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Léon - Der Profi

Director´s Cut

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 23.05.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 24.05.2005
   
Deutscher Titel: Léon - Der Profi
Originaltitel: Léon
Land / Jahr: F/USA 1994
Genre: Drama
   
Regie:  Luc Besson
Darsteller:  Jean Reno , Gary Oldman , Natalie Portman , Danny Aiello , Peter Appel , Willi One Blood , Don Creech , Keith A. Glascoe , Randolph Scott , Michael Badalucco , Ellen Greene , Elizabeth Regen , Carl J. Matusovich , Frank Senger , Lucius Wyatt Cherokee , Eric Challier , Luc Bernard , Maiwenn Le Besco , Jessie Keosian , George Martin
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Musik (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: 20-seitig, mit Produktionsnotizen und Biografien
Kapitel: 24
Laufzeit: 127 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer und DVD 5 / Single Layer
Anbieter: Kinowelt Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Auftragskiller Léon führt ein isoliertes Leben ohne nennenswerte menschliche Beziehungen. Präzise und emotionslos geht er seinem Job nach. Sein durchorganisierter Alltag gerät aus den Fugen, als das Nachbarsmädchen Mathilda, dessen gesamte Familie von korrupten Cops ausgelöscht wurde, Hilfe suchend an seiner Tür klingelt.

Notgedrungen nimmt er die frühreife Zwölfjährige bei sich auf, die nur ein Ziel kennt - Rache an den Mördern ihres Bruders. Gegen Mathildas kindlichen Charme ist der Profikiller wehrlos. Léon lässt sich überreden, ihr sein blutiges Handwerk beizubringen...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

- Isolierte Tonspur in Dolby Digital 2.0
- Fact Track: Hier gibt es eine zusätzliche Untertitelspur, die während der Filmwiedergabe Wissenswertes über den Film und die Dreharbeiten einblendet.
- Léon: A Ten Year Retrospective: Knapp zehn Jahre nach dem Entstehen des Filmes wurden die daran Beteiligten für diese 25-minütige Dokumentation zu ihren Eindrücken und Erinnerungen befragt. Herausgekommen ist dabei ein interessanter Mix aus - einigen nicht störenden - Filmausschnitten und Interview-Sequenzen, die einiges über die Entstehung des Filmes aussagen. Wie der Rest des Bonusmaterials liegt die Dokumentation in Widescreen vor.
- Jean Reno: The Road To Léon: Dieser zwölfminütige Film stellt Jean Reno in den Mittelpunkt und liefert so ein durchaus interessantes Portrait des französischen Schauspielers. Neben dem Sprecher aus dem Off trägt auch Jean Reno selbst durch Interview-Clips zur Featurette bei.
- Natalie Portman: Starting Young: Die Kurz-Doku über Natalie Portman beschäftigt sich nicht primär mit dem Leben der Schauspielerin, sondern konzentriert sich sehr stark auf Portmans Stellung in "Léon" und die Dreharbeiten, sowie den Einfluss, den "Léon" auf ihr Leben hatte. Dabei dominieren wie bei der Featurette über Jean Reno Interview-Sequenzen. Auch dieses Extra fällt inhaltlich wieder sehr interessant aus.
- Filmogragien
- Galerien: Internationale Werbekampagne (Filmposter verschiedener Länder), Fotogalerie
- Trailer zu "Léon" und anderen Kinowelt-Titeln

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Für das Menü hat sich Kinowelt einiges einfallen lassen. Leider wurde nur das Hauptmenü animiert und mit Musik unterlegt, die Untermenüs kommen nur als Stanbilder daher. Dennoch kann die Gestaltung gefallen. Im Hintergrund läuft ein Clip aus dem Film, darüber liegt eine Art Zielfernrohr, das über den Bildschirm fährt und im Bereich des Fadenkreuzes mit einer Art Lupe das Bild vergrößert darstellt. Rechts findet man ein Bild von Jean Reno, am unteren Bildrand wurden die Auswahlknöpfe angebracht. Auch das Menü der Bonus-DVD ist animiert und mit Ton unterlegt worden. Erwähnenswet ist noch die anamorphe Abtastung des Menüs.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Beim Bild bringt diese DVD vielleicht den größten und wichtigsten Sprung gegenüber den vorangegangenen deutschen Veröffentlichungen. Nunmehr kommt das internationale Master zum Einsatz, das qualitätsmäßig zwar sicher nicht ohne Makel ist, aber dennoch ein sehr anständiges Ergebnis bietet.

Die kleinen Mängel sind dabei recht deutlich sichtbar, beeinträchtigen das Filmvergnügen aber nicht wirklich. Die Doppelkonturen an den Kanten zeugen von digitaler Nachschärfung. Aus Sicht der DVD-Produzenten ist die Nachschärfung vielleicht sogar verständlich, denn das Master bot offensichtlich keine optimale Schärfe. Viele Szenen erscheinen recht weich und des Öfteren fehlt es auch an feinen Details. Verschiedene Szenen erscheinen etwas glatt, sodass wir insgesamt mit der Bildschärfe nicht vollends zufrieden sein können. Dennoch liegt das Niveau sehr deutlich über den alten Veröffentlichungen verschiedenster deutscher Billig-Label.

Auch der Kontrast könnte eine Spur besser sein. Zwar macht er im Gesamten einen durchweg guten Eindruck, er neigt jedoch manchmal dazu, ein wenig steil zu erscheinen. Zum Glück überstrahlen aber helle Flächen nicht wirklich, sondern neigen nur in geringem Ausmaß zur Überstrahlung.

Sehr schön ist aber das Rauschverhalten gelungen. Bildrauschen ist mehr oder weniger keines anzutreffen. Nur ab und an gibt es im Hintergrund ein leichtes Rauschen. Für das Alter geht das Ergebnis aber völlig in Ordnung.

Kräftige Farben in eher warmen Tönen dominieren das Geschehen. Zumeist wirken die Farben recht natürlich, wenngleich viele Szenen stark in Richtung warmer Töne tendieren und auch offensichtlich auf diesen Look hingetrimmt worden sind. Wirklich unnatürlich erscheint das Bild dabei aber nie.

Eventuell war der englische DTS-Ton zu viel des Guten, denn Treppchenartefakte lassen sich mehr als nur einmal feststellen. Überdies flimmert das Bild in einigen Szenen recht auffällig.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Im Gegensatz zu "True Lies" scheint bei "Léon" nicht die englische Spur als Vorlage gedient zu haben. Nach mehrmaligem Umschalten mussten wir nämlich feststellen, dass die deutsche Spur und das Original anders klingen - was der deutschen Fassung insgesamt nicht unbedingt zum Vorteil gereicht. Zwar mögen in verschiedenen Szenen z.B. die Umgebungsgeräusche in der deutschen Version stärker betont sein, alles in allem klingt aber der englische Track leicht besser. Vor allem die Musik breitet sich im Original besser im Raum aus.

Nichtsdestotrotz bietet auch der deutsche Dolby-Ton ein starkes Ergebnis. Nur merkt man eben noch stärker als beim Original, dass der Ton nun schon knappe elf Jahre auf dem Buckel hat. Z.B. hört man deutlich, dass die Toningenieure noch nicht sämtliche Möglichkeiten von diskretem Mehrkanalton zu nutzen wussten. Die Rücklautsprecher werden jedoch schon konsequent zur Wiedergabe verschiedener Geräusche eingesetzt. So finden sich Umgebungsgeräusche und auch der Score regelmäßig auf den hinteren Kanälen. Stark präsentiert sich auch der Bass, der an bestimmten Stellen für ordentlichen Druck sorgt. Ab und an gibt es dann auch noch richtige, kleine Surroundeffekte, sodass wir insgesamt mit dem Ton recht zufrieden sein können.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Nach "True Lies" präsentiert Kinowelt eine weitere lang erwartete DVD. Unzählige Auflagen billiger Labels hat es gebraucht, bis nun endlich eine anständige deutsche DVD erhältlich ist. Für dieses Release hat sich Kinowelt nicht nur den internationalen - und recht guten - Bildtransfer gesichert, sondern auch die Extras der RC1 Deluxe Edition lizenziert. Dazu gibt es noch den isolierten Score, der sogar auf besagter US-DVD nicht enthalten war. Damit stellt diese DVD ein tolles Gesamtpaket dar. Das Bild dürfte zwar mit ziemlicher Sicherheit nicht die Werte der US-Superbit-Ausgabe erreichen, das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt aber auf jeden Fall. Dass es als Bonus obendrauf sogar noch eine Stahlhülle (das so genannte "Steelbook") gibt, verdient noch besondere Anerkennung.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Kinowelt scheint den richtigen Weg gefunden zu haben. Kurz nach der mehr als erfolgreichen Neuveröffentlichung von TRUE LIES mit Arnold Schwarzenegger, schiebt der ehemals insolvenzbedrohte Konzern eine längst erwartete DVD hinterher. Und auch bei LEON – DER PROFI leistete Kinowelt großartige Arbeit und verpasste dem schon heute modernen Klassiker ein eindrucksvolles Facelifting. Die Bildqualität[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 07/10 lesen>>

 
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