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Terminator 2 - Ultimate HD-Edition

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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HD-DVD-Daten:

Review Datum: 13.03.2008
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 20.03.2008
   
Deutscher Titel: Terminator 2 - Tag der Abrechnung
Originaltitel: Terminator 2 - Judgment Day
Land / Jahr: USA 1991
Genre: Action
   
Regie:  James Cameron
Darsteller:  Arnold Schwarzenegger , Linda Hamilton , Edward Furlong , Robert Patrick , Joe Morton , Xander Berkeley , Earl Boen
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen
Tonformat: Deutsch (DTS-HD 7.1), Deutsch (DTS 2.0), Englisch (DTS-HD 7.1), Englisch (DTS 2.0), Kommentar (DTS 2.0), Kommentar (DTS 2.0)
Untertitel: Deutsch, Türkisch
       
Menü: interaktives iHD-Menü
Booklet: keins
Verpackung: Steelbook
Kapitel: 22
Laufzeit: 153 Minuten
TV Norm: 1080p VC-1
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 0
Disk Typ: HD-DVD 30 / Dual Layer
Anbieter: Kinowelt Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Der T-800 Terminator kehrt zurück. Diesmal um John Connor in der Gegenwart vor einem zweiten Terminator, dem T-1000, zu beschützen. Leider ist Arnold Schwarzenegger nur ein altes Cyborg Modell, der dem T-1000 technisch unterlegen ist. Sarah Connor mag weder den einen, noch den anderen Terminator, und hat gänzlich andere Pläne, mit beiden fertig zu werden...

    
HD-DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die "Ultimate HD-Edition" gibt sich in der Tat alle Mühe, diesen Titel zu Recht zu tragen. Faktisch gibt es auf dieser Disc so viele Extras, dass es schon etwas schwer fällt, jeden Punkt einzeln aufzuzählen, nur um danach fest zu stellen, dass einige Leser vor dem Monitor eingeschlafen sind. Ausgehend vom gut sortierten Menü muss der Anwender zunächst seine Wahl treffen.

Passend zum Hauptfilm gibt es gleich zwei Audio-Kommentare. Der erste von beiden - der bereits auf der alten DVD-Auflage enthalten war - ist eigentlich kein Kommentar, sondern ein Puzzle aus Interview-Segmenten von 26 Crew-Mitgliedern und Schauspielern. Der zweite Kommentar, der der in DEutschland nicht veröffentlichten Extreme Edition entstammt, ist ein "echter" Kommentar, den James Cameron zusammen mit Autor William Wisher extra für die Langfassung des Films aufgenommen hat.

Speziell spannend und aufregend sind die beiden Modi zu Script und Storyboards. Sowohl die Zeichnungen, als auch das komplette Drehbuch, können während der Wiedergabe des Films dazugeschaltet werden. Prinzipiell passiert hier das, was bei DVDs jahrelang mit der Zusatzsoftware InteractualPlayer realisiert wurde. Der Vorteil ist allerdings, dass man nichts extra installieren muss und diese Funktion "out-of-the-box" einfach so funktioniert.

Wer mag, darf den Film auf verschiedene Arten tun. Der "Inside T2"-Modus entspricht dem, was bereits von anderen HD DVDs bekannt ist. PiP laufen dabei Ausschnitte (Videos) und Bilder in einem kleinen Fenster mit und man bekommt weitere Informationen zum Film eingeblendet. Allerdings muss man sich diese Informationen alle auch ansehen bzw. anhören. Wer lieber dem weißen Kaninchen folgt und den "White-Rabbit-Mode" der alten Matrix-DVD bevorzugt, für den ist der "Interactive"-Modus gedacht. Leider konnten wir dieses Feature noch nicht testen, da diese Funktion noch nicht auf der Disc enthalten ist und erst zur Veröffentlichung online freigeschaltet wird. Die Idee ist aber wohl, dass man dann die Informationen (und evtl. auch weitere / andere) des "Inside T2"-Modus wahlweise aufrufen kann. Besserwisser und solche, die es werden wollen, werden im übrigen den "Quiz"-Mode mögen. Leider gibt es keinen Telefonjoker, die Möglichkeit, das weitere Publikum zu befragen, ist allerdings jederzeit und auch mehrfach gegeben. Nun denn! Abschließend gibt es bei den ganzen Modi auch noch einen "Spy"-Mode. Was der macht? Er führt vor, was die Filmemacher während des Films verpatzt haben und zeigt die wichtigsten Goofs von "Terminator 2". Wie gemein!

Die weiteren Extras in Form von Featuretten und Texttafeln, die im übrigen zu einem guten Teil der alten DVD-Auflage entstammen, wurden in Kategorien wie "Marketing", "Planning & Design", "Research & Development", "Construction" sowie "Manufacturing" und "Customer Service" eingegliedert. Hier finden sich also Teaser, Trailer, ein Making Of, Interview-Ausschnitte und vieles mehr. Die ganzen Extras füllen insgesamt sicher mehrere Bildschirmseiten, dazu kommen begleitende Texte, zu denen parallel Videos oder Bilder abrufen kann. Diese können auf Wunsch auch in Vollbild gezeigt werden. Leider offenbaren die einzelnen Videos speziell dann ihre Herkunft. Sie sind alt, und liegen nur in der amerikanischen SD-Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten vor. Wie dem auch sei - wir können speziell den Punkt "Construction" empfehlen, da sich hier eindeutig die meisten und auch interessantesten Beiträge verstecken.

Wer danach noch nicht genug hat, kann sich unter dem Punkt "SkyNet" noch weiteres Material auf seinen Player laden und anschauen. Momentan gibt es schon einiges zu entdecken und wir konnten in Erfahrung bringen, dass noch rund 90 Minuten Material darauf warten, freigeschaltet zu werden.

   
 
Wertung:  
     (sehr gut)
     
Gestaltung:

Das Menüdesign von "Terminator 2" orientiert sich am Design der SkyNet-Visuals im Film. Bemerkenswert ist die hohe Interaktivität der Oberfläche, die auch erhalten bleibt, während der Film läuft. Die Menü-Taste dient dem Anwender als universeller Einstiegspunkt in die Programm-Navigation, die Einstellungen und die Materialauswahl. Bei laufendem Film lässt das Menü ein nahtloses Umschalten der Tonspuren zu.

Die Navigation funktioniert logisch und geht gut von der Hand. Dass der Anwender - bis auf den Hauptfilm über - quasi ständig im Menü bleibt, ist praktisch und übersichtlich zugleich. Allerdings ist an den etwas ruckligen Animationen deutlich zu spüren, dass die Disc die vorhandene Hardware bis an die Grenzen auslastet.

Etwas unbequem ist die Zwangspause, die der Player dem Benutzer nach Vorzeigen der Macher-Logos aufbürdet. Geschlagene 55 Sekunden dauert es, bis der Player das Menü präsentiert. Wer eine XBox 360 benutzt, darf sich freuen. Hier dauert die Überprüfung des Codes für das Hauptmenü nur 20 Sekunden; Besitzer eines 3rd -Gen Players, z.B Toshibas EP-10, müssen hingegen geschlagene 70 Sekunden warten.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

"T2" ist eine der wohl am sehnsüchtigsten erwarteten HD-DVDs und zugleich die letzte Disc, die wohl in dieser Aufmachung für das sterbende Format erscheinen wird. Die hohen Erwartungen, die die vielen Pressescreenings geschürt haben, kann diese Scheibe leider nur bedingt erfüllen.

Der Transfer wirkt auf den ersten Blick zunächst unruhig und soft. Speziell die Eröffnungssequenz zeigt den nicht ganz optimalen Bildstand durch helle Schrift auf schwarzem Grund. Die Schrift lässt darüber hinaus Rückschlüsse auf die Schärfe des Gesamtmasters zu. Und genau dieser Punkt ist es auch, der "T2" auf den ersten Blick so ernüchternd wirken lässt. Gemessen an vielen anderen, neueren Transfers, wirkt "T2" einfach noch sehr soft, wie "Zelluloid" und nicht wie HDTV. Anders ausgedrückt ist dieser Titel ein schönes Beispiel dafür, wie sich die Qualität der Film Stocks, aber auch die Sehgewohnheiten in den letzten Jahren verändert haben. Nutzen aktuelle Filme meist Digitale Intermediates mit absolut knackscharfen Schriften (die sich meist deutlich vom noch auf Film gedrehten Hintergrund abheben), so stammt bei "T2" noch alles, was gezeigt wird, vom Medium Film.

Rauschen lässt sich besonders gut in Form von Korn ausmachen. Der Transfer wirkt in dieser Hinsicht speziell etwas grob, was zusammen mit recht weichen Grundstimmung den etwas antiquierten Look ergibt.

Punkten kann er Transfer mit der glaubhaften Farbabstimmung und der guten Durchzeichnung in dunklen Bildbereichen. Sowohl die blass, kühlen Farben der Nachtaufnahmen, als auch die satten, feuerroten Bilder im Hofofen des Showdowns werden stimmig wiedergegeben. Helle Bildteilen neigen dazu, eventuell geringe Details zu verlieren, speziell fällt dies bei den Einstellungen auf, die per CGI bearbeitet wurden. Dies deutet wiederum darauf hin, dass diese Details bereits beim Einscannen der Elemene für die Bearbeitung im Computer verloren gegangen sind.

Die Kompression arbeitet - trotz recht niedriger Datenrate - unauffällig und lässt bei normalem Betrachtungsabstand keine Artefakte erkennen.

Etwas anders verhält es sich mit den zahlreichen CGI-Shots. In denen krankt es dem Transfer nicht nur an Schärfe, auch Gamma und Kontrast sind hier, manchmal auch nur ganz leicht, spürbar anders. Diese Einstellungen zeigen dann auch - leider - sehr deutlich, dass selbst ein neues digitales Zwischenmaster zumindest an diesen Stellen nicht wesentlich besser aussehen dürfte, es sei denn, ILM würde alle Spezialaufnahmen noch einmal neu aufbereiten und die Elemente von den Negativen neu abtasten.

Im Vergleich zu den bisher veröffentlichten Alternativen (französische HD DVD, amerikanische Blu-ray, WMV HD DVD-ROM) schneidet die neue Kinowelt-Scheibe auf gleichem Niveau, genau hingeschaut, minimal besser ab. Dennoch offenbaren alle Versionen, dass es langsam an der Zeit ist, auch diesen Titel komplett ins digitale Zeitalter zu überführen und ein neues Zwischenmaster zu erzeugen.

Trotz all dieser Haken und Ösen bleibt "Terminator 2" ein Film für die große Leinwand. Schließlich war James Camerons Actioneer stilprägend für die 90er Jahre und dem Verlangen, es jedes Mal etwas größer, schneller und natürlich auch teurer zu machen.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Kinowelt präsentiert den zweiten Teil der Trilogie mit deutschem und englischem 7.1-Ton in DTS-HD. Zwar handelt es sich dabei nicht um eine verlustfreie Reduktion, die Frage ist allerdings, ob eine verlustfreie Kompression unter Berücksichtigung des Ausgangsmaterials und des Alters letztendlich besser geklungen hätte.

Denn trotz der doch recht hohen Datenrate klingen die Stimmen in der deutschen Fassung merklich belegt. Von "dumpf" zu sprechen wäre etwas vermessen, aber es zeigt sich deutlich, dass speziell den Stimmen nicht nur die viel zitierte Brillianz fehlt, sondern auch platt ausgedrückt ein paar Höhen.

Die eigentliche Mischung wirkt aus heutiger Sicht auch schon eher "putzig" bzw. "bemüht". Vermutet man gleich bei der SciFi-Action in den ersten Minuten des Films gar fehlende Spuren, so bringt das Anspielen der alten DVD Gewissheit. Die Kulisse klang nie voluminöser, es gab nie mehr Schüsse oder größere Explosionen. Stattdessen hat es auch im Bereich Ton in den letzten Jahren Film gegeben, die in dieser Kategorien das Zepter an sich gerissen haben.

Bei der richtigen Laustärke wiedergegeben sorgt "T2" zwar immer noch für Spaß, aber in Sachen dynamik hält sich der Mix ebenfalls ein wenig bedeckt. Immerhin klingt die Subwoofer-Spur ganz ordentlich und bringt ein gesundes Fundament mit.

Interessant ist im übrigen, dass beide Tonfassungen zusätzlich als Kopfhörer-Surround vorliegen. Auch wenn der Effekt sicherlich limitiert ist - wer den Film abends über Kopfhörer sehen will, wird sich über diese nette Beigabe freuen.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Im Hinblick auf das, was Kinowelt hier - federführend das deutsche Authoring-Studio Imagion AG - in Sachen Bonus auf die Beine gestellt hat, darf man zweifelsohne von einer ultimativen Edition sprechen. Noch nie zuvor hat es - vor der großen Leinwand sitzend - so viel Spaß gemacht, in den Untiefen der Bonus-Sektion zu wühlen. Phänomenal ist dabei die Tatsache, dass die Disc nicht nur Inhalte nachladen, sondern auch bereits vorhandenes Material immer neu präsentieren kann. Somit lassen sich z.B. nicht nur nach und nach weitere Extras freischalten, sondern es sind sogar neue Modi (einer davon befindet sich momentan in der Vorbereitung) zum Erleben des Hauptfilms möglich.

Etwas mager ist die eigentliche Präsentation von Bild und Ton, die - gemessen an dem was heute möglich ist - sich so mancher Zuschauer wohl üppiger gewünscht hätte. Dabei legt "Terminator 2" zwar keine Bauchlandung hin, aber die im Vorfeld geschürte Vorfreude auf "das Erlebnis" schlechthin, kann die Disc nicht ganz erfüllen.

Im Hinblick auf Blu-ray ist warten angesagt. Wie uns Imagion Vorstands-Mitglied Michael Becker verraten konnte, bietet Blu-ray momentan nicht die nötige Softwareunterstützung. Speziell im Hinblick auf die vorhandenen Netzwerk-Funktionen muss hier erst einiges passieren, bevor eine 1:1-Umsetzung dieser Disc möglich wäre. Becker peilt an, dass man eventuell gegen Ende des Jahres eine solche Umsetzung angehen könne, sofern sich der Inhaber der Rechte - also Kinowelt - zu einer solchen Auswertung entschließt.

Auf der Disc befindet sich im übrigen nur die von James Cameron bevorzugte Langfassung, der kürzere Kino-Cut bleibt der französischen Auflage vorbehalten.

Momentan - und wohl für alle Zeiten - dürfte die "T2 Ultimate HD-Edition" die wohl technisch aufwändigste HD DVD darstellen. Wir sind uns sicher, dass diese Disc - auch aufgrund der großen Nachfrage aus den USA - bald vergriffen sein wird.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:
   


 

 

Auch wenn diese jüngste Veröffentlichung von "Terminator 2" im Punkt Bildqualität das Alter des Films nicht verbergen kann und die neue Tonabmischung etwas zu viel des Guten ist, diese Scheibe beeindruckt mit Menügestaltung, Ausstattung und Funktionalität. Sie zeigt, was mit HDDVD auf Playern der ersten (und einzigen) Generation möglich ist. Bis uns Blu-rays mit diesem Impact erreichen, werden ...[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 5/5 lesen>>

 
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