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Dawn Of The Dead

Exklusiver Director´s Cut

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 18.08.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 19.08.2004
   
Deutscher Titel: Dawn Of The Dead
Originaltitel: Dawn Of The Dead
Land / Jahr: USA 2004
Genre: Horror
   
Regie:  Zack Snyder
Darsteller:  Sarah Polley , Ving Rhames , Jake Weber , Mekhi Phifer , Ty Burrell , Michael Kelly , Kevin Zegers , Michael Barry , Lindy Booth , Jayne Eastwood , Boyd Banks , Inna Korobkina , R.D. Reid , Kim Poirier , Matt Frewer , Justin Louis , Hannah Lochner , Bruce Bohne , Ermes Blarasin , Sanjay Talwar
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 21
Laufzeit: 105 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: keine Jugendfreigabe
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 78:11
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Universal Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Warum es begann und wo alles seinen Anfang nahm, ist unbekannt. Aber was – auf welche Weise auch immer – über Nacht geschehen ist, bedeutet: Die Erde hat sich in einen lebenden Albtraum verwandelt. Die Bevölkerung wird in einer rasenden Geschwindigkeit von einer unheilbaren und absolut tödlichen Seuche befallen.

Das ist schlimm, aber noch lange nicht das größte Problem. Denn die Toten bleiben nicht tot, sondern stehen wieder auf – und haben nur ein Ziel: die restlichen Menschen anzugreifen und zu töten, um sie so zu einem der ihren zu machen.

Nach einer panischen Flucht aus ihrem Haus in der Vorstadt trifft Ana Clark auf eine kleine Gruppe Überlebender: den wortkargen Polizisten Kenneth, den zurückhaltenden Michael, den abgebrühten Andre und dessen schwangere Frau. Gemeinsam schaffen sie es, sich in einem Einkaufszentrum zu verschanzen.

Während draußen die Welt immer mehr zur Hölle mutiert, kämpft die kleine Gruppe mit aller Kraft gegen die immer größer werdende Zombie-Schar vor der Tür. Abgeschottet vom Rest der Menschheit müssen Ana und ihre Mitstreiter sich nicht nur gegen Horden von Untoten wehren, sondern auch ihre eigenen Vorurteile und Verdächtigungen bekämpfen. Denn nur so, nur gemeinsam haben sie eine klitzekleine Chance als Mensch zu überleben – wörtlich...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

- Audiokommentar des Regisseurs (in Deutsch und Englisch untertitelt)
- Das verlorene Band - Andys letzte Tage: Unter der Prämisse, dass Überlebende nach den Vorkommnissen im Film bei Andys Laden vorbeigekommen sind und ein Video gefunden haben, läuft dieser Clip. Der Darsteller des Andy spielt hier die Rolle aus dem Film noch einmal. Fiktiv wird das Video-"Tagebuch" von Andy präsentiert, das er während der Vorkommnisse im Film angefertigt hat. Zwar ist das durchaus einmal etwas anderes, über den Film und seine Entstehung erfahren wir hier aber natürlich nichts.
- Sondernachricht: In dieselbe Kerbe schlägt auch dieses 21-minütige Feature. Hierbei handelt es sich um eine fiktive TV-Sondersendung. Nett, aber irgendwie uninteressant...
- Untote-Szenen mit optionalem Audiokommentar des Regisseurs: Hinter den "untoten" Szenen verbergen sich zwölf gelöschte bzw. alternative Szenen. Die Szenen wurden nicht für die DVD nachbearbeitet und liegen daher in eher durchschnittlicher Qualität und nicht anamorph abgetastet vor.
- Die Toten erwecken: Diese Featurette dauert gute acht Minuten und beschäftigt sich mit dem Make Up, das die Zombies erst zu Zombies werden lässt. Zwar fällt der Beitrag etwas kurz aus, interessant ist der Blick hinter die Make Up-Kulissen aber allemal.
- Angriff der lebenden Toten: Sieben Minuten dauert diese Featurette, die sich kurz mit einigen der Zombie-Komparsen beschäftigt, die besonders einprägsame Auftritte im Film hinlegen. Auch dieses Feature hat durchaus einige interessante Informationen zu bieten.
- Hämmernde Kopfschmerzen - die Anatomie explodierender Schädel: Eine "Spezialität" des Filmes sind sicherlich die zahlreichen Kopfschüsse, die als einziges Mittel gegen die Untoten dienen. Diese Featurette beleuchtet deren Entstehung ein wenig näher.
- "Shaun of the Dead"-Trailer

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Wieder einmal bietet sich nur der Eindruck eines halbgelungenen Menüs. Zwar wurden das Hauptmenü und auch die Übergänge fein animiert, beim Rest des Menüs war jedoch scheinbar wieder einmal Schmalhans der Küchenmeister. Nicht einmal die Kapitelanwahl wurde mit Animation bedacht, womit sich die restlichen Untermenüs mit der Musikuntermalung als einzigem "Schnickschnack" zufrieden geben müssen. Die Gestaltung selbst fällt recht passend aus, wenngleich keine Einheit zwischen Menü und Coverdesign entstehen kann. Das Menü ist eher poppig-bunt, während das Cover in weißem Edellook daherkommt.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Dass sich hier jemand am Bild mit diversen Stilmitteln ausgetobt hat, wird auf den ersten Blick klar. Praktisch jedes Element des Transfers weist in irgendeiner Form eine absichtliche Veränderung auf. Daher ist die Endnote nicht als Versagen der DVD zu sehen. Das Bild erscheint auf DVD nämlich ganz so, wie es die Macher wollen. Dennoch muss auf die verschiedenen, die Qualität beeinträchtigenden Veränderungen hingewiesen werden.

Besonders deutlich wird das beim Kontrast, der sehr steil ausfällt. Helle Szenen überstrahlen deutlich. Des Öfteren wirkt das Bild durch den Kontrast außerdem leicht milchig bzw. zu hell. Andere Szenen wiederum bieten einen recht zufrieden stellenden Kontrast.

Auch die Farben lassen deutlich erkennen, dass der Regisseur hier etwas anderes als natürliche, klare Farben im Sinn hatte. Oft tendiert die Farbgestaltung in Richtung Grün, wobei der grünliche Grundton dann jeweils das gesamte Bild dominiert. Trotz aller Farbfilter wirken Hauttöne aber stellenweise durchaus angenehm fleischfarben.

Auch eine gewisse Körnigkeit ist dem Bild zu Eigen. Jedoch fällt die Körnung sehr fein aus, weswegen dies kein wirkliches Problem darstellt. Auf jeden Fall ist diese Körnigkeit angenehmer als echtes Bildrauschen, das man hier zum Glück vergeblich sucht.

All diese Dinge würden an sich nicht so schwer wiegen, weil sie sich eben unter "Stilmitteln" subsumieren lassen. Wieso jedoch die Bildschärfe keine optimalen Werte aufzuweisen hat, ist eine andere Frage. Oft wirkt das Bild weich und lässt vor allem im Hintergrund Details vermissen. Nur selten wirkt das Bild so scharf, dass man damit uneingeschränkt leben könnte.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Viel besser als das Bild kann der Soundtrack gefallen. Die optimale Nutzung der Möglichkeiten von digitalem Mehrkanalton ist ohrenscheinlich. Neben der sehr gut abgemischten Front sorgen die wirklich gut ins Geschehen eingebundenen Surroundkanäle für einen harmonischen und aggressiven Raumklang. Fast ständig lässt sich Aktivität auf den hinteren Kanälen ausmachen. Ob Umgebungsgeräusche, der Score oder sehr schön gesetzte Effekte - die Surroundlautsprecher bilden einen großen Anteil an der Tonkulisse von "Dawn Of The Dead". Viele Szenen gäbe es hier zu nennen. So sollte man sich zum Beispiel den Hubschrauberflug relativ am Anfang des Filmes einmal genauer anhören. Hier wird einem die gute Nutzung von 5.1 eindrucksvoll vor Ohren geführt.

Die Stimmen werden angenehm und gut klingend aus dem Center wiedergegeben. Auch der Basskanal trägt sein Scherflein zum guten bis sehr guten Gesamteindruck bei. Für die Höchstnote reicht es trotz allem nicht aus. Zwar kann man mit dem Soundtrack mehr als zufrieden sein, mit Tonreferenzen wie "X-Men" kann sich dieser Ton jedoch nicht messen.

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Nach "Texas Chainsaw Massacre" wurde mit "Dawn Of The Dead" ein weiterer Horrorklassiker neu aufgelegt. Ähnlich wie bei erst genanntem Film fällt auch hier das Ergebnis durchaus gut aus. Eine altbekannte Story präsentiert sich im neuen Gewand und macht dabei eine gute Figur. Zwar mag dabei der Charme des "Unprofessionellen" fehlen, der so vielen alten Horrorfilmen anhaftet, der Hochglanz-Look steht dem Film aber auch.

Groß war anfangs die Aufregung, als Universal den nun doch als Kauf-DVD erhältlichen "Director´s Cut" nur als Leih-DVD vertreiben wollte. Entweder war dies von Anfang an nur als Promotion-Gag gedacht, um dem Film und der DVD große Aufmerksamkeit zu sichern, oder aber Universal hat sich tatsächlich von der Kundenreaktion auf die Ankündigung beeinflussen lassen. Wie auch immer, es war die einzig richtige Entscheidung, den Director´s Cut zu veröffentlichen - denn wer hat schon Interesse an gekürzten Fassungen. Wie so manch anderer Film in letzter Zeit, wird auch "Dawn Of The Dead" vom neuen - nun auch schon wieder eineinhalb Jahre alten - JuSchG profitieren, das die Indizierung dieses Filmes aufgrund der FSK-Freigabe verhindert.

Überhaupt stellt diese deutsche DVD in mancher Hinsicht eine Besonderheit dar. So erscheint sie z.B. mehr als einen Monat vor der US-DVD, was doch relativ überraschend ist. Außerdem ist es einer der ersten Titel, den Universal nicht mehr mit einem zwingendem Verleih-Fenster versehen hat. Insgesamt hat es auch nur vier Monate nach Kinostart gedauert bis bereits die Kauf-DVD auf den Markt kommt. Damit steigt auch Universal in den Trend ein bzw. setzt den mit "...und dann kam Polly" begonnenen Trend fort, das Fenster zwischen Kino- und Heimkinoauswertung stetig zu verkürzen.

Die DVD selbst stellt solides Mittelmaß dar. Das Bild ist aufgrund verwendeter Stilmittel teilweise etwas gewöhnungsbedürftig, dafür kann der Ton absolut überzeugen. Das Bonusmaterial liefert ein paar gute Ansätze, fällt jedoch im Ergebnis zu wenig umfangreich aus. Zudem beschäftigen sich Teile davon nicht einmal mit der Entstehung des Filmes.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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