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Baraka

  

Getestet von Guido Wagner

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 31.03.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 29.03.2004
   
Deutscher Titel: Baraka
Originaltitel: Baraka
Land / Jahr: 1992
Genre: Dokumentation
   
Regie:  Ron Fricke
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 20
Laufzeit: 92 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: ohne Altersbeschränkung
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 5 / Single Layer
Anbieter: Atlantismedia
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Regisseur Ron Fricke ist mit seinem Team und einer computergesteuerten 70mm TODD/AO Kamera 14 Monate lang kreuz und quer durch die Welt gereist und hat dabei spektakuläre Aufnahmen von Landschaften und Menschen gedreht. Dabei hat er in Tansania, China, Brasilien, Japan, Kuwait, Kambodscha, Iran, Nepal und 16 weiteren Ländern die Schönheit der Natur und das Leben der Menschen gefilmt.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Vier Beiträge hat man für diese DVD zusammenstellt, die eine Spielzeit von ca. 25 Minuten haben. Das ist auf den ersten Blick zwar nicht gerade sehr viel, berücksichtigt man jedoch, dass es sich bei dem Hauptfilm eigentlich um eine Dokumentation handelt, dann relativiert sich diese Zahl. Normalerweise wird in diesem Genre weitaus weniger geboten. Der Informationsgehalt ist durchaus zufrieden stellend, auch wenn man doch einiges mehr zu den Details erfahren möchte.

Die beiden Extras "Making Of" und "Interviews" überschneiden sich teilweise und haben eine Laufzeit von zusammen ca. 15 Minuten. Hier erfährt man welche Intentionen die Macher bei der Herstellung des Films hatten. Natürlich wird auch auf die Dreharbeiten als solche eingegangen. Beide Teile sind komplett deutsch untertitelt.

In "Behind the Scenes" wurden, wie bei Beiträgen dieser Art üblich, einige unkommentierte Blicke auf die Dreharbeiten zusammengestellt. Leider erreicht dieser ca. fünf Minuten lange Beitrag nicht die technische Qualität wie der Film selbst.

Unter "Trailer" findet man den englischen Kinotrailer zum Film.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Der optische Gesamteindruck der Menüs ist ansprechend und bildet mit dem Label und dem Cover eine in sich geschlossene Einheit. Das Haupt- und Kapitelmenü, sowie der Übergang zu diesem, sind schön und stilvoll animiert und mit Filmmusik untermalt. Lediglich die Extras müssen ohne Animationen und Sound auskommen. Da es nicht allzu viele Menüpunkte gibt und der Marker gut hervorgehoben ist, fällt die Navigation nicht schwer, und man findet sich gut zurecht. Nur das Symbol für den Seitenwechsel in der Kapitelsektion ist auf den ersten Blick nicht einfach zu erkennen.

Sicherlich kann man ein Menü aufwändiger gestalten, aber das Design ist gefällig, und man wird schön auf den Film eingestimmt. Dass das Extras-Menü weder Musik noch Animationen hat, ist zwar merkwürdig und stößt auch negativ auf, tut der Benutzerfreundlichkeit aber keinen Abbruch.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Vor allen Dingen brilliert "Baraka" mit seinen wunderschönen, kräftigen und dennoch natürlichen Farben. Diese Farbpracht ist wirklich beeindruckend und trägt viel zum Gesamteindruck bei. Nicht ganz auf diesem Niveau, aber immer noch gut ist das Kontrastverhalten. Überhaupt würde das Bild einen mehr als guten Gesamteindruck hinterlassen, wenn da nicht die unzureichende Bildschärfe wäre. Durch sie verliert die Bildqualität viel von seiner Brillanz, was sehr schade ist, da der Film in erster Linie von seinen schönen Bildern lebt.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Für eine Dokumentation ungewöhnlich kommt der Film ganz ohne Kommentar aus. Es dreht sich nur um die Bilder und der Ton hat nur eine unterstützende Funktion. Die Filmmusik und die Hintergrundgeräusche sollen ganz klar die Wirkung der Bilder verstärken, was sie auch wirklich gut machen. Der eigens komponierte Ethno-Synthie-Soundtrack und die, teils leisen, teils brachialen, Originalsounds des Films arbeiten manchmal recht subtil mit den Bildern zusammen, so dass man sich deren Wirkung nur schwer entziehen kann. Dass sich die 5.1 Unterstützung in erster Linie auf die Musik bezieht und nur selten auf die Geräuschkulisse, lässt sich verschmerzen. Trotzdem hätte hier etwas mehr Feintuning wahrscheinlich dem Ganzen die Krone aufgesetzt.

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Diese wunderschön gefilmte Dokumentation leidet in erster Linie an der dürftigen Bildschärfe. Alle anderen technischen Aspekte können durchaus überzeugen. Dass die Extras etwas mager ausgefallen sind, ist zwar schade, aber für eine Doku nicht gerade ungewöhnlich. Dem Film ist das nicht abträglich, der beeindruckt durch seine Bilder.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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