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Ginger Snaps 2

2-Disc Special Edition

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 07.02.2005
Im Handel ab: 16.12.2004
   
Deutscher Titel: Ginger Snaps 2 - Entfesselt
Originaltitel: Ginger Snaps: Unleashed
Land / Jahr: CA 2004
Genre: Horror
   
Regie:  Brett Sullivan
Darsteller:  Emily Perkins , Katharine Isabelle , Tatiana Maslany , Janet Kidder , Eric Johnson
       
Bildformat: 1,78:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 2.0 stereo), Englisch (Dolby Digital 2.0 stereo), Kommentar (Dolby Digital 2.1 stereo)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Mehrseitig mit Infos und Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 20
Laufzeit: 90 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer und DVD 5 / Single Layer
Anbieter: e-m-s New Media AG
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Brigitte ist ebenfalls von dem Virus befallen, der ihre Schwester zeitweise in einen Werwolf verwandelt und letztendlich getötet hat. Nach dem Tod ihrer Schwester lebt sie im Untergrund ein Junkie-Dasein, abhängig von einem Serum, das die Verwandlung verhindert. Doch der Virus gewinnt die Oberhand und Brigitte wird zum Werwolf, in dessen Gestalt sie einen jungen Mann umbringt. Das Mädchen wird für den entsetzlichen Mord verantwortlich gemacht und landet in einer Entzugsklinik. Dort hat sie keinerlei Chancen, an das schützende Serum zu gelangen. Schon bald nach Ihrer Einlieferung gewinnt die Bestie wieder die Oberhand und das Morden geht weiter.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Bei dieser "2-Disc Special Edition", die sogar in einem Pappschuber steckt, handelt es sich wieder einmal um eine zwei DVDs umfassende Ausgabe, die nicht wirklich das zu bieten hat, was man von einer "echten" Special Edition erwartet. Das zeigt schon der geringe Speicherplatzbedarf der zweiten DVD, der nicht einmal drei Gigabyte beträgt. Während der Hauptfilm auf der ersten DVD einen Audiokommentar mit Regisseur Brett Sullivan, Executive Producer John Fawcett, Noah Segal und Producer Paula Devonshire zu bieten hat, der leider nicht untertitelt ist, beherbergt die zweite DVD sämtliche restlichen Features.

Ein Making Of gibt es leider nicht, sodass man lediglich einen rund 22-minütigen Einblick in das Projekt kriegt. Neben einigen Aufnahmen vom Dreh bekommt man noch ein paar Locations, Stunts und Masken zu sehen. Leider ist die technische Qualität dieses Features bescheiden. Als nächstes folgen acht Deleted Scenes, die eine Laufzeit von insgesamt ca. zwölf Minuten haben und deutsch untertitelt sind.

Das Storyboard Special dauert knapp vier Minuten und zeigt neben vielen Storyboards auch einige Vergleiche zwischen den Zeichnungen und den fertigen Filmszenen. Die Auditions beinhalten fünf Proben beteiligter Darsteller und wie sie sich auf ihre Rollen vorbereiten. Dieses Extra hat zwar nur eine Laufzeit von gut zwölf Minuten, doch zur Abwechslung sieht man auch einmal, wie die Schauspieler zusammen ihre Rollen proben. Die dennoch etwas schwache Ausstattung wird durch eine selbstlaufende Bildergalerie, den Ginger Snaps III-Trailer und eine Filmografie über Werwolf-Erscheinungen in Filmen abgerundet.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Leider hat e-m-s nicht genug getan, um ein insgesamt ansprechendes Menü anzufertigen. Während das Haupt- und Kapitelmenü dank dezenter Animationen noch zusagen können, fällt die Qualität der restlichen Untermenüs und des Menüs der zweiten DVD, das auch nur im 4:3-Fornat vorliegt, etwas ab. Hier bekommt man fast nur noch Standbilder zu sehen, die zum Teil eine bescheidene Optik aufweisen. Zwar hat man durchweg an passende Sounduntermalung gedacht, doch insgesamt ist das Ergebnis nicht besonders schick.

     
 
Wertung:
  (ausreichend)
     
Bildtest:

Leider ist e-m-s bekannt dafür, eher weniger gute Bildtransfers anzufertigen und das bekommt man auch bei "Ginger Snaps 2" zu spüren bzw. zu sehen. Auch wenn einige Eigenschaften durchaus gute Arbeit verrichten, so kann das Bild insgesamt kaum gefallen.

Schon im Intro fällt ein deutlich sichtbares Rauschen auf, das den Gesamteindruck deutlich herunterzieht. Zwar bessert sich das Rauschverhalten in einigen Szenen, doch insgesamt ist diese Vorstellung alles andere als gelungen. Der zweite große Kritikpunkt ist der Schwarzwert, der nur selten ein einigermaßen erträgliches Schwarz fabriziert. Die meiste Zeit bekommt der Zuschauer allerdings eine undefinierbare "Suppe" zu Gesicht, die von Grau bis hin zu Blau und Braun schwankt. Einen angenehmen Schwarzwert stellen wir uns auf jeden Fall anders vor. So wird dem Film einiges an Optik und Atmosphäre genommen.

Allerdings hat der Transfer auch gute Eigenschaften zu bieten, die aber aufgrund der bereits genannten Einschränkungen eher gering ausfallen. So kann sich das Schärfeniveau durchaus sehen lassen. Meistens wird ein angenehm scharfes Bild gezeichnet, das obendrein einen ordentlichen Detailumfang bietet. Der Kontrast leistet an und für sich auch gute Arbeit, doch leider zieht der mangelhafte Schwarzwert diesen positiven Eindruck wieder herunter.

Die Farbgestaltung ist ebenfalls gelungen und beinhaltet hauptsächlich dunkle Töne. Die Kompression arbeitet fehlerfrei, was bei der hohen Bitrate aber auch zu erwarten war. Wären nicht die aus unserer Sicht gravierenden Mängel beim Schwarzwert und Rauschverhalten, so hätte die Note eindeutig besser ausfallen können.

     
Wertung:
   (ausreichend)
   
Tontest:

Auch wenn das Bild weniger Gefallen findet, so präsentieren sich die Dolby Digital 5.1-Spuren deutlich hochwertiger und gelungener. Der Film hat zwar wenig Action zu bieten, doch dafür wird eine tolle Atmosphäre geschaffen. Bereits in den ersten Minuten präsentiert sich der Ton sehr räumlich, was fast ausschließlich der passenden Musik zu verdanken ist. Diese ist die ganze Zeit über sehr präsent und trägt maßgeblich zum guten Gesamteindruck bei.

Ansonsten punktet der Sound vor allem durch die überzeugende Wiedergabe von Umgebungsgeräuschen. Die eigentliche Handlung beschränkt sich meist auf die Front, sodass es auch selten richtige Effekte zu hören gibt. Insgesamt fehlt es dem Ton etwas an Dynamik, doch dank der zum Teil wirklich tollen und verstörenden Atmosphäre, sichert sich die DVD in dieser Kategorie ein "gut".

Das manuelle Zuschalten des EX-Kanals bringt in diesem Fall immer wieder hörbare Vorteile, sodass der Ton nochmals an Tiefe gewinnt. Wieso e-m-s jeweils eine Stereo-Spur auf die DVD gepackt hat, können wir nicht nachvollziehen.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

"Ginger Snaps 2" dürfte in Genrekreisen durchaus Anerkennung finden bzw. bereits gefunden haben, was ein dritter Teil, der ebenfalls bald auf DVD erscheinen wird, bestätigt. Die Masken, die man vor allem gegen Ende zu Gesicht bekommt, sind allerdings alles andere als gelungen. Fans von "Ginger Snaps" werden mit dieser DVD nicht unbedingt zufrieden sein, denn wirklich umfangreich sind die Extras nicht und der Bildtransfer wird einem derart neuen Film nicht gerecht. Mehr als gelungen ist hingegen der Ton, der eine sehr dichte Atmosphäre schafft und den Gesamteindruck etwas anheben kann.

       
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Mit Fortsetzungen ist es bekanntlich so eine Sache, weil sie nach dem "Schieben wir schnell was hinterher, solange noch ein Dollar zu verdienen ist!"-Prinzip mit schöner Regelmäßigkeit in die Hose gehen. Bei GINGER SNAPS verstrichen dagegen geradezu unglaubliche vier Jahre, ehe sich jemand daran wagte, ein Sequel zu drehen. Zeit, die offensichtlich dazu genutzt wurde, ein wiederum außergewöhnliche[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 08/10 lesen>>

 
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