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The Amityville Horror

Eine wahre Geschichte

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 14.11.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 03.11.2005
   
Deutscher Titel: The Amityville Horror
Originaltitel: The Amityville Horror
Land / Jahr: USA 2005
Genre: Horror
   
Regie:  Andrew Douglas
Darsteller:  Ryan Reynolds , Melissa George , Philip Baker Hall
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 28
Laufzeit: 86 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Sony Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Dies ist die Geschichte der Familie Lutz, die erfahren muss, dass ihr Traumhaus Schauplatz unerklärlicher Verbrechen war - und dass das bizarre, schrecklich Böse noch immer in diesem Haus lauert. Am 13. November 1974 erhielt die Polizei einen panischen Anruf, der sie zum Tatort eines grausigen Verbrechens im Haus der Defeos in Amityville, Long Island, führte: eine ganze Familie war in ihren Betten abgeschlachtet worden. In den folgenden Tagen gestand Ronald Defeo Jun., seine Eltern und die vier Geschwister der Reihe nach im Schlaf erschossen zu haben. Er gab an, dass ihn "Stimmen" im Haus dazu getrieben hätten, diese Morde zu begehen. Im Jahr darauf zogen George und Kathy Lutz mit ihren Kindern in das Haus der Defeos, von dem sie dachten, es sei die Erfüllung ihrer Träume. Doch bereits kurz nach dem Einzug ereigneten sich bizarre und unbeschreibliche Dinge: albtraumhafte Visionen und gespenstische Stimmen des Bösen, das noch immer in diesem Haus lauert.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Liebhaber von Audiokommentaren können sich über einen Kommentar mit Hauptdarsteller Ryan Reynolds und den Produzenten Andrew Form und Brad Fuller freuen. Des weiteren gibt es acht entfallene Szenen zu sehen, die auf Wunsch von Hauptdarsteller kommentiert werden. Diese haben insgesamt eine Laufzeit von etwas mageren acht Minuten.

"Was geschah im Haus der Defoes" ist eine 18 minütige Dokumentation über das wahre Ereignis, das dem Film als Vorlage diente. Es sind Beteiligte und zuständige Beamte zu hören, die mit dem Fall zu tun hatten. Das ganze erinnert ein klein wenig an "Texas Chainsaw Massacre", eine ebenso erschreckende wie geheimnisvolle Geschichte.

Die "Quelle des Bösen" ist ein 26 minütiges Making Of, in dem sowohl die Darsteller, als auch die Macher des Remakes zu Wort kommen. Neben Filmszenen, bekommt der Zuschauer auch Aufnahmen vom Dreh zu sehen und erfährt einiges über die Geschichte und die Originalfassung von 1979. Wer etwas mehr über die Filmsets erfahren möchte, der hat die Möglichkeit, sich während des Films neun kurze Featurettes einblenden zu lassen. Eine Fotogalerie und ein Trailer runden die gelungene Ausstattung ab.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

"The Amityville Horror" kommt mit einem sehr düsteren Menüdesign daher, das wunderbar zum ebenfalls dunklen Film passt. Zwar sind nicht alle Menüs animiert, doch insgesamt wirkt das Design sehr stimmig und professionell gestaltet. Die bewegten Effekte verstärken den Horror-Effekt noch und die gute Sounduntermalung sorgt für die richtige Stimmung. Insgesamt ein sehr durchdachtes und nett anzusehendes Menü.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Der Transfer von "The Amityville Horror" ist solide und offenbart keine größeren Mängel. Letztlich sorgen unter anderem einige Stilmittel dafür, dass es zu keiner besseren Bewertung reicht.

Zu Beginn ist das Bild verfälscht, was sich durch eine unnatürliche Farbwiedergabe und alle möglichen Filter bemerkbar macht. Doch nachdem der Rückblick beendet ist, bessert sich die Qualität schlagartig. Allerdings überdauern einige Stilmittel den ganzen Film, wie zum Beispiel der sehr harte Kontrast, der helle Bildflächen leicht überstrahlen läßt und den Film sehr "hart" wirken läßt.

Leider ist die Schwarzwiedergabe nicht besonders zufrieden stellend, denn meistens ist ein blauer oder grauer Brei zu erkennen und kein satter Schwarzton. Dadurch wirkt das Bild auch immer wieder milchig. Die Farbwiedergabe ist meist sehr kräftig, weist insgesamt aber einen Stich ins Gelbliche auf. Das Schärfeniveau ist meist gut und oft ist ein relativ gut aufgelösten Bild zu sehen.

Hin und wieder ist auch leichtes Rauschen zu erkennen, das offenbar von einem Rauschfilter bekämpft wird, so daß gelegentlich Nachzieheffekte zu erkennen sind. Selten sind leichte Artefaktbildungen zu erkennen, doch im Großen und Ganzen verhält sich die Kompression trotz einer recht niedrigen Bilddatenrate von ca. 4,7Mbps relativ unauffällig. Insgesamt sieht der Film aber gut aus und die kleineren Mängel sind gerade noch auszuhalten.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Tontechnisch schlägt sich die DVD zwar wacker, doch im Großen und Ganzen hätten wir uns etwas mehr erwartet. Der Film bietet genretypisch einige Schockmomente, die akustisch dementsprechend wiedergegeben werden. Die restliche Zeit sackt der 5.1-Ton aber in ein nur befriedigendes Niveau ab, denn in den ruhigen Momenten wird die Kulisse nicht immer sinnvoll genutzt.

In den Schockmomenten wird die Kulisse aber überzeugend genutzt und dann ist auch die Dynamik enorm, sodass die Lautstärke von einem Moment zum anderen extrem zunimmt. Der Subwoofer gibt in passenden Momenten tiefe und zum Teil brachiale Bässe wieder. Die Musik hätte noch einen Tick räumlicher abgemischt werden können, doch insgesamt erzielt der Ton noch ein "gut", auch wenn wir uns mehr Effekte gewünscht hätten.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

"The Amityville Horror" (2005) gehört leider zu jenen Remakes, die man dem Publikum hätte ersparen können. Zwar sind die Schockmomente und Effekte zum Teil wirklich gelungen, doch insgesamt bietet der Film nichts Außergewöhnliches und verliert sich somit im Einheitsbrei. Mit rund 78 Minuten effektiver Handlungszeit fällt der Film auch sehr kurz aus und das Ende ist auch nicht besonders fesselnd.

Wer sich das Remake dennoch zu Gemüte führen möchte, kann eine gelungene DVD-Umsetzung erwarten, die sowohl technisch als auch inhaltlich mehr als zufrieden stellend ist.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:
   


 

 

Eine schöne DVD mit einer umfangreichen Ausstattung.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 4/5 lesen>>

 
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