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Showgirls V.I.P. Edition

Limited Edition Boxset

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 19.08.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 27.07.2004
   
Deutscher Titel: Showgirls
Originaltitel: Showgirls
Land / Jahr: USA 1995
Genre: Drama
   
Regie:  Paul Verhoeven
Darsteller:  Elizabeth Berkley , Kyle MacLachlan , Gina Gershon , Glenn Plummer , Robert Davi , Alan Rachins , Gina Ravera , Lin Tucci , Greg Travis , Al Ruscio , Patrick Bristow , William Shockley , Michelle Johnston , Dewey Weber , Rena Riffel , Melissa Williams , Ungela Brockman , Melinda Songer , Lance Davis , Jack McGee
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Spanisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Englisch, Französisch, Spanisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 32
Laufzeit: 131 Minuten
TV Norm: NTSC
FSK: keine FSK Freigabe, sondern NC-17
Regional Code: Code 1
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Metro Goldwyn Mayer Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Ohne Geld oder Perspektive reist die junge Nomi Malone nach Las Vegas. Die Stadt der Träume und Hoffnungen wird schon etwas für Nomi bereithalten, denkt sie jedenfalls. Doch rasch wird Nomi auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. In billigen Strip-Clubs muss sie ihr Geld als Lapdancerin verdienen - vorerst keine Chance auf die Verwirklichung ihres großen Traums: professionelle Tänzerin in einer der großen Revuen zu werden.

Doch dann knüpft Nomi Kontakt zu Zack Carey und dessen Freundin Cristal Connors, dem Star einer dieser Revuen. Bald soll Nomi selbst im Rampenlicht stehen - doch "ganz oben" wird ihr die Luft recht schnell zu dünn...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Als erstes "Extra" muss wohl die grandiose Verpackung dieser DVD genannt werden. Das Amaray-Case steckt nämlich in einer mittelgroßen, edel glänzenden Kartonschachtel. Diese beherbergt neben der eigentlichen DVD auch noch ein Poster mit Elizabeth Berkley, ein Kartenspiel (keine Angst, das kann man ohne Probleme mit der Freundin und / oder Frau spielen), zwei Schnapsgläser, zwei Nippelanhefter, sieben Fotokarten mit Anleitungen zu lustigen Partyspielen sowie eine Schlafbrille ("Blindfold"). Darüber hinaus ist die Box auch noch mit samtähnlichem Material ausgeschlagen.

- Audiokommentar mit "Showgirls"-Fan David Schmader: Dieser Kommentar ist recht witzig, ist der Sprecher doch einer der - wenigen - Fans dieses Filmes. Optional gibt es an einer Stelle des Filmes einen optionalen Videokommentar mit zwei Stripperinnen, die ihren Kommentar zu verschiedenen Tanzszenen kundtun. Hier arbeitet der Film mittels Multi-Angle-Funktion. An einigen Stellen wird dann mittels separater Untertitel-Spur eine weiße Stripperin eingeblendet. Drückt man hier auf die Enter-Taste, springt das Bild auf den zweiten Angle um, wo man dann mittels Bild-in-Bild ein Kästchen mit den beiden Tänzerinnen des Scores-Club eingeblendet bekommt.
- Lap Dance Tutorial: Gute fünf Minuten bieten Tänzerinnen aus eben genanntem Club Anleitungen für private Lap Dances. Man(n) sollte seine Frau und / oder Freundin also schleunigst diese DVD ansehen lassen.
- A Showgirls Dairy: Hier gibt es vier Clips mit einer Lauflänge von jeweils um die zwei Minuten zu sehen, die die Entstehung jeweils einer Szene näher zeigen. Leider fällt dieser Blick hinter die Kulissen viel zu kurz aus.
- Trivia Track: Dieses Feature ist schon von anderen DVDs bekannt. Wählt man diese Option aus, werden während der Filmwiedergabe über eine spezielle Untertitel-Spur verschiedene Hintergrundinformationen in Textform eingeblendet.
- Kinotrailer
- Trailer zu anderen MGM-Titeln

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Das Hauptmenü und die Übergänge zwischen den Menüs wurden recht schön animiert. Die Kapitelanwahl und der Rest des Menüs kommen jedoch nur in Standbildform daher. Die Gestaltung fällt vom Look her recht edel aus und passt absolut zu dieser "VIP"-Edition. Das Menü versprüht das Ambiente einer noblen Stripbar. Im Vordergrund räkeln sich die Konturen zweier Stripperinnen. Ab und an tauchen dann in diese Konturen eingebettete Ausschnitte aus dem Film auf. Auch die anamorphe Abtastung und der unterlegte Ton werden positiv notiert.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Verglichen mit den bisherigen Auflagen - egal ob aus Amerika oder einem anderem Land - bietet die "V.I.P."-Edition ein sehr gutes Bild. Doch das heißt nicht, dass der Transfer nicht seine kleinen Schwächen hätte. Das größte Problem des Bildes ist - wie so oft - die Bildschärfe. Zwar gibt es durchaus Stellen, in denen das Schärfeverhalten ein wirklich sehr gutes Niveau erreicht, wesentlich mehr Szenen weisen jedoch ein eher weiches und nicht ganz so detailfreudiges Bild auf. Alles in allem lässt sich die Schärfe somit als durchschnittlich befriedigend bis gut bezeichnen.

Leichtes Grießeln fällt ab und an auf - generell präsentiert sich der Transfer jedoch angenehm rauscharm und klar. Auch der Kontrast bietet im Grunde kaum Anlass zur Kritik. Besonders helle Tagaufnahmen erfreuen mit einem herrlichen Eindruck und wirken sehr sauber. Dazu trägt auch die fast perfekte Farbgestaltung des Bildes bei. Die natürlich wirkenden Farben werden stets kräftig und sättigend gezeichnet. Zusammen mit dem guten Kontrast und der Rauscharmut wirkt das Bild dadurch sehr frisch und fröhlich.

Aber auch dunklere Szenen werden stets sehr schön abgebildet. Der Schwarzwert wirkt gut getroffen, könnte jedoch stellenweise etwas deckender sein. Dennoch liefert MGM hier einen wirklich guten Transfer ab.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

"Showgirls" stammt noch aus der Anfangszeit von Dolby Digital und das hört man dem Ton auch ein wenig an. Nicht, dass der Ton schlecht wäre, aber insgesamt wirkt die Tonmischung vielleicht etwas "schal". Damit ist gemeint, dass die Dialoge stellenweise ein wenig "dünn" klingen. Ansonsten kann der Soundtrack jedoch gefallen. Die Surroundkanäle werden fast ständig eingebunden und für die Wiedergabe von Musik und Umgebungsgeräuschen benutzt. Besonders in den Revue-Szenen ist der Ton hochaktiv und liefert sehr gute Werte.

Auch der Basskanal ist ganz auf der Höhe der Zeit und meldet sich an den richtigen Stellen mit heftigen "Bassattacken" zu Wort.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

"Showgirls" ist ein Film, der das Publikum spaltet, wie es sonst nur wenige andere Filme schaffen. Die einen hassen ihn, heißen ihn den größten "Mist", für die anderen ist er ein verkannter Kultfilm. Im Grunde ist jedoch beides falsch. Weder ist der Film so schlecht, wie ihn vor allem selbsternannte Intellektuelle gern machen, noch ist er ein verkanntes Meisterwerk. "Showgirls" ist schlichtweg ein durchschnittlicher Film mit recht gutem Cast (Robert David, Gina Gershon, Kyle MacLachlan) und einem bekannten Regisseur (Paul Verhoeven), der für kurzweilige Abendunterhaltung durchaus geeignet ist.

Mit diesem Set liefert MGM endlich auch eine anständige DVD zu diesem Film ab. Zwar mag das Bonusmaterial an sich nicht sonderlich überzeugen, da zu wenig auf den Film selbst eingegangen wird - die grandiose Verpackung dieser "Limited Edition" reißt jedoch so manches wieder heraus. Das Bild wurde im Vergleich zur ersten US-Auflage überarbeitet und liegt nunmehr in wirklich brauchbarer Qualität und vor allem anamorph abgetastet vor.

Davon, welcher oben genannten Gruppe (Hasser oder Liebhaber) man sich selbst zugehörig fühlt, wird wahrscheinlich die Kaufentscheidung abhängen. Es soll jedoch auch Leute gegeben haben, die sich diese Box allein wegen der Verpackung zugelegt haben...

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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