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Harold und Maude

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
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DVD-Daten:

Review Datum: 13.05.2002
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 16.05.2002
   
Deutscher Titel: Harold und Maude
Originaltitel: Harold and Maude
Land / Jahr: USA 1971
   
Regie:  Hal Ashby
Darsteller:  Ruth Gordon , Bud Cort , Vivian Pickles , Tom Skerritt
       
Bildformat: 1,78:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch, Französisch, Italienisch und Spanisch Dolby Digital 2.0 mono, Englisch Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch (auch für Hörgeschädigte), Dänisch, Französisch, Holländisch, Italienisch, Norwegisch, Schwedisch, Spanisch, Türkisch
       
Menü: interaktives Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 26
Laufzeit: 88 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Paramount Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Der junge Militärssohn Harold weiss mit seinem Leben wenig anzufangen. Seine Todesbesessenheit treibt ihn zu Friedhofsbesuchen und lässt ihn Selbstmorde simulieren. Bei einer Beerdigung lernt er die 80jährige Maude kennen. Mit dieser Bekanntschaft entdeckt Harold die schönen Seiten des Lebens, denn die lebenslustige und geistig junggebliebene Maude bring Harold das Singen und Tanzen bei und ist für jeden Spass zu haben. Alles ist wunderbar, bis sich Harold in die alte Lady verliebt. Gleichzeitig versucht ihn seine nichtsahnende Mutter mit jungen Damen zu verkuppeln. Doch Harold kennt genug Vertreibungsmethoden wie Harakiri, Selbstverbrennung und ähnlich makabre Scherze...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Huch, diese DVD fällt aus dem Rahmen. Gleich zwei Trailer haben sich auf die silberne Scheibe verirrt. Wer jetzt glaubt, dass es dafür die doppelte Note gibt, hat sich leider geirrt. Ob ein oder zwei Trailer, das ist im Jahre 2002 einfach zu wenig. Ehrlich.

   
 
Wertung:  
     (mangelhaft)
     
Gestaltung:

Das Menü ist leider (leider, leider) wieder einmal nur ein notwendiges Übel. Nach dem Einlegen der DVD startet direkt der Hauptfilm und so landet man ohne weiteres Zutun erst im Menü wenn der Film um ist. Die grafische Gestaltung ist okay, wenngleich es eben nur ein Standard-Menü ohne jegliche Anflüge von Mühe oder Freude an der Arbeit ist. Da die DVD nicht viel Auswahl bietet, wird man allerdings nicht oft genötigt, sich das Menü anzuschauen.

     
 
Wertung:
  (ausreichend)
     
Bildtest:

Dreißig Jahre sind eine lange Zeit und wer sich selbst im Spiegel betrachtet, wird wohl manchmal erschrocken zustimmen dürfen. Auch vor "Harold und Maude" ist die Zeit nicht stehen geblieben, und so wirkt das Bild zunächst sehr verrauscht. Zu dem Gefühl mischt sich ein Rauschfilter, der jedoch nicht weiter negativ auffällt. Wohl negativ fällt die Schärfe auf, denn angesichts der körnigen Vorlage bleibt auch diese hinter den Erwartungen zurück. Die Farben wirken etwas gealtert, gerade die Gesichtstöne (einmal von der vornehmen Blässe Harolds abgesehen) wirken recht unecht. Rein technisch kommt dieses Bild an das heran, was auch schon "Rosemary´s Baby" geboten hat. Alter hin odert her, aber Paramount selbst hat mit anderen Titel schon bewiesen, wie schön und sauber die hauseigene DVD Abteilung restaurieren kann. "Harold und Maude" wurde anscheinend ohne größere Restauration bestmöglich auf DVD umgesetzt.

     
Wertung:
   (ausreichend - befriedigend)
   
Tontest:

Die englische Fassung wurde nett auf 5.1 hochgemischt, die anderen wurden im originalen Mono-Format belassen. Dabei hat Paramount recht weise entschieden, denn die englische Fassung klingt, von der Musik einmal abgesehen, trotz 5.1 fast ausschließlich aus dem Center. Wer öfter alte Filme anschaut, weiß auch gleich, was er sonst noch erwarten darf. Kernig gesprochene Dialoge, würzige Betonung des Buchstaben R und eine recht gleichmäßige Abmischung ohne Dynamiksprünge. Störgeräusche, wie Brummen oder Rumpeln treten nicht in den Vordergrund. Wie immer enthalten wir uns in diesem Fall der Wertung.

   
 
Wertung: -
  (keine Wertung)
       
Gesamtwertung:

"Liebe kennt keine Grenzen" ist nur eine der vielen Weisheiten, die "Harold und Maude" fast ganz selbstverständlich mitbringt. Die bewegende und erfrischende Romanze zwischen dem jungen Harold und der alten aber fidelen Maude, ist fast wie ein Märchen, zauberhaft erzählt und ein kleines Stückchen Filmgeschichte. In einer Zeit, in der Schönheit käuflich geworden ist, wirkt es fast bizarr, dass sich ein junger Mensch aufgrund innerer Werte in eine alte Frau verliebt. Hal Ashby erzählt diese Geschichte mit viel Gefühl, ohne dabei in Stereotypen zu verfallen. "Alles geht" - wenn man nur will.

Für die DVD hat Paramount ein brauchbares Master aus dem Archiv geholt und brauchbar umgesetzt. Leider ist nicht mehr aus dieser DVD geworden, die einen so tollen Film repräsentiert. Wir erwarten keine Riesenrestauration, aber ein wenig mehr Feingefühl bei den Menüs oder der Abtastung des Bildes hätten wohl nicht geschadet. Auch die Extras sind dünn und man erfährt so rein gar nichts über Stab und Besetzung. Dabei hätte man doch ruhig verraten können, dass Bud Cort u.a. auch in "MASH" oder "The Million Dollar Hotel" spielte. Ruth Gordon spielte in über 35 Filmen, darunter auch "Rosemary´s Baby" und "Columbo".

Was bleibt ist eine DVD für Fans, die auf jeden Fall guten Gewissens zugreifen dürfen.

       
 
Wertung:
  (ausreichend)
  

 
 
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(RC 2 )
 
 
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