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The Sixth Sense

Collectors Edition Series

  

Getestet von Steffen Gerlach

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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IMDB
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DVD-Daten:

Review Datum: 28.03.2000
   
Deutscher Titel: The Sixth Sense
Originaltitel: The Sixth Sense
Land / Jahr: USA 1999
   
Regie:  M. Night Shyamalan
Darsteller:  Bruce Willis , Toni Collette , Olivia Williams , Haley Joel Osment , Donnie Wahlberg , Glenn Fitzgerald , Mischa Barton , Trevor Morgan , Bruce Norris
       
Bildformat: 16:9 1,85:1 anamorph
Tonformat: Englisch Dolby Digital 5.1, Französisch Dolby Surround
Untertitel: Englisch, Französisch und Englisch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Ja
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 19 Chapter
Laufzeit: 106 Min. Minuten
TV Norm: NTSC
FSK: keine FSK Freigabe, sondern PG13/FSK:16
Regional Code: Code 1
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Buena Vista Home Video
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Kinderpsychologe Dr. Malcolm Crowe kümmert sich um den schwer verhaltensgestörten Jungen Cole, dessen in Scheidung lebende Mutter nicht mehr alleine mit ihm zurecht kommt. So sehr, daß sich seine Frau Anna von ihm vernachlässigt fühlt. Nachdem der Junge endlich Vertrauen zu Malcolm gefaßt hat, erzählt er ihm, was ihn peinigt: Geister von Toten, die ihn auch körperlich malträtieren.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Wer nach der Ankündigung der Features auf einen Audiokommentar und dem kompletten Drehbuch auf einer DVD-ROM Partition gehofft hatte, wir bitter enttäuscht, da die entsprechenden Features sich als Mini-Dokumentationen entpuppen. Andererseits sollte man mit dieser Collector’s Edition glücklich sein, da 95% aller Buena Vista Produktionen ohne jegliches Zusatzmaterial auskommen müssen.

Die Dokumentationen: Das Making Of wurde in mehrere Teile gegliedert, die nun einzeln über das Bonusmaterialmenü anwählbar sind. „The Cast“ (6:53 min) bietet Interviews mit den Darstellern und einige Aufnahmen vom Set. „Reaching the Audience“ (3:28 min) erläutert das Box-Office Phänomen. So erklären die Produzenten zum Beispiel, dass es mit „The Sixth Sense“ gelungen ist gleichermaßen Jugendliche und Großmütter in die Kinos zu locken. Der „Film to Soryboard“ Vergleich (4:22 min) zeigt am Beispiel der Restaurantszene, wie das Drehbuch umgesetzt worden ist. Das besondere an dieser Szene ist, dass sie nur mit einem Shot zu sehen ist – ohne einen einzigen Schnitt. „Music & Sound Design“ (6:34 min) bietet einen sehr interessanten Blick in die Musikentwicklung und die Nutzung von Soundeffekten, wie zum Beispiel den vielen Atemlauten, die an einigen Stellen geschickt im Hintergrund eingesetzt werden. Hier werden auch kurze Szenenausschnitte nur mit der Filmmusik gezeigt – eine separate Audiospur für den ganzen Film existiert leider nicht. „Rules and Clues“ (6:58 min) erklärt, wie man an vielen Hinweisen im Film schon vorzeitig auf das Ende hätte schließen können. Sehr interessant ist auch das Interview mit dem Regisseur M. Night Shlyamalan (8:45 min) der sich zum Beispiel über den Kassenerfolg äußert und erzählt, dass er es gar nicht fassen konnte, dass der Film am zweiten Wochenende mit 26 Mio $ Einspielergebnis fast soviel Einnahmen wie am Startwochende (27 Mio $). Normalerweise ist ein Abfall der Zuschauerzahlen von 45% zum zweiten Wochenende die Regel. Am spektakulärsten dürften aber die „Deleted Scenes“ sein. Jede Szene wird vom Regisseur kommentiert und er erklärt warum die Szene nicht im Film verwendet worden ist. Im einzelnen gibt es folgende Szenen:

-Toy Soldiers (3:10 min)
-Visit to Mr. Marschal (6:12 min)
-Return to Mr. Marschal (1:37 min)
-Extended Ending (3:27 min)

Besonders interessant ist die Szene mit Mr. Marschal, da dort ein neuer Charakter eingeführt wird, der aus Deutschland kommt. Deshalb stammelt Haley Joey Osment auch zwei kurze deutsche Sätze. Außerdem gibt es Informationen zu neun Darstellern und zehn Filmmachern auf Texttafeln, die allesamt sehr ausführlich sind.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Das Hauptmenü ist animiert (z.B. flackernde Lampe) und mit der Filmmusik unterlegt, ebenso wie das Menü mit den Bonusmaterialien. Die Menügestaltung ist düster, aber sehr atmosphärisch und übersichtlich. Die weiteren Untermenüs sind simple Standbilder, ebenso wie die Kapitelanwahl, die dazu ohne animierte Vorschaufenster auskommen muss. Schade

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Buena Vista bietet hier einen sehr scharfen und kräftigen anamorphen Transfer im original Kinoformat 1,85:1. Artefakte oder digitale Bildfehler gibt es keine, das wäre aber auch für eine Top-DVD eines Major-Studios mehr als peinlich. Die Farbgebung wirkt auf den ersten Blick etwas matt, dies ist aber gewollt um das 80er Jahre Flair zu erhalten, ebenso wie die Farbgebung in vielen Grau- und Blautönen. Die Qualität der „Deleted Scenes“ ist sehr schlecht, VHS wirkt dagegen wie eine Revolution. Das ist aber völlig verständlich, da die Ausschnitte nicht digital bearbeitet wurden, dies ist also kein wirklicher Kritikpunkt. Die Qualität der Interviews ist dagegen wieder zufriedenstellend.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Der Ton kann mit dem hervorragendem Bild nicht mithalten. Zwar ist die Musik sehr fein aufgelöst und wird auf die Kanäle (vorrangig im Frontbereich) verteilt, das Störende ist aber die Centerbetonung der Dialoge auch wenn sich diese gar nicht vor dem Zuschauer abspielen! Das Gleiche gilt auch für viele Geräusche. Ein Beispiel: Die Restaurantszene wurde mit nur einer Kameraeinstellung gedreht. Die Kamera schwenkt also jeweils zu den beiden Akteuren, die auch sprechen, wenn sie nicht im Bild sind. Trotzdem ist die jeweilige Stimme nur im Center zu vernehmen. Dies ist zwar inzwischen Usus geworden, trotzdem wird so ein ansonsten überzeugendes Klangbild zerstört. Direktionale Effekte werden nur an sehr wenigen Stellen geboten, was aber genrebedingt zu verkraften ist. Aber es gibt auch positive Aspekte, wie zum Beispiel die sehr effektiv eingesetzte Klangdynamik.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Mit einem hervorragendem Bild, guter Ausstattung und ordentlichem Ton überzeugt die DVD als Standard Edition. Für eine „Collector’s Edition” erwartet man aber mehr, wie zum Beispiel bei New Line und bei Columbia. Trotzdem empfehlenswert!

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  
 
 
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