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Creep

X Edition

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 07.09.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 22.07.2005
   
Deutscher Titel: Creep
Originaltitel: Creep
Land / Jahr: GB/D 2004
Genre: Horror
   
Regie:  Christopher Smith
Darsteller:  Franka Potente , Sean Harris , Vas Blackwood , Jeremy Sheffield , Ken Campbell , Paul Rattray , Kelly Scott Craig Fackrell
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 20
Laufzeit: 82 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Warner Brothers Home Video/ X Verleih
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

London. Mitternacht. Als Kate nachts auf die nächste U-Bahn wartet, merkt sie plötzlich, dass sie eingenickt und ganz allein auf dem Bahnsteig ist. Der letzte Zug ist abgefahren, alle Ausgänge sind vergittert, die Rolltreppen außer Betrieb. Da fährt doch noch ein Zug in den Bahnhof ein.

Erst herrscht Stille. Dann hört sie dumpfe Schritte und ein schweres Atmen. Ihrem Instinkt folgend springt sie auf die Gleise und rennt - rennt so schnell und so weit wie sie nur kann. Doch für Kate und einige Menschen, die sie auf ihrer Flucht treffen wird, hat der Alptraum eben erst begonnen...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

- Making Of: Mit knapp 34 Minuten Laufzeit zählt dieses Making Of zu den ausführlicheren Exemplaren. Wie das restliche Bonusmaterial liegt auch das Making Of anamorph abgetastet vor. Geboten wird der mehr oder weniger übliche Mix aus Interviews, Aufnahmen vom Set und Ausschnitten aus dem Film, der insgesamt auf jeden Fall viele mehr oder weniger interessante Aspekte zu den Dreharbeiten liefert.
- Featurettes: Die beiden Featurettes ("Make Up" / "Effekte") sind von der Machart beide recht ähnlich und laufen jeweils um die zehn Minuten. Inhaltlich fallen beide Kurz-Dokus nicht schlecht aus und ergänzen das Making Of recht gut.
- Frightfest 2004: Hierbei handelt es sich um einen elfminütigen Mitschnitt einer Interview-Session im Rahmen des Frightfest-Festivals, bei dem offenbar vorher "Creep" gelaufen ist. Der Regisseur und Franka Potente geben dabei ihre Eindrücke vom Film und den Dreharbeiten wieder.
- Storyboards: Der Regisseur leitet den alternativen Anfang sowie das alternative Ende ein und kommentiert anschließend die Storyboards. Außerdem erklärt er recht gut, wieso die beiden Sequenzen es nicht in den Film geschafft haben.
- Entfernte OP-Szene: Die zwei Minuten laufende Deleted Scene ist hektisch geschnitten, kommt mit billigem Video-Look daher und ist alles in allem wenig aufregend, selbst wenn der Film dadurch noch eine Spur heftiger geworden wäre. Die Kameraführung nervt jedoch spätestens nach einer Minute.
- Trailer
- Biografien

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Wieder einmal legt X Verleih ein sehr schönes Menüdesign vor. Die Gestaltung passt dabei - wie eigentlich immer - sehr gut zum Film und präsentiert sich hier in Form einer U-Bahn-Karte. Von der "Main Station" (pfiffige Bezeichnung für das Hauptmenü) wechselt man über animierte Übergänge in die ebenfalls animierten und mit Ton unterlegten Untermenüs. Natürlich wurde auch nicht auf die anamorphe Abtastung verzichtet.

     
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
     
Bildtest:

Der Transfer von "Creep" bietet neben einigen Schattenseiten nur wenig Sonne. Lediglich die Farbwiedergabe kann als durchgehend gelungen bezeichnet werden. Zwar wirken die Farben beileibe nicht immer natürlich, aber das dürfte wohl am Einsatz eines Farbfilters liegen, der dem Film einen bestimmten Look verpassen soll. Die Farbwiedergabe an sich ist jedoch sehr gut gelungen. Die Farben werden kräftig und sehr farbenfroh, um nicht zu sagen bunt, gezeichnet und machen einen sehr strahlenden Eindruck.

Danach beginnt aber schon die Dämmerung und wir haben es fast mit einer Sonnenfinsternis zu tun. Denn praktisch sämtliche Aspekte weisen anschließend in irgendeiner Art nicht wirklich sehr gute Werte auf. Da wäre zum Beispiel der Kontrast, der immer wieder recht steil wirkt. Teilweise fällt er zu hell aus und (über)strahlt, andererseits wirken dunkle Szenen manchmal fast verwaschen, sodass Details nicht mehr wirklich erkennbar sind.

Was aber wiederum auch an der generell nicht wirklich guten Schärfe liegen könnte. Diese lässt das Bild nämlich zumeist zu weich erscheinen und bietet keine wirklich feinen Details. Das Bild wirkt somit glatt und wenig scharf.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Der Ton ist, im Vergleich zum Bild, auf ausgezeichnetem Niveau. Bereits im Vorspann werden wir auf das eingestimmt, was uns im Laufe des Films erwartet. Nämlich eine sehr gute Nutzung der Surroundkanäle gepaart mit einem gut eingesetzten Basskanal. Ob nun Surroundeffekte oder Umgebungsgeräusche. Von beidem gibt es reichlich bei "Creep". Die Atmosphäre des nächtlichen U-Bahn-Tunnels wird dabei perfekt herüber gebracht. Zu den oft und gut eingesetzten Umgebungsgeräuschen gesellen sich auch Toneffekte, die in den entsprechenden Szenen dem Soundtrack noch den letzten Pfiff verpassen. Für die Höchstnote müsste der Ton aber dennoch eine Spur brillanter sein, als er es ist. Aber auch "Gut bis Sehr gut" ist ja immer noch eine mehr als akzeptable Note.

Auf jeden Fall sollte man sich den Film im Original ansehen. Franka Potente schien nämlich wenig Interesse daran gehabt zu haben, sich selbst zu synchronisieren und dementsprechend klingt auch die Synchro. Desinteressiert, fadisiert, ohne Ausdruck und Emotion. Es ist schon paradox, dass wir dazu raten müssen, eine deutsche Schauspielerin auf Englisch anzuhören, aber der englische Track wirkt insgesamt einfach stimmiger.

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Es ist oftmals so wie im Fall von "Creep". Ein mehr oder weniger schlechter Film bekommt eine mehr oder weniger sehr gute DVD spendiert. X Verleih hat sich bei der Gesamtpräsentation wieder einmal große Mühe gegeben. Das Menü ist äußerst ansprechend gestaltet worden, das Bonusmaterial durchaus reichhaltig, der Ton spitze und das Bild liegt noch im Durchschnitt. Leider spielt der Film bei dieser guten Performance nicht ganz mit.

"Creep" sticht leider nicht aus jener Reihe von als billig zu bezeichnenden Horrorfilmen heraus, in die sich Filme wie "Creep" apriori einordnen. Dazu gibt es zu wenig Neues, zu wenig wirklich Ansprechendes.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Ein Regiedebütant entschließt sich, die Welt mit einem Film nach eigenem Drehbuch zu erfreuen. Gute Idee. Es soll ein Mix aus klassischem Horror und modernem Slasher werden. Fragwürdige Idee. Er ignoriert dabei so ziemlich alle Grundregeln des Genres. Schlechte Idee...Natürlich muss jeder mal anfangen, und ebenso logisch war deshalb kein Wunderwerk zu erwarten. Aber was Christopher Smith (ein[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 08/10 lesen>>

 
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