Newsletter   RSS-Newsfeed   Wap, I-Mode & PDA   Gewinnspiel  Impressum  Werbung  Online Hilfe  94 Leser online

 
     

Die Maske

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

Cover 
Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
Photos 
Review drucken
OFDb
IMDB
Link zur Review
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 27.06.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 17.06.2005
   
Deutscher Titel: Die Maske
Originaltitel: The Mask
Land / Jahr: USA 1994
Genre: Komödie
   
Regie:  Charles Russell
Darsteller:  Jim Carrey , Cameron Diaz , Peter Greene , Peter Riegert , Amy Yasbeck
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1 EX), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 20
Laufzeit: 97 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Warner Brothers Home Video
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Als der gutmütige Stanley Ipkiss eine mysteriöse Maske findet ist es vorbei mit seinem Leben als unscheinbarer Bankangestellter. Fortan ist der Biedermeier nicht mehr wiederzuerkennen: Als durchgeknallter, knallgrüner Superheld lehrt er die Gangster der Stadt das Fürchten und umgarnt die hinreißende Blondine Tina.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Das Bonusmaterial der deutschen DVD ist das umfangreichste Material, das momentan weltweit verfügbar ist. Sowohl die Dokumentationen als auch die Kommentare findet man in dieser Zusammenstellung auf keiner anderen DVD - auch nicht auf der amerikanischen.

Insgesamt bietet die DVD vier Beiträge zum Film, die alle neu hergestellt wurden und nichts mit den qualitativ schlechten Aufnahmen vom Set der alten Auflagen gemein haben. Inhaltlich dreht sich alles um den Film, die Entwicklung vom Horrorstreifen zur Komödie, Cameron Diaz´ erste Rolle, die Umsetzung der Effekte und das Training des Darstellers von Milo dem Hund.

Dazu kommen zwei Audiokommentare, ein neu aufgenommener mit Regisseur Chuck Russell, New Line Boss Bob Shaye, Autor Mike Werb, den Produzenten Mike Richardson und Bob Engelman, dem Leiter der Effekte Scott Squires, Animationsleiter Tom Bertino und Kameramann John Leonetti. Wer es etwas persönlicher mag, der kann sich auch den 96er Kommentar von Chuck Russel allein anhören. Beide Kommentare wurden deutsch untertitelt.

Dazu gesellen sich noch zwei nicht verwendete Szenen, für die ein optionaler Audiokommentar vorliegt.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Warum sollte sich Warner beim Re-Release für rund zehn Euro im Nice Price Segment für ein Menü noch Mühe geben? Wissen wir nicht - und freuen uns trotzdem, dass das Menü dieser DVD sehr umfangreich geworden ist und sowohl inhaltlich als auch technisch voll überzeugen kann. Sogar an eine animierte Kapitelauswahl wurde gedacht, so dass man hier wirklich nur sehr zufrieden sein kann.

     
 
Wertung:
  (sehr gut)
     
Bildtest:

Warner schickt den Film, an dem sich schon Kinowelt und BMG bzw. Universum Film versuchten, nun zum dritten Mal ins Rennen. Dabei fällt sofort auf, dass die beiden alten Auflagen nicht mit dem neuen Transfer mithalten können. War die Erstauflage von Kinowelt wenigstens nur matschig und wenig detailreich, versuchte die BMG Umsetzung diesen Missstand durch digitale Nachschärfung zu beheben, was leider fulminant in die Hose gegangen ist. Gerade auf einem Projektor ist besonders diese Auflage unschaubar. Völlig daneben war bei beiden Auflagen das Farbtiming, das nun erstmalig korrekt erscheint.

Es ist beeindruckend, wie sauber und halbwegs detailreich die Umsetzung nun aussieht, wenngleich es auch dieser Transfer nicht zur Referenz schafft. Dabei hätte die Vorlage sicherlich noch mehr hergegeben, doch man merkt, dass im oberen Frequenzbereich ein Filter unschöne Treppchen und Flimmern für Fernseher entfernt, dabei aber eben auch leider an der maximalen Auflösung kratzt.

Davon abgesehen ist der Transfer brillant, was man besonders von den knalligen Farben behaupten darf, die sicher so manchen Fernseher an seine Grenzen stoßen dürften. Auch der Kontrast ist hervorragend umgesetzt worden.

Letztlich sind wir mit diesem Bild sehr zufrieden, nur ein wenig mehr Schärfe bei den Details wäre letztlich nicht schlecht gewesen.

     
Wertung:
   (sehr gut)
   
Tontest:

Die neue DVD bietet weniger, als man bei der zweiten Auflage durch die UFA bekam. So "glänzte" die Auflage damals mit DTS 6.1 ES discrete, wobei es sich allerdings um eine hochgemischte Mogelpackung handelte, denn der Film wurde seinerzeit "nur" für 5.1 hergestellt. Dennoch war das Ergebnis eigentlich gar nicht einmal schlecht, konnte uns aber besonders bei der Gesangsnummer im Park nicht überzeugen, hinzu kam, dass der Bass ein wenig zu präsent wummerte, offenbar um die Mischung wuchtiger klingen zu lassen.

Die neue Fassung geht hier wieder einen gesunden Schritt zurück, womit die deutsche Fassung wieder ein wenig spitz und ohne nennenswertes Bassfundament klingt. Dies hört man besonders an Peter Greenes Synchronstimme, die fast schon blechern klingt. Der deutsche Mix bietet im direkten Vergleich aber nicht nur weniger ausgeglichenen Klang, sondern auch weniger Raum. Dies mag daran liegen, dass die englische Sprachspur nun tatsächlich für 6.1 in Dolby Digital 5.1 EX gemischt wurde. Somit ist der hintere Center zwar nicht diskret, klingt aber dennoch erstaunlich gut. Insgesamt macht die englische Fassung somit einen rundum frischen und ansprechenden Eindruck, während die deutsche Mischung nur unter "ferner liefen" geführt werden sollte.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

"Die Maske" war nicht nur der erste richtig große Mainstream-Titel von New Line, sondern auch gleichzeitig der Durchbruch für Gesichtsakrobat Jim Carrey, der kurz zuvor mit "Ace Ventura" auf sich aufmerksam gemacht hatte. Dabei entpuppte sich die Komödie, die zunächst eigentlich ein Horror-Werk im Stil von "A Nightmare On Elm Street" werden sollte, als wahrer Publikumsmagnet.
Drei Auflagen später hat Warner nun in Deutschland eine angemessene Special Edition veröffentlicht, die nicht nur den Namen zu Recht trägt, sondern auch noch vom Preis her vollends überzeugen kann. Wer mit Carreys albernem Speed-Slapstick klarkommt, sollte unbedingt zugreifen.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Verwandte oder ähnliche Titel:  (Wie funktioniert das?)
 

Bionicle - Der Film

(RC 2 )
 

Der Mann in der eisernen Maske

(RC 2 )
 

Die Maske des Zorro

(RC 2 )
 

Die Maske des Zorro

(RC 2 )
 

Egar Wallace - Der Frosch mit der Maske

(RC 2 )
 
 
Filmkritiken der Leser:
 

 
Filmkritik schreiben

 


© 2015
Digital-Movie.de