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Der Name der Rose - Special Edition

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 13.08.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 06.08.2004
   
Deutscher Titel: Der Name der Rose
Originaltitel: Der Name der Rose
Land / Jahr: D/I/F 1986
Genre: Thriller
   
Regie:  Jean-Jacques Annaud
Darsteller:  Sean Connery , Christian Slater , Helmut Qualtinger , F. Murray Abraham , Elya Baskin , Michael Lonsdale , Volker Prechtel , Feodor Chaliapin Jr. , William Hickey , Michael Habeck , Urs Althaus , Valentina Vargas , Ron Perlman , Leopoldo Trieste , Franco Valobra
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte
       
Menü: interaktives Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 33
Laufzeit: 126 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Warner Brothers Home Video
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Im 14. Jahrhundert besuchen der Franziskanermönch William von Baskerville und ein junger Novize ein italienisches Kloster, um an einer Konferenz teilzunehmen. Dort erfahren sie, dass mehrere Mönche unter seltsamen Umständen ermordet worden sind.

Um die Verbrechen aufzuklären, muss William sich gegen die kirchliche Autorität auflehnen – seine einzigen Waffen im Kampf gegen die Verschwörung der verschwiegenen Klostermönche sind seine Schlagfertigkeit und sein wacher Verstand.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

DVD 1
- Audiokommentare: Insgesamt befinden sich zwei Audiokommentare mit Regisseur Jean-Jacques Annaud auf der DVD. Einer der Kommentare liegt in englischer Sprache vor, der andere auf Französisch. Beide Kommentare wurden zu unserem großen Bedauern nicht in Deutsch untertitelt, was zumindest den fanzösischen Kommentar für die meisten von uns nutzlos machen dürfte. Obwohl anzunehmen ist, dass beide Kommentare inhaltlich im Grunde auf gleichem Niveau liegen dürften, wäre es dennoch schön gewesen, den französischen Kommentar zumindest in Textform verfolgen zu können.
- Die Abtei des Verbrechens: Diese Dokumentation dauert gute 44 Minuten und wurde scheinbar für das Fernsehen produziert. Die Dokumentation wirkt schon älter und ist im typischen öffentlich-rechtlichen Stil gehalten. Will heißen, dass die Dokumentation durch die eintönige Erzählwiese der Off-Stimme etwas monoton wirkt. Inhaltlich gibt sie jedoch durchaus etwas her. Die Dokumentation besteht fast ausschließlich aus Aufnahmen vom Set und Interviews mit den Mitwirkenden. Stets werden die Bilder von erwähnter Stimme aus dem Off kommentiert.
- Multimedia Fotogalerie: Diese anamorph abgetastete Featurette dauert 16 Minuten. Jean-Jacques Annaud leitet die Fotos ein und kommentiert sie anschließend.
- Kinotrailer

DVD 2
- Dokumentation: Diese mit 117 Minuten überaus ausführliche Dokumentation wurde in zwei Teile geteilt. "Die Genesis" und "Der Schlüssel zum Labyrinth" liegen beide in Letterbox-Widescreen vor. Durch schlampiges Mastering werden die deutschen Untertitel teilweise über die Widescreen-Balken gelegt, weshalb man eine der verschiedenen Widescreen Betriebsarten wie Panorama wählen muss, was jedoch zu leichten Verzerrungen in der Darstellung führt. Dass es möglich ist, Untertitel im sichtbaren Bereich eines Widescreen-Bildes zu platzieren, haben zahlreiche andere Firmen bei zahlreichen anderen DVDs unter Beweis gestellt. Aber genug von der Technik. Inhaltlich fällt die Dokumentation nämlich toll aus. Jean-Jacques Annaud berichtet ausführlichst über die Entstehung des Filmes, wie er überhaupt zu diesem Projekt gekommen ist und über weitere Hintergründe. Der Regisseur dominiert die Dokumentation und nur wenige Filmausschnitte wurden mit seinem Interview quergeschnitten. Für alle, die wirklich mehr über den Film und seine Genese erfahren wollen, ist diese französische Doku genau das Richtige.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Zwar ist das Menüdesign natürlich um Eckhäuser besser als jenes der Kinowelt-DVD - alleine das reicht jedoch mit Sicherheit nicht aus. Das Menü ist langweilig und äußerst simpel ausgefallen. Sämtliche Menüebenen wurden nicht animiert und liegen daher nur als einfallslose Standbild-Menüs vor. Zumindest die Musikuntermalung und die "schlichte Eleganz" des Designs retten jedoch eine halbwegs passable Note.

Bei der Szenenauswahl findet man - nur nebenbei erwähnt - wieder einmal eine Warner-typische Unsitte wieder: Die Szenen wurden zu Dreierblöcken zusammengezogen, sodass man nicht jedes Kapitel gesondert anwählen kann.

Das Cover glänzt nicht gerade mit Anmut und Eleganz. Wüsste man es nicht anders, könnte man auf den ersten Blick fast annehmen, dass diese DVD von einem Billig-Label stammen würde.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Warner Home Video hat in dieser Disziplin zweifellos einen Startvorteil: gilt es doch in erster Linie, die beiden Vorgänger-Versionen zu übertreffen - was nun wirklich keine Kunst darstellen dürfte. Unbewusst ist man aber versucht, an diese DVD einen besonders scharfen Standard anzulegen, eben weil die vorherige Auflage eine bildmäßige Katastrophe gewesen ist.

Aber auch das ist ein falscher Ansatz - denn man darf nie außer Augen lassen, dass der Film doch schon fast zwei Dekaden auf dem Buckel hat. Auch ist die Restauration nicht so gut gelungen wie zum Beispiel die vom noch älteren "Spiel mir das Lied vom Tod". Insgesamt darf man aber durchaus zufrieden sein.

Die Bildschärfe schwankt zwischen ausreichend bis befriedigend und befriedigend bis gut. Einige Szenen wirken äußerst weich, andere wiederum haben eine wirklich annehmbare Detailzeichnung zu bieten. Doppelkonturen an den Kanten zeugen von digitaler Nachschärfung.

Das Bildrauschen, welches bei der Kinowelt-Auflage noch exorbitant vertreten war, wurde halbwegs unter Kontrolle gebracht, zeigt sich jedoch stets im Hintergrund. Allerdings fällt das Rauschen sehr fein und somit nicht wirklich störend aus.

Der Kontrast leistet zufriedenstellende Arbeit. Nachtszenen werden zumeist knackig wiedergegeben und wirken nur geringfügig detailärmer als Tagesaufnahmen. Ab und an wirkt der Kontrast jedoch nicht optimal getroffen - dann kann er szenenweise sogar leicht milchig erscheinen.

Farbenmäßig gibt es nicht viel auszusetzen. Zwar erscheinen Szenen zwischendurch schon einmal blässlich und leicht ausgewaschen - im Großen und Ganzen fällt die Farbwiedergabe jedoch relativ harmonisch und angenehm aus.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Auch in diesem Bereich stellt die Warner-Auflage eine wesentliche Steigerung gegenüber den ersten Ausgaben dar. Der deutsche (und auch der englische) Ton liegt nunmehr in Dolby Digital 5.1 vor. Um es gleich vorweg zu nehmen: 5.1 sollte man nicht erwarten, dann wird man auch nicht enttäuscht sein. Die große Stärke des Tons liegt nämlich in der Klangqualität, nicht im Surround-Mix. Die Stimmen werden einwandfrei wiedergegeben und wirken in keiner Weise dumpf oder beengt wie es noch bei der alten Stereo-Spur der Fall gewesen ist.

Die Front wurde recht ansprechend gemixt und wird spärlich auch durch die Surroundkanäle unterstützt. Die meiste Zeit über ist aber "von hinten" nicht allzuviel zu vernehmen. Aber man darf auch nicht zuviel verlangen. Jedenfalls ist das Ergebnis mit Sicherheit besser und angenehmer als ein künstlich aufgeblasener Mehrkanalton.

Zwischen Minute 64 und 67 wurde scheinbar eine Neusynchronisation durchgeführt. Eventuell hätte man das gar nicht bemerkt, wenn man Sean Connery eine der alten Stimme nur halbwegs ähnliche anstatt einer komplett anders klingenden Stimme verpasst hätte - die original Synchronstimme zu nehmen, war jedenfalls aufgrund des Todes von Connerys Stammstimme nicht möglich.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Neun bis dreizehn Euro (je nach Händler) soll diese "Special Edition" also mehr kosten als die einfache Ausgabe. Eigentlich hätte Warner für diesen stolzen Preis auch einen schicken Digipak spendieren können - aber tatsächlich gibt es nur die Bonus-DVD obendrauf. Ja, noch nicht einmal ein einfaches Inlay gibt es. Schmalhans ist hier offensichtlich Küchenmeister...

Ob die Dokumentation die neun Euro Wert ist? - Diese Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten. Für die meisten Käufer reicht sicherlich die einfache Ausgabe. Wer sich jedoch wirklich für den Film und auch die Vorlage von Umberto Eco interessiert, dürfte an der gut zweistündigen Bonus-Doku mit Sicherheit großen Gefallen finden.

Ansonsten bietet die DVD jedoch nichts, was sie - z.B. technisch gesehen - von der normalen DVD abheben würde. DVD 1 entspricht, wie anzunehmen war, 1:1 der etwa drei Wochen vor der Special Edition erschienenen Ausgabe.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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