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Tattoo

Rette Deine Haut

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 08.04.2003
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 07.04.2003
   
Deutscher Titel: Tattoo - Rette Deine Haut
Originaltitel: Tattoo - Rette Deine Haut
Land / Jahr: D 2002
Genre: Horror
   
Regie:  Robert Schwentke
Darsteller:  August Diehl , Christian Redl , Nadeshda Brennicke , Johan Leysen
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 25
Laufzeit: 104 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Universum Film Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Marc Schrader, frischgebackener Absolvent der Polizeischule, und der eigenwillige Hauptkommissar Minks stehen vor einem mysteriösen Fall. Die bis zur Unkenntlichkeit verkohlte Leiche einer jungen Frau führt die Ermittler auf die Spur einer Reihe weiterer Mordfälle. Alle Opfer haben eins gemein: Ihnen wurden große Stücke der Haut abgezogen. Bei ihren Nachforschungen geraten Marc und Minks immer tiefer in einen Strudel brutaler Gewalt und perverser Obsessionen, der sie zu verschlingen droht. Ihre grausigen Entdeckungen übersteigen jede menschliche Vorstellungskraft.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Für die Extras hat Universum Film dieser Special Edition eine separate DVD spendiert. Lediglich der Audiokommentar mit Regisseur Robert Schwentke und Set Designer Josef Sanktjohanser befindet sich mit auf der Film-DVD. Somit bleibt für den Film samt DTS Tonspur auf der Haupt-DVD genügend Datenrate übrig.

Die Extras sind sehr üppig ausgefallen und liefern endlich mal wieder viel Zusatzinformation ohne langweiligen Werbecharakter.

Der erste Menüpunkt "Die Entstehung" enthält eine ganze Reihe von einzelnen Making Ofs. Das erste mit dem Titel "Tattooed" ist eine Art Dialog mit Regisseur Robert Schwendtke, wobei auch andere Darsteller, wie z.B. August Diehl, zu Wort kommen. Hierbei werden immer wieder kurze Szenen aus dem Film eingeblendet, so dass man direkt weiß, worüber geredet wird.

Die weiteren Filme zeigen die Entstehung der Special Makeup Effects, die Entstehung der Tattoos, die Farbkorrektur, den Aufbau der Einstellungen und den Teamfilm, der auch einige lustige Versprecher enthält.

Der Menüpunkt "Die Filmmusik" liefert einen Einblick in die Klangwelten des Komponisten Martin Todsharows. Dabei liegt der Clip "Tattoo Sounds" sogar anamorph vor. Hier erzählt der Komponist höchstpersönlich, wie die teilweise bizarren Klangwelten des Films entstanden sind. Als Beigabe gibt es drei Stücke des Albums.

Der Menüpunkt "Promotion" enthält das Werbe-Making Of, sowie den original Trailer und die TV Spots.

Ergänzt werden die Extras von weiteren Fotogalerien, Tattoos, Setfotos, Biografien, einer Trailershow und einem Hidden Feature.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Dem Menü sieht man an, dass mal wieder Imagion AG die Finger im Spiel hatte. Negativ gemeint ist dies aber nicht, denn auch bei diesem Menü ist viel Detailarbeit eingeflossen.

Selbst die Kapitelauswahl ist durchgängig animiert. Das Design orientiert sich am Thema selber und bietet darüber hinaus auch schön animierte Übergänge.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Das Bild macht einen sehr guten Eindruck. Dabei muss man bei "Tattoo" allerdings strikt Bildgestaltung und Technik trennen, denn inhaltlich geht es bei diesem Titel schon recht derb zur Sache. Die Farbkorrektur ist ebenfalls recht eigensinnig und lässt, ähnlich wie bei "Sieben", keinen Stein auf dem anderen. Die Farben sind durchweg sehr entsättigt und lediglich herzhafte Rottöne werden immer wieder als Stilmittel eingesetzt. Der restliche Bildeindruck ist düster und unangenehm. Sehr selten bekommt man Tageslicht zu Gesicht und wenn doch, dann handelt es sich auch in diesem Fall um stark farbkorrigierte Szenen.

Der Kontrast ist ebenfalls düster, reicht allerdings immer aus, um auch die entlegensten Winkel noch annehmbar wiederzugeben. Wirklich bemerkenswert ist die fast absolute Rauschfreiheit, die sich Universum Film allerdings auf Kosten der Detailschärfe mit einem Rauschfilter erkauft hat. Dieser hinterlässt leider auch, zwar meist dezent, jedoch nicht unmerklich, teils stehende Rauschmuster. Dafür ist das Master allerdings ebenfalls frei von jeglichen Verschmutzungen.

Die Schärfe schwankt zwischen guten und teils auch fast sehr guten Einstellungen, gibt aber keinen Anlass zur Klage. Die Kompression ist ebenfalls unauffällig, lässt allerdings ganz feine Details vermissen. Eventuell hätte hier die Quantisierung etwas großzügiger ausfallen könnnen.

Insgesamt wirkt dasd Bild schön, allerdings einen Tick zu blank geputzt. Vielleicht hätte ein dezenterer Rauschfilter dem Bild besser gestanden.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Tonmäßig entwickelt sich dieser Film über die gesamte Spieldauer hinweg kontinuierlich. Gerade in den letzten Sequenzen des Films gibt es immer mehr und mehr Effekte, die auch die hinteren Lautsprecher mit ins Geschehen einbeziehen.

Sehr gelungen ist die herausragende Filmmusik, die immer wieder mit sehr subtilen Effekten die teilweise sehr verstörenden Bilder begleitet.

Letztendlich ist es schwer, diesen Film mit anderen zu vergleichen. Gerade die düsteren Effekte und das so andere Sounddesign wirken vor allen Dingen nach dem Motto "weniger ist mehr". Nur wenn es wirklich nötig ist, dreht der Film auf und so gibt es immer wieder tolle Effekte zu hören.

Zwischen DTS und Dolby Digital gibt es nur marginale Unterschiede, wobei die Filmmusik schon von DTS profitiert.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

"Tattoo" ist ein Film der überrascht und auch einen Vergleich mit David Finchers Meisterwerk "Sieben" nicht scheuen muss.

Dennoch wahrt "Tattoo" seine Eigenständigkeit und präsentiert Deutschland auch endlich mal wieder einen Regisseur, der es wagt, einen nicht-deutschen Film in Deutschland zu produzieren. Besonders gelungen sind die vielen kleinen Details, die "Tattoo" erschreckend real wirken lassen. Besonders die Special Effects sind weit über deutschem Standard und erreichen endlich mal ein höheres Niveau, als leichtere Blessuren in z.B. der "Lindenstraße".

Die DVD kommt mit einem guten Transfer, einer soliden Tonmischung und tollen Extras daher. Dazu gehört auch der gelungene Audiokommentar, der etliche Zusatzinfos zum Film liefert. Die sehr liebevoll gestaltete Verpackung setzt dann noch das Sahnehäubchen oben drauf.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Christian Bartsch
 

 

Seit "23" ist August Diehl einer meiner Favoriten, wenn es um die glaubhafte Darstellung von Charakteren geht, die nicht überlebensgroß dargestellt werden. Auch Nadeshda Brennicke, die schon in "Curiosity & the Cat" spielte, überzeugt durch eine sehr gelungene Darstellung der geheimnisvollen Maya.

Die tollen Darsteller, gepaart mit einer wirklich außergwöhnlichen Story und endlich mal wieder sehr gelungenen Einstellungen (ein dickes Lob an Jan Fehse an der Kamera und die Leute von Digital Labs) machen "Tatttoo" für mich zu einem Highlight in der deutschen Filmlandschaft. Da können große Titel wie "xXx" oder aber auch "Resident Evil" daherkommen - die atmosphärische Dichte von "Tattoo" können sie dennoch nicht toppen.

Nicht genial, aber mehr als gelungen und ein schlagendes Regiedebut!

 

Wertung:

(gut - sehr gut)

 
 
Filmkritiken der Leser:
 
Durchschnittliche Leserwertung:
Zahl der Filmkritiken: 1
 
 

 
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