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What the Bleep Do We (K)now?!

3-Disc Premium Edition

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 19.10.2006
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 02.10.2006
   
Deutscher Titel: What the Bleep Do We (K)now?!
Originaltitel: What the #$*! Do We (K)now!?
Land / Jahr: USA 2004
   
Regie:  William Arntz, Betsy Chasse, Mark Vicente
Darsteller:  Marlee Matlin , Elaine Hendrix , John Ross Bowie
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 2.0 stereo), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 16
Laufzeit: 108 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: ohne Altersbeschränkung
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (3x)
Anbieter: AL!VE AG/ Horizon
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Wie funktioniert die Realität, wer erschafft sie? Was sind Gedanken? Wo kommen sie her? Unsere Beziehung scheinen sich in ihrer Qualität zu wiederholen, woran liegt das? Warum verändert sich nicht wirklich etwas? Haben wir Einfluss auf das, was und passiert oder sind wir Opfer der Umstände?

Eingebunden in eine humorvolle und bewegende Handlung bieten uns vierzehn renommierte Wissenschaftler und Dozentinnen verblüffende Erklärungen und Erkenntnisse und ermöglichen uns so, die eigene Lebenssituation zu verstehen und zu verändern.

Dabei bedienen sie sich der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse von der Quantenphysik bis zur Gehirnforschung. Ihre Aussgen sind jedoch nicht nur wissenschaftlicher Natur. über den Verlauf des Film verschwimmen zunehmend die Unterschiede von Wissenschaft und Spiritualität und wir beginnen zu erkennen, dass letztlich beide Sichtweisen die gleichen Phänomene beschreiben.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Das von uns getestete Set besteht aus einem DigiPak mit drei DVDs. Auf der ersten Disc ist ein Audiokommentar des TV-Journalisten Rainer Holbe sowie den beiden Personen, die den Film nach Deutschland geholt haben.

Auf der zweiten Disc gibt es dann bereits deutlich mehr Hintergrundinformationen zu sehen. "Hintergürnde" ist eine Art Making Of und beschäftigt sich in gut 24 Minuten mit dem Film selbst, wieso dieser entstand, was der Film vermitteln möchte und in welchen Schritten dies geschah. Im Mittelpunkt steht dabei Regisseur und Initiator des Projekts William Arntz.
Der nächste Punkt nennt sich Interviews und genau diese bekommt man präsentiert. Insgesamt stehen auf dieser Disc mehrere zur Auswahl, wobei Regisseure und Darsteller zu Wort kommen. Diese Interviews dauern insgesamt knapp 40 Minuten. "Am Set" ist nichts Anderes als ein gewöhnliches B-Roll, unkommentierte Drehaufnahmen, die eine Spielzeit von knapp sieben Minuten haben. Das letzte Extra der zweiten DVD nennt sich "On Tour" und dauert ca. 28 Minuten. Die Macher des Films stellten sich dem Publikum und beantworteten zahlreiche Fragen über den Film und die Thematik, die dieser vermittelt.

Die dritte DVD bietet noch einmal weitere Extras. Diese umfassen ein sechsminütiges Interview mit Bärbel Mohr, Bestsellerautorin eines Buches über das Universum. In "BLEEPogramme" äußern sich zahlreiche Zuschauer des Films über die Frage, was Realität eigentlich ist, der Sinn des Lebens, Gott oder Erleuchtung ist, aber auch Dinge, die noch unbeantwortet sind. Diese Beiträge haben natürlich einen sehr philosophischen Charakter, es ist aber durchaus interessant zu erfahren, was Menschen wie du und ich darüber denken. Den Abschluß bildet ein "Video- und Audiokommentar". Dort ist der gesamte Film noch einmal in einem kleinen Fenster zu sehen und die beiden Personen, Udo Grube und Rainder Dunkel, sowie Rainer Holbe (TV-Journalist) kommentieren den Film.

Der Umfang der Extras ist gelungen. Zwar sind direkt filmrelevante Extras eher rar, doch bietet es sich bei der Thematik ohnehin eher an, Interviews und Kommentare zu präsentieren und das gelingt dem DVD-Set bestens. Wer sich mit der Thematik befassen will, sollte auf jeden Fall zur Premium Edition greifen.

   
 
Wertung:  
     (gut - sehr gut)
     
Gestaltung:

Beim Menüdesign haben sich die Zuständigen bedingt Mühe gegeben. Bis auf wenige Ausnahmen ist alles animiert, wobei die Übergangsanimationen immer dieselben sind. Kommetare und Musik lockern das blaue Design noch etwas auf und an das moderne 16:9-Format hat man auch gedacht. Leider ist es uns unverständlich, wieso man bei den Menüs der zweiten DVD das altbackene 4:3 gewählt hat, während die dritte wieder anamorph daherkommt.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Die Bildqualität der Dokumentation ist höchstens durchschnittlich, da eine sehr wechselhafte Optik geboten wird.

Generell läßt sich aber sagen, dass vor allem das Schärfeniveau schwach ist. Das Bild wirkt durchweg leicht matschig und weich, nur gelegentlich wird ein angenehm scharfer Look gezeigt. Außerdem sehen die Konturen unsauber aus und sehr oft ist eine sehr körnige, verrauschte Optik zu sehen. Ohnehin ist der Film voller Stilmittel, sodass auch oft sehr weiche, Bilder mit einer Art "Vaselinelook" gezeigt werden, die von ihrer übertriebenen Buntheit an Musikvideos erinnern.

Leider ist der Kontrast auch sehr hoch, sodass helle Flächen zum Überstrahlen neigen und dunkle Bildbereiche kaum bis keine Details zeigen. Ein weiteres Problem ist die Kompression, die nicht fehlerfrei arbeitet und immer wieder Artefakte zeigt, wobei der Look ohnehin sehr durchwachsen ist und die Kompressionserscheinungen dann auch nicht mehr wirklich ins Gewicht fallen.

Immer wieder sind auch Defekte in Form von weißen Dropouts zu erkennen, die auf ein schlechtes Master bzw. auf die Vorlager einer Kinokopie schließen lassen.

     
Wertung:
   (ausreichend)
   
Tontest:

Der Ton spielt bei einem Film dieses Genres eigentlich eine nur untergeordnete Rolle und da verwundert es schon ein wenig, dass sowohl das Original als auch die deutsche Synchronisation in 5.1 vorliegen. Denn das Ergebnis ist ernüchternd, von 5.1 nicht wirklich etwas zu hören.

Die meiste Zeit wird von der Front Gebrauch gemacht, die Rears kommen nur sehr selten dezent zum Einsatz, dann meist bei Musik oder räumlichen Effekten, doch hält sich dieser Einsatz wie gesagt sehr in Grenzen. Das Original klingt etwas dynamischer und auch räumlicher, hier hat die deutsche Version vielleicht einen Nachteil durch die deutsche Übersetzung, die bei den Interview-Elementen über das Original gelegt wurden.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

"Bleep" ist kein wirklich leichter Film. Die Dokumentation will zwar auf eine irgendwie witzige Art erzählen, was Realität und Bewußtsein ist, doch schafft er dies unserer Meinung nach aber nur bedingt. Auch inhaltlich ist es nicht leicht dem Verlauf immer aufmerksam zu folgen, wenn man nicht schon ein gewisses Interesse in sich trägt, dass die Thematik berührt. Doch auch wer sich für die Frage des "was ist real?" noch nicht aktiv beschäftigt hat, so dürfte sich doch fast jeder Mensch schon einmal diese Frage gestellt haben und gerade deshalb ist "What the Bleep do we (K)now?!" durchaus einen Blick wert.

Gerade das 3-Disc-Set bietet neben dem Film noch zahlreiche Hintergrundinformationen mit Interviews, die sich mit der Thematik beschäftigen und so noch mehr Material zum Philosophieren vermitteln. Technisch kann die DVD leider nicht mit vergleichbaren Genre-Vertretern mithalten, wobei vor allem das Bild etwas enttäuscht. Andererseits ist gerade bei einer Produktion wie dieser die Technik eher zweitrangig.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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