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Die Bourne Verschwörung

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 28.02.2005
Verleihfenster: 24.02.2005
Im Handel ab: 03.03.2005
   
Deutscher Titel: Die Bourne Verschwörung
Originaltitel: The Bourne Supremacy
Land / Jahr: USA/D 2004
Genre: Thriller
   
Regie:  Paul Greengrass
Darsteller:  Matt Damon , Franka Potente , Brian Cox , Julia Stiles , Karl Urban , Gabriel Mann , Joan Allen , Marton Csokas
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: Deutsch, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 24
Laufzeit: 103 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Universal Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Als ein hochrangiger chinesischer Politiker umgebracht wird, spricht alles dafür, dass Bourne der Attentäter ist. Beim CIA weiß man, dass dieser unschuldig unter Verdacht geraten ist. Es scheint, als ob Bournes Person benutzt wurde, um eine diplomatische Krise zwischen den USA und China zu provozieren. Doch zwischen den Fronten der internationalen Geheimdienste und auf der Suche nach seiner wahren Identität bleibt ihm wenig Zeit herauszufinden, wer hinter der Verschwörung steckt: Denn seine Gegner haben auch Freundin Marie ins Visier genommen...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Wenn man bedenkt, dass der zweite Teil der Jason Bourne-Filme weltweit rund 70 Millionen Dollar mehr einspielen konnte als der Vorgänger und so zu den wenigen Fortsetzungen gehört, die das Original noch übertreffen konnten, so erscheint es schon etwas seltsam, dass die Extras zusammengewürfelt daher kommen und inhaltlich maximal durchschnittlich sind. So bekommt der Käufer leider kein zusammenhängendes Making Of präsentiert, sondern muss sich mit knapp einem dutzend Featurettes zufrieden geben, die jeweils zwischen vier und circa sieben Minuten Laufzeit aufweisen können.

Den Anfang machen allerdings fünf unveröffentlichte Szenen mit einer knappen Spielzeit von gut sieben Minuten. Sie werden leider nicht kommentiert, wurden aber immerhin in Deutsch untertitelt.
Danach folgen die erwähnten einzelnen Featurettes, deren Inhalte in den Titeln bereits gut erklärt werden. So erfährt man einiges über die Besetzung, die Auswahl des Regisseurs, der einen "echten" Look erreichen sollte oder auch die Explosion des Vorstadthauses in München. Außerdem werden auch Dinge angesprochen wie zum Beispiel die verschiedenen Drehorte, das Kampftraining, zwei weitere Stuntszenen und schließlich das Komponieren mit John Powell. Das hört sich zwar alles durchaus nett an, doch die Art wie diese Beiträge präsentiert werden, nämlich zusammenhangslos in kurzen Filmchen, ist für einen Film dieser Klasse enttäuschend.

Fans von Audiokommentaren dürfen sich über einen Kommentar mit Regisseur Paul Greengrass freuen. Die nur durchschnittliche Ausstattung, vor allem in Sachen Präsentation, wird durch einige Trailer abgerundet. Die einzelnen Featurettes haben zwar insgesamt eine ordentliche Laufzeit von rund einer Stunde, doch wir hätten viel lieber ein zusammenhängendes Making Of oder eine Dokumentation gesehen, die sicherlich interessanter gewesen wären als solch kurze Filmchen.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Auf den ersten Blick kann sich das Menü sehen lassen und man wird von einem rasanten Intro empfangen. Auch das Hauptmenü kann den ersten positiven Eindruck, der sich bis zu den Übergängen fortsetzt, bestätigen. Das Design passt hervorragend zum Agententhriller und die bewegten Bilder bestehen zu einem Teil aus Filmszenen und zum anderen Teil aus CGI-Animationen, die aber nicht weiter auffallen und sich dezent dazu gesellen. Dass es im Endeffekt nur für ein "gut" reicht liegt daran, dass sämtliche Untermenüs mit Standbildern auskommen müssen. Das schmälert den Eindruck doch gewaltig, auch wenn dort Musik im Hintergrund spielt. Dennoch bekommt der Käufer ein ordentliches Menü präsentiert, das mit etwas mehr Arbeitseinsatz auch noch besser hätte ausfallen können.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Offensichtlich hat auch "Die Bourne Verschwörung" einige Stilmittel verpasst bekommen, was sich leider ein wenig in der Bildqualität niederschlägt. Die negativen Auswirkungen halten sich zwar noch in Grenzen, dennoch wäre sicherlich ein noch besseres Ergebnis möglich gewesen.

Trotzdem kann sich das Resultat sehen lassen, was in der heutigen DVD-Zeit leider nicht mehr selbstverständlich ist. Die Schärfe reicht von angenehm bis teilweise sehr gut, wobei im Durchschnitt ein gutes und zeitgemäßes Niveau erreicht wird. Der Kontrast gestaltet sich etwas gewöhnungsbedürftig, da hier offensichtlich manipuliert wurde, um einen besonderen Look zu erreichen. Während der Kontrast generell hoch ist und generell ein sehr kräftig ausgeleuchtetes Bild erzielt wird, neigen gewisse Partien immer wieder zum Überstrahlen. Da der Schwarzwert leider nicht immer ideal ist, sehen einige Szenen etwas milchig aus, da weniger ein sattes Schwarz, sondern vielmehr ein Grauton gezeichnet wird.

Auch farbtechnisch haben die Produzenten etwas manipuliert, sodass der Film oft einen sichtbaren leichten Blau-Grün-Stich aufweist, der überwiegend in den dunklen Szenen zu erkennen ist. Andere Tagszenen, wie zum Beispiel die Aufnahmen in Indien, wirken hingegen sehr farbenfroh und kräftig gesättigt. Die überwiegende Zeit spielt der Thriller allerdings in Berlin und Moskau, wo eher eine kühle und trostlose Atmosphäre geschaffen wird.

Ansonsten halten sich andere Vorkommnisse in Grenzen. Der Transfer ist zwar nicht vollkommen rauschfrei, zeigt aber meist nur ein dezentes Rauschen, das den Sehgenuss nicht weiter trübt. Auch die Kompression, die mit 5,7 Mbps durchaus ordentlich daherkommt, verhält sich unscheinbar und es sind keine groben Mängel, wie zum Beispiel Artefaktbildungen, auszumachen. Insgesamt kommt "Die Bourne Verschwörung" mit einem durchaus realistischen und kühlen Look daher, der hauptsächlich durch den Einsatz von Stilmitteln erreicht wird und die eigentliche Bildqualität so etwas schmälert.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Die DVD hat eine deutsche und eine englische Dolby Digital 5.1-Spur zu bieten und auf eine DTS Spur hat man vermutlich verzichtet, um sie dann vielleicht bei einer kommenden Special Edition nachzuliefern. Nichtsdestotrotz ist das Ergebnis ordentlich, auch wenn hier keine Bestleistungen erreicht werden. Immerhin handelt es sich bei "Die Bourne Verschwörung" um einen Thriller, der weniger durch ständige Schießereien und Explosionen überzeugen kann, als vielmehr durch rasante Verfolgungsjagden und kleinere Actioneinlagen.

Der mitunter wichtigste Faktor beim Ton ist hier der Musikscore von John Powell, der ständig zur Atmosphäre und Dynamik beitragen kann. Zwar ist er mehr zur Front gerichtet, doch klanglich präsentiert er sich einwandfrei und weiß die Handlung mehr als überzeugend zu unterstützen. Die hinteren Lautsprecher werden vor allem für diverse und zahlreiche Umgebungsgeräusche genutzt und hin und wieder auch für anderweitige Effekte, wie zum Beispiel Schüsse oder Explosionen. Gerade bei den Explosionen könnte der Bass etwas kräftiger sein. Er unterstützt passende Szenen war durch ein gewisses Maß an Bässen, doch wirklich kräftig sind diese nicht.

Die Dialogwiedergabe ist tadellos und man kann die Stimmen stets sehr gut verstehen. Dass es im Endeffekt nur für ein "gut" reicht liegt vor allem daran, dass der Ton insgesamt doch etwas frontlastig ist und wir uns zum Teil eine etwas räumlichere Kulisse gewünscht hätten.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Viele Fortsetzungen können qualitativ nicht mit ihren Vorgängern mithalten, doch "Die Bourne Verschwörung" hat es geschafft und, zumindest finanziell, den ersten Teil übertrumpft. Außerdem ist es wieder einmal schön anzusehen, auch sein eigenes Land und vor allem bekannte Stadtteile, in diesem Fall aus Berlin und München, in einem weltbekannten Blockbuster wiederzuerkennen.

Dennoch kann die DVD-Veröffentlichung nicht vollends überzeugen, was natürlich nicht an der mehr als soliden Technik liegt. Auch über die kleinen Mängel im Menü können wir hinwegsehen, doch die Extras fallen für einen Film dieser Klasse und dieses Erfolges wirklich nicht sehr prall aus. Ob das wieder einmal nur eine Taktik ist, um in Zukunft eine besser ausgestattete Special Edition auf den Markt zu werfen wird sich zeigen, doch da das auch schon beim ersten Teil durchgezogen wurde, rechnen wir auch dieses Mal damit.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG funktioniert nach dem Prinzip "höher, schneller, weiter". Auf den Film bezogen heißt das: mehr Tempo, mehr Action und mehr Gewalt. Der ganze Streifen wirkt einfach düsterer und rauer. War Jason Bourne im ersten Teil eher der etwas überrumpelte und überforderte Gedächtnislose, der sich lediglich verteidigt, so ist er nun tough und wird vom Gejagten zum Jäger, der, wenn es[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 07/10 lesen>>

   


 

 

Die stehenden Rauschmuster verhindern beim Bild vier Punkte. Der gute Ton und die gute Ausstattung erlauben dann aber wieder ein knappes "Gut" in der Gesamtwertung.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 4/5 lesen>>

 
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