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Fickende Fische

Special Edition

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 06.02.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 16.01.2004
   
Deutscher Titel: Fickende Fische
Originaltitel: Fickende Fische
Land / Jahr: D 2003
Genre: Drama
   
Regie:  Almut Getto
Darsteller:  Tino Mewes , Sophie Rogall , Hans Martin Stier , Annette Uhlen , Ferdinand Dux , Ellen Ten Damme , Jürgen Tonkel
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 6
Laufzeit: 103 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Epix Media AG / EuroVideo
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Ein Fisch und Ninas Unfähigkeit, auf ihren Inline Skates zu bremsen, bringen Jan und Nina schlagartig zusammen. Jan ist 16, schüchtern und ein Einzelgänger. Seine Leidenschaft ist die Unterwasserwelt, in die er am liebsten eintauchen würde, um seine Krankheit zu vergessen und seine überfürsorgliche Mutter abzuschütteln. Jans einziger Vertrauter ist sein Großvater, ein skurriler Kauz, der die Abenteuerlichkeit des Lebens zu schätzen weiß und als einziges Familienmitglied seinen Humor nicht verloren hat.

Nina ist anders: Sie ist frech, spontan und steht auf eigenen Beinen. Ihre Mutter hat sich ins ferne Kenia abgesetzt, auf ihren Vater und ihren Bruder kann Nina nicht zählen. Nur ihre Freundin Angel, eine Mittfünfzigerin, die sich mit dem Verkauf von Erotikspielzeug über Wasser hält, hört ihr zu.

Doch beide haben mehr gemeinsam, als es auf den ersten Blick scheint. Zusammen brechen sie aus ihrem Alltag aus und genießen ihr Leben in vollen Zügen. Sie suchen ihr Paradies und sie wissen: Es ist dunkel, ruhig, nass und voller Fische. Um die brennende Frage zu beantworten, ob Fische wirklich Sex haben, übernachten Nina und Jan heimlich im Aquarium – mit ungeahnten Konsequenzen. Ihr kleines Paradies ist bedroht – durch die beengende Welt der Erwachsenen, Missverständnisse, Unsicherheiten und durch eine nicht mehr zu verdrängende Realität: Jan ist mit dem HIV-Virus infiziert.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Leider hat die DVD kaum interessante Extras zu bieten, auch wenn man unten dem Schriftzug die Worte "Special Edition" erkennen kann. Lobenswert und außergewöhnlich sind sicherlich die drei Audiokommentare. Neben der Regisseurin Almut Getto und dem Produzenten Herbert Schwering, kommen auch die Schauspieler Sophie Rogall und Tino Mewes zu Wort. Das Feature mit dem Namen "Anima Res" ist ein kurzes Making Of der 3D animierten Fische. In rund sechs Minuten wird die Entstehung der computeranimierten Fische gezeigt. Leider gibt es ansonsten keine Making Ofs oder vergleichbare Featuretten. Den Abschluss bilden ein Storyboard und das Musikvideo "Don´t ask me that" von der Gruppe Naveed. Insgesamt sind die Extras etwas schwach, auch wenn es gleich drei Audiokommentare gibt. Ansonsten gibt es aber zu wenig Informationen und interessante Extras.

Unter dem "Extras"-Bereich findet man als erstes einen Trailer zu "Fickende Fische". Es folgen vier Interviews mit dem Regisseur, dem Haupdarsteller und den Komponisten der Filmmusik. Sie äußern sich über die Story und verschiedene Elemente des Films.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend)
     
Gestaltung:

An sich ist das Menü ja garnicht schlecht geworden, wäre da nicht das amateurhafte und hässliche Schriftbild. Man muss leider sagen, dass jeder Praktikant mit Photoshop-Erfahrung etwas besseres hätte zaubern können. Sieht man von diesem sichtlichen Manko ab, so kann das Menü an sich eigentlich überzeugen. Es ist komplett animiert, im Hintergrund sind verschiedene Unterwasserszenen zu sehen, und die durchweg vorhandene Musikuntermalung stimmt positiv. Leider hat man sich für das 4:3-Format und eben diese zu große und unpassende Schrifttype entschieden, ansonsten hätte die Benotung besser ausfallen können.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Leider ist die Bildqualität von "Fickende Fische" eine herbe Enttäuschung und insgesamt so schlecht, dass man die DVD kaum noch empfehlen kann, zumindest von der technischen Seite. Denn das größte Manko bzw. der größte Fehler fällt auch schon zu Beginn recht deutlich auf: Das Bild ruckelt extrem und zieht auch noch nach, wodurch selten ein weicher Bewegungsablauf zustande kommt.

Sobald die Kamera also leicht schwenkt, ist bereits ein deutliches und sehr unnatürliches Ruckeln zu sehen, das den ganzen Film lang anhält und aus unserer Sicht extrem nervig ist. Aber auch ansonsten bietet das Bild nicht viel. So ist die Schärfe viel zu schwach und lässt keinerlei Details erkennen und durch das Ruckeln in Bewegungen wirkt das Bild unscharf. Auffällig sind auch die Nachzieheffekte, die sich mit dem Ruckeln ergänzen und mit ihm zusammen die bereits geschilderte Unnatürlichkeit bilden. Auch der Kontrast ist deutlich zu steil geraten, sodass das Bild nahezu durchgängig zu hell und teilweise auch überstrahlt wirkt.

Neben den guten Farben gibt es ansonsten wieder nur Negatives zu berichten. So kann man stets ein offensichtliches Rauschen beobachten und die Kompression macht sich sowohl durch Blockrauschen als auch durch schlechte Farbabstufungen bemerkbar. Es ist bedauerlich, dass so ein guter deutscher Film eine dermaßen schwache DVD-Umsetzung erfahren muss.

     
Wertung:
   (mangelhaft - ausreichend)
   
Tontest:

Auch wenn die DVD bildtechnisch sehr enttäuscht, so ist der Ton von "Fickende Fische" überraschend gut ausgefallen. Für ein Drama wird hier eine Menge geboten, auch wenn im Surroundbereich etwas geschummelt wurde, was die Atmosphäre aber kaum bzw. nicht merklich stört.

Durchweg bekommt man ein sehr räumliches und abwechslungsreiches Klangbild geboten. Vor allem die Musik wurde extrem raumfüllend abgemischt und bekam dabei eine ordentliche Portion tiefer Frequenzen spendiert, die den Subwoofer immer wieder ordentlich arbeiten lassen. Über die Zeit wird aber auch hörbar, dass die Musik bzw. der gesamte Ton beim vollen Raumklang etwas hallend klingt. Vermutlich wurde die Musik nicht in 5.1 aufgenommen und einfach küsntlich auf eben jenes Format gemischt. Insgesamt hört sich das aber gelungen an.

Doch auch die anderen Faktoren können mehr als zufriedenstellen. Umgebungsgeräusche werden sehr natürlich und gut ortbar wiedergegeben, vor allem die Unterwassergeräusche können dabei überzeugen. Dialoge sind stets sauber und einwandfrei zu verstehen. Bis auf den ab und zu auftretenden kleinen Hall-Effekt ist der Ton erfreulich positiv ausgefallen mit einer Portion Raumklang, die man sonst nicht aus dem Drama-Genre gewohnt ist.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Schade, schade und noch mal schade. "Fickende Fische" ist ein toller Film, doch leider hat man bei der DVD-Umsetzung zu wenig Arbeit investiert oder es fehlten einfach die Mittel. Ob es sich nun um nicht vorhandene finanzielle Mittel handelte, man einfach nicht mehr aus dem Filmmaterial herausholen konnte oder aber man nicht den Ehrgeiz hatte, mehr aus dem Film zu machen, können wir leider nicht sagen. Wir können nur bescheinigen, dass die DVD aus der Sicht des Mediums eine Enttäuschung darstellt. Lasche Extras, bis auf die Audiokommentare, ein peinliches Menü und die katastrophale Bildqualität sprechen Bände. Da erscheint es schon wie ein Wunder, dass sich der Ton aus dem Durchschnitt herausheben kann.

Wer dem Film aber eine Chance geben möchte, und das sollte man auf jeden Fall, der kann sich die DVD ja mal ausleihen oder auch kaufen, denn immerhin ist diese Veröffentlichung für ca. 14 EUR zu haben. Man sollte technisch aber keine großen Ansprüche stellen. Vielleicht reicht in diesem Fall auch die VHS-Kassette.

       
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
  

 
 
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(RC 2 )
 
 
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