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Vanilla Sky

Widescreen Collection

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Anmerkung: Vanille Himmel...
Review Datum: 12.09.2002
Verleihfenster: ja, bis zum Erscheinen der Verkaufsversion
Im Handel ab: 26.09.2002
   
Deutscher Titel: Vanilla Sky
Originaltitel: Vanilla Sky
Land / Jahr: USA 2001
   
Regie:  Cameron Crowe
Darsteller:  Tom Cruise , Penélope Cruz , Cameron Diaz , Kurt Russel
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch und Englisch Dolby Digital 5.1, Kommentar Dolby Digital 2.0 Surround
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 28
Laufzeit: 130 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Paramount Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Der Verleger David Aames ist ein wahrer Womanizer... reich und jung kann er sich alles leisten, was er sich leisten will. Nur die perfekte Frau (eine Dauergeliebte hat er schon) fehlt im noch zu seinem perfekten Leben.

Da tritt die rassige und zugleich niedliche Sofia Serrano in Aames Leben. Sie ist das Stück vom Glück, das ihm noch fehlt.

Leider sieht das seine Geliebte nicht so und sinniert vor Eifersucht kochend über finsteren Plänen.

Und dann erwartet den Zuschauer ein verwirrendes Psycho-Spiel: Auto - Unfall - Operationen - zwei Frauen - vanillefarbener Himmel - Verzweiflung - Wahnsinn?

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Entertainment pur - so könnte man den Audiokommentar von Cameron Crowe beschreiben. Dieser erzählt nicht nur Dinge zum Film, sondern macht, wozu er gerade Lust hat. Komponistin Nancy Wilson steuert dezente Giterrenklänge bei und Tom Cruise wird kurzerhand einfach per Telefon in den Kommentar eingeklinkt. Da lacht das Fan-Herz...

Zum Kommentar gesellen sich zwei Dokumentationen "Prelude to a Dream" und "Hitting it Hard". Beide sind im eigentlichen Sinne keine großen eigenständigen Making Ofs, sondern liefern nur Zusatzinformationen. Der eine Beitrag widmet sich Cameron Crowe und der Idee zum Film, der andere beleuchtet die Promotour.

Paul McCartney erzählt in einem mehr als kurzen Interview, wie er von Cameron Crowe dazu "überredet" wurde, seine Musik beizusteuern.

Von Leftfield und Afrika Bambaataa gibt es das Musikvideo "Afrika Shox".

Letztlich darf man die Fotogalerie nicht vergessen, in der Kameramann Neal Preston jeweils etwas zur Entstehung der Bilder verrät. Wer hier genau hinschaut dürte auch noch ein Hidden Fea... psssst... entdecken.

Achja, und dann ist da noch der Teaser Trailer und ein Kino Trailer.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Schlicht und schick, das trifft auf dieses Menü aus dem Hause Paramount wohl am ehesten zu.

Mit angenehmen Klängen unterlegt, sind es immer wieder kleine Animationen, die dem Benutzer das gewisse Etwas vor die Nase halten.

Da ist es schon ein wenig schade, dass einzig die Kapitelauswahl aus dem Rahmen fällt - hier ist nämlich leider gar nichts animiert.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Für einen so neuen Titel macht "Vanilla Sky" eine eher bescheidene Figur. Das soll nun nicht suggerieren, dass "Vanilla Sky" ein schrecklich schlechtes Bild hätte, im Gegenteil. Aber bei einem so wichtigen und neuen Titel hätten wir eben doch nun mehr erwartet.

Anscheinend wurde das Bild einer Entrauschungskur unterzogen. Der dazu eingesetzte Rauschfilter hat jedoch auch die Schärfe etwas in Mitleidenschaft gezogen. Und schaut man genau hin, so erkennt man auch unschöne Nachzieheffekte, die sich jedoch in Grenzen halten. Der Kontrast ist ebenfalls recht ordentlich geworden, sieht man davon ab, dass man bisweilen in dunklen Szenen nicht alles erkennen kann. Hier "versumpft" das Bild leider ein wenig.

Die Farben sind gut umgesetzt worden, gerade da bestimmte Farbkombinationen (wie es der Titel bereits vermuten lässt) ja auch eine inhaltliche Bedeutung haben.

Insgesamt ein gelungenes Bild, das aber leider nicht den Sprung auf das Siegertreppchen schafft.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Denkt man an Cameron Crowe, den Regisseur dieses Titels, dann kann man eigentlich schon ahnen, was einen hier erwartet.

Es gibt viel Musik zu hören, die vor allen Dingen meist recht bekannt ist. Anders als bei vielen anderen Filmen, die ja bestimmte Titel erst zum Hit machen sollen, bringt "Vanilla Sky" bereits eine handfeste Auswahl netter alter und neuer Titel mit.

Die Dialoge bestimmen diesen Film, der für eine ganze Zeit auch recht unspektakulär und leise wirkt. Hat man dann die Anlage so richtig schön aufgedreht, um wenigstens den Dialogen vernünftig lauschen zu können, so bekommt man bei der Discothekenszene dann die gesalzene Quittung: wütende Nachbarn, die (mitten in der Nacht!) Sturm schellen, um sich über die laute Musik zu beklagen. Im Ernst: wenn der Film an dieser Stelle tonal so richtig zur Höchstform auffährt, bekommt besonders der Subwoofer eine ganze Menge zu tun.

Von dieser Eskapade abgesehen gibt es noch die ein oder andere nette Szene, aber von der Action her darf man nicht viel mehr erwarten. "Vanilla Sky" ist halt kein Action-Kino, sondern eher subtil.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Cameron Crowes Titel zieht sich wie Kaugummi und man ist schon etwas zermürbt, wenn sich in der Geschichte dann doch so etwas wie eine "Lynch-Stimmung" breit macht. Der Vergleich zu Lynch ist dabei gar nicht so weit hergeholt, öffnen sich doch auch in Lynchs Filmen des öfteren gegen Ende wahre Abgründe.

"Vanilla Sky" ist das Hollywood-Remake des spanischen Titels "Abre Los Ojos" von Regisseur Alejandro Amenábar ("The Others"), der hierzulande unter dem Titel "Open Your Eyes" von MAWA erhältlich ist.

Die Umsetzung auf DVD ist Paramount ordentlich gelungen, wenngleich man die Qualität sicher hätte noch steigern können. Dafür wird man mit tollen Extras entschädigt, die mehr sind, als das, was man sonst gerade bei Paramount als Beigabe bekommt.

Wer aussergewöhnliche Filme mag, der wird sicher auch "Vanilla Sky" mögen. Besonders David Lynch Fans sollten vielleicht mal einen Abstecher in die Videothek wagen und den Film einfach einmal ausleihen.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Stefan Paulmayer
 

 

Wer den Originalfilm "Abre Los Ojos" kennt, wird herbe enttäuscht sein. Regisseur Cameron Crowe lässt uns nämlich nicht teilhaben an seiner eigenen Interpretation des Stoffes.

Nein, er hat sich entschieden, den Film Szene für Szene (mit Ausnahme marginaler Veränderungen), Dialog für Dialog, Kameraeinstellung für Kameraeinstellung von "Abre Los Ojos" abzufilmen. Natürlich wirkt der Film ob seines Budgets und seiner üppigeren Ausstattung moderner, insgesamt hat das Original aus Spanien jedoch wesentlich mehr Charme.

Deshalb: Daumen hoch für das Original, nur ein "mangelhaft" für das Hollywood-Remake... einfach abfilmen kann schließlich jeder, das ist wahrlich keine reife Leistung!

 

Wertung:

(mangelhaft)

 

Florian Kriegel
 

 

Vanilla Sky hab ich als sehr angenehm empfunden. Die Story fand ich sehr gut und auch sehr verstrickt. Teilweise fällt es schwer zu glauben was Realität und was Traum ist. Gerade das fand ich auch so faszinierend.
Gelegentlich scheint der Film etwas langgestreckt aber wenn man sich die Ruhe für den Film nimmt, wird einen ein toller Film erwarten. Das Original kenne ich leider nicht, deswegen kann ich auch keine Vergleiche ziehen. Von der Story und dem ganzen Drumherum hat mir "Vanilla Sky" aber sehr gefallen.

 

Wertung:

(gut)

 

Christian Bartsch
 

 

Nana, Stefan! Sicherlich ist „Vanilla Sky“ ein Titel über den man streiten kann. Er hat so seine Längen und ist tatsächlich erschreckend nah am Original. Dennoch wirkt dieser Film nachhaltig und hinterlässt einen interessanten Eindruck. Ihn daher gleich nur „mangelhaft“ zu finden, ist in meinen Augen etwas hart.

Die Fälschung hat natürlich den Nachteil, dass es sich am Original messen muss – ohne Innovation ein schwieriges Unterfangen. Trotzdem finde ich, dass Cameron Crowe einen Film abgeliefert hat, der anders als viele Hollywood-Remakes, durchaus noch funktioniert und einen eigenen Charme mitbringt. Meine Empfehlung: beide Fassungen anschauen und selber entscheiden!

 

Wertung:

(befriedigend - gut)

 
 
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