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11:14

Fate can change in seconds

  

Getestet von Kay Puppa

  

        
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DVD-Daten:

Review Datum: 01.12.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 11.10.2005
   
Deutscher Titel: 11:14
Originaltitel: 11:14
Land / Jahr: USA 2003
Genre: Thriller
   
Regie:  Greg Marcks
Darsteller:  Hilary Swank , Colin Hanks , Rachael Leigh Cook , Henry Thomas , Ben Foster , Rick Gomez , Clark Gregg , Shawn Hatosy , Blake Heron , Barbara Hershey , Stephen Milton , Stark Sands , Jason Segel , Patrick Swayze
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: Englisch, Spanisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 26
Laufzeit: 85 Minuten
TV Norm: NTSC
FSK: keine FSK Freigabe, sondern R-Rated
Regional Code: Code 1
Layerwechsel bei: 1:11:15
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: New Line Cinema
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Ein angetrunkener Autofahrer, allein unterwegs auf der kaum befahrenen Autobahn. Eine durchtriebene Teenagerin, die ihren Freund zu einem Schäferstündchen auf den Friedhof lockt und dabei noch ganz andere Absichten hat. Drei ausgelassene Jungs, die in ihrem alten VW Bus ziellos durch die Kleinstadt düsen und nichts als Blödsinn im Kopf haben. Eine Tankstellenangestellte, die von ihrem besten Freund überfallen wird. Und ein besorgter Vater in panischer Angst, seine Tochter könnte eine große Dummheit begangen haben. Nichts haben sie miteinander gemein – mit einer Ausnahme: Sie sind zur falschen Zeit am falschen Ort. Denn um Punkt 23 Uhr 14 werden sich ihre Schicksale auf verblüffende Weise überschneiden. Mit einem lauten Knall... und fatalen Konsequenzen...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Das Bonusmaterial ist für einen relativ kleinen Film wie "11:14" schon ganz anständig. Geboten bekommen wir drei Deleted Szenes und unter dem gleichen Menüpunkt noch eine erweiterte Szene, die alle wahlweise mit einem Audiokommentar vom Regisseur gesehen werden könne. Für dieses Feature liegen spanische und englische Untertitel vor.

Der Audiokommentar mit Regisseur Greg Marcks kann ebenfalls im Menü "Special Features" gefunden werden, für diesen liegen allerdings keine Untertitel vor. Das knapp zehn Minuten lange Making Of mit dem Titel "46 Minutes to Midnight - The Making of 11:14" zeigt einiges an Hintergrundinformationen und lässt auch die Darsteller zu Wort kommen und etwas über ihre Charaktere erzählen.

Besonders einfallsreich ist das Feature Character Jump welches uns erlaubt zwischen den Charakteren im Film zu wechseln, jedes Mal wenn zwei von ihnen aufeinandertreffen. Das Feature Storyboard to Screen erlaubt uns bei zwei Szenen einen direkten Vergleich zwischen der Storyboardvorstellung und dem endgültigen Film zu ziehen.

Als nächstes finden wir dann noch den Original-Kinotrailer und einen Trailer zu einer weiteren New Line Cinema DVD-Erscheinung namens "Havoc".

Des Weiteren gibt es noch DVD-Rom Features die nur über den PC aufzurufen sind, diese gestaltet sich in Form von wohl eher überflüssigen Web-Links.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Das Menü ist in Widescreen codiert und ist recht einfach gehalten. Mit Ausnahme des Hauptmenüs, welches schon aufwendiger wirkt, präsentieren sich alle anderen Menüs als Stillframes. Lediglich die Kapitelvorschau zeigt noch bewegte Bilder. Leider bekommen wir auch nur im Hauptmenü und in der Kapitelauswahl Hintergrundmusik geboten.

Dafür gibt es allerdings gute Menüübergänge und das Design der Stillframes ist optisch passend und stellt eine gute Fusion aus Bildmaterial und ergänzendem Design da, sodass das Menü nicht unter Unübersichtlichkeit leidet.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Das Bildmaster ist größtenteils frei von Verunreinigungen, Defekte hingegen sind nicht auszumachen. Generell wirkt das Bild etwas unruhig. Dies liegt zum einen daran, dass das Bild in vielen Szenen grieselig aussieht.

Die Farbgebung ist relativ blass, so dass helle Flächen teilweise stark zu grell wirken und auch zum Überstrahlen neigen. Ein guter Schwarzwert wird so ebenfalls nicht erzielt, da das Schwarz immer wieder leicht in den grauen Bereich abfällt. Hinzu kommt dann auch noch das die Farben teilweise verfremdet wirken, dies wird aber wahrscheinlich vom Regisseur so beabsichtigt sein, da dies zum Look des Films passt, der generell bei Nacht spielt.

Die Schärfe ist fast immer auf einem hohen Niveau, nur in wenigen Szenen fällt sie leicht ab. So sind auch die Details eigentlich immer gut erkennbar. Nur können wir auch in vielen Szenen leichte bist starke Nachzieheffekte feststellen, in diesen Szenen ist die Schärfe auch schwächer.

Das Bild ist mit einer Bitrate von rund 5,7 Mbps ausgestattet, zwar ist noch massig Platz übrig gewesen, trotz DTS und Bonusmaterial, allerdings fallen kompressionsbedingte Fehler kaum auf. Nur in sehr wenigen Szenen sieht man dem Bild wirklich an, dass es vielleicht eine etwas höhere Bitrate gut gebrauchen könnte.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Der Ton liegt nur im englischen Original vor, dafür allerdings in dreifacher Ausfertigung. Zum einen haben wir Dolby Digital und DTS und obendrauf gibt es noch einmal die Stereo-Variante. Die letztere Variante ist eigentlich überflüssig, da jeder DVD-Player fähig ist, Dolby Digital 5.1 als Stereo-Signal auszugeben, dies ist jedoch nicht unbedingt die beste Lösung, wenn man keinen ProLogic-Receiver besitzt und wirklich nur pures Stereo gucken will.

Die Qualität des Tons ist in allen drei Formaten ähnlich. Wir bekommen einen klaren Sound geboten, der nur hin und wieder durch eine leicht dumpfe Stimmenausgabe einen Dämpfer erfährt. Davon abgesehen wirkt die Soundkulisse natürlich und wird nicht von Aussetzern oder Störungen geplagt.

Die Quantität ist bei "11:14" leider sehr wechselhaft. Die Nacht in der ruhigen Kleinstadt ist eben sehr ruhig. Von daher bekommen wir die meiste Zeit Musik aus dem Rear-Bereich geboten, die auf allen Lautsprechern zu hören ist und nur sehr selten zu dominant wirkt. Die Stimmen kommen permanent aus den drei Frontlautsprechern. Surroundtechnisch kann man sich bei "11:14" allerdings trotzdem nicht beschweren. Immer wieder wacht der Subwoofer auf und unterstreich die Effekte oder Musik gekonnt. Die Effekte werden gezielt eingesetzt und zerstören so nicht die spannende Atmosphäre des Films und zeigen trotzdem eine gute Dynamik. Zwar wäre mehr möglich gewesen, vor allen in Sachen Hintergrundgeräusche, aber so wie der Ton ist, ist er immer noch gut und den Freunden des Surroundtons wird hier ein guter Kompromiss aus Dynamik und Ruhe geboten.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Bis "11:14" endlich in Deutschland auf DVD erscheint dauert es noch ein wenig, denn zwei Tage vor Jahreswechsel kommt die DVD erst in die Videotheken. Bis dahin kann der Fan dieses extrem spannenden Filmes sich mit der RC1 zufrieden geben, die zwar nicht herausragend gut ist, aber den Ansprüchen mehr als genügt.

Wer also nicht auf die deutsche Veröffentlichung warten will und der englischen Sprache ausreichend mächtig ist, der sollte hier beherzt zuschlagen können, denn das Regiedebüt von Greg Marcks hat es in sich und ist es auf jeden Fall wert gesehen zu werden.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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