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Twin Peaks - Erste Season

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 12.11.2002
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 14.10.2002
   
Deutscher Titel: Twin Peaks
Originaltitel: Twin Peaks
Land / Jahr: USA 1990
   
Regie:  David Lynch, diverse
Darsteller:  Kyle McLachlan , Michael Ontkean , Mädchen Amick , Dana Ashbrook , Everett McGill
       
Bildformat: 4:3 Vollbild
Tonformat: Deutsch, Italienisch und Spanisch Dolby Digital 2.0 mono, Englisch Dolby Digital 5.1 (Pilotfilm nur 2.0 stereo), Kommentar Dolby Digital 2.0 Surround
Untertitel: Deutsch, Englisch, Dänisch, Griechisch, Holländisch, Italienisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch Kommentar: Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex und Hintergrundinformationen
Verpackung: DigiPak
Kapitel: je ca. 10
Laufzeit: 411 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Paramount Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

In dem kleinen Örtchen Twin Peaks wird die Leicher der 17 Jahre alten Schülerin Laura Palmer gefunden. Der FBI Agent Dale Cooper nimmt die Ermittlungen auf.

Doch je tiefer er gräbt, desto zäher werden die bizarren Verstrickungen der Einwohner...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Ein Großteil der Extras befindet sich auf der vierten DVD dieses Sets. Jedoch gibt es auch auf den einzelnen Scheiben immer wieder das ein oder andere Extra zu entdecken (das war ein Wink mit dem Zaunpfahl...). Zu jeder Episode gibt es auf Wunsch eine Einleitung der Log Lady. Dieser bizarre Charakter einer Frau mit Holzklotz auf dem Arm gibt vor der Folge eine kurze Zusammenfassung. Diese laut unseren Informationen vor den eigentlichen Folgen in den USA gesendete "Ansagerin" war im deutschen Fernsehen nie zu bewundern. Um so netter, dass wir Frau Holzklotz nun also auf Wunsch vor jeder Episode ihren Aufsatz zitieren hören.

Doch damit nicht genug. Zu jeder der insgesamt sieben Episoden gibt es wahlweise einen Audikommentar. Meist kommt der Regisseur zu Wort, aber auch Drehbuchautoren oder Kameraleute kommen zu Wort. Besonders beeindruckend ist die Möglichkeit, zwischen den Kapiteln der Kapitelauswahl entfernte Dialoge und Szenen in Textform aufzurufen. Leider ist die Navigation in diesem Bereich recht unübersichtlich.

Doch nun endlich zur vierten DVD... hier gibt es zunächst ein Interview mit Produzent und Co-Autor Mark Frost mit den Autoren des "Wrapped in Plastic" Magazines, dem offiziellen Heft zu "Twin Peaks". Dieses Interview wurde am Telefon geführt und mit zwei Videokameras aufgenommen. Hier gibt es einige Informationen zur Entstehung zur Serie und zur Entwicklung des Plots.

Das Extra "So spricht man im Red Room" ist eigentlich nonsens. Wer schon immer gerne Rückwärtslesen lernen wollte – bitteschön, hier wird man fündig.

Dazu gibt es ein Extra "Eine Einführung zu David Lynch". Wer noch nicht weiss, mit wem er es zu tun hat, bekommt hier allerlei Hintergrundinformationen zum Meister des absurden und bizarren Films. Wer die Serie noch nicht kennt, sollte hier ein wenig vorsichtig sein, da es doch den ein oder anderen Hinweis auf die Auflösung des Mordfalls gibt.

Wer schon immer wissen wollte, wie es wohl so ist, den berühmten Kirschkuchen aus "Twin Peaks" zu kosten, der ist bei "17 Stück Kuchen" total richtg. Das Mar T Cafe, so der echte Titel des Diners aus dem Film, ist eine echte Location und die Besitzerin erzählt in diesem Extra, wie es denn so war, als die Filmcrew über ihr gemütliches Restaurant hereinbrach und in einer Nacht satte 17 Stücke Kuchen verschlang.

Die "Postkarten der Darsteller" sind kleine, gefilmte Anekdoten in denen es um alles mögliche, manchmal auf gar um "Twin Peaks" geht. Der Informationsgehalt ist nicht immer besonders hoch, dafür sind die Geschichten allesamt jedoch recht interessant.

Was soll man sagen – alles was es zu "Twin Peaks" zu sagen gibt, ist da. Und da David Lynch selber sehr ungern etwas über seine Film erzählt, gibt es jede Menge andere Leute, die etwas zur Serie erzählen. Alle Extras haben einen gewissen skurrilen Touch – genau so, wie man es von Lynchs Filmen gewohnt ist...

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Beim Menü hat sich die Designabteilung endlich mal wieder so richtig ins Zeug gelegt. Alle Screens sind durchweg animiert. Das Design passt hervorragend zur düsteren Atmosphäre der Serie. Bei der Kapitelauswahl gibt es zu jeder Szene eine Kurzbeschreibung aus dem Drehbuch. Ohne Zweifel, das Menü dieser Serie gehört zu den liebevollsten, die wir in den letzten Monaten sehen durften. Alle Sammler werden nicht enttäuscht sein.

     
 
Wertung:
  (sehr gut)
     
Bildtest:

Auf den ersten Blick macht "Twin Peaks" einen recht erschreckenden Eindruck. Das liegt daran, dass der Pilot anders als die Serie, nicht überarbeitet wurde und das Master anscheinend schon so einige Abenteuer überstehen musste. Beim Piloten ist das Bild allenfalls noch ausreichend. Das Bild wirkt schrecklich weich, der Kontrast ist nur so lala und in dunklen Szenen saufen die Hintergründe regelrecht ab. Die Kompression macht jedoch eine gute Figur und meistert die Aufgabe hervorragend.

Anders sieht es, wie schon erwähnt, bei der Serie aus. Der Kontrast erreicht durchaus gute Werte, auch die Schärfe ist für eine TV Serie wirklich zufrieden stellend. Die Farben sind gewollt kräftig, neigen jedoch nicht zum Überstrahlen. Erfreulich auch, dass die Farbränder nicht ausbluten, wie dies oft der Fall ist. Hier hat Artisan volle Arbeit geleistet. Artisan? Ja, denn in den Vereinigten Staaten wird die Serie nicht von Paramount vertrieben und enthält auch nicht den Pilotfilm. Wie dem auch sei – Twin Peaks spielt, betrachtet man das Bild, bei allen Serien, die wir bis jetzt auf DVD sehen durften, in der Oberliga mit.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Wo das Bild schick aufgearbeitet wurde, da konnte der Ton nur mit Mühe aufgearbeitet werden. Lauscht man einmal ein paar Minuten dem englischen Originalton und schaltet dann wieder auf die deutsche Tonspur zurück, so fällt der ganze Raumeindruck in sich zusammen. Übrig bleibt eine verständliche deutsche Mischung, die jedoch überhaupt nicht gefällt. Da anscheinend schon das Ausgangsmaterial eher bescheiden war, kann man diesen Ton natürlich nicht der DVD anlasten. Wer etwas erleben will, sollte unbedingt das englische Original, bei Bedarf auch mit Untertiteln, hören. Die deutsche Fassung ist brauchbar, weist aber sowohl bei der Dynamik als auch beim Rauschabstand so einige Mängel auf. Besonders die Atmosphäre der Musik leidet in der deutschen Fassung.

   
 
Wertung:
  (ausreichend)
       
Gesamtwertung:

Paramount hat ganze Arbeit geleistet. So enthält die deutsche Box der ersten Season nicht nur die herrlich überarbeiteten Folgen der Serie, sondern auch noch, quasi als Gratisbeigabe, den Pilotfilm. Während die Box in Amerika für einen Straßenpreis von etwas mehr als 50 Dollar nur die erste Season enthält, gibt es bei uns für ungefähr das gleiche Geld eben alles. Besonders schick: die Verpackung ist ein Digipak mit einer zusätzlichen Plastikhülle, auf der sich das Foto der noch lebenden Laura Palmer befindet... sehr nett!

Die technische Qualität der Serie ist, besonders beim Bild, lobenswert. Beim Ton muss man Abstriche machen, jedoch gilt dies nur für die deutsche Synchronisation, von der es anscheinend keine besseren Masterbänder mehr gibt. Bei den Extras hat man sich ebenfalls sehr viel Mühe gegeben – alles ist da und findet seinen Platz im Gesamtbild. Eine gelungene Box!

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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