das triste Animationsprogramm nichts für die von wallenden Hormonen gebeutelte Arzttochter.

Bei einem der stattfindenden Tanzkurse lernt sie den Tänzer Johnny kennen. Und weil bei Francis "Baby" Houseman nunmal noch Platz im Herzen ist, beschliesst sie, sich den gutausehenden Tanzlehrer zu angeln.

Doch nicht alles läuft perfekt. Johnnys Ex-Freundinn Penny ist schwanger. Während sich Penny das Baby entfernen lässt, springt "Baby" als Tanzpartnerin für Johnny ein. Die Vorstellung gelingt, doch als die beiden zurückkehren, liegt Penny schwerkrank im Bett...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Special Editions können special sein, müssen es aber nicht. So ist auch "Dirty Dancing - Special Edition" eher ein Marketing-Produkt, als eine echte, reinrassige Special Edition. Immerhin, Concorde hat das Material komplett überarbeitet und alles (bis auf eine klitzekleine Ausnahme) zusammengetragen, was auch schon die amerikanische Scheibe zu bieten hat.

Als wichtigstes Extra gibt es den Audio Kommentar von und mit Drehbuchautorin Eleanor Bergstein, den deutschen und amerikanischen Trailer, ein kurzes Werbe-Making Of, einen informativen Blick hinter die Kulissen, Cast & Crew Infos mit kurzen Interviewauszügen, Goofs, einen kleinen ROM Part und drei Musikvideos.

Der Kommentar ist durchweg interessant, was man von dem Making Of leider nicht wirklich behauptend kann - hier gibt es nur den üblichen Werbekram zu hören.

Qualitativ auf unterstem Niveau sind leider die Musikvideos, die den Eindruck erwecken, als hätte man sie vor dem Mastering zur Sicherheit erst noch einmal auf U-Matic LowBand kopiert und dann davon eine VHS gezogen, wobei der Videorecorder bereits so um die 2000 Kopfstunden gehabt haben muss. Bildtechnisch sind die Videos also eine wahre Katastrophe, aber immerhin ist die Tonqualität erträglich.

Was im Vergleich zur amerikanischen Scheibe fehlt, ist eine kurzes Feature der auch in Deutschland erhältlichen VHS "Dirty Dancing In Concert".

Die Zusammenstellung ist insgesamt gelungen, aber einer "Special Edition" immer noch nicht ganz würdig.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Man muss es Concorde wirklich lassen... bei jedem wichtigen Titel geben sich die Mannen aus dem meist sonnigen München so richtig Mühe. Auch "Dirty Dancing" ist wieder ein Musterbeispiel für gelungenes und aufwändiges Menüdesign, das vor allen Dingen durch seine verspielte Liebe zum Detail besticht.

Alles ist animiert, mit Musik unterlegt und natürlich dürfen auch die passenden Menüübergänge nicht fehlen...

     
 
Wertung:
  (sehr gut)
     
Bildtest:

Was haben wir bei der ersten Auflage anno 1998 bitterlich geweint... damals gab es nur ein sattes 4:3 Vollbild, das schon alleine des Formats wegen eine Enttäuschung war.

Diesmal hat Concorde das originale Format von 1.85:1 gewählt. Leider ist das Bild aber auch diesmal nicht frei von Mängeln.

Das Master stammt von Artisan, die wiederum das Material des immerhin schon 15 Jahre alten Films bereits überarbeitet haben. Wunder sollte man allerdings nicht erwarten - denn "Dirty Dancing" war bereits bei Erscheinen kein wirklicher Top-Titel eines großen Studios. Auch wenn der Erfolg für den Film spricht - ein Bild wie bei superteuren Hollywood-Schinken bietet diese Scheibe nicht. Dabei ist die Bildqualität durchaus wechselhaft. Mal recht filigran und durchaus gut, vermatscht das Bild meist in dunklen Sequenzen zu einem Brei. Das ist schade, denn der eingesetzte Rauschfilter macht aus dem grobkörnigeren Filmmaterial natürlich ein eher flaches Ereignis ohne besondere Detailschärfe.

Die Farben sind knackig und kräftig - nur der Kontrast ist wie bereits erwähnt zu stark und lässt dunkle Bildbereiche regelrecht absaufen.

Die Kompression, das ist bei Concorde leider öfter zu beobachten, ist nur mittelmäßig und führt so manchmal zu sichtbarer Blockbildung - besonders auf einem Projektor mit 16:9 Panel ist dies eine echte Qual und mindert das Sehvergnügen.

     
Wertung:
   (ausreichend)
   
Tontest:

"Dirty Dancing" ist ein Tanzfilm, die Handlung dient einzig und allein dazu, die Songs miteinander zu verbinden.... Das ist nicht böse gemeint, zeigt aber die Wichtigkeit des Sounds auf, den dieser in der vorliegenden Produktion spielt.

Mit Produktionsdatum 1987 waren es natürlich noch gute 5 Jahre bis Dolby Digital erfunden werden sollte, so dass "Dirty Dancing" noch komplett ananlog und damit für Dolby Surround gemischt wurde.

Diese Mischung wurde nun anscheinend auf 5.1 aufgeblasen, was nicht besonders spektakulär klingt. Viel unangenehmer ist da die Tatsache, dass der Ton insgesamt eher verhalten klingt. Besonders die Musikstücke sind leider nicht nur besonders mau, sondern auch noch schrecklichst plattkomprimiert. Bei den Dialogen fällt in den Gesprächspausen ebenfalls auf, dass die Hintergrungeräusche ebenfalls hochgezogen werden, manchmal so stark, dass man bereits das Grundrauschen der Spuren hören kann.

Somit wirken die Tanzeinlagen, vergleicht man den Klang mit der remasterten DVD, zwar nett, aber nicht so imposant, wie sie hätten sein können. Hier muss man sich schon fragen, warum das nicht besser klingt - wenn doch auf dem Cover vollmundig "Komplett Digital Remastered!" draufsteht.

So klingt der Titel zwar besser als im Fernsehen und sogar ein wenig besser als die englische Originalfassung, eine echte Offenbarung in Sachen Mehrkanalton ist diese Scheibe aber nicht.

Kleiner Wehmutstropfen am Rande: die englische Fassung lässt sich auf nicht modifizierten DVD-Abspielgeräten leider nur mit fest eingeblendeten deutschen Untertiteln betrachten. Hier hatte Artisan offenbar Angst, dass die deutsche Fassung dem US Pendant Konkurrenz macht.

In Anbetracht es Alters und der Tatsache, dass es sich hier hauptsächlich um einen Independent-Film handelt, drücken wir nochmal ein Auge zu.

   
 
Wertung:
  (ausreichend)
       
Gesamtwertung:

Die Neuauflage von "Dirty Dancing" war nicht nur dringend nötig, sondern auch abzusehen. Bereits seit Monaten gibt es die alte Auflage zu Schnapper-Preisen in jedem noch so kleinen Supermarkt.

Rein technisch enttäuscht die Neuauflage und bleibt weiter hinter dem zurück, was man hätte erwarten können. Hier haben schon andere, viel ältere Filme viel viel besser ausgesehen. Man denke nur an "2001" in der restaurierten Fassung oder ähnliche Titel.

Der Ton ist leider für einen Tanzfilm unterste Schublade. Gerade da es existierende remasterte Abmischungen der Songs gibt, wäre hier bestimmt mehr machbar gewesen.

Davon abgesehen ist die Ausstattung annehmbar, auch das Menüdesign zeugt von sehr viel Liebe im Detail.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
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