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Der Kaufmann von Venedig

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 01.12.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 27.09.2005
   
Deutscher Titel: Der Kaufmann von Venedig
Originaltitel: The Merchant of Venice
Land / Jahr: USA 2004
Genre: Drama
   
Regie:  Michael Radford
Darsteller:  Al Pacino , Jeremy Irons , Joseph Fiennes , Lynn Collins , Zuleikha Robinson
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 24
Laufzeit: 126 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Sony Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Venedig, Ende des 16. Jahrhunderts. Aus Freundschaft zu dem frisch verliebten, aber hoch verschuldeten Aristokraten Bassanio lässt sich Kaufmann Antonio auf einen ungewöhnlichen Handel mit dem jüdischen Geldverleiher Shylock ein. Für einen Kredit von 3.000 Dukaten bürgt Antonio, der sich baldiger Einnahmen durch ausgelaufene Handelsschiffe sicher ist, mit einem Pfund seines eigenen Fleisches. Mit diesem Geld kann Bassanio jetzt angemessen um die Hand von Portia, der reichen Erbin von Belmont, werben. Die Schönheit und ihr Verehrer lieben sich, doch der Besiegelung des Glücks steht eine Klausel von Portias verstorbenem Vater im Wege. Nur den darf Portia heiraten, der aus drei verschlossenen Schatullen die richtige wählt, die ihr Bild enthält. Wie andere Bewerber aus ganz Europa, ja sogar Afrika, tritt Bassanio an, das Rätsel zu lösen. Während er dem Glück ganz nahe kommt, verliert Antonio auf See sein Vermögen und kann seine Schulden nicht begleichen. Jetzt sieht der verbitterte Shylock seine Stunde gekommen, sich für ein Leben der Demütigungen und Diskriminierungen zu rächen...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Extras sind etwas durchwachsen und nicht besonders umfangreich. Immerhin gibt es einen Audiokommentar mit Regisseur Michael Radford und Hauptdarstellerin Lynn Collins, der Deutsch untertitelt ist. Wer darüberhinaus etwas über den Film erfahren möchte, kann auf das rund 30 Minuten lange Making Of zurückgreifen, das zwar einigermaßen interessant ist, aber nur aus Filmausschnitten und Interviewausschnitten der Beteiligten besteht. Aufnahmen vom Dreh wären da nicht schlecht gewesen. Neben diesen beiden Features gibt es ansonsten nur noch vier Trailer zu sehen, sodass man mit der Ausstattung nicht wirklich zufrieden sein kann.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Wie erwartet liefert Sony Pictures Home Entertainment ein ansprechendes Menü ab, das zwar nicht durchgängig animiert ist, aber dezente und schön anzusehende Übergangsanimationen enthält. Daneben sind auch das Haupt- und Kapitelmenü mit bewegten Bildern versehen. Im Hintergrund spielt seichte Musik aus dem Film und dezente Sounds begleiten die Übergansanimationen. Natürlich präsentiert sich das Menü in 16:9.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Auch diese DVD leidet an den Sony Pictures Home Entertainment-typischen Mängeln, die vor allem auf eine unzureichende Bitrate zurückzuführen sind. Dies schlägt sich in verschiedenen Bereichen nieder, angefangen bei Blockrauschen und gelegentlich auch dezenten Artefakten, bis hin zu einem insgesamt etwas matschigem Bild.

Das Schärfeniveau ist nur selten gut, meist bekommt der Zuschauer ein nur angenehm scharfes Bild zu sehen, dem es vor allem an Details fehlt. So sieht der Transfer insgesamt zu weich aus. Ähnlich verhält es sich mit dem Kontrast. Zwar ist er im Großen und Ganzen zufrieden stellend, noch der weniger gute Schwarzwert, der oft eine grüne Suppe zeigt, sorgt für eine milchige Optik.

Die Farben zeigen eine Tendenz zum Warmen und haben insgesamt auch einen leichten Grünstich. Dennoch wirken die verwendeten Farbtöne stimmig. Eine bessere Bewertung ist hauptsächlich aufgrund der schwachen Schärfe und der unzureichenden Kompression nicht möglich.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

"Der Kaufmann von Venedig" ist ein Werk von William Shakespear und das schlägt sich auch auf die Dialoge nieder, die nämlich im altertümlichen Stil gehalten sind und nicht jedermanns Geschmack sein dürften. Tontechnisch gestaltet sich der Film genrebedingt eher unspektakulär.

Die angesprochenen, nicht unbedingt massentauglichen Dialoge sind stets sehr gut und deutlich zu verstehen. Neben den Dialogen sorgt ansonsten überwiegend die schöne Filmmusik für Abwechslung. Sie ist recht dynamisch und räumlich abgemischt und lockert die Kulisse etwas auf. Ansonsten werden hin und wieder auch noch Umgebungsgeräusche wiedergegeben. Richtige Soundeffekte, die deutlich auf eine 5.1-Spur schließen lassen würden, gibt es kaum.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Dass der Film in den Kinos floppte wundert uns nicht, denn "Der Kaufmann von Venedig" ist kein sehr massentauglicher Film, sondern dürfte ein eher kleines Publikum ansprechen. Die altertümliche Sprache ist sehr gewöhnungsbedürftig und der Film an sich ist etwas trocken. Dennoch kann die schauspielerische Leistung der Darsteller überzeugen.

Die DVD-Umsetzung ist durchschnittlich. Die Extraausstattung ist recht mager und die technische Qualität keiner Rede wert. Wie fast alle DVDs von Sony Pictures Home Entertainment, so hat auch dieses Exemplar mit einer DVD-unwürdigen Bitrate zu kämpfen. Zwar schafft es das Label, direkte Auswirkungen wie Artefakte unscheinbar erscheinen zu lassen, die gesamte Qualität hat aber darunter zu leiden. Wir raten deshalb, die DVD aus der Videothek zu leihen.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
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