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Serenity - Flucht in neue Welten

Limited Edition

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 09.03.2006
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 02.03.2006
   
Deutscher Titel: Serenity - Flucht in neue Welten
Originaltitel: Serenity
Land / Jahr: USA 2005
Genre: Science Fiction
   
Regie:  Joss Whedon
Darsteller:  Nathan Fillion , Gina Torres , Alan Tudyk , Morena Baccarin , Adam Baldwin
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 20
Laufzeit: 114 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Universal Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Vor Jahren kämpfte Captain Malcolm Reynolds im Galaktischen Bürgerkrieg gegen die Allianz - und verlor. Mittlerweile lebt er mit seiner kleinen, bunt zusammengewürfelten Crew seines Raumschiff Serenity am Rande des Universums. Als Malcolm zwei Passagiere an Bord nimmt - einen jungen Arzt und dessen telepathische Schwester - handelt er sich riesige Probleme ein: Die allmächtigen Allianz will das Geschwisterpaar in ihre Gewalt bringen. Doch nicht nur ein unaufhaltbarer Militärapparat und die grauenhaften kannibalischen Reavers bedrohen die Serenity, sondern auch eine Gefahr, die im Raumschiff selbst lauert ...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die von uns getestete Limited Edition bietet auf der zweiten DVD zwar weitere Extras, diese fallen aber nicht wirklich dermaßen umfangreich aus, als dass sich die Anschaffung für jedermann lohnen würde. Denn entgegen der sonstigen VÖ-Strategie vieler Hersteller, auf einer Single-Edition nur sehr wenige Extras und auf einer SE deutlich mehr Beiträge zu veröffentlichen, bietet die günstigere "Serenity"-Version mehr Informationsgehalt und zahlreichere Features als die zweite Disc Special Edition.

Wer bereits während des Films Informationen erhalten möchte, sollte den Audiokommentar des Regisseurs Joss Whedon aktivieren, der auf Wunsch untertitelt wird. Insgesamt gibt es neun unveröffentlichte Szenen zu sehen, die eine Laufzeit von knapp 15 Minuten haben und die optional auch vom Regisseur kommentiert werden, um so einen besseren Zusammenhang zu erhalten. Wer erfahren möchte, welche Pannen während des Drehs passiert sind, sollte sich die rund sechs Minuten Verpatzte Szenen anschauen.

"Die Geschichte der Erde von einst" dauert viereinhalb Minuten und bringt das Szenario etwas näher, das in "Serenity" vorherrscht. Joss Whedon erklärt, wie er auf die Ideen gekommen ist und welche geschichtlichen Aspekte ihn dabei inspiriert haben. Das nächste Feature mit dem Titel "Was ist drin in einer Firefly" ist etwas mißverständlich betitelt. Denn hier bekommt der Zuschauer in rund sechseinhalb Minuten zu sehen, wie einige der Special Effects umgesetzt wurden. Zwar ist dieser Beitrag recht interessant, doch hätten die Darstellungen deutlich umfangreicher ausfallen können.

"In Firefly gehen die Lichter wieder an" hat eine Laufzeit von rund zehn Minuten und handelt von der abrupten Absetzung der TV-Serie "Firefly" und dessen Auferstehung in Form des Kinofilms "Serenity". Außerdem wird deutlich, welche Fangemeinde sich um die Person Joss Whedon aufgebaut hat.

Wer noch ein wenig über den Grund der Entstehung von "Serenity" erfahren möchte, sollte sich die "Einführung durch Joss Whedon" zu Gemüte führen. Diese rund dreiminütige Ansprache wurde offensichtlich zusammen mit einem frühen Screening des Films gezeigt, da der Regisseur von unfertigen Passagen und einem noch nicht fertigen Final Cut spricht.

Das längste Extra dieser DVD ist die 20 Minuten dauernde Doku "Die Reise eines Filmemachers", die auch eine Art Making Of ist. Man erfährt einiges über die Entstehung des Kinofilms, den auch "Uneingeweihte" sehen können sollen, ohne das Gefühl zu haben, man müsse zuerst die TV-Serie gesehen haben. Der Zuschauer bekommt einen sehr angenehmen Mix aus Interviewausschnitten, Szenen vom Dreh, Behind-the-Scenes und einigen Filmausschnitten geboten, sodass trotz der recht moderaten Laufzeit ein guter Eindruck überwiegt.

Auf der zweiten DVD befinden sich zusätzlich noch rund 55 Minuten einer Frage-Antwort-Runde mit Regisseur Joss Whedon und einem aus Fans bestehenden Publikum, vier erweiterten Szenen und zwei kurzen Featurettes. Leider sind die Extras der zweiten Disc nicht mit deutschen Untertiteln versehen. Eine PDF-Version der Fragerunde, steht aber zumindest im Internet zum Download bereit.

Insgesamt hat die DVD also rund eine Stunde an Extras zu bieten, die im Großen und Ganzen ausreichend Informationen um das Thema "Firefly" zu bieten haben und eine interessante Zusammenstellung darstellen. Nicht zuletzt der Kommentar des Regisseurs, rundet die gelungene Ausstattung ab.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Schade, schade, schade...was so schön beginnt und das Auge verwöhnt, endet ebenso schnell wieder mit einer Enttäuschung. Während nämlich ein schickes Intro und auch ein nett animiertes Hauptmenü den Anwender verwöhnen, verliert das Menü bei der Auswahl der Untermenüs deutlich an Reiz. So gibt es weder bewegte Übergangsanimationen, noch verfeinerte Untermenüs, sodass man ausschließlich zwar optisch passende Standbilder präsentiert bekommt, diese aber nicht einmal mit Musik ausgestattet wurden. So wird der an und für sich gute Eindruck am Anfang deutlich nach unten gedrückt.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Wie inzwischen fast bei jedem bildgewaltigen Film üblich, hat auch "Serenity" eine ganze Reihe von Stilmitteln spendiert bekommen, die die Qualität zum Teil herabsetzen, dem Sci-Fi-Spektakel aber einen ebenso aufregenden Look verpassen.

Zu Beginn fällt sofort auf, dass das Bild einmal mehr und einmal weniger stark grieselt, was sich den ganzen Film über durchzieht. Dieser Mangel führt bereits zu einer leichten Abwertung, da dieses Rauschen teilweise sehr deutlich zu sehen ist. Ein weiterer Kritikpunkt ist die nur angenehme Schärfe, die kaum Details und saubere Konturen zulässt. Aufgrund des Grieselns wäre eine höhere Schärfe vielleicht aber sogar kontraproduktiv gewesen.

Kontrasttechnisch hat man es bei "Serenity" etwas übertrieben, denn auch wenn harte Kontraste durchaus einen nett anzusehenden Look ermöglichen, so sind etwaige Nebenwirkungen leider oft mit von der Partie. Bei diesem Film machen sie sich in Form von oft viel zu dunklen Bildpartien bemerkbar, die im Dunkeln teilweise ganze Details verschlucken. Helle Flächen neigen hingegen sehr stark zum Überstrahlen, was vor allem auf dem Planeten Miranda sehr deutlich wird.

Die satte Farbgebung besteht oft aus erdigen Tönen und zeigt ansonsten typische Sci-Fi-Farben, also diverse Grautöne, Schwarz und bunte Neon-Lichter.

Mängel in der Kompression fallen nie wirklich auf, selbst bei sehr actionreichen und anfälligen Szenen sind keine groben Ausrutscher auszumachen. Nahezu jede Bildeigenschaft wurde mehr oder weniger stark verfremdet, dennoch kann sich die Optik sehen lassen. Wir hätten uns aber gewünscht, dass manche Stilmittel nicht ganz so stark ausgeprägt worden wären.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Wow, also das "Serenity" laut Joss Whedon eine Low-Budget-Produktion sein soll, können wir bei diesem bombastischen Soundgewitter gar nicht verstehen. Dass dieser Film einen derart actionreichen Ton zu bieten hat, hätten wir vorab nicht wirklich erwartet.

Bereits in den ersten Szenen macht sich der Subwoofer lautstark und mit sehr tiefen Frequenzen bemerkbar und auch im weiteren Verlauf des Films, wird der Zuschauer immer wieder Baßattacken zu hören bekommen. Doch Bass alleine macht niemanden glücklich und so gesellen sich fast durchweg verschiedenste Effekte dazu. Seien es nun direkte Soundeffekte während actionreicher Momente, oder verschiedene Umgebungsgeräusche in den wenigen ruhigen Szenen, stets bekommt man ein sehr räumlichen 5.1-Ton präsentiert, der kaum Wünsche offen lässt.

Dank einer überzeugenden Dynamik klingt "Serenity" immer wieder nach einem Sound-Feuerwerk und Besitzer eines hinteren Center-Kanals, sollten diesen unbedingt aktivieren, da mehrmals Gebrauch von ihm gemacht wird, um das räumliche Klangbild noch weiter erscheinen zu lassen. Hin und wieder könnten die Höhen etwas feiner klingen, doch ein wirklich gravierender Mangel ist hier nicht auszumachen.

Auch die Stimmen der Schauspieler sind stets einwandfrei zu verstehen und die schöne Musik, die unserer Meinung nach viel öfter hätte eingebettet werden können, sorgt ebenfalls für eine ideale Untermalung des Geschehens.

   
 
Wertung:
  (sehr gut)
       
Gesamtwertung:

"Serenity" mit rund 40 Millionen Produktionskosten eine Low-Budget-Produktion zu nennen, erscheint fast kurios, doch aufgrund immer größerer Budgets, könnte man diesen Film durchaus noch in diese Schublade stecken. Bedenkt man aber, dass es sich bei "Serenity" eigentlich um einen, wenn auch spektakulären, Abschluss einer gescheiterten TV-Serie ("Firefly") handelt, können die Macher mehr als zufrieden sein, überhaupt diesen Film gedreht haben zu dürfen. Das Ergebnis ist aber wirklich berauschend, denn bis auf die Special Effects, die teilweise nicht ganz den technischen Standard teurerer Produktionen erreichen, wirkt der 114 Minuten lange Film dennoch wie aus einem Guss und man merkt, dass von allen Seiten viel Liebe in das Projekt geflossen ist. Betrachtet man das weltweite Einspielergebnis in den Kinos, so würden wir finanziell vorerst von einem Flop sprechen, doch dieses "Geschenk an die Fans" wird sich dank überzeugender DVD-Verkäufe bestimmt auch für die Produktionsfirma gelohnt haben.

Wer zur Limited Edition greift, wird zwei gut gefüllte DVDs vorfinden, die eine ordentliche Extraausstattung zu bieten haben, doch auch Käufer der günstigeren Single-Edition werden nicht enttäuscht sein. Während das Menü etwas mehr Hingabe verdient hätte, kann die technische Seite, zumindest der Ton, einfach nur begeistern. Eine ganze Zeit lang, haben wir schon nicht mehr einen so frischen und actionreichen Mix gehört, der nur kleine Mängel vorzuweisen hat. Schade ist letztlich, dass der Bildtransfer nicht ganz so gelungen ist, was aber überwiegend am freudigen Einsatz diverser Stilmittel liegt, die gewisse Bildeigenschaften in Mitleidenschaft ziehen. Insgesamt ist der DVD-Release aber voll und ganz gelungen.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Die Serie FIREFLY genießt – ähnlich wie seinerzeit DARK ANGEL – trotz nur weniger Folgen (eine Staffel) das Privileg einer großen Fangemeinde, welche seit Jahren gegen die Einstellung der TV-Show aufbegehrt hat. Jener Einsatz der Anhänger hat Joss Whedon so sehr beeindruckt, dass er sich geradezu genötigt sah, sein Lieblingsprojekt (nach BUFFY) noch einmal neu aufleben zu lassen. So kam es, dass e[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 09/10 lesen>>

 
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