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Die Herrschaft des Feuers

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 07.08.2003
Verleihfenster: 15.05.2003
Im Handel ab: 14.08.2003
   
Deutscher Titel: Die Herrschaft des Feuers
Originaltitel: Reign of Fire
Land / Jahr: USA 2002
   
Regie:  Rob Bowman
Darsteller:  Christian Bale , Matthew McConaughey , Izabella Scorupco , Gerard Butler , Scott Moutter , David Kennedy , Alexander Siddig , Ned Dennehy , Rory Keenan , Terence Maynard , Doug Cockle , Randall Carlton , Chris Kelly (VIII) , Ben Thornton , Alice Krige , Malcolm Douglas , Dessie Gallagher , Martin Linnane , Denis Conway , Duncan Keegan
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Griechisch, Hebräisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 11
Laufzeit: 97 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Buena Vista Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Der zwölfjährige Quinn begleitet seine Mutter, eine Bauingenieurin, zur Arbeit, als er ein riesiges, Feuer speiendes Ungeheuer aus seinem Jahrtausende währenden Tiefschlaf weckt. Ein Ereignis mit katastrophalen Folgen...

Jahrzehnte später: Die Menschheit ist fast ausgerottet. Die Nachfahren des vor Jahren geweckten Drachen haben die Herrschaft über die Erde übernommen. Die gefährlichen Kreaturen, denen selbst modernste Waffen nichts anhaben können, sind extrem hoch entwickelt und erschreckend intelligent. Der mittlerweile 32-jährige Quinn fühlt sich verantwortlich für die wenigen Menschen, die das Inferno überlebt haben, doch die Situation scheint aussichtslos. Als der Amerikaner Van Zan auftaucht und behauptet, er wisse, wie die übermächtige Bedrohung vernichtet werden kann, traut ihm Quinn zunächst nicht. Doch die Zeit drängt und der Kampf um das Überleben der Menschheit hat begonnen...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Buena Vista hält es hier wohl mit Richard Fish aus "Ally McBeal": less extras, reduced, not as much, abated, less than, lower. extras diminimus. Denn weder vom Umfang, noch vom Inhalt her können die Zusatzmaterialen überzeugen. Im Vergleich zu anderen Neuheiten aus dem Hause Buena Vista fällt diese Kategorie eher mager aus.

- Making of "Die digitale Geburt einer Bestie": mit knapp neun Minuten Laufzeit stellt dieses "Making of" wohl eher eine Featurette dar. Auch inhaltlich fällt die Featurette eher dürftig aus. Zwar erfährt man durchaus ein paar interessante Dinge, aber alleine schon die Tatsache, dass gute drei bis vier Minuten der sowieso schon kurzen Featurette für Filmauschnitte draufgehen, zeigt wohl deutlich die Richtung, in die die Featurette steuert...
- Making of "Das feurige Inferno gewinnt Gestalt": diese Featurette fällt mit 15 Minuten Laufzeit schon ausführlicher aus. Auch die inhaltliche Qualität ist von der ersten Minuten an wesentlich höher als bei der ersten Featurette. Hauptthema dieser Kurz-Doku ist die Pyrotechnik - wie der etwas reißerische Titel schon vermuten lässt.
- Erläuterungen von Rob Bowman: Zwölf Minuten dauert dieses Statement von Regisseur Rob Bowman. Bowman beschäftigt sich nicht nur mit "Herrschaft des Feuers", sondern gibt auch Einblick in seine Ansichten über Horrorfilme im Allgemeinen.
- Kinotrailer:
- Demo-Version des Videospiels: hierunter verbirgt sich ein kurzer Trailer zum Videospiel "Die Herrschaft des Feuers".

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Nun, man erkennt wohl ein wenig Eifer, insgesamt macht das Menü dennoch einen eher müden Eindruck. Lediglich das Hauptmenü wurde animiert - ganz im Stil des Filmes -, der Rest liegt wie so oft nur als Standbild-Menü vor. Noch nicht einmal die Kapitelanwahl wurde animiert.

Zumindest die Musikunterlegung und die anamorohe Abtastung fallen jedoch positiv auf. Nicht so schön ist, dass man immer noch am Anfang die Sprache wählen muss, obwohl das technisch nicht nötig wäre.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

"Die Herrschaft des Feuers" ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein Film auch mit THX-Siegel schlechter aussehen kann als so mancher ohne THX-Zertifikat. So fällt gleich zu Beginn die Grobkörnigkeit des Transfers auf, die schon nicht mehr schön ist. Bei einem so jungen Film dürfte man eigentlich ein glattes, sauberes, rauschfreies Bild erwarten.

Auch der Kontrast hat so seine Probleme und kommt daher nicht über Befriedigend hinaus. Das Bild wirkt generell sehr dunkel und hat daher einen düsteren Look. Daher mag der reduzierte Kontrast als Stilmittel für diesen Film sicherlich in Ordnung gehen, sonderlich gut wirkt der Kontrast daher aber nicht. Wie immer bei steilem Kontrast, überstrahlen auch hier helle Flächen - bei "Die Herrschaft des Feuers" ist dies vor allem der Himmel.

Die Farben tendieren ins Blaue und sind aufgrund des Filmthemas natürlich weit entfernt von Fröhlichkeit. Warme Farbtöne sind zwar auch vorhanden - vor allem dann aber, wenn die Drachen die Erde mit Feuer versenken. Stellenweise wirken die Farben auch ausgewaschen.

Die Bildschärfe ist hingegen gut bis sehr gut. Auch die Detailzeichnung ist fast einwandfrei gelungen. Leichte Doppelkonturen an Kanten deuten auf eine minimale digitale Nachschärfung hin.

Insgesamt macht der Transfer einen eher dürftigen Eindruck - abgesehen von der Schärfe -, was jedoch wie so oft an Stilmitteln liegt, die dem Film einen eigenen, speziellen Look verpassen sollen.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Der Ton macht schon einen deutlich positiveren Eindruck, wenngleich die Möglichkeiten mit Sichereit nicht voll ausgeschöpft worden sind. Hauptmangel des Tons - ob nun DTS oder Dolby - ist der Mangel an Aktivität der Rücklautsprecher in eher ruhigeren Szenen. Oft würde sich hier die Möglichkeit bieten, die Surroundspeaker durch Umgebungsgeräusche in die Surroundkulisse einzubinden - genutzt wird diese Möglichkeit aber nur halbherzig.

In den Action-Szenen dagegen kann der Ton absolut überzeugen. Hier gibt es dann viele Surroundeffekte und eine ausgezeichnete Ausnutzung der Rückkanäle. Der Basskanal macht ordentlich Druck - manchmal fast zuviel, sodass man per Hand herunterregeln muss.

Zwischen Dolby und DTS ist diesmal ein Unterschied hörbar. Die DTS-Spur klingt druckvoller und offener. Man hat auch den Eindruck, mehr Details heraushören zu können.

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Wie so oft fällt das "Fazit" eher zwiespältig aus. Mit dem Bild kann man eigentlich nicht zufrieden sein, man muss es aber wohl, da die eher schlechte Qualität gewollt ist, um den Gesamt-Look des Filmes zu unterstreichen. Da der Ton insgesamt sehr schön gelungen ist, gibts von der Technik her eigentlich keine wirklichen Probleme.

Wäre da nicht die eher dürftige Bonusausstattung, könnte man der DVD am Ende fast ein "Gut" verpassen.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

David Hain
 

 

Klar, als Oscaranwärter geht "Die Herrschaft des Feuers" natürlich nicht durch. Wirklich überzeugt hat die krude Story und die vielen Lächerlichkeiten, in einem eher ernsten Film, wohl niemanden.

Aber Spass macht er: Die fliegenden Drachen, die fetzige Action und die stimmige Athmosphäre sorgen für zwei Stunden sinnfreie Unterhaltung. Die einfach Spass machen.

Wenn man also ohne grosse Erwartungshaltung an "Reign of Fire" herangeht und das Hirn ausschaltet, bekommt man gut was auf die Netzhaut begrannt.
Und das kann ja auch mal ganz erfrischend sein.

 

Wertung:

(befriedigend - gut)

 
 
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(RC B )
 
 
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