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Liebe lieber Indisch

  

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Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 08.02.2006
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 05.12.2005
   
Deutscher Titel: Liebe lieber Indisch
Originaltitel: Bride & Prejudice
Land / Jahr: GB/USA 2004
Genre: Komödie
   
Regie:  Gurinder Chadha
Darsteller:  Aishwarya Rai , Martin Henderson , Daniel Gillies , Naveen Andrews , Namrata Shirodkar , Indira Varma , Nadira Babbar , Anupam Kher , Meghna Kothari , Peeya Rai Chowdhary , Nitin Chandra Ganatra , Sonali Kulkarni , Ashanti , Alexis Bledel , Ray Donn
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 11
Laufzeit: 108 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: ohne Altersbeschränkung
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 1:09:06
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Ufa Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Auf einem Hochzeitsfest in Indien begegnen sich der wohlhabende Amerikaner Darcy und die junge Inderin Lalita. Doch obwohl die Blicke der beiden aneinander haften und zwischen ihnen die Funken nur so sprühen - bis sie endlich zueinander finden müssen sie noch einige Hindernisse, Missverständnisse und einen Schurken aus dem Weg zu räumen...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Auf den Audiokommentar stoßen wir bereits im Menü für die Tonauswahl. Dieser wird gesprochen von der Regisseurin Gurinder Chadha und dem Autor Paul Mayeda Berges, bedauerlicherweise können wir hier keine deutschen Untertitel zuschalten. Das restliche Bonusmaterial finden wir im dazugehörigen Menü. Gleich als Erstes stoßen wir dort auf ein rund zehn Minuten langes Making Of, als Nächstes stoßen wir dann auf den Menüpunkt Featurettes hinter dem sich sieben kurze Featurettes zu verschiedenen Themen befinden. Unter anderem wird hier auf die Premiere, das Make-up und die Tänze im Film eingegangen. Die einzelnen Featurettes sind zwischen drei und fünf Minuten lang und geben einiges an Hintergrundinfos preis.

Der Menüpunkt Interviews verbirgt ein etwas über acht Minuten langes Interview mit Aishwarya Rai und ein weiteres knapp fünf Minuten langes Interview mit Martin Henderson. Auch auf die DVD geschafft haben es sieben Minuten entfernte Szenen und noch mal zweieinhalb Minuten verpatzte Szenen. Abgerundet wird das Programm mit dem deutschen Kinotrailer.

Sehr bedauerlich, geradezu traurig, ist die Tatsache, dass keines der Bonusmaterialien mit deutschen Untertiteln daher kommt. Viele DVD-Käufer besitzen einfach nicht die Kenntnisse, um sich das gesamte Bonusmaterial in Englisch anzusehen und komplett zu verstehen. Deutsche Untertitel sollten mittlerweile zum Standard gehören, dies klappte auch schon bei Universum mal deutlich besser. Insgesamt gibt es dadurch nur eine befriedigende Wertung, obwohl durch den Umfang des Bonusmaterials mehr drin gewesen wäre. Sehr schlecht ist auch, dass der Film an sich keinerlei Untertitel zur Verfügung hat. Da alle Gesänge der Tänze nicht synchronisiert wurden, muss man auf die eingebrannten englischen Untertitel hoffen, um die Texte auf Indisch zu verstehen. Allerdings sind auch hier Nicht-Englischkundige ausgeschlossen.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Das Menü zu "Liebe lieber indisch" erscheint leider in dem für Universum typischen 4:3 Vollbild-Format. Stilecht wurde das Menü im lieblichen Pink gehalten, das Hauptmenü wurde in drei Teile geteilt, das erste Drittel bietet den Titel, die Mitte wartet mit Filmausschnitten auf und im letzten Drittel finden wir dann die typischen Universum-Buttons. Bedauerlicherweise kann nur das Hauptmenü mit Hintergrundmusik und bewegten Bildern aufwarten. Alle anderen Menüs stellen sich als stumme, unbewegte Bilder da. Nicht einmal die Kapitelauswahl bietet uns irgendwelche Animation oder Ähnliches.

Typisch für Universum ist auch die mal wieder übersichtlich und unkompliziert gehaltene Menüführung, welche eigentlich jeder auf Anhieb verstehen sollte. Zusammenfassend können wir nur wieder die fehlenden Menüübergänge und die Totenstille in den Untermenüs bemängeln. Es gibt also auch bei diesen Universum Menü keine großen Neuerungen, Überraschungen oder Verschlechterungen.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Das Bild wird uns im anamorphen 2,40:1 präsentiert und liegt somit im original Format vor. Die Vorlage ist auf recht gutem Niveau, nahezu über die gesamte Lauflänge fallen Defekte und Verunreinigungen nahezu nie auf. Vermutlich handelt es sich bei dem Master um das der UK-DVD, wovon zumindest die fest eingebrannten englischen Untertitel zeugen. Insgesamt ein guter Eindruck vom Master her. Doch leider bleibt es dabei, dass die Vorlage das Beste am Bild ist. Sofort fällt auf, dass das Bild dauerhaft etwas verwaschen und unscharf wirkt. Die Farben kommen leider nur selten richtig zur Geltung. Gerade am Anfang des Films wirken sie blass, als läge ein leichter Schleier über dem Bild. Später hingegen entwickelt sich die Farbenpracht schon besser und kommt annähernd auf Bollywood-Niveau, obwohl die vielen Kostüme nicht so knallig gewählt wurden. Der Kontrast leidet unter ähnlichen Problemen, am Anfang wirkt das Schwarz leicht gräulich, später wird es deutlich besser und wir bekommen einen nahezu idealen Schwarzwert geliefert. Helle Flächen neigen allerdings ab und an zum leichten Überstrahlen.

Der andere Nachteil, den wir bereits angesprochen hatten, war die Schärfe des Bildes. Die meiste Zeit wirkt das Bild leicht weich gezeichnet, in Bewegungen fällt diese sogar noch etwas ab. So lassen sich außerdem nur selten wirkliche Details erkennen, da die Konturen oftmals verschwommen sind. Nur in wirklich ruhigen Szenen wird dies möglich. So entsteht der angesprochene Gesamteindruck, dass das Bild etwas verschwommen wirkt. Dafür hält sich das Rauschen stark zurück, man könnte sogar behaupten, dass es nahezu kein Rauschen gibt. Selbst im Hintergrund fällt nichts auf, das dem ähnlich sieht. Scheinbar wurde auch kein Rauschfilter eingesetzt, denn stehende Rauschmuster, die ein solcher Filter hinterlassen würde, sind nicht zu bemerken. Auch die Kompression arbeitet, ohne aufzufallen. Von dieser Seite aus gibt es also nichts zu bemängeln.

Typisch für Bollywood ist das Bild auf keinen Fall, dafür fehlt es noch an der Knalligkeit der Farben. Insgesamt kann es allerdings gerade noch zufrieden stellen und erlangt so die Wertung "befriedigend". Für eine Wertung im Bereich gut oder besser hätte vor allen Dingen in den Bereichen Schärfe und Farbgebung noch einiges getan werden müssen.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Der Ton liegt in den Sprachen Englisch und Deutsch im Dolby Digital 5.1 Format vor. Beide klingen im ersten Moment sehr ähnlich. Doch bei genauerem Hinhören hat der englische Originalton die Nase deutlich vorn. Zwar entwickelt auch der deutsche Ton immer wieder bei den zahlreichen Gesangs -und Tanzeinlagen einen fast schon wunderbaren Raumklang, doch dieser beschränkt sich hauptsächlich auf die Musik. In den anderen Szenen wird der Ton hauptsächlich auf die Front konzentriert. Hintergrundgeräusche, die in den Straßen Indiens eigentlich zuhauf vorhanden sein sollten, finden wir nur sehr selten vor. Die Qualität des Tons ist generell auf einem befriedigenden bis gutem Niveau, doch bedauerlicherweise haben wir immer wieder Momente gehört, in denen die Sprachausgabe etwas dumpf, hallig oder Ähnliches waren. Insgesamt also nur ein befriedigendes Ergebnis.

Der englische Ton ist hingegen deutlich besser. Hier sind die Stimmen durch die Akzente der indischen Sprecher zwar nicht ganz so gut zu verstehen, allerdings ist dafür die Qualität des Klangs erfreulicherweise besser. Auch der Rest des Tons ist besser. War auf der deutschen Spur nur selten etwas aus dem Rear-Bereich zu vernehmen, können wir nun sehr oft Umgebungsgeräusche aus dem Rear-Bereich hören. Auch die wichtigen Tanz und Gesang-Szenen sind hier tonal deutlich imposanter gestaltet. Durch kräftigen Subwoofereinsatz und volle Nutzung aller Lautsprecher kann so eine ausgesprochen gute Räumlichkeit geschaffen werden.

Da deutsche Untertitel nicht verfügbar sind und daher generell keine Übersetzung der Gesangsparts ins Deutsche vorliegt, würden wir empfehlen, gleich zu Beginn auf die englische Variante umzuschalten, da diese Tonspur auch von den Dialogen her realistischer klingt, da die meisten Akzente nahezu wegsynchronisiert wurden. Doch leider wird diese Möglichkeit nicht allen Käufern der DVD zur Verfügung stehen. Der gute englische Ton und der etwas mehr als zufriedenstellende Deutsche bilden daher die Grundlange für die Wertung befriedigend bis gut. Der englische Ton wurde in der Wertung nicht stark gewichtet, da er für die meisten Käufer mangels Englisch-Kenntnissen nicht in Frage kommen wird.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Mit Bollywood verbinden wir in erster Linie lange Filme, bunte Kostüme, schmalzige Storys, viele Tänze und Gesänge. Zwar ist "Liebe lieber Indisch" kein Bollywood-Film, aber auch hier kommen diese Elemente deutlich zur Geltung. Die englisch-amerikanische Produktion konnte einige Bollywoodstars für sich verpflichten, auch dass die "Kick it like Beckham"-Regisseurin Gurinder Chadha neben Regie auch für das Drehbuch zuständig ist, ist nicht gerade ein Nachteil des Films. Der Werbeslogan "Bollywood meets Hollywood" ist treffender als man im ersten Moment vielleicht denkt. So stellt die auf Bollywood getrimmte Version von "Stolz und Vorurteil" den besten Einstig auf das Bollywood-Noir da, für alle die mit dieser Art des Films bisher noch nicht so recht warm werden konnten. Nicht zuletzt, da die Lauflänge deutlich niedriger liegt als bei den typischen Bollywood-Vertretern.

Technisch ist die DVD allerdings nicht ganz auf der Höhe der Zeit. Vor allem das Fehlen sämtlicher Untertitelspuren, bis auf die eingebrannten englischen Untertitel, wirkte sich negativ auf die Bewertung aus. Vor allem ist auch die Wertung für das Bild enttäuschend - gerade hier hätten wir uns mehr Bollywood-Flair gewünscht. Insgesamt reichte es so nur zu einer befriedigenden Wertung.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:
   


 

 

Ein netter Film, dessen Bild leider unter der mangelnden Bildschärfe leidet.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 2/5 lesen>>

 
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