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Das Ende - Assault On Precinct 13

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 18.01.2006
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 12.01.2006
   
Deutscher Titel: Das Ende - Assault On Precinct 13
Originaltitel: Assault On Precinct 13
Land / Jahr: USA 2005
Genre: Action
   
Regie:  Jean-François Richet
Darsteller:  Ethan Hawke , Laurence Fishburne , Gabriel Byrne , Maria Bello , Brian Dennehy , Drea de Matteo
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Biografien und Kapitelindex
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 22
Laufzeit: 104 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Constantin Film AG
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Vor dieser Nacht gibt es kein Entkommen! In der verschneiten Silvesternacht – der letzten Nacht, bevor das abgelegene Detroiter Polizeirevier im 13. Distrikt für immer geschlossen wird – schiebt nur noch eine kleine Mannschaft von Beamten Dienst. Am späten Abend naht unerwarteter Besuch: Ein Gefängnistransport mit Schwerstkriminellen bleibt im heftigen Schneegestöber unweit des Reviers liegen. Die Häftlinge, darunter der skrupellose Polizisten-Mörder Marion Bishop, werden für die Nacht in die Zellen des fast vollständig geräumten Polizei-Reviers gesperrt. Als plötzlich vermummte Scharfschützen das Feuer auf die unterbesetzte Station eröffnen und sämtliche Verbindungen zur Außenwelt gekappt sind, gerät der junge Revierleiter Sergeant Jake Roenick unter massiven Druck: Er vermutet eine Befreiungsaktion. Zu ihrem Entsetzen stellen die Eingekesselten jedoch fest, dass sie nicht von Verbrechern, sondern von Cop-Kollegen unter der Führung des korrupten Marcus Duvall bedroht sind. Jake Roenick sieht nur eine Chance, die Nacht zu überleben: Er muss die inhaftierten Verbrecher bewaffnen und auf seine Seite bekommen. Ein blutiger Kampf um Leben und Tod gegen die Feinde von innen und außen beginnt ...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Extras fallen insgesamt eher mager und übersichtlich aus, was aber nicht unbedingt ausschließlich an der deutschen Ausgabe liegt, sondern bereits der RC1-DVD angelastet werden darf. Sämtliches Bonusmaterial ist wenig tiefgründig, es gibt lediglich eine Reihe von Featuretten. Ein kritisches Making Of, oder gar einen Regiekommentar sucht der Zuschauer vergebens.

So gibt es nur Featuretten ("Der Waffenausstatter", "Der Produktions-Designer", "Der Stunt-Koordinator", "Hinter den Kulissen", "Die Besetzung"), die meist kürzer als zehn Minuten sind und Zusammenhänge allenfalls umreißen können.

Dazu kommen noch entfernte Szenen, die allerdings nur "en bloc" vorliegen und nicht kommentiert werden.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend)
     
Gestaltung:

Obwohl Constantin sich bisweilen beim Menü auch schonmal lumpen lässt, so schaut diese Disc recht nett aus. Das Design passt im allgemeinen gut zusammen, und das Stilelemen des Fadenkreuzes als symbolische Essenz des Streifens taucht selbst in der Form des Highlights in den Menüs wieder auf. Sogar die Kapitelauswahl wurde für eine bessere Übersicht animiert, was das Gesamtbild positiv abrundet.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Für die DVD zu "Das Ende" wurde das deutsche Bildmaster der Constantin verwendet, was am Vorspann zu erkennen ist. Leider krankt die deutsche DVD am gleichen Problem, wie bereits die amerikanische Auflage aus dem Sommer 2005. So fällt zunächst auf, dass das Bild sehr weich ist und nur wenige Details zu bieten hat. Dieses Manko der US-DVD weist auch die PAL Scheibe auf, was ungewöhnlich ist, immerhin sollte man hier von der zusätzlichen Auflösung profitieren.

Leider ist aber auch die deutsche DVD sehr weich und bietet einen harten Kontrast, so dass weitere Details im Schwarz absaufen, was schade ist, denn so verliert das Bild weitere Information.

Die Farben sind eher kräftig ausgefallen und tendieren zu erdigen Tönen.

Die Kompression fällt nicht negativ auf, kann allerdings aufgrund der deutschen DTS-Spur ihre Möglichkeiten nicht ausreizen.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

John Carpenter zelebrierte in seiner Version die minutenlangen Shootouts, und so gibt es auch im Remake reichlich fliegendes Blei, das auch tonal umgesetzt wurde. Leider sind aber selbst die Highlights immer noch ein wenig Verhalten, so dass an keiner Stelle das Gefühl von "mittendrin" aufkommen will.

Richtig schade sind dann jene Momente, in denen keine Action passiert, und die Atmosphäre regelrecht einbricht und besonders in der deutschen Fassung eher klinisch sauber klingt. Dies wiederum liegt allerdings nicht daran, dass der Titel keine Geräuschkulisse zu bieten hat, sondern das diese eher nach Dolby Surround klingt - nämlich bedämpft und etwas drucklos. Auch die Stimmen klingen immer ein wenig belegt, und lassen eine feinere Auflösung im Hochtonbereich vermissen.

Immerhin, der Subwoofer spielt regelmäßig auf und kann, der Technik sei dank, den Nachbarn durchaus darüber informieren, dass der Herr des Hauses anwesend ist.

Wofür diese DVD dann letztlich auch noch DTS anbietet ist uns schleierhaft. Wir vermuten aber, dass Highlights Policy ("Wo Dolby drauf ist, darf auch DTS nicht fehlen") dafür einen Anhaltspunkt bietet.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Remakes sind immer undankbar, besonder für Jung-Regisseure. Den alten Hasen kann man es sowieso nicht Recht machen und natürlich muss sie die Neuauflage immer am Original messen lassen - zu Recht. Da es sich bei "Das Ende" allerdings um das Remake eines Titels eines Jung-Regisseurs handelt ("Assault" war nach "Dark Star" der erste große Kinofilm von John Carpenter), gibt es in beiden Filmen diverse Dinge, die nicht ganz rund sind, dem Film aber auch einen gewissen Charme verleihen.

Richet versuchte glücklicherweise keine blanke Kopie, sonder verfilmte eine adaptierte, modernisierte Version, die sich gar nicht direkt mit dem Original messen lassen will. So fehlt vor allen Dingen die Behäbigkeit der Vorlage in Kombination mit Carpenters bekannter Musik.

Das Remake bietet mehr Background bei den Charakteren, aber auch mehr Action, wobei diese leider beizeiten etwas einschläft. Insgesamt darf man die Adaption des Stoffes aber als gelungen bezeichnen - "Das Ende" ist ein angenehmer Streifen, der nicht viel Hirn mitbringt, aber auch nicht voraussetzt. Action-Fans werden sicher auf ihre Kosten kommen.

Der Film erfährt in der Bundesrepublik eine DVD-Premiere, was schade ist, bot das Kinojahr 2005 doch viel schlechtere Filme auf Zelluloid. Die technische Seite der Präsentation ist annehmbar, herausragend ist die Qualität aber nicht.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

DAS ENDE - ASSAULT ON PRECINCT 13 ist ein überaus gelungenes Remake des gleichnamigen Klassikers von John Carpenter aus dem Jahre 1976. Zwar setzt der moderne Vertreter eher auf spannende, toll inszenierte Actionszenen und enthüllt die Identität der im Original stets anonymen und dadurch noch etwas bedrohlicher wirkenden Angreifer, dafür darf er sich mit Recht zu den besten Actionfilmen des Kinoja[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 08/10 lesen>>

   


 

 

Eine schöne DVD, an der es nicht viel zu bemängeln gibt.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 4/5 lesen>>

 
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