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Jamie Cullum - Live at Blenheim Palace

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 21.02.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 01.11.2004
   
Deutscher Titel: Jamie Cullum - Live at Blenheim Palace
Originaltitel: Jamie Cullum - Live at Blenheim Palace
Land / Jahr: GB 2004
Genre: Konzert
   
Bildformat: 1,78:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Musik (Dolby Digital 5.1), Musik (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 25
Laufzeit: 125 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Universal Music
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Die DVD enthält den Mitschnitt des Live-Konzerts von Jamie Cullum im Juli 2004 am Blenheim Palace in England.

- I Get A Kick Out Of You - Live At Blenheim Palace
- Frontin´ - Live At Blenheim Palace
- Twentysomething - Live At Blenheim Palace
- All At Sea - Live At Blenheim Palace
- Old Devil Moon - Live At Blenheim Palace
- God Only Knows - Live At Blenheim Palace
- What A Difference A Day Made - Live At Blenheim Palace
- Why Do Today What You Can Do Tomorrow - Live At Blenheim Palace
- Next Year Baby - Live At Blenheim Palace
- Wind Cries Mary - Live At Blenheim Palace
- Lover You Should Have Come Over - Live At Blenheim Palace
- High And....In The Rain - Live At Blenheim Palace
- These Are The Days - Live At Blenheim Palace
- I Could Have Danced All Night - Live At Blenheim Palace
- But For Now - Live At Blenheim Palace

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Wie so oft, fallen auch bei dieser DVD die Extras etwas karg aus, was aber bei der Jamie Cullum-DVD noch zu verkraften ist, denn hier bekommt man eine angenehme Anzahl von Features geboten. Diese sind zwar von der Laufzeit nicht sehr umfangreich, können aber dennoch einigen Mehrwert schaffen. Wer direkt auf "Play" klickt, bekommt das Konzert inklusive sechs eingebetteter Mini-Dokus zu sehen, die in rund zwölf Minuten einige Aufnahmen von Cullums US- und UK-Tour zeigen und in der der Künstler auch vermehrt zu Wort kommt. Auf Wunsch kann das Konzert aber auch ohne diese Doku genossen werden.

Neben diesem Extra gibt es noch weitere Features, die zumindest zum Teil optisch eine schwache Qualität aufweisen. Eins davon ist "Buskin in San Francisco", das Jamie Cullum und zwei seiner Bandmitglieder in der schönen, amerikanischen Stadt San Francisco zeigt, wie sie einen Song performen. Des Weiteren gibt es 14 Minuten eines Live Festivals in Großbritannien zu sehen und eine bislang unveröffentliche Performance des Songs "I wanna be a Popstar".

Wem das noch nicht reicht, der kann sich insgesamt drei Musikvideos anschauen und zwar "All at Sea", "These are the Days" und "Wind Cries Mary". Zum letzten Video gibt es dann auch noch ein zweieinhalb Minuten kurzes Making Of.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Das Menü kann dank schlichter Eleganz gefallen und präsentiert sich mit schwarzem Hintergrund, auf dem Ausschnitte des Konzerts wiedergegeben werden. Dieses Design zieht sich durch alle Menüs hindurch und wird durch Cullums Musik aufgelockert. Ansonsten gibt es kaum etwas zu berichten, da auf Spielereien verzichtet wurde und man sich optisch auf das Wesentliche konzentriert hat.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Leider kann die Bildqualität bei den meisten Konzert-DVDs weniger gefallen beziehungsweise selten über eine durchschnittliche Leistung hinausgelangen. So ist es auch bei dieser DVD, die zwar noch ein befriedigendes Bild liefert, insgesamt aber recht gut erkennbare Mängel offenbart.

Die Schärfe erreicht maximal ein gutes und angenehmes Niveau, sackt aber meistens etwas ab, sodass der Eindruck etwas gemischt ist. Der Kontrast kann hingegen fast durchweg ordentliche Arbeit präsentieren, was durch einen ebenfalls positiven Schwarzwert unterstrichen wird. Zwar wirken einige Szenen in dieser Hinsicht auch etwas steil und neigen zum Überstrahlen, doch da nur wenige Stücke im weißen Wolkenlicht präsentiert werden, kann man das vernachlässigen.

Die Farben auf der Bühne sind durch das Licht sehr bunt ausgefallen und verbreiten eine angenehme Konzertatmosphäre. Drumherum sind die Töne deutlich gedeckter, werden aber dennoch natürlich wiedergegeben. Die größten Mängel können wir beim Rauschverhalten und bei der Kompression erkennen. Zwar hält sich alles noch im Rahmen, doch wirklich gute Ergebnisse werden hier nicht erzielt. Außerdem fallen immer wieder kleinere Treppchenmuster an den Konturen auf. Leider ist eine Kamera qualitativ deutlich schlechter als alle anderen und zwar hängt diese hinten an der Bühne. Bilder dieser Kamera zeigen deutliche Farbfehler und ein matschiges Bild.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Auf dem Cover der DVD steht, dass die dritte Tonspur des Hauptprogramms eine DTS-Spur sein soll, doch in Wirklichkeit ist nicht einmal ein dritter Track vorhanden. Dieser hätte aber vermutlich sowieso keinen Vorteil gebracht, da die Dolby Digital 5.1-Spur schon nicht die vorhandenen Möglichkeiten ausnutzt.

Im Vergleich mit der Stereospur klingt die 5.1-Variante zwar deutlich angenehmer und kräftiger, doch wirklich genutzt werden die Kanäle nicht. Zunächst fällt erst einmal auf, dass der Gesang auf der gesamten Front liegt und der Center insgesamt zu leise abgemischt ist. So müssen sich also Gesang und Instrumente die Kanäle teilen, was aber glücklicherweise trotzdem recht nett klingt. Die Rears werden fast ausschließlich für einen kleinen Halleffekt und das Publikum genutzt. Sämtliche Töne der Instrumente ertönen aus der Front und der Subwoofer gibt den Bass angenehmen und zum Teil sehr tief und klar wieder.

Insgesamt kann man mit der Leistung gerade noch zufrieden sein, obwohl wir davon ausgehen, dass deutlich mehr möglich gewesen wäre, wenn man vor allem den Center etwas mehr ins Geschehen mit eingebunden hätte. Auch die Rears hätten intensiver genutzt werden können, sodass man im Endeffekt das Gefühl bekommt, keinen echten 5.1-Mix präsentiert zu bekommen.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Jamie Cullum liefert eine wirklich tolle und innovative Show ab, was ihn zum ultimativen Live-Künstler macht, dessen Musik auf CD bei weitem nicht so intensiv und überzeugend herüberkommen dürfte. Dass er hierzulande kaum bekannt ist, erscheint etwas ungewöhnlich, denn in England konnte er inzwischen fast eine Million CDs verkaufen. Er singt nicht nur gut, sondern, und das macht ihn so besonders, involviert auch seine Instrumente, wie zum Beispiel das Klavier, indem er darauf trommelt, klopft oder andere Dinge ausprobiert. Die DVD ist leider nur Durchschnitt am Konzert-DVD-Himmel, bietet aber Dank des Inhalts eine willkommene Abwechslung.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
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