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Hidalgo

3000 Meilen zum Ruhm

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 30.08.2004
Verleihfenster: 11.08.2004
Im Handel ab: 26.08.2004
   
Deutscher Titel: Hidalgo - 3000 Meilen zum Ruhm
Originaltitel: Hidalgo
Land / Jahr: USA 2004
Genre: Abenteuer
   
Regie:  Joe Johnston
Darsteller:  Viggo Mortensen , Zuleikha Robinson , Omar Sharif , Louise Lombard , Adam Alexi-Malle
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Französisch, Türkisch, Englisch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 18
Laufzeit: 131 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Buena Vista Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Der Wilde Westen, 1890: Der Kurierreiter Frank Hopkins und sein Pferd, der drahtige Mustang Hidalgo, gehen gemeinsam durch Dick und Dünn. Ihr Ruf ist so legendär, dass er über den Ozean bis nach Saudi-Arabien dringt. Eine Gesandtschaft des Scheichs lädt Hopkins ein, seine Kräfte mit den stolzesten Reitern des Orients zu messen – bei einem mörderischen Ausdauerrennen, das Reiter und Pferde über 3.000 Meilen hinweg durch den Glutofen der arabischen Wüste führt. Hopkins willigt ein und begibt sich auf das Abenteuer seines Lebens. Denn nicht nur unerträgliche Hitze, missgünstige Konkurrenten, ruchlose Schurken, Sandstürme, Heuschreckenschwärme und eine wunderschöne Prinzessin erwarten den Cowboy fernab der Heimat, sondern auch seine inneren Dämonen, denen er auf dem Rücken von Hidalgo stets zu entfliehen versucht hat...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Für einen derart neuen Film, der zwar nicht sehr erfolgreich war, aber immerhin Omar Sharif und Viggo Mortensen im Cast zu bieten hat, sind die Extras leider eine Schmach. Wer noch erwartungsvoll auf die "Extras" klickt, der wird nach dem animierten Übergang sein blaues Wunder erleben. Gerade mal ein Feature findet man auf der DVD, abgesehen von dem drei Minuten langen Hidden Feature. "Sand und Zelluloid" ist eine neunminütige Making Of Featurette, die nur einen sehr knappen Überblick der Produktion von "Hidalgo" zeigt. Dieser Beitrag hat einen deutlichen PR-Gehalt, wodurch kaum Informationen preisgegeben werden. Krass gesagt können wir sagen, dass nichts in diesem Extra enthalten ist, was sich ein aufmerksamer Zuschauer nicht schon denken kann. Und da es das einzige Feature ist, fällt die Bewertung leider sehr schlecht aus.

   
 
Wertung:  
     (mangelhaft - ausreichend)
     
Gestaltung:

Das Menü kann sich durchaus sehen lassen, auch wenn Buena Vista hier mit etwas Feinarbeit bzw. Detailliebe eine deutlich höhere Bewertung hätte herausschlagen können. Nach einem kurzen Intro gelangt der Zuschauer in das animierte Hauptmenü, das eine harmonische Mischung zwischen CGI-Animationen und Filmsequenzen bietet. Leider wurden sämtliche Untermenüs, bis auf die Extras, nicht mit bewegten Bildern ausgestattet und alle Übergänge zeigen die gleiche Animation. Immerhin spielt in der kompletten Menüstruktur die rasante Filmmusik.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Das Bild eines derart neuen Films sollte mindestens gut sein, so stellen wir uns das zumindest vor. "Hidalgo" ist in dieser Hinsicht keine Offenbarung und schafft es leider nicht ganz, die Erwartungen zu erfüllen. Einige Szenen sehen zwar toll aus, aber im Durchschnitt schafft es der Transfer "nur" auf einen leicht überdurchschnittlichen Eindruck. Das THX-Siegel, das zwar nicht groß auf dem Cover prangt, aber unter anderem im Menü zu sehen ist, bestätigt wieder einmal, dass es nicht automatisch für höchste Qualität stehen muss.

Das größte Manko, das wir feststellen können, ist die meist nur angenehme Schärfe. Zwar gibt es immer wieder Stellen, in denen das Bild plastisch und detailliert aussieht, aber dafür überwiegen aus unserer Sicht die Momente, in denen das Bild etwas zu weich gezeichnet wird. Umso ärgerlicher ist es, dass so genanntes Edge Enhancement zu sehen ist, das für, in diesem Fall, teils deutliche Doppelkonturen und für faden Beigeschmack sorgt und in dem Umfang nicht hätte vorhanden sein müssen. Leider kommen wir nicht umhin, auch beim Kontrastumfang kleinere Mängel zu erwähnen, die stellenweise aber auf eingesetzte Stilmittel zurückzuführen sind. So sieht der Film an sich zwar schön ausgeleuchtet aus und die Wüstenszenen kommen überzeugend herüber, doch neigen helle Bildpartien zum Überstrahlen, was man zum Beispiel in der Szene, in der das erste Gespräch über das Wüstenrennen stattfindet, erkennen kann.

Im Film gibt es außerdem eine Szene, die vor Stilmitteln nur so strotzt und neben einem extrem steilen Kontrast auch veränderte Farben zeigt. Ansonsten kann die Farbgebung ohne Zweifel überzeugen. Die Wüste erstrahlt in warmen Farbtönen und das satte Erscheinen der Farben sorgt ebenfalls für einen guten Eindruck. Insgesamt scheitert eine deutlich höhere Bewertung vor allem an der Schärfe inklusive der Doppelkonturen. Bei 131 Minuten ist das Ergebnis nämlich schon recht ordentlich und ohne diese Mängel wäre deutlich mehr drin gewesen.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Beim Ton haben wir uns auch mehr erwartet, als wir im Endeffekt präsentiert bekommen. Bei einem abenteuerlichen Wüstenrennen hätte irgendwie einfach mehr drin sein müssen. Sicherlich klingt der Ton von "Hidalgo" nicht schlecht, doch der Funke will irgendwie nicht überspringen.

Auf jeden Fall sorgt der schöne Musikscore bereits für eine gewisse Räumlichkeit, auch wenn er deutlich zur Front tendiert. Nichtsdestotrotz gehört die Musik zu einem sehr präsenten Faktor und sie spielt eher im Vorder- als im Hintergrund und bringt immer wieder Dynamik in das Rennen. In über zwei Stunden Laufzeit sind auch einige Effekte vorhanden, aber wirklich viele sind es bedauerlicherweise nicht. Und wenn es mal krachen will und der Ton mit Räumlichkeit nur so strotzen will, dann klingt das nicht wirklich überzeugend. So tritt die beste Surroundszene erst bei Minute 91:40 auf, wenn die Heuschrecken über ein Wüstengebiet hereinfallen.

Der Bass tritt immer dann ins Geschehen, wenn Effekte auftauchen. Hier wäre sicherlich noch mehr möglich gewesen, weshalb wir vom Ton etwas enttäuscht sind. Sicherlich handelt es sich immer noch um einen guten Mix, aber für eine so neue Produktion mit eigentlich vielen Möglichkeiten im Soundbereich klingt das Ganze etwas gedämpft, was auch eine DTS-Spur nicht ändern kann.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Buena Vista überzeugt nicht besonders mit diesem Release. "Hidalgo" war im Kino sicher nicht der erhoffte Überflieger, aber dass der Film so schlecht ist, dass man ihm eine so lieblose DVD widmet, ist auch nicht die feine Art. Was die Extras angeht, erleidet diese Veröffentlichung Schiffbruch, denn ein nur neunminütiges Feature ist einfach zu wenig. Da können auch das mittelmäßige Menü und die ordentliche Technik nicht darüber hinwegtäuschen. Wieder einmal zeigt das THX-Siegel, dass der Käufer sich nicht automatisch auf eine erstklassige Qualität verlassen kann. Das Bild ist nämlich weit davon entfernt, perfekt zu sein, ebenso wie der Ton.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Viggo Mortensen macht als "Frank T. Hopkins" fast so eine gute Figur wie als "Prinz Aragorn"! Zwar waren die Ansprüche an die Rolle wohl vor allem physischer Natur, doch wurden diese aber prima gemeistert. Die Stärken des Films liegen neben den gelungenen Actionmomenten vor allem beim epischen Score und den fantastischen weiten Aufnahmen und Kamerafahrten, die herrliche Bilder produzieren. Solche[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 09/10 lesen>>

 
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