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Strange Days - Special Edition

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 17.08.2006
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 11.08.2006
   
Deutscher Titel: Strange Days
Originaltitel: Strange Days
Land / Jahr: USA 1995
Genre: Thriller
   
Regie:  Kathryn Bigelow
Darsteller:  Ralph Fiennes , Angela Bassett , Juliette Lewis , Tom Sizemore
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 16
Laufzeit: 139 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Kinowelt Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Los Angeles, 24 Stunden vor der Jahrtausendwende: Ex-Cop Lenny Nero kommt nicht über die Trennung von seiner Freundin Faith hinweg. Sein Geld verdient er mit dem Dealen illegaler Discs, so genannten Squids, mit denen sich Wahrnehmungen und Gefühle anderer Personen aufzeichnen und anschließend selbst erleben lassen. Durch diese neuartige Unterhaltungssoftware kann der User spektakuläre Raubüberfälle, Extremsportarten oder Sex nachempfinden, als wäre er selbst dabei gewesen. Als Lenny die Aufzeichnung des Mordes an einer Prostituierten in die Hände fällt und Faith bedroht wird, ermittelt er auf eigene Faust. Mit Hilfe des weiblichen Bodyguards Mace versucht er den Killer zu stellen und gerät in einen Strudel aus Sex, Lügen und Gewalt...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Der Umfang und die Qualität der Extrafeatures sind sicherlich nicht referenzverdächtig, können aber auf jeden Fall zufrieden stellen. Sämtliche Extras befinden sich auf der zweiten DVD und sich alle über ein einziges Menü abrufbar. Logischerweise gibt es also auch keine Audiokommentare.

Den Bärenanteil der Features bilden ein 23 Minuten langes Making Of und zwei Featuretten mit insgesamt 70 Minuten Laufzeit. Während das deutsch synchronisierte Making Of eine gelungene Komposition aus Film- und Interviewausschnitten und Szenen vom Dreh darstellt, können die Featuretten nur bedingt gefallen. Die Featuretten bestehen hauptsächlich aus einem Kommentar, den die Regisseurin spricht und dabei werden in einem viel zu kleinen Fenster (ca. 25% der verfügbaren Bildfläche) diverse Fotos und Szenen gezeigt.

Neben diesen Extras gibt es aber noch allerlei "Kleinzeug". Da wären z.B. zwei kurze Deteled Scenes mit vorangehender Erläuterung, 20 Minuten Interviewausschnitte, das "Selling Jesus"-Musikvideo von Skunk Anansie, ein TV-Spot, Trailer und Teaser, sowie einige Texttafeln. Wie bereits erwähnt sind die Extras nicht erstklassig, aber die Tatsache, dass Extras vor zehn Jahren noch nicht für etwaige DVD-Auswertungen (wie auch?) während der Produktion selbst mitproduziert wurden und der mehr als faire Kaufpreis, können darüber hinwegsehen lassen.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Das Menüdesign fällt relativ einfach aus und hat keinerlei Besonderheiten zu bieten. Das Hauptmenü ist zwar animiert, allerdings sind bis auf Filmausschnitte keine weiteren Bewegungen – bis auf den Titel – zu sehen. Übergangsanimationen gibt es nicht, ebenso wenig wie bewegte Untermenüs. Leider wurden außer im Hauptmenü auch keinerlei Sounds oder Musik verwendet. Das Menü der zweiten DVD besteht dann auch nur noch aus einem Standbildmenü mit einigen Sprachsamples und Sounds. Das geht besser, wobei der fairen Verkaufspreis und das schicke DigiPak darüber hinwegsehen lassen.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Mit der Neuauflage von Kinowelt erscheint "Strange Days" hierzulande erstmals im anamorphen 16:9 und das obendrein auch noch in einer durchaus gelungenen Qualität. Direktvergleiche mit der alten DVD sind uns leider nicht möglich, Screenshots der alten VCL-Auflage zeigen aber ähnliche Verhältnisse, wobei die hiesige Auflage durch das anamorphe Format einen deutlichen Vorteil hat. Zwar ist ein Schwanken der Qualität zu erkennen, insgesamt kann uns das Bild aber zufrieden stellen.

Während manche Szenen erstaunlich scharf und detailliert aussehen, sackt das Niveau meist auf ein nur angenehmes Niveau ab. Auch der Kontrast ist im allgemeinen gut, oft ist der Schwarzwert aber verfälscht, indem meist eher ein grünliches und milchiges Schwarz zu sehen ist. Die Farbgebung kann ebenfalls überzeugen, wenngleich des öfteren ein etwas verfälschter, zu warmer Look präsentiert wird. Vor allem die Sättigung kann aber gefallen, sodass alle wichtigen Bildparameter durchaus erfolgreiche Ergebnisse zeigen.

Da "Strange Days" viele Szenen mit verrauchten Umgebungen zeigt, wirkt das Bild oft auch etwas beeinträchtigt. Störende Kompressionsartefakte oder ein übermäßig starkes Rauschen gehören aber zum Glück nicht zu den Mängeln. Sicherlich kann der Transfer nicht mit neuen Filmen mithalten, das Ergebnis hätte aber auch deutlich schlechter ausfallen können.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

"Strange Days" entstand in den ersten Jahren des 5.1-Mehrkanaltons und offensichtlich wollten die Toningenieure die gegebenen Möglichkeiten effektiv nutzen und haben so einen sehr aktiven Raumklang geschaffen, der oft sämtliche Lautsprecher nutzt.

Von Anfang an ertönen aus allen Speakern diverse Sounds, wobei Umgebungsgeräusche genau so vertreten sind wie direkte Effekte. Die aktive Nutzung der Rears zieht sich – mit kleineren Pausen – durch den gesamten Film, doch auch die Stereofront allein, kann bereits durch einen sehr weiten Eindruck überzeugen.

Hin und wieder klingt die übermäßig starke Nutzung der 5.1-Lautsprecher schon etwas zu künstlich, sodass eine etwas homogenere Mischung schön gewesen wäre. Nichtsdestotrotz kann der immerhin 11 Jahre alte Surroundmix gefallen.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

"Strange Days" trägt den Titel zu Recht, denn nicht nur das eigenwillige Szenario ist ziemlich abgedreht. Nun gibt es den für manche zum Kultfilm gewordenen Actionthriller endlich auch in vernünftiger Qualität, wobei vor allem das "Upgrade" zu einem anamorphen Bildtransfer überfällig war. Kinowelt verpackt das durchaus gelungene Paket in einem DigiPak und bietet das 2-DVD-Set obendrein zu einem fairen Kaufpreis an.

Während gewisse Altersmängel nicht zu übersehen sind und auch die Qualität der Extras nicht an gute Special Editions aktueller Filme heranreichen können, so ist dieses DVD-Set dennoch empfehlenswert.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

STRANGE DAYS ist das, was man in den 1990er Jahren als Cyberpunk-Thriller bezeichnet hat. James Cameron präsentiert uns eine düstere Zukunftsvision, die zwar von der Zeit eingeholt wurde, aber dennoch beängstigende Tendenzen aufzeigt. Da der Kultregisseur jener Zeit mit TRUE LIES beschäftigt war, überließ er den Regiestuhl seiner Ex-Frau (1989-1991) Kathryn Bigelow (NEAR DARK). Er beschränkte sich[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 07/10 lesen>>

 
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