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Jimi Hendrix - Blue Wild Angel

Live At The Isle Of Wight

  

Getestet von Guido Wagner

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 02.03.2003
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 18.11.2002
   
Deutscher Titel: Jimi Hendrix - Blue Wild Angel
Originaltitel: Jimi Hendrix - Blue Wild Angel
Land / Jahr: USA 2002
Genre: Konzert
   
Regie:  Murray Lerner
Darsteller:  Jimi Hendrix
       
Bildformat: 4:3 Vollbild
Tonformat: Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Booklet mit Infos
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 16 Songs
Laufzeit: 118 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 6 Jahren
Regional Code: Code 0
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Universal Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

1970 trat Jimi Hendrix auf dem Festival "Isle Of Wright" auf und begeisterte 600000 Zuschauer. Wie bei Hendrix üblich brachte er bei seinem Auftritt einige neue Versionen seiner Stücke und überraschte das Publikum mit einem Medley von "God Save The Queen" und "Sgt. Peppers Lonley Hearts Club Band".
Außerdem sind auf dieser DVD auch Interviews mit seinen ehemaligen Bandmitgliedern zu diesem Auftritt enthalten.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Umfang und Ausstattung der Extras sind wirklich gelungen. Man erhält einen guten Überblick über das Festival und Jimi Hendrix samt Band. So sind unter dem Menüpunkt "Audio- and Videodiscography" zum einen alle offiziell erschienen Alben und Bootlegs, inklusive deren Trackindex, aufgelistet, zum anderen die Videos jeweils mit einer kurzen Kostprobe des Inhalts. In "Behind The Scenes" wird Entstehung des Films näher beleuchtet und der Regisseur Murray Lerner beschreibt die damalige Arbeit. Mit ein paar Texttafeln wird auch das Werk von Lerner unter einem separaten Menüpunkt beleuchtet. Der Punkt "Memorabilia" ist wahrscheinlich nur für Fans wirklich interessant. Hier kann man sich Fotos von Eintrittskarten, Postern und ähnlichen Dingen anschauen. Hinter dem Menüpunkt "Picture In Picture" verbirgt sich nicht, wie man meinen könnte, eine Multiangle-Funktion, sondern es werden vier ausgewählte Tracks gleichzeitig aus verschiedenen Kamerapositionen gezeigt.
Alles in allem stellen die Extras eine gute Möglichkeit dar Hendrix und das Festival näher kennen zu lernen. Die einzelnen Features sind ansprechend aufbereitet und sehr informativ. Hätte man an einen Audiokommentar gedacht, wäre wohl die Höchstnote fällig gewesen.

   
 
Wertung:  
     (gut - sehr gut)
     
Gestaltung:

Eigentlich war Hendrix ja bekannt für seine schier unerschöpfliche Kreativität und seinen Einfallsreichtum. Diesen Vorwurf brauchen sich die Designer des Menüs nicht gefallen zu lassen. In den seltensten Fällen kommt einmal ein bisschen Flower-Power-Feeling auf. Von Hippie-Flair kaum eine Spur.
Zum Glück hat man auch bei der Strukturierung und Navigation von irgendwelchen Experimenten abgesehen, so dass die Navigation einfach und übersichtlich ist.
Animationen und Musikuntermalung wurden nur im Hauptmenü, der Kapitelanwahl und den Specials eingebaut. Alle anderen Menüs, wie z. B. die Tonauswahl müssen ohne auskommen.
Am Rande muß noch gesagt werden, dass die komplette DVD, inklusive des Booklets, vollständig in englischer Sprache bzw Text ist. Es können zwar deutsche Untertitel eingeblendet werden, aber nur für die Interviews und einige Specials.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Bei dieser DVD treffen zwei verschiedene Bildqualitäten aufeinander. Auf der einen Seite stehen die "historischen" Aufnahmen aus den 60er und 70er Jahren, auf der anderen stehen aktuelle Sequenzen mit den Interviews der Beteiligten.
Die alten Filmteile leiden in einigen Passagen erheblich unter der schlechten Qualität des analogen Ausgangsmaterials. So finden sich in den ersten 20 – 30 Minuten des Konzerts bei einer der Kameras blaue senkrechte Streifen im Bild. Auf den ersten Blick vermutet man Lichtreflexe von den Scheinwerfern, doch dafür verlaufen sie eigentlich zu linear und gerade. Aber egal, was sie verursacht, sie nerven. Kurioser Weise weist die gleiche Kamera ab der 80sten Minute einen ganz anderen Fehler auf: Über die ganze Bildschirmbreite befinden sich im mittleren Bereich schwarze senkrechte Kratzer. Es sieht fast so aus, als hätte hier eine Katze die Kameralinse mit ihren Krallen bearbeitet. Warum diese Bilder überhaupt verwendet wurden ist uns schleierhaft, da das ganze Konzert mit mehreren Kameras gefilmt wurde, wie man ja bei der "Picture in Picture" Funktion sehen kann. Hier hätte man doch ohne weiteres auf eine andere Quelle umschalten können.
Von diesen beiden sehr lästigen Fehlern abgesehen, kann das Bild in Anbetracht seines Alters durchaus überzeugen. Die Bildschärfe, die Farbkraft und die Kompression sind mehr als zufriedenstellend. Lediglich der Kontrastumfang zeigt sich nicht von seiner besten Seite.
Bei den Filmteilen neueren Ursprungs gibt es keine nennenswerten Mängel oder Vorzüge.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Eines der besonderen Features dieser DVD ist die Tatsache, das hier erstmals ein Konzert von Jimi Hendrix in 5.1 Sound zu hören ist. Tatsächlich hat man es auch geschafft, dass das Publikum hauptsächlich von hinten zu hören ist. Dadurch entsteht eine schöne Konzertatmosphäre, auch wenn man nicht unbedingt den Eindruck hat, dass hier 600000 Leute waren. Allzu genau sollte man aber ohnehin nicht auf die hinteren Speaker hören, da dort auch Töne aus dem Bühnenbereich zu hören sind. Die sind zwar sehr leise, aber oft etwas verzerrt.
Der übrige Ton leidet, wie schon das Bild, unter dem Ausgangsmaterial. So kommt man beispielsweise öfters mal in den Genuss einer Rückkopplung, was man aber eigentlich der DVD nicht anlasten darf. Überhaupt entspricht das Niveau der Tonaufnahmen nicht so ganz dem heutigen Stand der Dinge. Aber trotzdem hat man hier wohl eine der besten Tonaufnahmen von Jimi Hendrix vorliegen.

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Bei "Wild Blue Angel" hat man sich sichtlich Mühe gegeben. Diese DVD kann in fast allen Bereichen punkten. Der einzige wirkliche Wermutstropfen sind die oben genannten Bildfehler. Das wäre wirklich nicht nötig gewesen. Wer damit leben kann bekommt mit dieser Scheibe wohl eine der besten Aufnahmen, aus technischer Sicht, von Jimi Hendrix.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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