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...und dann kam Polly

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 06.07.2004
Verleihfenster: 29.06.2004
Im Handel ab: 08.07.2004
   
Deutscher Titel: ...und dann kam Polly
Originaltitel: Along Came Polly
Land / Jahr: USA 2003
Genre: Komödie
   
Regie:  John Hamburg
Darsteller:  Ben Stiller , Jennifer Aniston , Alec Baldwin , Philip Seymour Hoffman , Debra Messing
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Kommentar (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 20
Laufzeit: 86 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: ohne Altersbeschränkung
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Universal Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Reuben Feffer geht in seinem Leben immer auf Nummer sicher. Als Risikoanalyst einer großen Versicherung kalkuliert er Gefahren und Risiken für andere, scheut aber selbst vor allem zurück, das außergewöhnlich oder riskant aussieht, frei nach dem Motto: Wer nicht spielt, der nicht verliert. Das gilt für alle Bereiche seines Lebens und so heiratet er dann auch seine langjährige Freundin Lisa. Doch schon auf der Hochzeitsreise muss Reuben schmerzlich erfahren, dass sich die Liebe nicht kalkulieren lässt: seine Frischangetraute brennt ausgerechnet mit dem knackigen Tauchlehrer durch und Reuben fährt alleine nach Hause. Als sein bester Freund Sandy ihn zwecks Aufheiterung auf eine Party schleppt, begegnet Reuben Polly Prince, die er noch von der Schule kennt.

Damals war Polly genau wie er brave Durchschnittsschülerin und gar nicht aufregend. Aber: Polly hatte in der Schule noch keine Tattoos. Und auch keine Vorliebe für scharfes Essen, heiße Salsa-Tänze und das Sammeln kleiner Andenken all ihrer verflossenen Affären, wie zum Beispiel ein blindes Frettchen, das sie von ihrem letzten Italientrip mitgebracht hat. Und Reubens Streben danach, alles bis ins kleinste Detail durchzuplanen, war in der Schule auch noch nicht ganz so ausgeprägt. Ebenso wenig wie sein Zwang, dass in seinem Leben stets alles in absolut geordneten Bahnen verlaufen muss. Und so trifft der penible Ordnungsfanatiker auf das personifizierte Chaos und Reuben stellt fest, dass das Leben und die Liebe nun mal ein Risiko sind und dass Gegensätze sich eben manchmal doch anziehen...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Liste der Extrafeatures ist zwar nicht kurz und es werden auch verschiedene Arten von Besonderheiten angeboten, inhaltlich merkt man aber schnell, dass mehr möglich gewesen wäre. Das wird vor allem durch die Laufzeit nahezu aller Features deutlich, die bis auf eine Ausnahme noch nicht einmal auf je sechs Minuten kommen.

Als nicht-visuelles Extra bietet die DVD einen Audiokommentar mit Regisseur John Hamburg, der für alle nicht englisch sprechenden Zuschauer auch deutsche Untertitel bietet. Das enthaltene Making Of fällt mit seinen gut zehn Minuten nicht besonders umfangreich aus, was man leider recht schnell merkt. So besteht es hauptsächlich aus vielen Interviewausschnitten und es werden zumeist die Charaktere ein wenig vorgestellt.

Unveröffentlichte Szenen gibt es auch zu sehen, auch wenn diese mit knapp sechs Minuten ebenfalls etwas knapp ausfallen. Leider lassen sich die Szenen nicht einzeln anwählen und sind qualitativ eher bescheiden, da sie aus Rohmaterialien bestehen. Ähnlich sieht es mit den verpatzten Szenen aus, die eine Laufzeit von viereinhalb Minuten haben. Ein etwas mehr in die lustige Ecke gehörendes Extra ist die Featurette "Rodolfo in Hollywood", die sich hauptsächlich mit dem Frettchen Rodolfo und seinen Vorbereitungen für die Premiere beschäftigt. Zusätzlich sieht man noch einige wenige Aufnahmen vom roten Teppich. Interessant ist die ursprüngliche Anfangsszene, die man aber zum Glück nicht in der finalen Version verwendet hat. Auf Wunsch wird diese vom Regisseur kommentiert. Und zu guter Letzt gibt es noch einen Kinotrailer.

Das hört sich im Endeffekt alles ganz toll an, schließlich sind aber fast alle Extras zu kurz und oberflächlich, sodass ein insgesamt knapp durchschnittlicher Eindruck bleibt.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Nach einem kurzen Intro kann das Hauptmenü der "...und dann kam Polly"-DVD dank schicker und witziger Animationen überzeugen, doch leider wurde keins der restlichen Menüs mit bewegten Bildern verschönert. Zwar spielt im kompletten Menü eine witzige Melodie, allerdings wäre eine animierte Szenenanwahl sinnvoller gewesen. Immerhin hat man sich bei Universal noch für aus Filmszenen bestehende Übergänge entschieden. Dank der bunten Gestaltung und der witzigen und gut eingefügten Filmausschnitte bekommt das Menü insgesamt noch eine knapp überdurchschnittliche Note.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Wie nicht anders zu erwarten war, hat Universal einen gelungenen Transfer angefertigt, der aber nicht referenzverdächtig ist, sich aber nahezu problemlos im oberen Feld einreihen kann. Dennoch lassen sich hier und da kleinere Mängel ausmachen, die so nicht hätten auftreten müssen.

Zu Beginn fällt die etwas unnatürliche Farbgebung auf, die bei der Hochzeitsfeier in einen rot-pinkfarbenen Ton driftet und bei der Strandszene, beim Sand und beim Himmel ebenfalls stilistisch veränderte Farben zeigt. So stark fällt das im weiteren Verlauf allerdings nicht mehr auf. Das Schärfeniveau ist überwiegend angenehm und gut, allerdings hätte es meistens noch etwas mehr Details geben können und die Kanten hätten etwas prägnanter ausfallen können.

Kontrasttechnisch gibt es beim Bild wenig zu beanstanden, da meist ein gut ausgeleuchteter Transfer mit einem tadellosen Schwarzwert präsentiert wird. Etwas auffällig ist hingegen das Kriseln, das vor allem bei Bewegungen an den sich bewegenden Charakteren oder Gegenständen zu erkennen ist. Ob die Kompression daran die Schuld trägt ist ungewiss, da die Bitrate eigentlich überdurchschnittlich hoch ist. Dennoch zeigt sich bei Minute 36:25, in der Szene wo der Basejumper im Baum landet, eine deutliche Aufpixelung in den Blättern, die auf eine nicht ganz fehlerfreie Kompression hindeutet.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

"...und dann kam Polly" bietet wie die meisten Genrekollegen einen eher unspektakulären Ton, der hauptsächlich durch viele, komische Dialoge und eine ordentliche Portion dynamische Musik besticht. So ist es umso unschlüssiger, wieso Universal einen DTS-Track auf die DVD gepackt hat, der bei diesem Film keinerlei Vorteile oder Unterschiede erkennen lässt. Auf der anderen Seite ist die Tatsache, dass eine DTS-Spur enthalten ist, bei der recht kurzen Filmlänge auch kein Nachteil.

Wie bereits erwähnt, präsentiert sich der Ton eher seicht und frontlastig. Hin und wieder sorgt die Musik für eine kleinere Auflockerung, doch auch sie kommt nur sehr zögerlich über die Front hinaus. Ab und zu sind aber kleinere Effekte und Umgebungsgeräusche zu vernehmen, die letztlich doch für eine gewisse Räumlichkeit sorgen. Das ist auch der Grund, wieso die Bewertung tendenziell etwas besser als der Durchschnitt ist.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Mit "...und dann kam Polly" ist Ben Stiller wieder mal in einer sympathischen Komödie zu sehen und dank Jennifer Aniston besitzt der Film auch genug Sexappeal. Die DVD-Veröffentlichung leistet sich bei der Technik keine großen Ausrutscher, nur die Extras sorgen für etwas Unmut. Wieso man sich inhaltlich nicht mehr Mühe gegeben hat, ist fraglich, die enthaltenen Features sind jedenfalls höchstens durchschnittlich. Vielleicht sollte man vor dem Kauf erst einmal zur Videothek gehen und sich dann überlegen, ob ein Kauf dieser DVD lohnt.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Aus technischer Sicht, kann die DVD sowohl beim Bild als auch beim Ton überzeugen. Auch die Extras brauchen sich nicht zu verstecken, denn sie bieten eine Fülle an zusätzlichen Szenen und Informationen. "…und dann kam Polly" ist eine Komödie, die vor allem von den unterschiedlichen, teils irre komischen Charakteren lebt. Die Story bietet wenig Neues und läuft nach dem gewohnten Schema einer Liebes[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 07/10 lesen>>

   


 

 

Eine schöne DVD, die bei Bild, Ton und Extas kaum Wünsche offen lässt.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 4/5 lesen>>

 
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